Produktbild: Die Wahrheit schmeckt nach Marzipan

Die Wahrheit schmeckt nach Marzipan

6

8,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.02.2021

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

366

Maße (L/B/H)

19,9/13,5/3,5 cm

Gewicht

427 g

Farbe

Rosé / Beere

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-212-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.02.2021

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

366

Maße (L/B/H)

19,9/13,5/3,5 cm

Gewicht

427 g

Farbe

Rosé / Beere

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-212-0

Herstelleradresse

Francke-Buch
Am Schwanhof 19
35037 Marburg
DE
info@francke-buch.de

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  • Gilasbuecherstube

    5/5

    22.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine sehr emotionale Geschichte

    "Das Sterben ist wie eine Geburt, nur rückwärts...." Die sechszehnjährige Tabitha verliert, nachdem ihr geliebter Vater plötzlich stirbt, völlig den Boden unter den Füßen. Sie versinkt in ihrer Trauer und zieht sich zurück auf ihre imaginäre Insel. Immer wieder wird sie in ein Loch gezogen und von einer Sekunde auf die andere ist der Himmel grau statt blau. Ihre Mutter, die ihre eigene Art hat, die Trauer zu verarbeiten, kommt nicht an sie heran. Auch von der Psychologin will sich Tally nicht helfen lassen und sie hat erst recht keine Lust Tagebuch zu führen. Die einzige Person, die mit ihren ständigen Gefühlsausbrüchen einigermaßen zurechtkommt, ist ihre Freundin Sanne, die Kraft und Stärke in ihrem Glauben findet. Tally will davon jedoch nichts hören. Doch dann lernt sie Timo kennen und er verdreht ihr schnell den Kopf. Wäre er nur nicht der Leiter von Sannas Jugendgruppe und somit ebenfalls sehr gläubig. Als Tabitha dann eines Tages zufällig die Seniorin Frau Möller kennenlernt, die eine Vorliebe für Marzipan hat, entwickelt sich zwischen ihnen eine ungewöhnliche Freundschaft. In ihrem Wohnzimmer hat sie das Gefühl ins zwanzigste Jahrhundert zu reisen. Als ihr bei einem Besuch, dass alte Foto eines gutaussehenden, jungen Mannes in die Hände fällt, ist sie sofort von ihm fasziniert und beginnt, ihn in einer Geschichte zum Leben zu erwecken. Der Titel des Buches und der Klappentext haben mich sofort neugierig auf die Story gemacht. Es hat dann allerdings etwas gedauert, bis ich mit dem, für mich recht unbewohnten Schreibstil der Autorin zurecht gekommen bin. Wir verfolgen die Geschichte aus der Sicht von Tabitha und so konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Gedanken und Emotionen nachvollziehen. Tabitha, genannt Tally, hat es nicht leicht nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters. Er war ihre wichtigste Bezugsperson und immer für sie da. Nun ist von einem auf den anderen Moment plötzlich alles anders und am liebsten würde sie sich irgendwo verkriechen. Die Autorin hat die Hauptprotagonistin, ihrem Alter entsprechend, wunderschön lebendig und authentisch beschrieben. Auch die Nebencharaktere sind großartig und fügen sich wunderbar in die Geschichte ein. Frau Möller habe ich sofort ins Herz geschlossen und ich hätte sie gerne auf einen Tee besucht und ihre Marzipanpralinen probiert. Denn im Gegensatz zu Tally liebe ich Marzipan. :-) Ihre Freundin Sanna und auch Timo sind immer für sie da und nehmen ihre Gefühlsausbrüche klaglos hin. Besonders gut hat mir gefallen, dass sie nicht versuchen, Tally zu bedrängen, sondern ihr den Raum gelassen haben, den sie benötigt. Es ist kein Buch, dass ständig auf einen dramatischen Höhepunkt zusteuert und das braucht diese Geschichte auch nicht. Der Weg ist das Ziel. Und wer glaubt, dass sie ist kitschig, sentimental und schwermütig ist, der ist auf der falschen Fährte. "Die Wahrheit schmeckt nach Marzipan" ist ein ruhiges Buch, dass voller Emotionen ist und eine tiefgründige Botschaft vermittelt. Trauer, Verlust und Abschied nehmen von geliebten Menschen, sind keine leichten Themen, doch Anni E. Lindner ist es gelungen, einen sehr emotionalen Plot gekonnt in Worte zu fassen. Er regt zum Nachdenken an und ist wunderbar für Jugendliche und Erwachsene geeignet. Nehmt euch Zeit dafür und lasst Tallys Geschichte auf euch wirken. Von mir gibt es dafür verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung! #AnniELindner #DieWahrheitschmecktnachMarzipan #Franckeverlag #literaturtest

  • tinstamp

    aus Hürm

    4/5

    19.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Auf einmal bist du nicht mehr da

    Warum ich so richtig auf diesen Roman aufmerksam geworden bin, kann ich eigetnlich gar nicht mehr wirklich sagen. Jugendromane snd ja eher selten bei mir am Blog zu finden und trotzdem hat mich die Geschichte direkt angesprochen. Die 16jährige Tabitha, genannt Tally, wird mit dem plötzlichen Tod ihres Vaters konfrontiert. Sie fällt daraufhin in ein tiefes Loch, denn die Beziehung zu ihrer Mutter war nie richtig eng. Tally ist gefangen in ihrem Schmerz und lässt niemand an sich heran. Sie zieht sich auf ihre eigene imaginäre Insel zurück. Ihre Mutter geht anders mit ihrer Trauer um und empfiehlt Tally eine Psychologin. Doch auch diese kann Tally nicht helfen. Sie übergibt ihr jedoch ein Tagebuch um ihre Gedanken niederzuschreiben. Einzig ihre beste Freundin Sanne, die Kraft und Stärke in ihrem Glauben findet, bekommt etwas Zugang zu ihr. Und da ist auch noch Timo, der Leiter der Jugendgruppe, zu der Sanne regelmäßig geht. Mit Religion kann Tally aber nichts anfangen - schon gar nicht nach dem Tod ihres geliebten Vaters. Eines Tages lernt Tally ganz unverhofft eine alte Dame kennen, die sich mit ihrem Rollator und den Einkäufen abmüht. Tally hilft ihr und lernt Helga Möller und ihren Papagei Gustav näher kennen. In der Wohnung gibt es viele Erinnerungsstücke aus Frau Möllers Leben. Tally beginnt sich dafür zu interessieren. Dabei fällt ihr auch das Foto eines gutaussehenden jungen Mannes in die Hände, der sie fasziniert. Sie beginnt in ihrem Tagebuch eine Geschichte rund um diesen Mann zu spinnen und ihm ein "Happy End" zu vergönnen. Darin beginnt sie ihre Gefühle und den Schmerz zu verarbeiten. Aber auch die Zufallsbekanntschaft mit der alten Dame scheinen Tally zu helfen und es beginnt eine ganz besondere Freundschaft... Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich bin schnell in die Geschichte gekommen. Die Autorin hat die jugendliche Tally sehr authentisch und ihrem Alter entsprechend beschrieben. Beim Lesen spürt man die tiefe Trauer des Mädchens, sowie ihre Verzweiflung und Hilflosigkeit. Diese wirkt vorallem zu Beginn sehr erdrückend. Tally weiß nicht, wie sie ihr Leben wieder auf die Reihe bekommen soll. Anni E. Lindner fängt den Schmerz von Tally sehr gut ein und lässt den Leser intensiv daran teilhaben. Sehr einfühlsam erzählt die Autorin über Verlust und Trauer. Gerade der Beginn der Geschichte ist diese jedoch sehr bedrückend. Gleichzeitig zeigt die Autorin aber auch auf, dass es immer Hoffnung gibt und das Leben trotz all dem Schmerz und der Trauer positiv weitergehen kann. Die Figuren sind bis hin zu den kleinsten Nebencharaktere sehr liebevoll gezeichnet. Sanne ist für Tally immer da und eine wirklich gute Freundin. Sie nimmt selbst ihre Ausraster hin. Helga Möller habe ich sofort ins Herz geschlossen und auch ihre Liebe zu Marzipan und ihrem sprechenden Papagei Gustav. Mit Tallys Mutter wurde ich nicht wirklich warm. Timo hingegen ist ein feiner Kerl...fast zu gut um wahr zu sein. Was ich weniger mochte, waren die Tagebucheinträge von Tally. Darin schreibt sie einen kleinen Roman rund um Eugen, dem Mann auf dem Foto, und lässt ihm ein Happy End zukommen. Eine nette Idee, aber für den Roman komplett unwichtig. Die Geschichte, die sie sich selbst zusammenspinnt, ist sprachlich der damaligen Zeit sehr angepasst. Ich denke nicht, dass sechzehnjährige Mädchen, die sich kaum für historische Romane interessieren, diese Sprache beherrschen. Ich will jetzt niemanden beleidigen, aber ich lese sehr viele historische Romane und oftmals ist die Sprache bei einigen Autorinnen nicht wirklich zeitgemäß. Dass dies ein junges Mädchen schafft, das sich vorher überhaupt nicht damit auseinandersetzt, finde ich unwahrscheinlich. Das ist allerdings mein einziger Kritikpunkt. Die Geschichte ist sehr intensiv und hat mich vorallem am Beginn emotional richtig mitgenommen. Ich möchte eine kleine Triggerwarnung an jene Leserinnen geben, die erst vor Kurzem jemanden verloren haben. Fazit: "Die Wahrheit schmeckt nach Marzipan" ist ein ruhiges Buch voller Emotionen und einer tiefgründigen Botschaft. Die Autorin hat das Thema Trauer sehr gekonnt in Worte gefasst und perfekt vermittelt. Eine wunderbare Geschichte direkt aus dem Leben gegriffen.

  • Bewertung

    aus Radebeul

    4/5

    27.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die Wahrheit schmeckt nach Freundschaft

    Tally hat vor kurzen ihren Vater verloren. Seit dem weiß sie nicht mehr, wie sie durchs Leben kommen soll. Sie ist 16 Jahre, hat ihr beste Freundin Sanne und geht ganz gern zur Schule. Doch der Verlust und die Trauer beschränken sie in ihrem Alltag. Nichts scheint mehr Sinn zu ergeben. Auch ihre Mutter kann ihr nicht durch diese schwere Zeit helfen. Bis sie auf die Rentnerin Frau Möller trifft, die ihr wieder neuen Lebensmut gibt. Der Titel und das wunderschöne Cover haben mich sofort neugierig gemacht. Ich finde den Titel „Die Wahrheit schmeckt nach Marzipan“ absolut passend für die Geschichte von Tally und Frau Möller. Die beiden scheinen auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam zu haben. Dennoch spüren sie die Ruhe und die Freude wenn die beiden zusammen sind. Frau Möller ist absolut liebenswert und eine tolle Persönlichkeit, die in ihrem Leben schon vieles erlebt hat. Ganz besonders gefallen haben mir die letzten fünfzig Seiten, wobei ich hier nicht zu viel verraten möchte. Besonders gereizt hat mich an dieser Geschichte, das die jugendliche Tally ihren Vater verliert, an dem sie sehr gehangen hat. Ich wollte unbedingt wissen wie sie mit der Trauer um geht und wie eine Begegnung mit einer alten Damen sie wieder auf den richtigen Weg bringt. Sie ist eine starke Person, die ein unvermitteltes Ereignis aus der Bahn wirft. Und doch, nach einigen erfolglosen Versuchen, rappelt sie sich wieder auf. Ich fand es schön wie ihre Freundin Sanne ihr hilft und wie sie zu ihr steht. Sanne ist ein wirklicher Sonnenschein und eine richtige Freundin, die jeder sich wünscht. Auch die Geschichte mit Timo fand ich wunderbar. Nicht zu übertrieben und doch ein Hauch Romantik. Dazu muss man sagen das der christliche Glauben eine sehr große Rolle spielt. Auch wenn Tally nicht gläubig ist, sind es ihre Freunde die sie langsam an den Glauben heranführen. Der Schreibstil war für mich am Anfang gewöhnungsbedürftig. Doch mit dem Lesen kam ich immer besser rein in die Geschichte und mich hat es angetrieben herauszufinden ob Tally ihre Trauer überwinden kann. Dennoch war dieser Roman äußerst emotional und gefühlsbetont. Manchmal musste ich schon schlucken und war froh das Buch mal zur Seite zu legen. Die Geschichte die Tally ihrem Tagebuch anvertraut, fand ich toll und ich hoffe das sie nun weiter schreibt, vielleicht auch zu ihrem neuen Lebensabschnitt. Fazit: Ein wunderbarer Jugendroman über Trauer und Verlust, über tiefe Freundschaften und die Verbundenheit zum christlichen Glauben.

  • Sonjalein1985

    4/5

    25.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Jeder trauert anders

    Inhalt: Nach dem Tod ihres geliebten Vaters steht die 16-jährige Tally vor einem Scherbenhaufen. Ihre Mutter ist ihr keine Hilfe und die Idee der Therapeutin, ein Tagebuch zu führen, findet das Mädchen einfach lächerlich. Dann aber macht sie Bekanntschaft mit Frau Möller, einer liebenswerten älteren Dame mit einem frechen Papagei und einer Vorliebe für Marzipan. Von ihr fühlt sich Tally verstanden. Als sie dann noch das Foto ihres lang verschollenen Onkels sieht, weiß sie, worüber sie schreiben möchte. Und da ist noch Mr. Wow, ein sehr attraktiver und netter Mitschüler, der leider das große Manko hat, sehr christlich zu sein und zu dem sich Tally unweigerlich hingezogen fühlt. Meinung: „Die Wahrheit schmeckt nach Marzipan“ ist ein Buch über Trauer und Trauerbewältigung, das neuen Lebensmut gibt. Im Mittelpunkt steht die 16-jährige Tally. Vor dem Tod ihres Vaters war sie ein lebenslustiges und witziges Mädchen, nun jedoch fühlt sie sich leer, einsam und tieftraurig. Sie lebt in den Erinnerungen an eine bessere Zeit und gerät mit ihrer Mutter immer wieder aneinander. Denn der Vater war ihre Bezugsperson, ihr Ruhepunkt und derjenige, der sie so genommen hat, wie sie ist und ihr immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat. Er war liebevoll und der Fels in der Brandung. Mit der resoluten und direkten Mutter versteht sie sich nicht so besonders. Und die Art, wie diese trauert, stößt bei Tally auf Wut und Unverständnis. Zum Glück gibt es da noch Sanna. Sie ist Tallys beste Freundin und ein absoluter Sonnenschein. Sanna ist optimistisch, verständnisvoll und sympathisch. Frau Möller, die alte Dame, ist einfach liebenswert und süß. Ebenso wie Timo, den Tally „Mr. Wow“ nennt. Er ist attraktiv, nett und mitfühlend. Jedoch kann Tally mit seiner Religion nicht sonderlich viel anfangen. Neben der eigentlichen Geschichte gibt es noch eine zweite, nämlich die, die Tally in ihr Tagebuch schreibt. Hier kann sie sich eine völlig neue Welt erschaffen und so einen ganz eigenen Weg finden, ihre Trauer zu bewältigen. Das Buch ist tiefgründig und berührend. Es hat zwar kleinere Längen zwischendurch, aber ich finde es trotzdem lesenswert und sehr bewegend. Fazit: Gutes Buch über Trauerbewältigung, das neuen Lebensmut gibt. Sehr zu empfehlen.

  • Melanie Enns

    aus L.

    4/5

    20.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Talita kum - "Mädchen, ich sage dir, steh auf!

    "Talita kum" hat in "Die Wahrheit schmeckt nach Marzipan" eine sehr große Bedeutung, sodass es mir passend erschien, diese Worte aus dem Neuen Testament auszuwählen, denn letztendlich ist es genau das, was mir in diesem Jugendbuch begegnet. Eine zerbrochene Seele, die heilt. Auch wenn es lange nicht so aussieht, als würde Tally den Tod ihres Vaters verarbeiten. Langsam und sanft geschieht dieses, wobei Rückschritte erlaubt sind und es auch die Menschen sind, denen Tally begegnet und die ihr helfen sich wieder aufzurichten. Es ist meiner Meinung nach ein sehr schmerzlicher Roman, auch wenn ich natürlich der Meinung bin, das Leben und Sterben miteinander verknüpft sind, ist der Tod in "Die Wahrheit schmeckt nach Marzipan" sehr präsent und könnte sensible Jugendliche, für die der Roman geschrieben wurde, hier und da sicherlich überfordern. Der Glaube zeigt sich hier in vielen Facetten und da mir "Oceans" sehr bekannt ist, hatte ich natürlich gleich den Song als Dauerschleife im Kopf. Ich muss dennoch anraten, sich mit dem Klappentext auseinander zu setzen, denn es ist zwar auch eine Liebesgeschichte verwoben, aber diese gibt nicht nur Glanz oder Romantik, da Tallys Trauer nachvollziehbar, aber eben auch sehr erdrückend wirkt. Mir hat "Die Wahrheit schmeckt nach Marzipan" sehr gefallen, da es mitunter auch völlig verrückt ist und eben genau das erzählt, was junge Menschen beschäftigt: Probleme mit den Eltern, vor allem dann, wenn ein Elternteil eine neue Beziehung eingeht, die Wertigkeit von Freundschaften und die erste große Liebe. Tally hat ein sehr großes Herz und im Moment ist dort lediglich Platz für die Trauer über den Verlust ihres Paps. Schön ist hierbei, das es ganz viele Personen gibt, die Verständnis haben und Tally den Rücken stärken, auch wenn sie ihr Verhalten nicht immer erklären können. Frau Möller kennen und lieben zu lernen, gibt dem Roman echte Schönheit, da es aufzeigt, wie wichtig der Zusammenhalt der jüngeren Generation mit älteren Menschen ist und wie wertig, voneinander zu lernen. Hier gibt es einige sehr schöne Momentaufnahmen, die mir sehr gefallen haben. Das Ende zeigt, das ein Ende nicht immer ein Ende sein muss, sondern ein Anfang eines viel besseren Lebens sein kann. Der christliche Aspekt wird im Roman komplett durchwoben und ich liebe es, da die inneren Kämpfe Tallys dadurch noch deutlicher hervorgehoben werden. Sich mit dem Tod auseinanderzusetzen ist schmerzlich, aber auch das Leben kann schmerzlich sein. Insgesamt eine sehr wertvolle Lektüre, die ich sehr gerne weiterempfehlen möchte, auch wenn ich den Hinweis aussprechen will, sensible Jugendliche vielleicht doch hier und da zu überfordern, da Tally zu Beginn doch sehr traumatisiert wirkt und erst zum Ende des Romans zu ihrer eigenen Stärke zurückfindet. Tally steht auf und stellt sich dem Leben bewusst erneut. Schön erzählt, wenn auch mit ganz viel Traurigkeit verknüpft und einem Ende, was mir so nah ging, das ich ein paar Tränen verdrückt habe.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (6)

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