Mama, ich höre dich

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Beschreibung

Nur 60 in Auschwitz geborene Kinder konnten 1945 befreit werden. Doch Überleben hieß noch nicht Leben, es war ein Zwischenzustand, bedeutete Leben lernen. Sie mussten lernen, wieder jung zu werden, um wie andere Menschen altern zu können. Denn vor allem die Kleinen kannten die Vorstufen des Todes oft besser als das Leben. Narben blieben in den Seelen dieser Kinder, so wie die Häftlingsnummer, die am linken Unterarm, am Oberschenkel oder Po eintätowiert ist. Unruhig und verzweifelt sind manche bis heute, weil sie nicht wirklich wissen: Wer bin ich? Lebt meine Familie noch? Wo ist meine Schwester? Wurde mein Vater tatsächlich getötet? Manche wussten nichts über ihre Herkunft. Fast alle waren Waisen.
Über die deutschen Verbrechen im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz ist vieles geschrieben worden. Nahezu unbekannt blieb für viele Jahrzehnte die Geschichte der Kinder. In diesem Buch wird sie erzählt. Alwin Meyer hat mit großer Akribie, Mitgefühl und Geduld die Geschichten der Kinder von Auschwitz recherchiert, erfragt und aufgeschrieben. Viele erzählten ihm erstmals vom Leben im Lager und danach. Meyer liefert nicht allein erschreckende Zahlen und Fakten, sondern gibt den am Leben Gebliebenen Namen, Gesichter und lässt sie ausführlich zu Wort kommen.

Alwin Meyer wurde 1950 in Cloppenburg geboren. Seit 1972 ist er in vielen Ländern auf Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. Mehrere Ausstellungen, Bücher, zahlreiche Artikel und einen Dokumentarfilm hat er zum Thema veröffentlicht. 1982 wurde er mit dem Preis »Das politische Buch des Jahres« ausgezeichnet. 2015 erschien bei Steidl sein viel beachtetes Buch Vergiss deinen Namen nicht. Die Kinder von Auschwitz.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

24.05.2021

Verlag

Steidl GmbH & Co. OHG

Beschreibung

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

24.05.2021

Verlag

Steidl GmbH & Co. OHG

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

8942 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783958299450

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Ein Buch, das schockiert und zu Tränen rührt.

julzpaperheart am 01.10.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

"Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." - George de Santayana Das Buch „Mama, ich höre dich“ erzählt die Geschichte der Kinder von Ausschwitz. Alwin Meyer gibt einen Einblick in das Leben im Lager und auch in die Zeit danach. Unterschiedliche Menschen berichten von traumatischen Erlebnissen, Grausamkeiten und dem täglichen Kampf ums Überleben. Ein Buch, das schockiert und zu Tränen rührt. In dem Buch sind viele Bilder und Dokumente, die den Betroffenen gehören. Sie bezeugen die Geschichten der Menschen und führen noch deutlicher vor Augen, wie grausam die Menschheit sein kann. Am Ende befindet sich ein sehr ausführliches und langes Literaturverzeichnis. Es hat mich einiges an Überwindung gekostet, dranzubleiben, weiterzulesen und mich mit den unglaublich erschütternden Schicksalen dieser Menschen zu befassen. Es ist so wichtig auch heute noch darüber zu reden und sich damit zu beschäftigen, damit so etwas NIE WIEDER geschieht.

Ein Buch, das schockiert und zu Tränen rührt.

julzpaperheart am 01.10.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

"Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." - George de Santayana Das Buch „Mama, ich höre dich“ erzählt die Geschichte der Kinder von Ausschwitz. Alwin Meyer gibt einen Einblick in das Leben im Lager und auch in die Zeit danach. Unterschiedliche Menschen berichten von traumatischen Erlebnissen, Grausamkeiten und dem täglichen Kampf ums Überleben. Ein Buch, das schockiert und zu Tränen rührt. In dem Buch sind viele Bilder und Dokumente, die den Betroffenen gehören. Sie bezeugen die Geschichten der Menschen und führen noch deutlicher vor Augen, wie grausam die Menschheit sein kann. Am Ende befindet sich ein sehr ausführliches und langes Literaturverzeichnis. Es hat mich einiges an Überwindung gekostet, dranzubleiben, weiterzulesen und mich mit den unglaublich erschütternden Schicksalen dieser Menschen zu befassen. Es ist so wichtig auch heute noch darüber zu reden und sich damit zu beschäftigen, damit so etwas NIE WIEDER geschieht.

Das Leben in und nach der Hölle

katikatharinenhof am 10.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nur wenig ist bisher über die Kinder bekannt, die die Hölle von Auschwitz überlebt haben. Zu tief sitzen die Erinnerungen an die Qualen , die sie durch die Bestien in Uniform haben erleiden müssen. Viele haben lange geschwiegen, da es keine Worte für die grausamen Taten gibt, die in der Vernichtungsmaschinerie der Nazis an der Tagesordnung gewesen sind. Alwin Meyer geht in behutsamen Gesprächen mit den Kindern von einst auf das Erlebte ein und fördert Bilder zutage, die das Unvorstellbare versucht in Worte auszudrücken. Bilder des Grauen, Bilder des Schreckens und Bilder von einer solchen Abscheulichkeit steigen aus den Seiten empor und lassen das Blut in den Adern stocken - Tränen sind ständiger Begleiter während dem Lesen. Fassungslos und zutiefst erschüttert lese ich von den Schicksalen der unschuldigen Kinder, die auf brutalste Art und Weise ihrer Identität beraubt und vernichtet worden sind. Lediglich einigen wenigen gelingt es, durch einen absoluten Überlebenswillen der Hölle zu entkommen. Die Narben sitzen tief, das Erlebte begleitet sie Tag und Nacht. Kinder, die keine Kinder sein durften , versuchen nach der Befreiung aus dem Vernichtungslager wieder Fuß zu fassen und sich im Leben außerhalb der Tötungsmaschinerie zurechtzufinden. Zeitzeugenberichte, Briefe, Fotos und andere Dokumente sind Belege einer Vergangenheit, die sich nie mehr wiederholen darf. Und doch erheben die Kinder von einst heute als Erwachsene ihre Stimme, da sich der politische Wind wieder zunehmend in die falsche Richtung dreht. Es gehört Mut dazu, das Schweigen zu brechen und nachfolgenden Generationen das Erlebte zugänglich zu machen, damit sich Geschichte nicht wiederholt. Ein Mahnmal gegen das Vergessen

Das Leben in und nach der Hölle

katikatharinenhof am 10.02.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nur wenig ist bisher über die Kinder bekannt, die die Hölle von Auschwitz überlebt haben. Zu tief sitzen die Erinnerungen an die Qualen , die sie durch die Bestien in Uniform haben erleiden müssen. Viele haben lange geschwiegen, da es keine Worte für die grausamen Taten gibt, die in der Vernichtungsmaschinerie der Nazis an der Tagesordnung gewesen sind. Alwin Meyer geht in behutsamen Gesprächen mit den Kindern von einst auf das Erlebte ein und fördert Bilder zutage, die das Unvorstellbare versucht in Worte auszudrücken. Bilder des Grauen, Bilder des Schreckens und Bilder von einer solchen Abscheulichkeit steigen aus den Seiten empor und lassen das Blut in den Adern stocken - Tränen sind ständiger Begleiter während dem Lesen. Fassungslos und zutiefst erschüttert lese ich von den Schicksalen der unschuldigen Kinder, die auf brutalste Art und Weise ihrer Identität beraubt und vernichtet worden sind. Lediglich einigen wenigen gelingt es, durch einen absoluten Überlebenswillen der Hölle zu entkommen. Die Narben sitzen tief, das Erlebte begleitet sie Tag und Nacht. Kinder, die keine Kinder sein durften , versuchen nach der Befreiung aus dem Vernichtungslager wieder Fuß zu fassen und sich im Leben außerhalb der Tötungsmaschinerie zurechtzufinden. Zeitzeugenberichte, Briefe, Fotos und andere Dokumente sind Belege einer Vergangenheit, die sich nie mehr wiederholen darf. Und doch erheben die Kinder von einst heute als Erwachsene ihre Stimme, da sich der politische Wind wieder zunehmend in die falsche Richtung dreht. Es gehört Mut dazu, das Schweigen zu brechen und nachfolgenden Generationen das Erlebte zugänglich zu machen, damit sich Geschichte nicht wiederholt. Ein Mahnmal gegen das Vergessen

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von Alwin Meyer

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