Verfluchte Götter

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Die Geschichte der Blasphemie

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Format

ePUB

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Nein

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Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Fischer E-Books

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Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

2875 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104910970

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Blasphemie als tödliches Verbrechen

S.A.W aus Salzburg am 17.02.2021

Bewertungsnummer: 1453393

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dies ist eine lange und oft grausame Geschichte fortgesetzter Machtergreifung. 380 nZ brachte Kirchenvater Ambrosius den römischen Kaiser Theodosius I. dazu, das Christentum zur Staatsreligion zu erklären und alle anderen Religionen zu verbieten. Die nun mächtigen Christen überzogen das einstmals tolerante Reich mit einem fanatischen Glaubenseifer, den alle Andersgläubigen nicht überlebten, wenn sie sich nicht bekehren ließen. Die Christen zerstörten all die schönen Tempel und Statuen der Antike, verbrannten alle philosophischen Schriften in den zahlreichen Bibliotheken, töteten die Gelehrten von Alexandria samt ihrer klugen Rektorin Hypatia. In der Zeit von 380 nZ bis 600 nZ erfand das Christentum den Kampfbegriff Gotteslästerung (Blasphemie), der zur physischen und geistigen Vernichtung aller Andersdenkenden eingesetzt wurde (Schwerhoff 2021). Damit wurde eine im wahrsten Sinne des Wortes tödliche Intoleranz zur Triebkraft der Politik, die es in der Antike zuvor nicht gegeben hatte. Kaiser Justinian I. machte die Gotteslästerung zum kriminellen Straftatbestand. Damit hatten die Bischöfe Gestapo-ähnliche Verfolgungsinstrumente in der Hand, um alle „Häretiker“ (Glaubensabweichler) einsperren, foltern oder hinrichten zu lassen. Im Lauf der nächsten 1000 Jahre baute die Kirche ihre geistige Diktatur immer stärker aus, was in der Inquisition zwischen 1486 und 1790 gipfelte. Sehr ausführlich geschrieben, empfiehlt sich für Leser, die an der Geschichte des Katholizismus interessiert sind. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Blutreligion. Die Sünden des Katholizismus"
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Blasphemie als tödliches Verbrechen

S.A.W aus Salzburg am 17.02.2021
Bewertungsnummer: 1453393
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dies ist eine lange und oft grausame Geschichte fortgesetzter Machtergreifung. 380 nZ brachte Kirchenvater Ambrosius den römischen Kaiser Theodosius I. dazu, das Christentum zur Staatsreligion zu erklären und alle anderen Religionen zu verbieten. Die nun mächtigen Christen überzogen das einstmals tolerante Reich mit einem fanatischen Glaubenseifer, den alle Andersgläubigen nicht überlebten, wenn sie sich nicht bekehren ließen. Die Christen zerstörten all die schönen Tempel und Statuen der Antike, verbrannten alle philosophischen Schriften in den zahlreichen Bibliotheken, töteten die Gelehrten von Alexandria samt ihrer klugen Rektorin Hypatia. In der Zeit von 380 nZ bis 600 nZ erfand das Christentum den Kampfbegriff Gotteslästerung (Blasphemie), der zur physischen und geistigen Vernichtung aller Andersdenkenden eingesetzt wurde (Schwerhoff 2021). Damit wurde eine im wahrsten Sinne des Wortes tödliche Intoleranz zur Triebkraft der Politik, die es in der Antike zuvor nicht gegeben hatte. Kaiser Justinian I. machte die Gotteslästerung zum kriminellen Straftatbestand. Damit hatten die Bischöfe Gestapo-ähnliche Verfolgungsinstrumente in der Hand, um alle „Häretiker“ (Glaubensabweichler) einsperren, foltern oder hinrichten zu lassen. Im Lauf der nächsten 1000 Jahre baute die Kirche ihre geistige Diktatur immer stärker aus, was in der Inquisition zwischen 1486 und 1790 gipfelte. Sehr ausführlich geschrieben, empfiehlt sich für Leser, die an der Geschichte des Katholizismus interessiert sind. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Blutreligion. Die Sünden des Katholizismus"

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Verfluchte Götter

von Gerd Schwerhoff

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