Produktbild: Sterbewohl

Sterbewohl Kriminalroman

44

5,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.12.2020

Verlag

Neobooks

Seitenzahl

217 (Printausgabe)

Dateigröße

1185 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783752920581

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.12.2020

Verlag

Neobooks

Seitenzahl

217 (Printausgabe)

Dateigröße

1185 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783752920581

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  • nane 2408

    5/5

    01.03.2021

    eBook (ePUB)

    erschreckend

    Oh, was ist das für eine düstere und perfide Zukunftsvision: Für die Renten der Alten ist kein Geld mehr da, somit werden sie „eingeladen“, eine Tablette für ihr Ableben zu schlucken. In diesem ungewöhnlichen Krimiroman von Olivia Monti geht es um dieses Thema. Die alten Menschen werden in einem tollen Hotel untergebracht und dort systematisch dahingehend beeinflusst, dass sie durch ihr Sterben ihre Angehörigen und die Allgemeinheit entlasten können. Es gibt teilweise schon recht bedrückende Situationen. Das Cover als Tablettenschachtel zu gestalten finde ich genial und ist ein Hingucker. Das Buch ist flüssig geschrieben und liest sich gut. Zum Ende überschlagen sich die Ereignisse und ich weiß nicht so wirklich, was ich davon halten soll. Aber lest es selber und bildet euch eine eigene Meinung. Ich kann diesen Roman sehr empfehlen.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    27.01.2021

    eBook (ePUB)

    Makabre Vorstellung!

    Zum Inhalt: Für ältere Menschen gibt es in der Scheindemokratie Deutschland jetzt Seminare, bei denen es älteren Menschen schmackhaft gemacht werden soll, Sterbewohl, eine tödliche Pille zu schlucken. Dieses alles unter dem Mantel der Solidarität mit der Allgemeinheit. Nun haben auch Nadja, Anna, Max und Fred vom Gesundheitsministerium eine Einladung zu solch einem Sterbeseminar erhalten. Das Seminar findet auf Fehmarn, in einem komfortablen Hotel, statt. Die Einnahme der Todespille soll sich auf Freiwilligkeit berufen, doch es wird gemunkelt, dass bisher keiner mehr von diesem Seminar zurückgekehrt ist. Meine Meinung: Es ist eine wahnsinnige Vorstellung, dass das wirklich einmal so kommen könnte. Es trifft hier die Altersgruppe, in der ich mich auch schon fast befinde. Das Thema wurde jedoch phantasievoll von der Autorin umgesetzt. Ich mag die Protagonisten, die sympathisch und gewieft wirken und mich gut unterhalten haben. Eine etwas andere Story, die sich jedoch zu lesen lohnt.

  • Lisa O.

    5/5

    25.01.2021

    eBook (ePUB)

    dystopisch

    Sterbewohl ist eines dieser Bücher, dass mich auch in Lesepausen nicht losgelassen hat. Es ist als Kriminalroman eingeordnet, ich würde es eher einen dystopischen Thriller nenn. Es spielt in Deutschland in nicht allzu ferner Zukunft. Nach einer Wirtschaftskrise hat die „Bürgerliche Partei“ die Macht übernommen und das System immer mehr zu einer Art Diktatur gemacht. Alte, kranke und arbeitslose Menschen werden als Belastung angesehen und werden vom Gesundheitsamt zu einem zweiwöchigem Sterbeseminar eingeladen. Nach diesem kostenlosen Aufenthalt in einem Luxushotel sollen sie entscheiden ob sie die Pille „Sterbewohl“ nehmen und somit freiwillig aus dem Leben zu scheiden um Staat und Gesellschaft nicht zur Belastung zu werden. Auch Nadja, Anna, Max und Fred bekommen solch eine Einladung. Und das obwohl sie alle noch keine 70 sind und jetzt nach Renteneintritt ganz andere Pläne hatten als zu sterben. Sie haben den Verdacht, dass da in den Sterbehotels nicht alles mit rechten Dingen geschieht. Das Szenario an sich fand ich schon einmal super spannend. In der Debatte um Sterbehilfe wurde oft von Kritikern gewarnt, dass wenn Sterbehilfe erlaubt ist Alte und Kranke Menschen sich vielleicht verpflichtet fühlen werden zu sterben. Und dass es eine Krise wegen dem bald nicht mehr funktionierende Rentensystem geben kann, ist auch nicht ganz abwegig. In diesem Buch wurden diese Probleme weitergedacht und in ein ganz schreckliches System geführt, das viele Parallelen zum dritten Reich hatte. Diese Vergleiche wurden auch oft im Buch gezogen und einiges hat wirklich daran erinnert. Ich denke vor allem wenn man diese Parallelen und historische Bilder im Kopf hat ist es manchmal unglaublich schwer das Buch zu lesen. So ging es mir zumindest. Das Buch ist so rasant geschrieben, dass kaum eine Verschnaufpause da ist. Dadurch ist es aber auch durchgehend spannend. Insgesamt finde ich das Buch absolut gelungen! Es ist spannend, gesellschaftskritisch, regt zum Nachdenken an und die Charaktere wirkten plastisch.

  • Bewertung

    aus Wackerow

    5/5

    21.01.2021

    eBook (ePUB)

    Sterbewohl

    Spannend, aber sehr beängstigend. Wollen hoffen, dass das niemals Realität wird. Wer entscheidet, wer Leben darf oder sterben muss??? Doch sicher nur die, die es sich leisten können.

  • wildberry

    5/5

    05.01.2021

    eBook (ePUB)

    Sterbewohl, wer wird der Nächste sein?

    Das Cover und Buchtitel finde ich sowas von passend aber auch super originell. Deswegen hat es mich auch direkt angesprochen, ich war sehr neugierig was dahinter steckt. Der Buchbeginn war schon direkt super spannend. Erzählt wird der meiner Meinung nach dystopischer Krimi aus der Ich Perspektive von Nadja . Sie ist eine 65 jährige ehemals Grundschullehrerin in Pension. Die Autorin hat sie durch die bildreiche Beschreibungen sehr lebendig wirken lassen so wie eigentlich auch die ganze Geschichte. Man konnte Najas Sichtweise sehr gut verfolgen, ihre Ängste usw. Auch die anderen Figuren gefielen mir mit ihren Charakteren. Marwa fand ich immer sehr mutig, wollte nicht aufgeben und die Wahrheit ans Licht bringen. Sie erschien mir als Protagonistin durch ihre Handlungen irgendwie viel jünger. Anna, war für mich anfangs einfältig, teilweise naiv und wollte der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen. Deutschland irgendwann in der Zukunft, der Euro existiert nicht mehr wegen einer Inflation. Die BP ist an der Macht und es herrscht wieder eine Diktatur. Irgendwie eine Zeitreise ins dritte Reich. Zahlst du noch Steuern ist alles okay, aber sobald du Anspruch auf Geld vom Staat hast bekommst du eine Einladung ins Hotel Paradies auf der Insel Fehmarn. Paradiesisch ist es dort aber keineswegs. Viel mehr werden die Gäste gezwungen die Pille Sterbewohl zu schlucken. So viel mehr verrate ich nicht, liest selbst welche Strapazen Nadja, Anna, Marwa, Fred, Max und den anderen Gäste erleiden müssen. Ich kann eine absolute Lese Empfehlung aussprechen, mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, die aber auch zum Nachdenken anregt.

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