Der junge Elias lebt seit fünfeinhalb Jahren in Wohnheimen für gemeindenahe Psychiatrie. Er hat die Diagnose Asperger-Syndrom und steht jeglichen Veränderungen ängstlich und grundsätzlich ablehnend gegenüber. Daher erfüllt es ihn eher mit Widerwillen, dass er nun in eine eigene Wohnung ziehen soll, in das Dachgeschoss eines Fünfparteienhauses. Hier geht es ihm anfänglich nur darum, möglichst seine Ruhe zu haben und seinen streng strukturierten Tagesablauf einzuhalten, der aus einer sechsstündigen E-Gitarren-Einheit, dem Konsum von Death-Metal-Alben, dem Schauen von Filmen und genau getimten Mahlzeiten und Zigarettenpausen besteht. Nach und nach werden jedoch die übrigen Hausbewohner auf ihn aufmerksam, und er kommt immer mehr in sozialen Kontakt, vor allem zu dem extrovertierten Endfünfziger Willi. Und plötzlich steht er vor ganz neuen Herausforderungen - Soll er es wagen, einer richtigen Band vorzuspielen? Die hübsche Kellnerin vom Café Auberge nach einer Verabredung zu fragen? Vielleicht hat Willi ja recht mit der "goldenen Ananas"...
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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„Als er dieses Thema gedanklich einigermaßen zu seiner vorläufigen Zufriedenheit abgehakt hatte, schweiften seine Gedanken noch einmal zu dem, was Willi über die goldene Ananas gesagt hatte, eine ziemlich merkwürdige Metapher, die Elias zuvor noch niemals gehört hatte.“ (Zitat Pos. 1647)
Inhalt
Elias ist sechsundzwanzig Jahre alt, spielt Gitarre und kennt sich mit allen Varianten der Musikrichtung Death Metal aus. Seine bisherigen Umzüge führten ihn vom Elternhaus in ein Übergangs-Wohnheim, ein weiteres Wohnheim und jetzt bezieht er seine erste eigene Wohnung in einem Mehrparteienhaus. Einerseits freut er sich darauf, andererseits hat er Sorge, dass vielleicht sein genauer Tagesablauf gestört wird. Doch rasch lernt er die anderen Bewohner des Hauses kennen. Sie akzeptieren seine Eigenheiten, aber ermuntern ihn zu weiteren Schritten. Besonders der ältere Schreiner Willi kümmert sich um ihn. Im Juni ist er eingezogen und als es Herbst wird, ist er überrascht, was sich in einem halben Jahr alles verändert hat, nicht nur in seinem Leben.
Thema und Genre
In diesem Entwicklungsroman mit autobiografischem Hintergrund geht es um Ereignisse, die das Leben des Hauptprotagonisten, ein junger Mann mit Asperger-Syndrom, entscheidend prägen.
Charaktere
Elias ist ein guter und sehr genauer Beobachter, nicht nur seine persönlichen Eindrücke betreffend, einfühlsam blickt er auch hinter die gesellschaftliche Fassade seiner Mitmenschen und erkennt ihre Probleme. Sein Tagesablauf ist genau eingeteilt und täglich gleich. Abweichungen sind für ihn sehr unangenehm und machen ihn nervös.
Handlung und Schreibstil
Durch den autobiografischen Hintergrund der Geschichte, geschrieben in der personalen Erzählform mit Elias im Mittelpunkt, erhält man beim Lesen sehr interessante und wichtige Einblicke in das Leben von Menschen mit dem Asperger-Syndrom, die damit verbundenen Ängste, Zwänge und Unsicherheiten. Die Ereignisse während dieser Monate erklären nachvollziehbar wesentlich mehr, als jeder medizinische Bericht. Die absolute Ehrlichkeit macht Elias sympathisch und die Frage, ob es ihm gelingen wird, sich neuen Herausforderungen zu stellen, sorgt für Spannung.
Fazit
Eine Geschichte über die unterschiedlichen Bewohner eines Wohnhauses und eine Katze, in deren Mittelpunkt der neu eingezogene Mieter Elias steht, ein junger Mann, dessen Tage nach einem strengen Muster und immer gleich ablaufen müssen, damit er sich wohl fühlt. Bis er beginnt, sich selbst Ausnahmen aus der täglichen Routine zu erlauben und sein Einsatz nicht mehr nur für die goldenen Ananas ist. Ein eindrücklicher, überaus positiver Roman.
Circlestonesbooks.blog
5/5
31.05.2021
Buch (Taschenbuch)
Eine einfühlsame, positive…
Eine einfühlsame, positive Geschichte „Als er dieses Thema gedanklich einigermaßen zu seiner vorläufigen Zufriedenheit abgehakt hatte, schweiften seine Gedanken noch einmal zu dem, was Willi über die goldene Ananas gesagt hatte, eine ziemlich merkwürdige Metapher, die Elias zuvor noch niemals gehört hatte.“ (Zitat Pos. 1647) Inhalt Elias ist sechsundzwanzig Jahre alt, spielt Gitarre und kennt sich mit allen Varianten der Musikrichtung Death Metal aus. Seine bisherigen Umzüge führten ihn vom Elternhaus in ein Übergangs-Wohnheim, ein weiteres Wohnheim und jetzt bezieht er seine erste eigene Wohnung in einem Mehrparteienhaus. Einerseits freut er sich darauf, andererseits hat er Sorge, dass vielleicht sein genauer Tagesablauf gestört wird. Doch rasch lernt er die anderen Bewohner des Hauses kennen. Sie akzeptieren seine Eigenheiten, aber ermuntern ihn zu weiteren Schritten. Besonders der ältere Schreiner Willi kümmert sich um ihn. Im Juni ist er eingezogen und als es Herbst wird, ist er überrascht, was sich in einem halben Jahr alles verändert hat, nicht nur in seinem Leben. Thema und Genre In diesem Entwicklungsroman mit autobiografischem Hintergrund geht es um Ereignisse, die das Leben des Hauptprotagonisten, ein junger Mann mit Asperger-Syndrom, entscheidend prägen. Charaktere Elias ist ein guter und sehr genauer Beobachter, nicht nur seine persönlichen Eindrücke betreffend, einfühlsam blickt er auch hinter die gesellschaftliche Fassade seiner Mitmenschen und erkennt ihre Probleme. Sein Tagesablauf ist genau eingeteilt und täglich gleich. Abweichungen sind für ihn sehr unangenehm und machen ihn nervös. Handlung und Schreibstil Durch den autobiografischen Hintergrund der Geschichte, geschrieben in der personalen Erzählform mit Elias im Mittelpunkt, erhält man beim Lesen sehr interessante und wichtige Einblicke in das Leben von Menschen mit dem Asperger-Syndrom, die damit verbundenen Ängste, Zwänge und Unsicherheiten. Die Ereignisse während dieser Monate erklären nachvollziehbar wesentlich mehr, als jeder medizinische Bericht. Die absolute Ehrlichkeit macht Elias sympathisch und die Frage, ob es ihm gelingen wird, sich neuen Herausforderungen zu stellen, sorgt für Spannung. Fazit Eine Geschichte über die unterschiedlichen Bewohner eines Wohnhauses und eine Katze, in deren Mittelpunkt der neu eingezogene Mieter Elias steht, ein junger Mann, dessen Tage nach einem strengen Muster und immer gleich ablaufen müssen, damit er sich wohl fühlt. Bis er beginnt, sich selbst Ausnahmen aus der täglichen Routine zu erlauben und sein Einsatz nicht mehr nur für die goldenen Ananas ist. Ein eindrücklicher, überaus positiver Roman.
Book-addicted
5/5
17.05.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein absolut geniales Werk, welches mich sehr begeistert hat!
*Meine Meinung*
„Die goldene Ananas“ ist das Erstlingswerk von Dennis Kornblum, welches im Dezember 2020 veröffentlicht wurde.
Im Buch begleiten wir Elias Bach, der gerade dabei ist umzuziehen - von einem Wohnheim für psychisch Erkrankte in eine eigene Wohnung. Dieser Schritt stellt für Elias einen gewaltigen Schritt dar, denn er hat das Asperger Syndrom, was unter anderem dazu führt, dass er sich mit Veränderungen und Ausbrüchen aus dem Gewohnten äußerst schwer tut. Auch soziale Kontakte stellen für Elias eine Herausforderung dar, was uns durch seine Handlungen und Gedankengänge im Buch immer wieder eindrücklich geschildert wird.
Auch wenn ich beruflich eher mit Frühkindlichem Autismus zu tun habe, fand ich den Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Menschen mit Asperger Syndrom unglaublich spannend und auch lehrreich. Der Autor bezeichnet in seinem Roman das Asperger-Syndrom als "Autismus-light“, was mir eine ungefähre Vorstellung davon geben konnte - oder zumindest eine vage Idee dessen - was so manches Mal in Kindern mit frühkindlichem Autismus vorgeht. Gerade weil Dennis Kornblum im Jahre 2007 selbst die Diagnose Asperger-Syndrom bekam, kann wohl niemand besser als er beschreiben, wie man die Welt als Mensch mit Asperger-Syndrom sieht.
Doch nicht nur deshalb fesselte mich das Buch, sondern auch wegen des besonderen Schreibstils. Der Autor beschreibt vieles sehr detailliert, was einem als Leser einen hervorragenden Einblick in die verschiedensten Gebiete liefert - sei es das Gitarrenspiel oder Elias’ Kaffe-/Rauchpausen inkl. seines Lüftverhaltens. Dies empfand ich als sehr angenehm, gerade weil es wenig ausschmückend, vielmehr einfach sachlich nüchtern beschrieben wurde.
Gerade Elias’ Problematik bezüglich der zwischenmenschlichen Interaktion und seine Veränderung innerhalb des Romanes gefiel mir unglaublich gut. Jedes Mal, wenn er sich zu etwas neuem motivieren wollte, fieberte ich mit und überlegte außerdem, welchen Ratschlag ich ihm geben würde, wenn auch ich mit ihm in einem Haus wohnen würde.
Toll fand ich, wie viel Kontakt Elias nach und nach nicht nur zu seinen Hausmitbewohnern hat, sondern auch zu Nachbar Willis Sohn Tobi und Willis Kumpel Mike, außerdem, wie er immer mehr aus sich herausgeht und versucht, aus seinen Gewohnheiten auszubrechen.
„Die goldene Ananas“ ist ein wirklich tolles Buch, welches mich mit seinen Charakteren begeisterte - ich mochte nicht nur Elias, Willi und Betti sehr, sondern hätte auch gerne Sandrine und Konstantin noch etwas besser kennengelernt. Auch die Entwicklung die Elias durchmacht (und vermutlich auf selbstgemachten Erfahrungen des Autors beruhen?) machte mich stellenweise wirklich etwas stolz - auch wenn ich Elias nur auf dem Papier „kennengelernt“ habe. Der Schreibstil ist anders als gewohntes, aber ebenfalls sehr angenehm zu lesen und so flogen die über 500 Seiten Lektüre nur so dahin.
Booksandcatsde
5/5
10.03.2021
Buch (Taschenbuch)
sehr eingängig, anders und wirklich gut…
Meine Meinung:
Ich arbeite seit 19 Jahren an einer integrativen Schule und kenne aus meinem Unterricht auch Kinder und Jugendliche, die eine Autismus-Spektrum-Störung haben. So habe ich schon sehr viele unterschiedliche Menschen und Ausprägungen kennengelernt. (von: keine Gefühle zeigen und verstehen, selbst Schmerzen zufügen, den Kopf an die Wand knallen, sich selbst beißen, Material zerstören, wenig bis gar keine Interaktion mit anderen Schülern, keine Partnerarbeit möglich, bei Nichteinhaltung der Rituale war kein Unterricht möglich, mechanische Wiederholungen – bis: im Laufe der Jahre „Humor“ erlernen, Ironie erkennen, Freundschaften eingehen und pflegen, mit anderen zusammenarbeiten, Gruppenarbeiten erledigen, Rituale verändern)
Erkannt habe ich, dass es viele verschiedene Ausprägungen gibt und man sich auf solche Kinder extrem einlassen muss. Rituale waren bei allen sehr wichtig und Ruhe. Lautstärke und Schreien wurde von allen nicht gemocht. Ich war also sehr gespannt, was mich in dieser autobiografisch angehauchten Geschichte runde um Elias erwarten würde. Würde ich einiges wiedererkennen oder würde ich mich auf ganz neuem Gebiet bewegen?
Am meisten Angst hatte ich davor, dass der Schreibstil doch eher abgehackt als flüssig und mitreißend sein würde, da das Verständnis für die Gefühle anderer und auch das Beschreiben eben dieser bei den meisten Betroffenen einer Autismus-Spektrum-Störung doch eher gering ausgeprägt ist.
Wer meinen Blog schon länger kennt, weiß, dass ich Bücher über die Entwicklung eines Menschens tatsächlich selten bis nie lese. Dieses hier aber hat mich aufgrund der oben genannten Punkte (Bezug zu meiner Arbeit) sehr interessiert. Außerdem lese ich ebenfalls selten bis nie Bücher, die über 500 Seiten haben, da ich einfach ein sehr ungeduldiger Leser bin. Hier hatte ich auch Bedenken, dass ich mich zwischendurch langweilen könnte.
Tatsächlich war es aber so, dass ich von der ersten Seite an in Elias Geschichte eintaucht bin und bis auf sich wiederholende Beschreibungen (das Thema Musik und Gitarrespielen wird sehr ausführlich behandelt) habe ich das Lesen sehr genossen habe. Ich bin froh, diesem Buch eine Chance gegeben zu haben, da es der Autor versteht, dem Leser die vorkommenden Charaktere vertraut zu machen. Ich habe mich auf alle Figuren einlassen können und es sind schon ein paar, die hier zu Wort kommen, da diese alle im Haus wohnen und Elias wohl oder übel Kontakt zu diesen haben muss. Manch einer bringt Elias Leben und Rituale gewaltig durcheinander und ich fand es sehr spannend zu lesen, zu welchen Veränderung dies führen würde. Das lag natürlich auch daran, dass Elias sowohl sympathisch als auch authentisch beschrieben wird. Man merkt beim Lesen auch, dass der Autor weiß, wovon er schreibt/spricht. Ich wollte unbedingt wissen, wie es Elias weiterhin ergeht und wie er sein weiteres Leben meistert.
Das Ende des Buches war mir ziemlich schnell klar. Das war aber nicht schlimm, da hier die Entwicklung und der Weg dorthin im Fokus standen und ich außerdem tatsächlich von Elias und seinen neuen Bekanntschaften so angefixt war, dass ich wissen wollte, wie es mit ihnen allen weitergeht. Das ist wirklich eine Besonderheit dieses Buches, dass das große Ganze stimmt und die Figuren alle so eingängig sind und ihren eigenen Charme haben.
Besonders hat mich natürlich das Auftauchen einer Katze gefreut und die Beschreibungen, was Elias mit dieser Katze erlebt. Der Name ist übrigens toll, vielleicht werde ich meine nächste Katze auch so nennen.
Das Buch hat mich sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken gebracht. Ich habe laut lachen müssen, habe aber auch über die ein oder andere Situation den Kopf schütteln müssen. Ich habe gestaunt und mitgefiebert, teilweise aber natürlich auch mit Unglauben reagiert. Ich habe beim Lesen wieder mal darüber nachgedacht, wie schnell man Menschen aufgrund ihres Verhaltens verurteilt, wie schnell man genervt ist, aber auch wie schön Vielfalt ist und was man von anderen Menschen lernen kann. Das Leben zu genießen, ist sicherlich ein Punkt, den ich mir nach dem Lesen mitnehmen werde!
Ich bin sicher, dass das Buch noch einige Zeit nachwirken wird. Elias Geschichte hallt einfach nach. In einer anderen Rezension habe ich gelesen, dass das Buch eine grandiose Vorlage für einen Film wäre. Das gebe ich der Verfasserin recht. Hier könnte man wirklich einen tollen Film draus machen.
Ein etwas anderes Buch, auf das man sich einlassen muss, das aber dann seine Wirkung sicherlich nicht verfehlt. Da gebe ich dem Satz auf dem Buchrücken recht:
„Präziser, authentischer Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Betroffenen des „Autismus light“ (Buchrücken)
4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)
Bewertung
aus Goch
4/5
22.10.2021
Buch (Taschenbuch)
Klare Leseempfehlung für diejenigen, die mehr über das Leben mit der Diagnose Asperger Syndrom erfahren möchten.
Elias zieht zu Beginn des Romans von einem Wohnheim in eine eigene Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Dort trifft er in den kommenden Wochen auf die verschiedenen Bewohner und Bewohnerinnen der weiteren Wohnungen. Wir begleiten Elias dabei, wie er jeden einzelnen kennenlernt und wie er damit umgeht. Sein sehr geregelter Tagesablauf nimmt zu Beginn des Romans einen wichtigen, teilweise recht ausschweifenden Teil der Erzählung ein. Im Laufe der Zeit wird Elias spontaner und lernt mit Abweichungen von Gewohntem und Geplantem entspannter umzugehen. Man lernt ihn auch als Leser immer besser kennen und schätzen und kann miterleben, wie Elias einen sich in den folgenden Wochen entwickelt. Elias war mir als Protagonist sehr sympathisch.
Neben Elias lernt man auch weitere Bewohner und deren ganz persönliche Probleme und Eigenarten kennen. Die meisten sind sympathisch, andere weniger. Willi hat mich ganz besonders begeistert, da er von Beginn an sehr offen gegenüber Elias ist und ihn (zumeist) so nimmt, wie er ist.
Der Schreibstil von Dennis Kornblum ist in "Die goldene Ananas" sehr flüssig und ohne großes stolpern zu lesen. Man kann der Handlung gut folgen, jedoch ist der Inhalt oft sehr detailgetreu und als Roman für mich auch teilweise zu ausschweifend. Der Tagesablauf der Hauptfigur wird mir zu oft, zu ausführlich beschrieben. Mit den Death Metal Bands und den Gitarrenfachbegriffen, konnte ich als Laie nichts anfangen und es hätte der Handlung nicht geschadet, wenn diese Anteile kürzer gehalten worden wären.
Allerdings um zu verstehen, wie ein Mensch mit "Asperger" denkt und handelt, war es genau richtig. Daher kann ich es auch nicht zu 100% als negativ betrachten. Da der Tagesablauf von Elias sich mit der Zeit veränderte und flexibler und abwechslungsreicher wurde, fiel mir auch das weiterlesen mit der Zeit leichter.
Nach den ersten zwei Kapiteln zweifelte ich daran, ob ich es tatsächlich schaffe, die 580 Seiten durchzuhalten. Ich habe auch insgesamt sehr lange für den Roman gebraucht.
Generell empfinde ich kürzere Kapitel als anregender zum Weiterlesen. Die Kapitellänge von 30-40 Seiten ist für meinen Geschmack zu lang. Für mich hätten sie deutlich kürzer ausfallen können.
Klare Leseempfehlung für diejenigen, die mehr über das Leben mit der Diagnose Asperger Syndrom erfahren möchten.
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