Tannfels ist ein beschaulicher und friedlicher Flecken in den Wäldern Andergasts. Wäre da nicht der machtversessene Freiherr Wengelbrecht, der seine Untertanen schikaniert und sie an Pfählen verhungern lässt, wenn sie ihre überhöhten Abgaben nicht bezahlen können.Doch ein Mann macht sich auf, diese Tyrannei zu beenden.Der Schwertkämpfer Linnerian stellt sich gegen den Despoten. Aber was steckt wirklich hinter diesem Krieger, der Wengelbrecht stürzen will.Woher kommt er und welches Geheimnis verbirgt er?Ein Roman aus der Welt von "Das Schwarze Auge"
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Klappentext:
Tannfels ist ein beschaulicher und friedlicher Flecken in den Wäldern Andergasts. Wäre da nicht der machtversessene Freiherr Wengelbrecht, der seine Untertanen schikaniert und sie an Pfählen verhungern lässt, wenn sie ihre überhöhten Abgaben nicht bezahlen können.
Doch ein Mann macht sich auf, diese Tyrannei zu beenden.Der Schwertkämpfer Linnerian stellt sich gegen den Despoten. Aber was steckt wirklich hinter diesem Krieger, der Wengelbrecht stürzen will.
Woher kommt er und welches Geheimnis verbirgt er?
Cover:
Das Cover wirkt spannend und abenteuerlich. Zwei Männer bei einer Begegnung mit wilden Tieren, die auf sie loszugehen scheinen . Auch die felsige und waldige Hintergrund ist sehr schön gestaltet. Ein Cover, dass die Neugier weckt.
Meinung:
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Wesen, die Umgebung und die Handlungen werden sehr gut beschrieben, so dass man diesem sehr gut folgen kann.
Man wird in die fantastische Welt von DSA entführt und sehr gut in diese eingeführt. Man bekommt alles sehr gut erklärt ohne das Langeweile aufkommt. Ganz im Gegenteil. Die Spannungskurve bleibt stetig erhalten und die Ereignisse fesseln den Leser bis zum Schluss, so dass es die ganze Zeit über spannend bleibt und man das Buch bis zum Ende hin am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Die einzelnen Kapitel sind sehr gut gegliedert und lassen sich sehr angenehm lesen. Auch die Kapitellänge ist angenehm und übersichtlich.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und ich konnte mich sehr gut auf diese einlassen und mit diesen in ein spannendes Abenteuer eintauchen.
Die Geschichte sorgt für sehr gute Unterhaltung und lässt einen den Alltag und das Drumherum vergessen.
Erlmar, Ork und die Anderen habe ich nach und nach immer mehr lieb gewonnen und sie sind mir teilweise auch richtig ans Herz gewachsen. So litt ich auch mit diesen mit und konnte mich voll und ganz auf die Handlungen und Geschehnisse einlassen.
Ein fantastisches Abenteuer in eines Fantasy-Welt, die ich so ein wenig näher kennenlernen durfte. Sehr gut hat mir auch der Anhang und das Glossar am Ende, sowie die Karte über Aventurien am Anfang gefallen.
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel Preis geben, da ich nichts vorweg nehmen möchte und man dieses fantastische Abenteuer selbst erleben und lesen sollte. Nicht nur für DSA Fans ein Highlight, sondern auch für jeden der Abenteuer und Fantasy mag.
Fazit:
Ein spannendes Abenteuer, welches in die fantastische Welt von DSA entführt und durch tolle Charaktere und eine gute Story überzeugt.
Samantha Faye
aus Freihung
5/5
14.12.2020
Buch (Taschenbuch)
So dann, auf gegen den Tyrann!
Ich bin Novizin des Schwarzen Auges und wurde von dem Buch großartig sowie fesselnd unterhalten! Plastisch und mit tollen Protagonisten!
Das Schwarze Auge - ich habe natürlich schon oft davon gehört, war aber noch nie beim Abtauchen in diese Welt begriffen.
Die baumbestandenen Flächen Andergasts beherbergen Tannfels, idyllisch und friedlich.
Doch der machthungrige Freiherr Wengelbrecht tyrannisiert seine Untergebenen, will sie gnadenlos auspressen. Falls sie seinen Forderungen nicht genügen können werden sie an Pfählen kontinuierlichem Nahrungsentzug ausgesetzt, bis der Exitus eintritt.
Der Schwertrecke Linnerian könnte jedoch jener sein, der den Despoten stürzt. Wer ist jener Linnerian und welches Mysterium umschleiert ihn?
Erlmar, ein Schweinehirten wird widerwillig mit hineingezogen.
Sie raufen sich jedoch gut zusammen und entfalten als Powerduo synergistische positive Effekte.
Die plastische artikulierte Handlung, die jedoch nicht abgehoben ist, läßt einen ausgezeichnet daran partizipieren.
Die Fieberkurve der Spannung steigt während des kontinuierlichen Lesens. Die Protagonisten überzeugen durch ihr Agieren und in ihrem ureigenen Selbst, inklusive Orki!
Daß eine Karte sowie ein Glossar enthalten sind ist eine äußerst nützliche Ergänzung.
Die Spinne weckte Reminiszenzen an den armen Frodo.
Die Geschichte kann wie eine geöffnete Weinflasche, dessen Inhalt sehr gut ist, atmen und generiert ihr eigenes, einzigartiges, süffiges atmosphärisches Aroma. Mit klasse Cover und pointiertem Klappentext!
Bewertung
4/5
13.08.2026
Buch (Taschenbuch)
"Endlich Frieden!" – Ein runder Fantasy-Roman mit viel Potenzial für eine Fortsetzung.
Es ist ein stiller, fast unscheinbarer Moment, der den Leser in die Welt von Aventurien zieht. Zwei Waldschrate beobachten das Treiben der Menschen, und man spürt sofort: Hier wird eine Geschichte erzählt, die nicht nur von Schlachten und Intrigen handelt, sondern von der Verwobenheit von Mensch und Natur, von Freundschaft und dem leisen Kampf um das eigene Recht. Dominik Schmeller gelingt mit "Der Erbe von Tannfels" ein solider, handwerklich sauberer Fantasy-Roman, der sich wohltuend von der oft überdrehten Hochglanz-Fantasy abhebt.
Die Handlung, angesiedelt in der Freiherrschaft Tannfels, dreht sich um den einfachen Schweinebauer Erlmar, der durch eine Verkettung unglücklicher Umstände in einen Thronstreit verwickelt wird. Was folgt, ist keine epische Weltrettung, sondern ein persönliches, fast kammerspielartiges Abenteuer um Loyalität, Verrat und die Frage, wer das Recht hat, zu herrschen. Schmeller erzählt diese Geschichte mit einer Detailverliebtheit, die die Welt atmosphärisch dicht macht – man riecht den Rauch der Köhlerhütte und spürt die Kälte des Waldes. Der Schreibstil ist klar, sachlich und bodenständig, was der Geschichte eine erdige Authentizität verleiht, auch wenn die Beschreibungen gelegentlich das Tempo bremsen.
Dennoch ist der Roman keineswegs zäh. Im Gegenteil: Die Spannungskurve ist geschickt angelegt, und der Leser wird von einer Wendung zur nächsten getragen. Besonders der finale Showdown, in dem sich die lang aufgebaute Intrige entlädt, ist packend und dramaturgisch rund. Die Charaktere, vor allem Erlmar und der geheimnisvolle Linnerian, sind keine glatten Helden, sondern von Zweifeln und moralischen Konflikten gezeichnet – das macht sie sympathisch und ihre Entwicklung nachvollziehbar. Eine Lieblingsszene war für mich der Moment, als Erlmar im Kampf gegen den verräterischen Sumen Wiklyn dessen Zauber überwindet – ein stiller, aber wirkmächtiger Augenblick, der zeigt, dass wahre Stärke nicht im Schwert, sondern im Willen liegt.
Die politischen und gesellschaftlichen Themen – Machtmissbrauch, Gerechtigkeit, die Frage nach legitimer Herrschaft – werden nicht aufdringlich verhandelt, aber sie durchziehen die Handlung wie ein roter Faden. Schmeller moralisiert nicht, sondern lässt die Figuren ihre eigenen Schlüsse ziehen. Das ist erfrischend und zeigt Respekt vor der Intelligenz des Lesers.
Technisch gelingt es dem Autor, eine komplexe Welt mit vielen Figuren überschaubar zu halten. Das Glossar am Ende ist eine willkommene Hilfe, besonders für Leser, die mit Das Schwarze Auge nicht vertraut sind. Die Geschichte ist in 20 Kapitel mit Prolog und Epilog unterteilt, was für eine klare Struktur sorgt und den Leser sicher durch die Handlung führt. Der Epilog, der eine überraschende Wendung bereithält, macht zudem neugierig auf eine mögliche Fortsetzung.
Gut unterhalten wurde ich von der Mischung aus politischer Intrige und persönlichem Abenteuer. Der Roman ließ sich trotz seiner Detailfülle sehr flüssig lesen und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Eine Verfilmung als hochwertige Fantasy-Serie im Stil von The Witcher oder Game of Thrones wäre durchaus denkbar – die Welt ist reich genug, die Charaktere sind tragfähig, und die Handlung bietet genug Stoff für mehrere Staffeln. Man müsste lediglich einige der ausufernden Beschreibungen straffen, um das Tempo für das Medium Film zu erhöhen.
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen.
Die volle Punktzahl gibt es nicht, weil der Roman stellenweise zu sehr in alltäglichen Details versinkt und der finale Sieg der Protagonisten etwas zu glatt wirkt. Zudem sind einige Wendungen stark vom Zufall abhängig, was die ansonsten logische Handlung gelegentlich schwächt. Dennoch überwiegen die Stärken: eine lebendige Welt, sympathische Charaktere und eine spannende Handlung, die bis zum Ende fesselt. "Der Erbe von Tannfels" ist ein rundes, unterhaltsames Fantasy-Abenteuer, das sowohl Kenner der Welt von Das Schwarze Auge als auch Neulinge gleichermaßen ansprechen dürfte. Wer Lust auf einen klassischen, handwerklich sauberen Fantasy-Roman hat, wird hier bestens bedient.
Melanie und Robert
aus 12627
4/5
10.12.2020
Buch (Taschenbuch)
Sehr unterhaltsam
Dies ist mein erstes DSA Buch und ich finde es sehr unterhaltsam.
Die Story ist sehr einfach gestrickt. Der Schreibstil ist flüssig und man kann sich sehr lebhaft in die Geschichte hineinversetzen / fühlen. Die Ereignisse überschlagen sich nicht und man kann in ruhe die Geschichte verfolgen.
Das Ende war ein wenig überraschend.
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