Produktbild: Mama, ich höre dich

Mama, ich höre dich Mütter, Kinder und Geburten in Auschwitz

2

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.04.2021

Verlag

Steidl Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/13,2/2,1 cm

Gewicht

412 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95829-938-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.04.2021

Verlag

Steidl Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/13,2/2,1 cm

Gewicht

412 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95829-938-2

Herstelleradresse

Steidl GmbH & Co.OHG
Düstere Straße 4
37073 Göttingen
DE

Email: mail@steidl.de

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  • Bewertung

    5/5

    11.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr emotional

    Mein Fazit: Es gibt sehr viele Bücher über die Verbrechen in Konzentrationslagern, aber" Mama, ich höre dich" ist ein Epos, das wach rüttelt. Was den letzten Zeitzeugen eine Stimme gibt. In diesem Buch erzählen Betroffene, die in Auschwitz geboren wurden oder als Babys, Kleinkinder ins Vernichtungslager kamen. Viele hatten einfach Glück, da es kurz vor Kriegsende war. Beim Lesen kamen mir sehr oft die Tränen. Welch erschütternde Berichte … welche Auswirkungen die Erfahrungen im KZ für die Kinder hatten … wie die Kinderseelen gelitten haben. Viele starben nach der Befreiung an gebrochenem Herzen, an den Folgen der Mangelernährung, nach Krankheiten … Laut Recherchen wurden etwa 230.000 Kinder in Auschwitz ermordet: lebendig verbrannt, in die Gaskammern geschickt, erschossen, mit Giftspritzen ermordet und lebendig begraben … man möchte diese Vorstellung aus seinem Gedächtnis streichen. Der Autor beschreibt detailliert und ausführlich die Verbrechen im KZ, schonungslos und ohne die Lage der Kinder zu verherrlichen. Viele Betroffene erzählen zum ersten Mal in ihrem Leben über ihren Leidensweg, und mit viel Feingefühl wurde es in diesem Werk niedergeschrieben. Viele Fotos und die dazugehörigen Geschichten, sind voller Emotionen und großer Gefühle. Warum jetzt? Warum brechen sie gerade jetzt ihr Schweigen? Vielleicht weil sie die grausamen Taten der Ärzte, wie Josef Mengele, oder des Wachpersonals nicht in Worte fassen konnten. Oder über die Grausamkeiten schwiegen, aus Scham oder einfach vergessen wollten … Mit sehr viel Taktgefühl, guter Recherche und in einer bildgewaltigen Sprache ist dieses Buch ein einzigartiger Aufschrei der betroffenen Kinder, eine Anklage gegenüber ihren Peinigern, ein Wachrütteln für künftige Generationen, dass so etwas nie wieder passiert. Bis jetzt war ich der Meinung, dass Mütter mit ihren Kindern in die Gaskammern geschickt wurden ,ich wurde eines Besseren belehrt. Auf der einen Seite wurden sie gerettet, aber um welchen Preis. Für die Überlebenden ist Auschwitz ein Ort für die Trauer, aber auch ein Ort, der nie vergessen werden darf ... Für viele Betroffene ist Auschwitz mit Sicherheit der" größte Friedhof der Welt ". Wer sich für Geschichten interessiert, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.

  • julzpaperheart

    4/5

    01.10.2021

    eBook (ePUB)

    Ein Buch, das schockiert und zu Tränen rührt.

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." - George de Santayana Das Buch „Mama, ich höre dich“ erzählt die Geschichte der Kinder von Ausschwitz. Alwin Meyer gibt einen Einblick in das Leben im Lager und auch in die Zeit danach. Unterschiedliche Menschen berichten von traumatischen Erlebnissen, Grausamkeiten und dem täglichen Kampf ums Überleben. Ein Buch, das schockiert und zu Tränen rührt. In dem Buch sind viele Bilder und Dokumente, die den Betroffenen gehören. Sie bezeugen die Geschichten der Menschen und führen noch deutlicher vor Augen, wie grausam die Menschheit sein kann. Am Ende befindet sich ein sehr ausführliches und langes Literaturverzeichnis. Es hat mich einiges an Überwindung gekostet, dranzubleiben, weiterzulesen und mich mit den unglaublich erschütternden Schicksalen dieser Menschen zu befassen. Es ist so wichtig auch heute noch darüber zu reden und sich damit zu beschäftigen, damit so etwas NIE WIEDER geschieht.

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