Zwei Freundinnen fürs Leben. Eine mutige Entscheidung. Und eine Reise, die alles verändert. Terry und Iris sind Freundinnen. Sie würden durchs Feuer füreinander gehen. Aber Iris ist krank. So krank, dass sie sich heimlich entschließt, ihr Leben in der Schweiz zu beenden. Als Terry eines Tages entdeckt, dass Iris auf dem Weg dorthin ist, zögert sie keine Sekunde. Mit ihrem betagten Dad auf dem Rücksitz gelingt es ihr, Iris am Hafen von Dublin einzuholen. Die drei begeben sich auf die Reise durch England und Frankreich, die ganz anders verläuft, als Terry es sich je hätte vorstellen können. Und was die schlimmste Zeit in ihrem Leben hätte werden können, wird ihre beste. Ungekürzte Lesung mit Inka Friedrich
8h 56min
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
linzimda
aus Gütersloh
5/5
01.04.2023
Buch (Taschenbuch)
Sehr emotional und tief
Eine Geschichte, die mich zutiefst berührt hat.
Über eine tiefe Freundschaft und dem Loslassen.
Drei Menschen starten einen Road Trip von Irland bis in die Schweiz. 1 ist dement, 1 möchte durch die Sterbehilfe in der Schweiz sterben und 1 möchte alle Probleme lösen.
Es ist eine Geschichte die urkomisch und tieftraurig ist. Die viele Gedankliche Einblicke in sensible Themen, wie das Sterben und unheilbare Erkrankungen gibt. Die aber auch aufzeigt, wie zauberhaft und besonders das Leben ist und wichtig es ist, den Moment zu leben. Nichts aufzuschieben und es einfach zu machen, egal wie verrückt es erscheint.
Bewertung
5/5
21.06.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Leben ist zu kurz für ....
Das Leben ist zu kurz für …. Ich habe den Satz schon häufiger, auch in der Trauerarbeit gehört. Spannend fand ich die Ergänzunungen, die Schwerkranke oder sterbende Menschen als Eränzung fanden. Diese Sätze begleiten mich teilweise heute noch. Wahrscheinlich war das auch ein Grund, mir das Buch von Ciara Geraghty genauer anzuschauen. Terry von Beruf Hausfrau, Mutter und ehrenamtlich engagierte Frau, entdeckte dass ihre beste Freundin Iris aus dem Leben gehen wollte. Mit ihrer MS wollte sie niemandem zur Last fallen. Sie wollte in die Schweiz reisen und dort Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Spontan entschließt sich Terry ihre Freundin zu begleiten. Dem dementiell veränderten Vater nimmt sie mit auf diese Reise. Es ist der Autorin gelungen, die einzelnen Charaktere sehr facettenreich, lebendig und eindrucksvoll darzustellen. Man/Frau könnte sie glatt ins eigene Leben hineinziehen und mit ihnen reisen.
Sehr angenehm war auch der feine Humor mit dem die Autorin das schwere Thema würzte, ohne dabei die Tiefgründigkeitkeit aus dem Blick zu verlieren.
Zusammenfassend möchte ich sagen, es ist ein warmherziges, gefühlvolles Buch, dass auch den persönlichen Kontakt mit der Problematik fördern will.
Martina Suhr
aus Salem
5/5
17.06.2021
eBook (ePUB)
Ein unglaublich berührender Roman
Genieße jeden Moment, als wäre es dein letzter – die und ähnliche Sätze hört man immer wieder, doch fällt es einem im hektischen Alltag oft schwer sie tatsächlich umzusetzen. Wie wichtig dies aber im Grunde ist, zeigt Ciara Geraghty in diesem Roman eindrucksvoll.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Terry, einer Hausfrau und Mutter, die sich aufopferungsvoll um andere kümmert, sich selbst darüber aber gern vergisst. Ihr ziemlich durchstrukturiertes Leben gerät völlig aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihre MS-kranke beste Freundin Iris heimlich ihrem Leben ein Ende setzen möchte. Doch Terry will sich damit nicht abfinden und so machen sich Iris und Terry gemeinsam mit Terrys dementem Vater auf in die Schweiz, wobei sie alle jeweils andere Pläne verfolgen …
Die Figuren sind wirklich super gelungen. Ob Terry, Iris oder Terrys Vater – sie alle sind sehr facettenreich und eindrucksvoll beschrieben. Sie wirken so lebendig, dass man mit jeder Seite immer tiefer in die Geschichte hineingezogen wird und das Gefühl hat, ein Teil dieses ungewöhnlichen Roadtrips zu sein. Besonders gefallen hat mir der feine Humor, mit dem die Autorin der Story trotz des ernsten Themas eine gewisse Leichtigkeit verleiht, ohne dass jedoch die Tiefgründigkeit des Ganzen verlorengeht.
Ich habe mit ihnen gefiebert, habe gelacht, des Öfteren reflektiert und auch das ein oder andere Tränchen verdrückt. Alles in allem hatte ich mit diesem wundervollen Buch einige äußerst unterhaltsame Stunden verbracht und ich muss sagen, dieser Roman hat mich nicht nur berührt, sondern direkt ins Herz getroffen.
Meggie
aus Mertesheim
5/5
03.06.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
ein emotionaler Roadtrip
Als Terry bei ihrer an MS erkranken Freundin Iris zu Hause ankommt und sie dort nicht vorfindet, nutzt sie ihren Zweitschlüssel und findet in der Wohnung einen Brief, in dem Iris erklärt, dass sie auf dem Weg nach Zürich in eine Sterbeklinik ist, um dort ihrem Leben ein Ende zu setzen.
Terry, die ihren dementen Vater Eugene im Auto hat, macht sich sofort auf den Weg zur Fähre, passt Iris dort ab und so macht sich das Trio zusammen auf dem Weg in die Schweiz. Terry jedoch möchte Iris von ihrem Vorhaben abbringen und bleibt deswegen an ihrer Seite. Doch Iris lässt sich nicht umstimmen und so beginnt für die drei eine aufregende Zeit voll Autofahrt, Jazz-Partys, Schloßübernachtungen und dem Wissen, Abschied nehmen zu müssen.
Welch hinreißendes, witziges und rührendes Buch, mit solch positiven Botschaften und herzzerreissenden Szenen.
Terry ist eine so mitfühlende Frau, die auf der Suche nach sich selbst ist und nur über Umwege herausfindet, was für sich wirklich wichtig ist. Sie hat ihre Macken, macht sich ständig Sorgen, es könnte etwas passieren und versucht, den Alltagstrott aufrecht zu erhalten.
Auf der Fahrt in die Schweiz zusammen mit ihrem dementen Vater und der an MS erkrankten Iris kommt Terry oft ins Grübeln. Sie denkt über ihr Leben nach, über die Zukunft und über ihre Freundschaft zu Iris.
Die Autorin legt sehr viel Gefühl in das Buch und nimmt einem mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Glück und Trauer liegen so nah beieinander und die Autorin lässt einem dies hautnah spüren. Ich konnte mit Terry so sehr nachfühlen und auch Iris, die mit ihrem Leben abgeschlossen hat, konnte ich verstehen. Nur steckt in Iris noch so viel Leben und dies zeigt sie auch deutlich.
Terry, ihr Vater und Iris erleben eine Menge auf ihrer Fahrt nach Zürich. Terry kommt dabei aber nicht nur sich selbst, sondern auch ihrem Vater wieder näher. Terrys Vater ist wunderbar. In den Momenten, in denen er sich erinnert, holt er Terry und auch Iris manchmal auf den Boden der Tatsachen zurück.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Art, wie die Autorin die Geschichte erzählt. Es wird nie kitschig oder gar dramatisch. Irgendwie bleibt sie auf dem Boden der Tatsachen, trifft aber trotzdem mitten ins Herz. Sie zeigt die Stärke von Iris, das Mitgefühl von Terry, die Unsicherheit von Eugene. Sie gibt einem das Gefühl, dass man die Personen kennt und mit Ihnen im Auto sitzt und genau das miterlebt, was sie durchmachen. Man möchte Terry in den Arm nehmen, Iris versuchen zu überreden, nicht nach Zürich zu fahren und Eugene helfen, sich zu erinnern.
Meggies Fussnote:
Eine emotionale Fahrt ins Ungewisse.
U. Pflanz
5/5
29.04.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr berührend
Terrys Freundin Iris ist an MS erkrankt und möchte in der Schweiz ihrem Leben ein Ende setzen. Als Terry mit ihrem dementen Vater auf dem Weg zu ihr ist, erfährt sie was ihre Freundin vor hat und reist ihr sofort hinterher um sie davon abzubringen. Jedoch hat sie damit keine Chance. Die drei starten einen Road Trip und Iris erlebt ihr Leben wieder neu und spürt wie wertvoll es ist.
Ein wahnsinnig tolles Buch das einem ans Herz geht. Die Autorin zieht einen von Anfang an in ihren Bann. Ihr gefühlvoller, einfühlsamer und angenehmer Schreibstil leiten einen durch die Seiten ohne dass man merkt wie schnell man voran kommt. Man hat das Gefühl die Reise mitzuerleben. Die Charaktere sind so schön beschrieben und man denkt man gehört zu ihnen. Die Geschichte beinhaltet schwere und ernste Themen, die aber nicht über alles stehen, aber dennoch präsent sind. Die Autorin hat die Gefühle und Gedanken so gut rüber gebracht, dass man versteht wie es den Angehörigen und den Betroffenen geht. Die Freundinnen geben sich gegenseitig Kraft und sorgen sich auch noch total liebevoll um den dementen Vater. Das ist so rührend und bewegend und gleichzeitig so schön. Und trotz den schwierigen Themen hat die Autorin es geschafft, humorvoll zu sein, ohne dass es störend wirkt. Man spürt wie wichtig Freundschaft ist. Und wieviel Mut dahinter steckt. Während dieser Reise lernt man die Charaktere sehr gut kennen und man weint und lacht mit ihnen. Ich musste auch sehr oft nachdenken in dem Buch. Das Leben ist zu kurz für irgendwann ist der passende Titel dafür. Und man sollte das Leben wirklich als Geschenk sehen. Denn das ist es wirklich. Diese Geschichte wird noch lange im Kopf bleiben. Daher gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung und volle 5 von 5 Sterne
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5/5
14.09.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein unglaublich lesenswertes Buch,...
Ein unglaublich lesenswertes Buch, trotz der ernsten Themen wie unheilbar krank durch MS, Sterbehilfe und Demenz. Mit einer Leichtigkeit und auch Witz geschrieben. Zwei Freundinnen, die sich nicht näher sein können und ein dementer Vater.
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5/5
24.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat mich wirklich...
Dieses Buch hat mich wirklich zu tränen gerührt. Man muss keine Angst haben, denn das Thema Suizid ist wirklich nur der Rahmen, vielmehr steht die Reise mit sehr vielen zum Teil auch lustigen Erlebnissen im Vordergrund. Auch der Schreibstil ist eher locker und leicht
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5/5
12.04.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Freundinnen fürs Leben
Was für ein wundervolles Buch!!! Iris möchte ihr Leben in der Schweiz beenden, da sie unheilbar krank ist. Als ihre Freundin Terry dies herausfindet, reist sie Iris hinterher; im Schlepptau ihren Demenz kranken Vater...Trotz der wirklich ernsten Basis der Geschichte habe ich so oft lächeln/lachen müssen. Die Autorin führt uns von Irland über Frankreich in die Schweiz und beschreibt die Orte grossartig. Diese tollen 3 Menschen sind mir schnell ans Herz gewachsen und ich konnte wirklich beide Seiten der Freundinnen gut verstehen. Eine klare Leseempfehlung!!!
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5/5
29.06.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Irgendwann habe ich mich in alle drei verliebt…
Zwei Freundinnen, die eine sterbenskrank, die andere über sich selbst hinauswachsend, und ein dementer Vater auf dem Weg von Irland in die Schweiz, um...naja, man ahnt es. Ein wirklich großartiges, sehr bewegendes und lebensbejahendes Buch, völlig unsentimental, immer empathisch und voller Herzenswärme – etwas ganz Besonderes!!!
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5/5
28.05.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Leben ist zu kurz für irgendwann
Eigentlich will Terry ihre Freundin Iris unbedingt von dem eigentlichen Ziel ihrer Reise abbringen. Doch es wird eine Reise, auf der sich Terry selbst völlig neu kennenlernt. Es geschehen immer wieder Situationen zum Schmunzeln und es sind auch liebevolle, überraschende Szenen, auch im Umgang mit ihrem dementen Vater, der ungefragt mit im Auto von England über Frankreich in die Schweiz sitzt.
Eine unterhaltsame Geschichte über eine besondere Frauenfreundschaft und Veränderungen im Leben. Lohnt sich!
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