Die Leere der Sprache. Die Sprachkrise bei Hofmannsthal und Nietzsche "Der Brief des Lord Chandos" von Hugo von Hofmannsthal und "Ueber Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne" von Friedrich Nietzsche
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.02.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
527 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346340245
Die Arbeit gliedert sich in vier Teile, wobei im ersten Teil der Begriff der Sprachkrise in Bezug auf ihr Auftreten und ihre Auswirkungen in der Literatur und die Hintergründe zu deren Entstehung beschrieben wird. Anschließend werden bei den beiden oben genannten Texten mithilfe von Sekundärliteratur mehrere Zugänge erschlossen, mit deren Hilfe man die Schriftstücke auf diverse Kriterien, die auf eine Sprachkrise hinweisen könnten, untersucht und analysiert. Der Text "Der Brief des Lord Chandos" enthält eine wichtige Schlüsselszene, deren Analyse einen kurzen Überblick über die Rolle der Tiere in Hofmannsthals Literatur um 1900 geben soll. Am Ende der Arbeit werden die beiden Texte in eine Beziehung zueinander gebracht und die Zusammenhänge abschließend in argumentierender Form und mithilfe von ausgewählten Textstellen erläutert.
Auch wenn man bei dem Begriff "Medium" nicht unbedingt als Erstes an die Sprache an sich denkt, so ist sie doch das mit Abstand am häufigsten verwendete Medium. Die menschliche Sprache ist ein Phänomen, das als wichtigstes Kommunikationsmittel der Spezies nicht mehr wegzudenken ist und dessen immerwährende Omnipräsenz mit einer Selbstverständlichkeit hingenommen wird, wie bei keinem anderen existenten Medium.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts trat erstmals ein Wandel in Bezug auf die bisherige Unantastbarkeit der Sprache als unfehlbares Kommunikationsmittel auf. Dieser wirkte bis in das 20. Jahrhundert hinein und wurde von mehreren Schriftstellern in ihren Werken thematisiert.
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