Intertextuelle Zusammenhänge zwischen Robert Musils 'Moosbrugger' und Georg Büchners 'Woyzeck'
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.01.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
482 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346322487
So wie Ulrich im "Mann ohne Eigenschaften" aus der Zeitung vom Fall Moosbrugger erfährt, so hat auch sein Autor Musil vermutlich aus der Presse von Christian Voigt erfahren, der 1910 in Wien die Prostituierte Josephine Peer erstach. Aus der Berichterstattung und gerichtlichen Protokollen zu Voigt hat Musil etliche Merkmale, Aussagen und Hintergründe zur Konstruktion der Figur Moosbrugger übernommen. Denkt man an Frauenmörder mit diskutabler Zurechnungsfähigkeit in der deutschen Literaturgeschichte, so kommt man schnell zu Georg Büchners Dramenfragment "Woyzeck", das in eben dem Jahr 1913 uraufgeführt wurde, in dem sich auch die Handlung des "Mann ohne Eigenschaften" abspielt. Oder anders gesagt: Zu dieser Zeit beschäftigte der Fall Moosbrugger die Öffentlichkeit, zu jener Zeit ist es der Fall Woyzeck gewesen. Auch Büchner stützt sich für seinen Protagonisten Franz Woyzeck auf einen realen Fall, den von Johann Christian Woyzeck, der 1821 in Leipzig Johanna Christiane Woost erstach.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice