Trümmerland

Trümmerland

Roman

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Beschreibung


Ein junges Mädchen und ihr Kampf ums Überleben.

Im Ruhrgebiet 1946. Der Krieg ist zu Ende, der Kampf ums Überleben noch lange nicht. Bei der Suche nach Trümmerholz stößt die zwölfjährige Hella an einer Zeche auf einen Sterbenden. Sie drückt ihm die Augen zu und nimmt als Gegenleistung seinen Mantel an sich, um ihn auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Doch eingenäht im Futter finden sich kostbare Bezugsscheine für Butter. Martha, Hellas Mutter, und Edith, eine Frau, die man bei ihnen einquartiert hat, wollen die Gelegenheit nutzen, in einen gewinnbringenden Tauschhandel einzusteigen, doch sie ahnen nicht, worauf sie sich einlassen. Bald ist ihnen nicht nur die Polizei auf den Fersen, sondern auch gefährliche Schwarzmarkthändler lauern ihnen auf.

So packend wie authentisch – eine eindringliche Schilderung des Lebens in der Nachkriegszeit

»Somit überzeugt ›Trümmerland‹ als fiktionales Zeugnis von Schiebergeschäften, Denunziantentum, aber auch rigoroser Aufrichtigkeit und Zivilcourage. Der Roman gefällt als eindringliche Schilderung des Lebens und Überlebens in der Nachkriegszeit.«

Sabine Hofmann wurde 1964 in Bochum geboren und studierte Romanistik und Germanistik. Gemeinsam mit Rosa Ribas schrieb sie drei Kriminalromane über die Nachkriegszeit im Spanien. Zurzeit fasziniert sie die Beschäftigung mit der deutschen Nachkriegszeit als Bodensatz ihrer Kindheitserinnerungen – der Geschichten und Erlebnisse von Eltern, Großeltern, die ihre eigene Kindheit prägten. Sie lebt mit Mann, Kind und Kater in Erbach im Odenwald.

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    17.05.2021

  • Verlag Aufbau TB
  • Seitenzahl

    448

  • Maße (L/B/H)

    20,3/13,4/3,6 cm

Beschreibung

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    17.05.2021

  • Verlag Aufbau TB
  • Seitenzahl

    448

  • Maße (L/B/H)

    20,3/13,4/3,6 cm

  • Gewicht

    443 g

  • Auflage

    1. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-7466-3788-4

Das meinen unsere Kund*innen

5.0

1 Bewertungen

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spannend und interessant

Bewertung aus Düsseldorf am 19.09.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Geschichten aus der Nachkriegszeit - nicht jeder hat die Möglichkeit Verwandte nach deren Erlebnissen zu fragen und da ist es sehr gut, wenn Autorinnen und Autoren sich mit dem Thema auseinandersetzen. Hier hatte ich nicht nur einen historischen Roman, ich hatte das Gefühl, dass ich einen Krimi mit historischen Tatsachen lesen konnte. Die junge Hella findet bei ihrer Suche nach Holz leider einen Sterbenden. Sie kann ihm nicht mehr helfen und der Mantel, der neben ihm liegt, ist zu wertvoll um ihn dort liegen zu lassen. Allerdings ahnt Hella nicht, was sie alles auslöst, als sie den Mantel mit nach Hause nimmt. Die Autorin hat es geschafft und eine spannende Geschichte daraus gemacht. Sie hat mich an das Buch gefesselt, denn ich wollte natürlich wissen, wie alles zusammen passt. Nebenbei habe ich sehr viel erfahren können, wie es den Menschen damals ergangen ist. Sie lebten in der britischen Zone, das Geld war kaum etwas wert, Lebensmittelmarken gab es zwar, aber nicht genügend Lebensmittel. Jeder versuchte irgendwie klar zu kommen. Schwarzmarkt, Kälte, Hunger, fremde Menschen mussten in den Wohnungen aufgenommen werden. Neid und Missgunst gab es genügend, aber manch eine schaffte es, sich mit einem britischen Soldaten anzufreunden, die einem das Leben erleichtern konnten. Naja, manchmal ging da auch etwas schief. Fazit: Ein spannendes und sehr interessantes Buch. Alltagsleben mit allen Höhen und Tiefen, wobei letzteres in der Mehrzahl war. Aufarbeitung der Vergangenheit, viele konnten sich durchmogeln, aber es gab auch gutes und deshalb empfehle ich gerne dieses Buch.

spannend und interessant

Bewertung aus Düsseldorf am 19.09.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Geschichten aus der Nachkriegszeit - nicht jeder hat die Möglichkeit Verwandte nach deren Erlebnissen zu fragen und da ist es sehr gut, wenn Autorinnen und Autoren sich mit dem Thema auseinandersetzen. Hier hatte ich nicht nur einen historischen Roman, ich hatte das Gefühl, dass ich einen Krimi mit historischen Tatsachen lesen konnte. Die junge Hella findet bei ihrer Suche nach Holz leider einen Sterbenden. Sie kann ihm nicht mehr helfen und der Mantel, der neben ihm liegt, ist zu wertvoll um ihn dort liegen zu lassen. Allerdings ahnt Hella nicht, was sie alles auslöst, als sie den Mantel mit nach Hause nimmt. Die Autorin hat es geschafft und eine spannende Geschichte daraus gemacht. Sie hat mich an das Buch gefesselt, denn ich wollte natürlich wissen, wie alles zusammen passt. Nebenbei habe ich sehr viel erfahren können, wie es den Menschen damals ergangen ist. Sie lebten in der britischen Zone, das Geld war kaum etwas wert, Lebensmittelmarken gab es zwar, aber nicht genügend Lebensmittel. Jeder versuchte irgendwie klar zu kommen. Schwarzmarkt, Kälte, Hunger, fremde Menschen mussten in den Wohnungen aufgenommen werden. Neid und Missgunst gab es genügend, aber manch eine schaffte es, sich mit einem britischen Soldaten anzufreunden, die einem das Leben erleichtern konnten. Naja, manchmal ging da auch etwas schief. Fazit: Ein spannendes und sehr interessantes Buch. Alltagsleben mit allen Höhen und Tiefen, wobei letzteres in der Mehrzahl war. Aufarbeitung der Vergangenheit, viele konnten sich durchmogeln, aber es gab auch gutes und deshalb empfehle ich gerne dieses Buch.

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von Sabine Hofmann

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