Produktbild: Sterbewohl

Sterbewohl Kriminalroman

44

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Verlag

Epubli

Seitenzahl

216

Maße (B/H)

12,5/19 cm

Gewicht

259 g

Auflage

8

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7531-5406-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.01.2021

Verlag

Epubli

Seitenzahl

216

Maße (B/H)

12,5/19 cm

Gewicht

259 g

Auflage

8

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7531-5406-0

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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  • Helgas Bücherparadies

    4/5

    04.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Schockierende Vorstellung

    Die ehemalige Grundschullehrerin Nadja ist noch nicht lange in Pension, als sie die Aufforderung der neuen Regierung erhält, ein 14-tägiges Sterbeseminar in Fehrmann zu besuchen. Alte und Kranke sollen ausgemustert werden. Auch ihre Freunde im Haus erhalten den gleichen Brief. Dieses Seminar ist freiwillig und kostenlos. Sie sind aber noch nicht bereit zu sterben. Was in diesem Hotel vorgeht und wie das geregelte Sterben aussieht, müsst ihr selbst lesen. Was für eine kuriose und beängstigende Geschichte hat Olivia Monti geschrieben. Sehr real wird der kommende Tod der dortigen Urlauber vor Augen geführt. Mit speziellen Methoden werden den Teilnehmern die Angst vor dem Tod genommen. Nur eine kleine Gruppe rebelliert dagegen und nimmt alles genau unter die Lupe. Dabei erleben und entdecken sie furchtbare Dinge. Diese haben mir mitunter Gänsehaut beschert. Ich war hin und hergerissen zwischen Abscheu und Mitleid. Es ist kaum vorstellbar, was die Autorin so schockierend vor Augen führt und es erinnert an Methoden des dritten Reiches. Die Ich-Perspektive aus Sicht Nadjas lässt uns erschreckend nah daran teilnehmen. Den Protagonisten fehlt ein bisschen die Tiefe und das Ende fand ich ein wenig abrupt. Das Cover und den Titel finde ich genial und passend zur Story. Fazit: makabere Geschichte, gut inszeniert, aber lässt mich allerdings schockierend zurück. Untermalt ist das Ganze von Anfang an mit Spannung. Von mir gibt es 4,5 Sterne

  • Helgas Bücherparadies

    4/5

    20.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die ehemalige Grundschullehrer…

    Die ehemalige Grundschullehrerin Nadja ist noch nicht lange in Pension, als sie die Aufforderung der neuen Regierung erhält, ein 14-tägiges Sterbeseminar in Fehrmann zu besuchen. Alte und Kranke sollen ausgemustert werden. Auch ihre Freunde im Haus erhalten den gleichen Brief. Dieses Seminar ist freiwillig und kostenlos. Sie sind aber noch nicht bereit zu sterben. Was in diesem Hotel vorgeht und wie das geregelte Sterben aussieht, müsst ihr selbst lesen. Was für eine kuriose und beängstigende Geschichte hat Olivia Monti geschrieben. Sehr real wird der kommende Tod der dortigen Urlauber vor Augen geführt. Mit speziellen Methoden werden den Teilnehmern die Angst vor dem Tod genommen. Nur eine kleine Gruppe rebelliert dagegen und nimmt alles genau unter die Lupe. Dabei erleben und entdecken sie furchtbare Dinge. Diese haben mir mitunter Gänsehaut beschert. Ich war hin und hergerissen zwischen Abscheu und Mitleid. Es ist kaum vorstellbar, was die Autorin so schockierend vor Augen führt und es erinnert an Methoden des dritten Reiches. Die Ich-Perspektive aus Sicht Nadjas lässt uns erschreckend nah daran teilnehmen. Den Protagonisten fehlt ein bisschen die Tiefe und das Ende fand ich ein wenig abrupt. Das Cover und den Titel finde ich genial und passend zur Story. Fazit: makabere Geschichte, gut inszeniert, aber lässt mich allerdings schockierend zurück. Untermalt ist das Ganze von Anfang an mit Spannung. Von mir gibt es 4,5 Sterne

  • LadyIceTea

    aus Castrop-Rauxel

    4/5

    11.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Grundidee

    Deutschland ist nur noch eine Scheindemokratie. Der Staat veranstaltet neuerdings für ältere Menschen Sterbeseminare in Luxushotels. Ihnen soll dort schmackhaft gemacht werden, Sterbewohl, eine tödliche Pille, zu schlucken, um beizeiten die Allgemeinheit zu entlasten. Nadja, Anna, Max und Fred sind über 65 und in hellem Aufruhr. Alle vier haben vom Gesundheitsministerium eine Einladung zum Sterbeseminar ins komfortable Hotel Paradies auf Fehmarn erhalten. Offiziell ist das Einnehmen von Sterbewohl zwar freiwillig. Wie manche munkeln, kehrt aus den Hotels aber niemand mehr zurück. Bei „Sterbewohl“ von Olivia Monti hat mich erst das Cover neugierig gemacht aber der Klappentext hat mich dann zum Lesen überzeugt. Auch wenn Kriminalroman auf dem Cover steht, würde ich persönlich, das Buch eher dem Genre Dystopie oder Spannungsroman zuordnen. Sterbehilfe ist ein aktuelles Thema. Den Gedanken einfach mal weiter zu spinnen und das Ganze zu einem Angebot der Regierung zu machen, fand ich sehr spannend. Die Autorin versetzt uns hier in ein Zukunftsdeutschland, welches wie das dritte Reich nur digitaler, anmutet. Die Menschen werden überwacht und kontrolliert. So drohen z.B. Strafen, wenn man sein Handy nicht dabei hat oder ausschaltet. Die Agenturen wissen alles über deinen Lebenslauf, einzelne Wohnungen werden verwanzt und es wird nur noch der Mitbürger geschätzt, der jung ist und noch arbeiten kann. Die Alten werden verachtet und recht schnell zu Sterbeseminaren in Luxushotels eingeladen. Unsere Protagonisten wollen aber alle noch nicht sterben und sind wirklich skeptisch. Sie begeben sich in das Hotel „Paradies“, um der ganzen Sache auf den Grund zu gehen. Das Ganze wird aus Sicht von Nadja geschildert. Sie ist mir direkt recht sympathisch gewesen und kam sehr authentisch rüber. Durch diese Perspektive war der Leser immer mittendrin und wusste nur so viel, wie die Figuren. Das hat es interessant gemacht. Insgesamt fand ich die Umsetzung gekonnt morbide und auch recht zukunftsnah. Manchmal hätte ich mir noch ein wenig mehr Pepp gewünscht und vielleicht noch etwas mehr Tiefgang. Mir hat der letzte Funke gefehlt aber trotzdem hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen. Ich lese gerne Dystopien und lasse mich von Zukunftsvisionen gruseln. Und dazu sieht man hier wieder einmal: Es muss nicht immer ein großer Verlag dahinterstehen. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

  • Savashanim

    aus Backnang

    4/5

    11.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Gruselige Vorstellung und sehr spannend

    Frau Monti hat offensichtlich in den letzten Monaten einen guten Blick auf ihre Mitmenschen gehabt. Hier finden sich alle möglichen Charaktere wieder, die man auch in der Coronakrise bemerkt hat: Diejenige, die immer für alle Maßnahmen Verständnis entwickelt und wenn etwas mal widersprüchlich ist oder offensichtlich nicht passt einfach darüber hinwegsieht und es verleugnet; die Skeptiker, die der eigenen Wahrnehmung oft nicht mehr trauen und versuchen, sich das offensichtliche Grauen irgendwie doch wieder gerade zu rücken und die aktiven Gegner, die versuchen, etwas gegen die herrschenden Maßnahmen zu unternehmen. Dieses Buch hat nichts mit Corona zu tun, aber es passt dennoch gut in die jetzige Zeit. In einer nicht näher benannten, nicht allzu fernen Zukunft, findet der deutsche Staat, der schon lange keine Demokratie mehr ist, dass seine Bürger nur solange nützlich sind, wie sie Steuern einbringen. Sobald sie alt sind, kosten sie nur noch und stehen der Regierung nur im Weg. Also wird ein äußerst perfider Plan entwickelt, man schickt die alten Menschen in einen Luxusurlaub, bei dem ihnen Lust auf den Freitod gemacht werden soll. Vier Freunde, die sich noch fit und jung genug fühlen, werden mit Mitte 60 auch zum Sterbeseminar eingeladen. Weil sie Angst haben, was dort mit ihnen passiert, beschließen sie, mit einer befreundeten Journalistin hinzufahren und im Zweifelsfall die dubiosen Machenschaften aufzudecken. Was ihnen dann dort alles widerfährt ist temporeich und spannend geschrieben und stellenweise schaudert es einen beim Lesen der Ideen, die die Schriftstellerin der zukünftigen Regierung unterstellt. Man kann nur hoffen, dass Frau Merkel keine Leseratte ist.

  • Bewertung

    aus Buseck

    4/5

    11.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Auf dem Abstellgleis

    Das Cover ist interessant. Eine Medikamenten Packung als Cover mit dem Todessymbol. Echt toll. Inhalt: Deutschland ist nur noch eine Scheindemokratie. Der Staat veranstaltet neuerdings für ältere Menschen Sterbeseminare in Luxushotels. Ihnen soll dort schmackhaft gemacht werden, Sterbewohl, eine tödliche Pille, zu schlucken, um beizeiten die Allgemeinheit zu entlasten. Nadja, Anna, Max und Fred sind über 65 und in hellem Aufruhr. Alle vier haben vom Gesundheitsministerium eine Einladung zum Sterbeseminar ins komfortable Hotel Paradies auf Fehmarn erhalten. Offiziell ist das Einnehmen von Sterbewohl zwar freiwillig. Wie manche munkeln, kehrt aus den Hotels aber niemand mehr zurück. Meine Meinung: Mal ein etwas anderer Krimi. Der Schreibstil ist sehr flüssig, spannend und interessant. Auch die Thematik, die ja gerade in der Corona Zeit sehr aktuell ist, gefällt mir gut. Wirklich mal eine interessante Idee. Sehr intensiv wird beleuchtet, was in Regierungskreisen falsch läuft, warum der Euro Pleite gegangen ist, etc. Die Beschreibung des Sterbehotels ist ebenfalls sehr interessant, aber auch erschreckend. Allerdings bekommt man keinen wirklichen Bezug, zu den einzelnen Charakteren, diese werden einfach sehr oberflächlich behandelt. Aber vielleicht ist genau das die Absicht der Autorin. Vielleicht will sie uns gerade mit dieser Oberflächlichkeit zeigen, wie „alte“ Leute auf das Abstellgleis gestellt werden. Gerade in der heutigen Zeit. Auch wenn es sich um eine Dystopie handelt, erkennt man vieles was auch heute schon passiert und zeigt auf, wo Deutschland vielleicht hinschlittert. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Mein Fazit: Klare Leseempfehlung. 4 Sterne.

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