Sterbewohl

Kriminalroman

Olivia Monti

Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
8,99
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Lieferbar innerhalb von 3 Wochen Versandkostenfrei
Lieferbar innerhalb von 3 Wochen
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

8,99 €

Accordion öffnen
  • Sterbewohl

    Epubli

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    8,99 €

    Epubli

eBook (ePUB)

2,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

**** Entschlummere sanft mit Sterbewohl. Empfohlen vom Gesundheitsminister. ****

Deutschland ist nur noch eine Scheindemokratie. Der Staat veranstaltet neuerdings für ältere Menschen Sterbeseminare in Luxushotels. Ihnen soll dort schmackhaft gemacht werden, Sterbewohl, eine tödliche Pille, zu schlucken, um beizeiten die Allgemeinheit zu entlasten.
Nadja, Anna, Max und Fred sind über 65 und in hellem Aufruhr. Alle vier haben vom Gesundheitsministerium eine Einladung zum Sterbeseminar ins komfortable Hotel Paradies auf Fehmarn erhalten. Offiziell ist das Einnehmen von Sterbewohl zwar freiwillig. Wie manche munkeln, kehrt aus den Hotels aber niemand mehr zurück.

Olivia Monti, geboren 1960 in Stuttgart, ist Juristin. Seit 1994 schreibt sie Romane und Sachbücher und publizierte u.a. bei der Frankfurter Verlagsanstalt und S. Fischer.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Altersempfehlung 1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 25.01.2021
Verlag Epubli
Seitenzahl 216
Maße (L/B/H) 1,2/12,5/1,2 cm
Gewicht 259 g
Auflage 7
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7531-5406-0

Das meinen unsere Kund*innen

4.2

29 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Absolut gruselig, aber es könnte Wirklichkeit werden.

Bewertung am 06.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beim Lesen des Buches habe ich mich sehr an die Nazizeit erinnert. Es geht hier nicht um die Vernichtung der Juden, sondern um die Vernichtung von älteren Menschen. Es ist eine Geschichte mit sehr viel Potential. Ab einer gewissen Altersgrenze erhalten die betroffenen Personen eine Einladung zu einem Sterbeseminar. Alles komplett unverbindlich. Es handelt sich hierbei um ein Wellnesswochenende mit verschiedenen Seminaren und Einzelgesprächen. Den betreffenden Personen wird nahegelegt eine Sterbewohlpille zu nehmen. Sie sollen doch bitte an Ihre Enkel denken, da die Rentenkasse leer sei. Sie möchten dem Staat nicht auf der Tasche liegen und bitte an das Wohl der Allgemeinheit denken. Es ist eine sehr gruselige Vorstellung, aber absolut denkbar. Hier handelt es sich um einen Krimi für jede Altersklasse. Leider ist dieses Buch sehr dünn und schnell lesbar. Viele Kapitel hätten länger und ausgeschmückter sein können. Das Ende ist sehr schnell vorhersehbar und dadurch verliert die Geschichte sehr an Spannung und Leserwillen. Schade. Leider fand ich dadurch das Ende etwas langweilig.

Absolut gruselig, aber es könnte Wirklichkeit werden.

Bewertung am 06.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beim Lesen des Buches habe ich mich sehr an die Nazizeit erinnert. Es geht hier nicht um die Vernichtung der Juden, sondern um die Vernichtung von älteren Menschen. Es ist eine Geschichte mit sehr viel Potential. Ab einer gewissen Altersgrenze erhalten die betroffenen Personen eine Einladung zu einem Sterbeseminar. Alles komplett unverbindlich. Es handelt sich hierbei um ein Wellnesswochenende mit verschiedenen Seminaren und Einzelgesprächen. Den betreffenden Personen wird nahegelegt eine Sterbewohlpille zu nehmen. Sie sollen doch bitte an Ihre Enkel denken, da die Rentenkasse leer sei. Sie möchten dem Staat nicht auf der Tasche liegen und bitte an das Wohl der Allgemeinheit denken. Es ist eine sehr gruselige Vorstellung, aber absolut denkbar. Hier handelt es sich um einen Krimi für jede Altersklasse. Leider ist dieses Buch sehr dünn und schnell lesbar. Viele Kapitel hätten länger und ausgeschmückter sein können. Das Ende ist sehr schnell vorhersehbar und dadurch verliert die Geschichte sehr an Spannung und Leserwillen. Schade. Leider fand ich dadurch das Ende etwas langweilig.

Realitätsfern oder nahe Zukunft?

Bewertung aus Schleiden am 08.09.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte spielt in Deutschland in ein paar Jahren. Den Rechtsstaat, wie wir ihn heute kennen, gibt es nicht mehr. Vier ältere Damen und Herren, die langjährige Freunde sind, werden zu einem "Seminar" in ein Hotel auf der Insel Fehrmann eingeladen. Dort sollen die Menschen das Medikament "Sterbewohl" freiwillig einnehmen, um friedlich einzuschlafen und die Gesellschaft so zu entlasten. Doch die Freunde sind eigentlich gerade erst Rentner und fühlen sich viel zu fit, um jetzt schon zu sterben. Sie haben schon im Vorhinein Zweifel, dass die Einnahme nicht so freiwillig ist wie es behauptet wird, weil bisher nie einer zurückkehrt ist. Die vier bzw. fünf Hauptcharaktere sind sehr unterschiedlich und haben sehr verschiedene Sachen in ihren Leben erlebt, dennoch verbindet sie eine langjährige Freundschaft. In der Zeit im Hotel wird die Freundschaft und der Zusammenhalt jedoch auf die Probe gestellt. Die Spannung war da, aber hat mich stellenweise jedoch nicht so sehr gepackt. Der Name Krimi hat das Buch sich auf jeden Fall verdient! Die Thematik des Buches finde ich aktuell und gesellschaftlich wichtig. Ich bin noch relativ jung, was für mich bedeutet, dass ich zur schuftenden Arbeitnehmerschaft gehöre, wenn sehr viele Personen in das Rentenalter kommen. Deswegen hat mich die Idee der aktiven Sterbehilfe, gefördert durch den Staat, durchaus interessiert. Fazit: Mich hat es persönlich nicht so sehr umgehauen, wie ich es erwartet habe, dennoch eine Empfehlung für alle die sich für eine Thematik interessieren. Ein kurzer, kompakter Krimi, den man an einem kalten Winternachmittag lesen kann!

Realitätsfern oder nahe Zukunft?

Bewertung aus Schleiden am 08.09.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte spielt in Deutschland in ein paar Jahren. Den Rechtsstaat, wie wir ihn heute kennen, gibt es nicht mehr. Vier ältere Damen und Herren, die langjährige Freunde sind, werden zu einem "Seminar" in ein Hotel auf der Insel Fehrmann eingeladen. Dort sollen die Menschen das Medikament "Sterbewohl" freiwillig einnehmen, um friedlich einzuschlafen und die Gesellschaft so zu entlasten. Doch die Freunde sind eigentlich gerade erst Rentner und fühlen sich viel zu fit, um jetzt schon zu sterben. Sie haben schon im Vorhinein Zweifel, dass die Einnahme nicht so freiwillig ist wie es behauptet wird, weil bisher nie einer zurückkehrt ist. Die vier bzw. fünf Hauptcharaktere sind sehr unterschiedlich und haben sehr verschiedene Sachen in ihren Leben erlebt, dennoch verbindet sie eine langjährige Freundschaft. In der Zeit im Hotel wird die Freundschaft und der Zusammenhalt jedoch auf die Probe gestellt. Die Spannung war da, aber hat mich stellenweise jedoch nicht so sehr gepackt. Der Name Krimi hat das Buch sich auf jeden Fall verdient! Die Thematik des Buches finde ich aktuell und gesellschaftlich wichtig. Ich bin noch relativ jung, was für mich bedeutet, dass ich zur schuftenden Arbeitnehmerschaft gehöre, wenn sehr viele Personen in das Rentenalter kommen. Deswegen hat mich die Idee der aktiven Sterbehilfe, gefördert durch den Staat, durchaus interessiert. Fazit: Mich hat es persönlich nicht so sehr umgehauen, wie ich es erwartet habe, dennoch eine Empfehlung für alle die sich für eine Thematik interessieren. Ein kurzer, kompakter Krimi, den man an einem kalten Winternachmittag lesen kann!

Unsere Kund*innen meinen

Sterbewohl

von Olivia Monti

4.2

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Sterbewohl