Ketzerei im Mittelalter. Der Kreuzzug gegen die Albigenser
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.01.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
556 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346333018
Nikolas Jaspert schrieb in seinem Werk "Die Kreuzzüge" darüber, wie Papst Urban II. am 27. November 1095 auf freiem Felde außerhalb der Stadt Clermont in der Auvergne (Frankreich) eine flammende Rede hielt. Dabei rief er die christliche Ritterschaft zu einem Kriegszug in den Osten auf und war sich nicht bewusst, dass er damit eine Massenbewegung in Gang setzte, die für die kommenden zwei Jahrhunderte prägenden Einfluss auf die Geschichte Europas ausübte.
Im alltäglichen Diskurs ist der Gedanke verankert, dass es sich bei den Kreuzzügen automatisch um den Eroberungsversuch Jerusalems durch europäische, christliche Reiterscharen handelt und dabei gerät die Tatsache in den Hintergrund, dass es nicht nur die orientalisch geprägten Kreuzzüge gab, sondern auch solche auf dem europäischen Kontinent. Beispiele dafür sind die jüdischen Pogrome und der Albigenser-Kreuzzug. Bei Letzterem handelt es sich um einen Kreuzzug gegen die Bevölkerung der südfranzösischen Region Languedoc, der Hochburg der katharischen Bewegung. Es war der erste Kreuzzug von Christen gegen Christen, der in diversen literarischen Werken als grausam und blutrünstig dargestellt wurde.
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