Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte

Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2021

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,5/13,7/2,2 cm

Gewicht

321 g

Beschreibung

Rezension

»Der Roman ist eine Entdeckung, geschrieben in einem Stil von durchdringender Kraft, von unbändiger Schönheit.«
Le Monde

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2021

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,5/13,7/2,2 cm

Gewicht

321 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Vara în care mama a avut ochii verzi

Übersetzt von

Ernest Wichner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-233-6

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Der Sommer als Mutter grüne Augen hatte

Bewertung am 01.04.2024

Bewertungsnummer: 2167731

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der psychisch kranke 17jährige Aleksy, der seine hässliche Mutter verabscheut, sie beleidigt und eigentlich nichts mit ihr zu tun haben möchte, lässt eine geplante Amsterdam-Reise, die er mit seinen Freunden geplant hatte, fallen. Er lässt sich von der Mutter zu einer gemeinsamen Urlaubsreise nach Frankreich überreden. Dies allerdings nur, weil sie ihm als Bestechungssumme ihr Auto dafür versprach. Er hasst sie, seine Mutter, und wünscht, sie wäre tot. Mutter und Sohn lernen sich kennen und nähern sich an. Aleksy erfährt, dass sie schwer krank ist und bald sterben wird. Erstaunt, aufgewühlt und liebevoll begleitet er sie auf ihrem letzten Weg. Nach diesem ungewöhnlichen Sommer ist in Aleksys Leben nichts mehr wie vorher. «Mutters Augen weinten nach innen» Derb, zärtlich, gefühlvoll erzählt Tatiana Tîbuleac die Geschichte dieser gemeinsamen Ferienreise. Unbedingt lesen.
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Der Sommer als Mutter grüne Augen hatte

Bewertung am 01.04.2024
Bewertungsnummer: 2167731
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der psychisch kranke 17jährige Aleksy, der seine hässliche Mutter verabscheut, sie beleidigt und eigentlich nichts mit ihr zu tun haben möchte, lässt eine geplante Amsterdam-Reise, die er mit seinen Freunden geplant hatte, fallen. Er lässt sich von der Mutter zu einer gemeinsamen Urlaubsreise nach Frankreich überreden. Dies allerdings nur, weil sie ihm als Bestechungssumme ihr Auto dafür versprach. Er hasst sie, seine Mutter, und wünscht, sie wäre tot. Mutter und Sohn lernen sich kennen und nähern sich an. Aleksy erfährt, dass sie schwer krank ist und bald sterben wird. Erstaunt, aufgewühlt und liebevoll begleitet er sie auf ihrem letzten Weg. Nach diesem ungewöhnlichen Sommer ist in Aleksys Leben nichts mehr wie vorher. «Mutters Augen weinten nach innen» Derb, zärtlich, gefühlvoll erzählt Tatiana Tîbuleac die Geschichte dieser gemeinsamen Ferienreise. Unbedingt lesen.

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Starkes Debüt

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 05.10.2023

Bewertungsnummer: 2037325

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DER SOMMER, ALS MUTTER GRÜNE AUGEN HATTE Tatiana Tîbuleac Der 17-jährige Aleksy ist voller Hass. Er hasst sein ganzes Leben, aber besonders seine Mutter. Er beschimpft, verachtet und beleidigt sie ununterbrochen. Am liebsten würde er sie totschlagen, aber dann wird er wieder weggesperrt. Auch das Aussehen seiner Mutter ekelt ihn an, einzig ihre grünen Augen sind wunderschön - ein Versehen der Natur. Er bekommt Tabletten gegen seine Wut verschrieben, nimmt diese aber nicht regelmäßig ein. Seit Wochen freut er sich darauf, mit seinen Kumpels nach Amsterdam zu reisen. Nur der Gedanke an diese Reise lässt ihn die Präsenz seiner hässlichen und beschissenen Mutter ertragen. Doch dann fragt sie ihn, ob er mit ihr über den Sommer nach Frankreich fahren würde. Er bekäme auch nach ihrer Reise ihr Auto und ihr ganzes Geld geschenkt. Natürlich kann Aleksy so ein Angebot nicht abschlagen, denn er möchte dringend ein Auto haben. Dieser gemeinsame Sommer in Frankreich wird jedoch alles verändern. „Mutters Augen weinten nach innen.“ (S. 55) Was für ein Buch! Von euch in den Himmel gehypt und ich hätte es am liebsten abgebrochen. Diese Gewalt gegenüber der Mutter traf mich bis in den tiefsten Nerv. Doch ich war unterwegs, hatte nichts anderes zum Lesen dabei und was macht man dann? Weiterlesen! Und dann passierte es: Mit einer Wucht, die ich nicht für möglich gehalten hätte, wurde ich in das Buch gesogen. So gut - liebevoll, fein, ja, fast poetisch. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Kleiner Minuspunkt: Lediglich über die Schwester und den Unfall hätte ich gerne mehr Informationen haben wollen. Fazit: Ein schmales Buch - kraftvoll, eindrücklich und sprachlich gewandt, einfach klasse. Ein starkes Debüt. 4/ 5
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Starkes Debüt

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 05.10.2023
Bewertungsnummer: 2037325
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DER SOMMER, ALS MUTTER GRÜNE AUGEN HATTE Tatiana Tîbuleac Der 17-jährige Aleksy ist voller Hass. Er hasst sein ganzes Leben, aber besonders seine Mutter. Er beschimpft, verachtet und beleidigt sie ununterbrochen. Am liebsten würde er sie totschlagen, aber dann wird er wieder weggesperrt. Auch das Aussehen seiner Mutter ekelt ihn an, einzig ihre grünen Augen sind wunderschön - ein Versehen der Natur. Er bekommt Tabletten gegen seine Wut verschrieben, nimmt diese aber nicht regelmäßig ein. Seit Wochen freut er sich darauf, mit seinen Kumpels nach Amsterdam zu reisen. Nur der Gedanke an diese Reise lässt ihn die Präsenz seiner hässlichen und beschissenen Mutter ertragen. Doch dann fragt sie ihn, ob er mit ihr über den Sommer nach Frankreich fahren würde. Er bekäme auch nach ihrer Reise ihr Auto und ihr ganzes Geld geschenkt. Natürlich kann Aleksy so ein Angebot nicht abschlagen, denn er möchte dringend ein Auto haben. Dieser gemeinsame Sommer in Frankreich wird jedoch alles verändern. „Mutters Augen weinten nach innen.“ (S. 55) Was für ein Buch! Von euch in den Himmel gehypt und ich hätte es am liebsten abgebrochen. Diese Gewalt gegenüber der Mutter traf mich bis in den tiefsten Nerv. Doch ich war unterwegs, hatte nichts anderes zum Lesen dabei und was macht man dann? Weiterlesen! Und dann passierte es: Mit einer Wucht, die ich nicht für möglich gehalten hätte, wurde ich in das Buch gesogen. So gut - liebevoll, fein, ja, fast poetisch. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Kleiner Minuspunkt: Lediglich über die Schwester und den Unfall hätte ich gerne mehr Informationen haben wollen. Fazit: Ein schmales Buch - kraftvoll, eindrücklich und sprachlich gewandt, einfach klasse. Ein starkes Debüt. 4/ 5

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von Tatiana Tîbuleac

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Tobias Groß

Thalia Leipzig

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5/5

Ein Rollenwechsel. Der auf einen Schlag alles verändert

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wohl kaum ein Ereignis im Leben eines Menschen ist schwieriger zu bewältigen, als das Begleiten der eigenen Eltern in den Tod. Wenn man mit ansehen muss, wie die einstigen Felsen in der Brandung plötzlich anfangen zu Staub zu verfallen und ein Leben scheinbar rückwärts verläuft. Ein Rollenwechsel, indem die Kinder erwachsen und die Eltern wieder zu Kindern werden. Eine Metamorphose. Exakt dieser schweren Prüfung muss sich der siebzehnjährige Aleksy in Tatiana Tîbuleacs ‘Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte‘ stellen. Dabei hasst er doch seine Mutter, er verachtet sie zutiefst. Zunächst. Denn als die beiden den Sommer in Frankreich verbringen und die noch nicht einmal vierzigjährige ihrem Sohn offenbart, dass sie unter einem unheilbaren Krebs leidet, ändert sich alles. Aleksy wird auf einen Schlag erwachsen, muss sich um seine immer schwächer werdende Mutter kümmern. Er beginnt sie zu lieben. Und muss gleichzeitig Abschied von ihr nehmen. Tatiana Tîbuleac ist mit ‘Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte‘ ein herausragender Roman gelungen. Eine außergewöhnliche Mutter-Sohn-Geschichte, die einerseits schmerzvoll und tragisch, andererseits voll trauriger Schönheit ist. Diese sprachgewaltige Erzählung über Abschied und eine doppelseitige Verwandlung geht ans Herz - und ist dabei doch alles andere als sentimental oder kitschig. Im Gegenteil: sie regt zum intensiven Nachdenken über familiäre Beziehungen an. Und zeigt, wie schnell doch alles vorbei sein kann. Ein großes Stück Literatur, zudem hervorragend übersetzt.
5/5

Ein Rollenwechsel. Der auf einen Schlag alles verändert

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wohl kaum ein Ereignis im Leben eines Menschen ist schwieriger zu bewältigen, als das Begleiten der eigenen Eltern in den Tod. Wenn man mit ansehen muss, wie die einstigen Felsen in der Brandung plötzlich anfangen zu Staub zu verfallen und ein Leben scheinbar rückwärts verläuft. Ein Rollenwechsel, indem die Kinder erwachsen und die Eltern wieder zu Kindern werden. Eine Metamorphose. Exakt dieser schweren Prüfung muss sich der siebzehnjährige Aleksy in Tatiana Tîbuleacs ‘Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte‘ stellen. Dabei hasst er doch seine Mutter, er verachtet sie zutiefst. Zunächst. Denn als die beiden den Sommer in Frankreich verbringen und die noch nicht einmal vierzigjährige ihrem Sohn offenbart, dass sie unter einem unheilbaren Krebs leidet, ändert sich alles. Aleksy wird auf einen Schlag erwachsen, muss sich um seine immer schwächer werdende Mutter kümmern. Er beginnt sie zu lieben. Und muss gleichzeitig Abschied von ihr nehmen. Tatiana Tîbuleac ist mit ‘Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte‘ ein herausragender Roman gelungen. Eine außergewöhnliche Mutter-Sohn-Geschichte, die einerseits schmerzvoll und tragisch, andererseits voll trauriger Schönheit ist. Diese sprachgewaltige Erzählung über Abschied und eine doppelseitige Verwandlung geht ans Herz - und ist dabei doch alles andere als sentimental oder kitschig. Im Gegenteil: sie regt zum intensiven Nachdenken über familiäre Beziehungen an. Und zeigt, wie schnell doch alles vorbei sein kann. Ein großes Stück Literatur, zudem hervorragend übersetzt.

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