Kunstmuseen im Wandel. Vergleich der Glyptothek München 1830 und deren Wiederaufbau 1972 mit dem Kunsthaus Bregenz 1997
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.09.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
37 (Printausgabe)
Dateigröße
3642 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346250797
Beide gelten als herausragende Architektur ihrer Zeit. Ergänzt wird der Vergleich durch die Betrachtung des Konzepts des Wiederaufbaus der Glyptothek nach dem Zweiten Weltkrieg, das von Josef Wiedemann mit Hilfe des damaligen Direktors der Glyptothek, Dieter Ohly, entwickelt wurde. Die Museen wurden ausgewählt, da sie zu ihrer Zeit neuartige Konzepte verfolgten, aber dennoch fest mit dem Entwicklungsstand der Museumsarchitektur zu ihrer Zeit verknüpft sind.
So ist die Glyptothek einer der ersten Vertreter der Tempel-Typologie des Museums, deren Beispiel unter anderem Schinkels Altes Museum in Berlin folgt. Der Wiederaufbau der Glyptothek fand exakt während des Wandels der historistischen Ansichten zur Moderne statt. Das Kunsthaus Bregenz hat eine tempelartige Aura wie die Glyptothek, erreicht diese aber durch völlig andere Mittel. Sie repräsentiert eine der neuesten Entwicklungen der Museumsarchitektur: Die Abkehr von der völligen Neutralität der Moderne, die gleichzeitig auch als eine Rückbesinnung auf die Museen zu Klenzes Zeit betrachtet werden kann.
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