Treffpunkt Donaustrudel

Treffpunkt Donaustrudel

Ein spätmittelalterliches Drama

Buch (Taschenbuch)

20,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Regensburg im ausgehenden 15. Jahrhundert. Der Schneidergeselle Paul kommt bei der etwas jüngeren Maria so gar nicht an. Isaak, dessen Herz für Rahel schlägt, scheint im Gegensatz zu ihm immer das rechte Wort auf den Lippen zu haben. Erst nachdem Paul seine Vorurteile und Unterschiede zu Isaak überwunden hat, schließen die beiden Siebzehnjährigen Freundschaft. Von da an bestärkt Isaak Paul bei seinem Werben um Maria.
Überschattet werden die persönlichen Ereignisse im Leben der vier jungen Menschen von einem Mordprozess gegen prominente Mitglieder der jüdischen Gemeinde. Während Isaak von der Unschuld der Inhaftierten überzeugt ist, ist sich Paul gewiss, dass in den Gerichtsverhandlungen alles mit rechten Dingen zugeht. Als sich auch der Kaiser in den Prozess einschaltet, stellen die Geschehnisse in der Stadt an der Donau die Freundschaft der Jugendlichen auf eine harte Probe.
Werden die vier sich an ihrem vertrauten "Treffpunkt Donaustrudel" wiedersehen?

Marmulla, Rüdiger
Rüdiger Marmulla studierte Human- und Zahnmedizin in Frankfurt am Main. Es schloss sich eine ärztliche Tätigkeit beim Christlichen AIDS-Hilfsdienst an. Ab 1994 war Marmulla Assistent in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universität Regensburg, ab 1998 Oberarzt. Er habilitierte 1999 mit einer Arbeit zu computergestützter Chirurgie. Marmulla leitete ab 2002 einen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereich für "Erweiterte Realität in der Chirurgie" an den Universitäten Heidelberg und Karlsruhe und ab 2005 ein Forschungsprojekt zur Navigation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Als Autor setzt er sich mit dem Christsein und seinen Herausforderungen auseinander. Quelle: Wikipedia

Details

Einband

Taschenbuch

Verlag

Epubli

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Verlag

Epubli

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1,7 cm

Gewicht

426 g

Auflage

7. Auflage

ISBN

978-3-7531-4928-8

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Blick in die Vergangenheit

Bewertung am 26.05.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Paul und Georg, zwei christliche Jugendliche, arbeiten und leben im Regensburg Ende des 15 Jahrhunderts. Isaak , ein jüdischer jugendlicher lebt bei seinem Vater, dem Schneidermeister. Paul ist voller Vorurteile gegen die jüdische Gemeinde. Eine Gruppe Juden sind im Kerker und werden absurder Vergehen beschuldigt. Sie sitzen schon über ein Jahr ohne Gerichtsverfahren fest. Erst als Paul näher mit Isaak befreundet ist, beginnt er nachzudenken und zu verstehen. Daneben haben die Jugendlichen die Liebe entdeckt und werben um Frauen. Der Autor beschreibt das damalige Leben sehr authentisch. Wir erleben den Alltag, die Probleme bei der Partnerwahl und natürlich auch das Leben in den christlichen und jüdischen Gemeinden. Dabei wird deutlich, dass es schon damals gute freundschaftliche Beziehungen zwischen beiden gab, aber auch Hass und Anfeindungen durch Fehlinformationen. Wir erhalten Einblick in einige jüdische Feiertage. Wir begleiten die Drei auf ihrem Weg von Jugendlichen bis ins Alter. Dabei wachsen sie immer mehr zusammen. Die Schreibweise fand ich Anfangs durch die kurzen Sätze gewöhnungsbedürftig. In der Mitte des Buches ging es flüssiger. Kurze Kapitel lassen einen schnell voran kommen.

Blick in die Vergangenheit

Bewertung am 26.05.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Paul und Georg, zwei christliche Jugendliche, arbeiten und leben im Regensburg Ende des 15 Jahrhunderts. Isaak , ein jüdischer jugendlicher lebt bei seinem Vater, dem Schneidermeister. Paul ist voller Vorurteile gegen die jüdische Gemeinde. Eine Gruppe Juden sind im Kerker und werden absurder Vergehen beschuldigt. Sie sitzen schon über ein Jahr ohne Gerichtsverfahren fest. Erst als Paul näher mit Isaak befreundet ist, beginnt er nachzudenken und zu verstehen. Daneben haben die Jugendlichen die Liebe entdeckt und werben um Frauen. Der Autor beschreibt das damalige Leben sehr authentisch. Wir erleben den Alltag, die Probleme bei der Partnerwahl und natürlich auch das Leben in den christlichen und jüdischen Gemeinden. Dabei wird deutlich, dass es schon damals gute freundschaftliche Beziehungen zwischen beiden gab, aber auch Hass und Anfeindungen durch Fehlinformationen. Wir erhalten Einblick in einige jüdische Feiertage. Wir begleiten die Drei auf ihrem Weg von Jugendlichen bis ins Alter. Dabei wachsen sie immer mehr zusammen. Die Schreibweise fand ich Anfangs durch die kurzen Sätze gewöhnungsbedürftig. In der Mitte des Buches ging es flüssiger. Kurze Kapitel lassen einen schnell voran kommen.

Ein Entwicklungsroman

Bewertung aus Gelsenkirchen am 30.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Treffpunkt Donaustrudel. Sinnbild für das wirbelnde Leben. Paul sitzt hier gern in sich versunken oder trifft sich mit seinem Freund Georg. Eine Lebensentscheidung steht an, er ist auf Brautschau und weiß nicht, wie es anstellen. Isaak, ein musischer junger Mann, findet die rechten Worte. Paul fällt es schwer, sich auf ihn einzulassen, ist dieser doch Jude und nicht Christ, wie Paul und Georg. Und doch verdankt er ihm den Kontakt zu seiner Braut und Ehefrau fürs Leben. Die jüdische Gemeinde, abgeschlossen im Ghetto lebend, wird verfolgt. 17 ehrbare Familienväter sitzen in Kerkerhaft und werden des Kindesmordes beschuldigt, obwohl es keine Leiche gibt und obwohl auch kein Kind vermisst wird. Die beiden jungen Christen wollen bei diesem Unrecht nicht mittun, obwohl Paul bereits schwere Schuld auf sich geladen hat, für die er im Alter teuer bezahlen wird. Rüdiger Marmulla schildert in ca. 140 kurzen Szenen die Entwicklung junger Burschen zu mitfühlenden Menschen. Das Buch spielt im ausgehenden 15. Jahrhundert, doch das wird man nur selten gewahr. Oft glaubt man, es spiele in der jetzigen Zeit. Im Grunde sind die heutigen Konflikte nicht viel anders als damals. Ein für Zeitgenossen lohnendes Buch.

Ein Entwicklungsroman

Bewertung aus Gelsenkirchen am 30.04.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Treffpunkt Donaustrudel. Sinnbild für das wirbelnde Leben. Paul sitzt hier gern in sich versunken oder trifft sich mit seinem Freund Georg. Eine Lebensentscheidung steht an, er ist auf Brautschau und weiß nicht, wie es anstellen. Isaak, ein musischer junger Mann, findet die rechten Worte. Paul fällt es schwer, sich auf ihn einzulassen, ist dieser doch Jude und nicht Christ, wie Paul und Georg. Und doch verdankt er ihm den Kontakt zu seiner Braut und Ehefrau fürs Leben. Die jüdische Gemeinde, abgeschlossen im Ghetto lebend, wird verfolgt. 17 ehrbare Familienväter sitzen in Kerkerhaft und werden des Kindesmordes beschuldigt, obwohl es keine Leiche gibt und obwohl auch kein Kind vermisst wird. Die beiden jungen Christen wollen bei diesem Unrecht nicht mittun, obwohl Paul bereits schwere Schuld auf sich geladen hat, für die er im Alter teuer bezahlen wird. Rüdiger Marmulla schildert in ca. 140 kurzen Szenen die Entwicklung junger Burschen zu mitfühlenden Menschen. Das Buch spielt im ausgehenden 15. Jahrhundert, doch das wird man nur selten gewahr. Oft glaubt man, es spiele in der jetzigen Zeit. Im Grunde sind die heutigen Konflikte nicht viel anders als damals. Ein für Zeitgenossen lohnendes Buch.

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von Rüdiger Marmulla

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