Die Frage nach dem "Ich" im Tagebuch von Max Frisch Selbstreflexion /-fiktionalisierung zwischen fiktiven Texten
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
14,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
29.12.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-31649-3
Innerhalb der Literaturwissenschaft ist dem Tagebuch lange keine Aufmerksamkeit geschenkt worden. Sei es wegen der zunächst oberflächlich anmutenden Banalitäten des Alltags, die im Tagebuch Erwähnung finden oder sei es dem Umstand geschuldet, dass jeder Mensch in der Lage ist, ein solches Buch zu verfassen und der literarische Wert dementsprechend auf den ersten Blick gering sein mag. Jedoch hat sich das Interesse an diesem Alltagsgegenstand im Laufe der Zeit, genauer gesagt im 19. Jahrhundert, geändert: Man erkannte, dass das Tagebuch ganz neue literarische Perspektiven ermöglicht. Durch seine multimedialen Möglichkeiten ist es universell gestaltbar und erlaubt dem Leser eine scheinbare Nähe zum Autor, der sein Innerstes, seine Gedanken, Wünsche und Hoffnungen in diesem Buch festhält. Doch bei näherer Betrachtung muss vorsichtig mit dieser These umgegangen werden, da dies nicht ausnahmslos auf alle Arten von Tagebüchern zutrifft. Eben die bezeichnende Offenheit des Tagebuchs macht es schwer, normative Thesen über diese Art von Literatur aufzustellen. Dazu gehört auch die Frage nach dem Sprecher-Ich.
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