Manchmal braucht es einen Neuanfang, um zu erkennen, wonach das Herz sich sehnt ...
Jetzt kommt Cleo Roths Stunde! Nach der Trennung von Jugendliebe und Ehemann Christian will die Neununddreißigjährige ihr Leben neu anpacken, und da kommt ihr das Haussitting-Angebot der exzentrischen Pianistin Florentine von Breitling gerade recht. Mit Sack, Pack und Töchterchen Lotta zieht Cleo in ein lauschiges kleines Häuschen mitten in der Lüneburger Heide - muss aber bald feststellen, dass auch hier keine Ruhe einkehren wird: Der verschlossen wirkende Nachbar Kurt hält sie ebenso auf Trab wie Florentines Neffe, der ihr Avancen macht. Bald muss sich Cleo fragen, ob sie überhaupt bereit für einen Neuanfang ist - und wie es um ihre Gefühle für Nochehemann Christian bestellt ist. Gibt es zwischen ihnen wirklich nichts mehr, wofür es sich zu kämpfen lohnt?
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Monika Schulze
5/5
31.10.2021
eBook (ePUB)
Mein neues Lieblingsbuch von Silvia Konnerth
Meine Meinung:
Die Bücher von Silvia Konnerth sind absolute Must-Reads für mich und ich freute mich schon riesig auf den nächsten Heideroman.
Das Buch beginnt mit einem Prolog im Jahr 1989. Da werden Cleo und Christian Freunde und ich fand ihre Geschichte so süß. Ich glaube, es ist sehr selten, dass man seine Jugendliebe dann wirklich heiratet und je mehr ich über die Beziehung der beiden erfuhr, desto trauriger machte es mich, dass es am Ende nicht gereicht und sich die beiden getrennt haben. Mir gefielen sie als Paar nämlich wirklich gut. Natürlich ist das „Feuer“ nach so langer Beziehung etwas runtergebrannt, aber die zwei nehmen sich so, wie sie sind und unterstützen sich in allem. Auch bei der Trennung versuchen sie, alles in zivilisierten Bahnen laufen zu lassen, vor allem auch für ihre Tochter Lotta. Ich finde es immer schön, wenn die Protagonisten in meinem Alter sind und man ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen kann. Auch hier war das bei mir der Fall. Zwar fand ich es traurig, dass die beiden sich getrennt haben, aber ich konnte es trotzdem verstehen und auch, dass Cleo erst einmal den Boden verliert und nicht weiß, wohin mit sich selbst. So lange war sie Ehefrau und Mutter und plötzlich fällt eine dieser Rollen weg. Silvia Konnerth gelingt es in meinen Augen sehr gut, die Gedanken- und Gefühlswelt von Cleo darzustellen und sie trotz Erzählstil in der 3. Person an ihre Leser weiterzutransportieren.
Auch die Idee ihre Protagonistin zum Haussitting zu schicken fand ich super. So ein Tapetenwechsel tut oft wirklich gut, wenn man sich im Kreis dreht und keinen Ausweg sieht. Dabei hat Cleo nicht nur Zeit für sich, sondern auch für ihre Tochter Lotta und ich liebte die Szene zwischen den beiden, wie sie verrückte Sachen unternehmen, gemeinsame Projekte starten und wie Cleo daraus Kraft schöpft. Das kenne ich selbst so gut, sich einfach mal auf das einlassen, was von den Kindern kommt, ohne Verbote und abwägen, ob das jetzt gut und sinnvoll ist oder nicht. Das tut oftmals so gut und es kann so viel Spaß machen und einem auch wieder etwas zu sich selbst erzählen. Ich fand es wichtig, dass Lotta nicht ausgegrenzt wird, denn obwohl es um Cleo geht, ist sie doch auch immer Teil ihres Lebens und ihrer Zukunft.
Doch auch die Nebencharaktere bringen wirklich Leben in diese Geschichte. Ob es jetzt die Schildkröte namens Louis Vuitton ist, die exzentrische Pianistin oder der kauzige Nachbar. Sie alle nehmen einen Platz in der Geschichte ein und verändern sie auf ihre eigene Art, denn jede Begegnung, die Cleo macht, hinterlässt eine Spur bei ihr. Ich finde, dass Silvia Konnerth ein besonderes Händchen für besondere Nebencharaktere hat. Sie sind einzigartig und schleichen sich immer in mein Herz, weil sie einen ganz besonderen Zauber verbreiten.
Und dann gibt es dieses Mal eine besondere Liebesgeschichte, die mich wirklich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt hat, denn gemeinsam mit Cleo wusste ich nicht, wohin ich tendieren würde. Ich war so hin- und hergerissen und doch war mir im Herzen klar, wie es enden sollte und ich war mehr als glücklich, dass es sich genauso entwickelt hat. So hat diese Geschichte wirklich mein Herz erwärmt und mir noch lange nach Beenden ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Fazit:
Hach, „Heidelandliebe“ ist wohl mein neues Lieblingsbuch von Silvia Konnerth (obwohl die Entscheidung wirklich schwer ist). Das Buch hat mich mit seiner Geschichte wirklich unglaublich berührt. Die Charaktere sind wieder mit so viel Liebe gestaltet und haben sich direkt in mein Herz geschlichen. Ich konnte mich gar nicht losreißen, so sehr hat mich die Geschichte eingefangen und ein wohliges Gefühl in meinem Bauch hinterlassen. Was für ein schönes Buch.
Von mir bekommt das Buch 5 Sterne von 5.
Ivonne
5/5
23.09.2021
eBook (ePUB)
Auf in die Heide
Heidelandliebe von Silvia konerth
Perfektes Buch für den Herbst Anfang
Eine wundervolle Geschichte und auch der schreibstil ist wieder super von der Autorin
Heidelandliebe ist der dritte Teil der Heide Reihe Und wie die Vorgänger ist auch der Teil so schön
Beim lesen fühlt man sich wohl und man will gar nicht aufhören zu lesen man freut sich immer wieder aufs weiter Lesen eine sehr tolle Reihe
Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt perfekt zu den Vorgängern
Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und waren mir auch sehr sympatisch
Auch das drum herum einfach toll
In der Heide ist es wirklich toll ich war noch nicht und die Autorin schafft es uns mit zu nehmen
Schnappt euch das Buch oder liest von Anfang an es ist so schön in der Heide
AC´s bunte Bücherwelt
aus Kassel
5/5
29.10.2021
Buch (Taschenbuch)
große Gefühle treffen auf kindlichen Charme
Zu Beginn erst einmal vielen Dank an das @bloggerportal und den @blanvalet.verlag für das Rezensionsexemplar.
Die Protagonisten sind jeder für sich besonders. Sie wirken authentisch und jeder für sich erfüllt die Geschichte zu was Besonderem. Direkt ins Herz hat mich die kleine Lotta getroffen. Ihre direkte und liebevolle Art hat mich sofort in den Bann gezogen.
Die Thematik, welche die Autorin hier aufgreift, ist direkt aus dem Leben.
Ich möchte jedoch nicht näher drauf eingehen, um der Geschichte nichts vorneweg zu nehmen. Doch eins verrate ich euch gerne, mich hat es sehr berührt.
Der Schreibstil von Silvia ist locker leicht und lässt einen über die Seiten fliegen. Durch die bildlichen Beschreibungen des Settings hat man das Gefühl sich direkt in der Heide zu befinden. Ich konnte mit dem Lesen nicht aufhören. Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen. Im Buch befindet sich auch ein Rezept für Heidelbeer-Baiser-Kuchen, diese möchte ich auch unbedingt mit meiner Tochter ausprobieren.
Ein absoluter Wohlfühlroman, der trotz der traurigen Thematik sofort ans Herz geht.
Ich freue mich schon die zwei zuvor erschienen Bände zu lesen.
smillas_bookworld
aus Rheinland Pfalz
5/5
29.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Herrlich entspannender Wohlfühlroman!
Obwohl ich dem Herbst nicht viel abgewinnen kann, hat mich Silvia Konnerths dritter Heideland-Roman eines Besseren belehrt. Der Herbst kann schön sein! Gemütlich wie das hübsche Häuschen in der Heide, in dem Cleo für ein paar Wochen zum Haussitting weilt. Oder wie eine wärmende, kuschelige Decke und eine heiße Tasse Tee.
Zu Beginn ist für Cleo allerdings nicht alles gemütlich und schön. In ihrer Ehe kriselt es und deshalb steht eine Trennung bevor. Richtig glücklich ist sie damit natürlich nicht, zumal ihre 5-jährige Tochter diese Entscheidung nicht nachvollziehen kann. Um etwas Abstand zu gewinnen, kommt ihr das Angebot, für eine erfolgreiche Pianistin deren Häuschen in der Heide zu bewohnen, gerade recht. Mit Töchterchen und Schildkröte „Luhiwittong“ (Louis Vitton) im Gepäck reist sie zu dem abseits gelegenen Haus. Ganz allein lebt sie an dem verlassen wirkenden Ort allerdings nicht, wie sie bald feststellt: Der Bewohner des einzigen Nachbarhauses ist sehr neugierig – und argwöhnisch. Und grummelig außerdem. Aber tollpatschig, wie Cleo nun mal ist, ist sie sehr bald schon auf die Hilfe des älteren Herrn angewiesen. Glücklicherweise kennt Kurt einen jungen Mann namens Ben, der helfen kann, wenn er selbst an seine Grenzen stößt. So kommt es, dass Cleo nicht nur das herabfallende Laub im Garten bekämpft, sondern auch herumwirbelnde Gedanken und Gefühlschaos. Was will sie wirklich? Einen Neuanfang oder in ihr altes Leben zurück?
Silvia Konnerth hat mich mitgenommen in Cleos Gefühlslage, wodurch ich mich sehr gut in sie einfühlen und alles nachvollziehen konnte. Die Geschichte wirkt so authentisch und aus dem Leben gegriffen! Vor allem die Situationen zwischen Cleo und ihrer Tochter Lotta kamen mir sehr bekannt vor aus meinem Alltag mit zwei Töchtern. Über die eine oder andere turbulente Szene musste ich schmunzeln. Ich freute mich jedes Mal aufs Weiterlesen und spürte, wie ich mich währenddessen entspannte. Und so flog ich trotz meines anstrengenden und stressigen Alltags durch die eigentlich recht unaufgeregte und dennoch zu Herzen gehende Handlung. Von allen drei Heideland-Romanen (die übrigens in sich abgeschlossen sind) ist dieser mein Favorit. Ich mochte alle, aber dieser hat alles, was einen Wohlfühlroman ausmacht! Vorne in der Klappenbroschur ist das zum Titel passende Rezept für einen Heidelbeer-Baiser-Kuchen versteckt und im hinteren Buchteil gibt’s eine Bastelidee für einen Handtuchhalter. Beides habe ich (noch) nicht ausprobiert, aber es macht Lust darauf. Ebenso auf Teemomente vorm Kamin, Gummistiefelspaziergänge und das Sammeln von Ästchen, Nüssen und was der Herbst noch zu bieten hat.
Eva_G
5/5
16.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein Haus in der Heide, das Ruhe und Zeit zum Nachdenken bietet...
Cleo Roth ist 39 Jahre alt und mit ihrem momentanen Leben unzufrieden, denn sie fühlt sich nur noch als Mutter ihrer fünfjährigen Tochter Lotta und kaum mehr als attraktive Ehefrau ihres Mannes Christian. Dabei ist Christian schon ihr ganzes Leben bei ihr, erst als bester Freund, später als erster und einziger fester Freund. Doch nach vielen Monaten voller Streitereien haben sie beschlossen, dass eine Trennung die beste Lösung ist, denn so kann es nicht mehr weitergehen. Es belastet sie sehr und auch Lotta vermisst ihren Papa, der bald aus dem gemeinsamen Haus ausziehen wird. Als dann Cleos beste Freundin Bille von einer Arbeitsstelle berichtet, die zu ihr passen könnte, ist sie erst einmal zurecht skeptisch, denn Bille hat ihr auch schon Jobs als Haushaltshilfe mit besonderen Diensten und andere sehr besondere Arbeitsstellen angeboten. Dieser hier klingt aber wirklich nicht schlecht, denn eine bekannte Konzertpianistin sucht eine Haussitterin für ihren Zweitwohnsitz in der Lüneburger Heide. Nach einem niederschmetternden Vorstellungsgespräch in einer Schreinerei, wo sie endlich wieder im Büro arbeiten wollte, stimmt sie spontan zu und fährt zwei Tage später mit Lotta in die Heide. Dort will sie alles nocheinmal durchdenken und Abstand zu Christian und Hamburg bekommen...
Silvia Konnerth schreibt so flüssig, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Das Leben der Protagonistin ist so interessant und fesselnd geschildert, dass man immer weiterlesen möchte. Auch die Umgebung wird immer so ausführlich beschrieben, dass man sofort alles vor Augen hat und so noch besser in die Geschichte eintaucht.
Ich habe bereits alle drei Teile der Heide-Reihe gelesen, aber dieser hat mich am meisten gefesselt, denn ich war sofort mitten in der Handlung und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Cleo war mir sofort sympathisch und dank der guten und emotionalen Sprache der Autorin konnte man alle Gedanken sehr gut nachvollziehen. Dieser Roman ist ein ganz toller Herbstroman, der so viel mehr ist, als der etwas kitschig anmutende Titel es vermuten lässt!
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4/5
22.08.2021
Buch (Taschenbuch)
Dieser Roman ist eine wundervolle...
Dieser Roman ist eine wundervolle Geschichte, die in allem stimmig ist. Eine Mischung aus Leichtigkeit, aber auch ernsteren Themen machen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis. Unbedingt lesen!
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