• Produktbild: Walzer in Zeiten der Cholera. Eine Seuche verändert die Welt
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Walzer in Zeiten der Cholera. Eine Seuche verändert die Welt Geschichte der Hygiene und Medizin | Epidemien | Kaiser Franz Joseph | Geschichte Wiens | Wissenschaft

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24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.09.2021

Abbildungen

mit 18 Abbildungen

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,7/13,9/3,7 cm

Gewicht

472 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7499-0238-5

Beschreibung

Rezension

»Ein erstaunlich aktuelles Buch.« ("ORF Ö1 Kontext")
»[...] überaus kurzweilig und mit viel Liebe zum Detail.« ("Der Standard")
»Minutiös recherchiert und trotzdem stellenweise wie ein Roman erzählt Bartl, mit verschmitztem Humor.« ("Die Presse")
»[...] all das ist heiter geschrieben, auch in ernster Zeit.« ("RND Redaktionsnetzwerk Deutschland")
»Alexander Bartl erzählt höchst lesenswerte und überraschend aktuelle Geschichten rund um den Bau der Wiener Hochquellenwasserleitung.« ("Der Standard")
»Einprägsam berichtet Alexander Bartl von einem Wettlauf mit der Zeit.« ("ORF Aktuell nach Eins")
»"Walzer in Zeiten der Cholera" ist bedrückend aktuell.« ("ORF Aktuell nach Eins")
»Alexander Bartls historisches Werk ist spannend aufbereitet und gibt Hoffnung.« ("ORF Aktuell nach Eins")
»Focus-Textchef Alexander Bartl hat ein Sachbuch geschrieben, das spannend ist wie ein Roman.« ("G / Geschichte")
»Tatsächlich ist „Walzer in Zeiten der Cholera“ ein behände zu lesendes Buch über jene Zeit sowie über Menschen im Ausnahmezustand und deren Sehnsucht nach Normalität.« ("APA")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.09.2021

Abbildungen

mit 18 Abbildungen

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,7/13,9/3,7 cm

Gewicht

472 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7499-0238-5

Herstelleradresse

HarperCollins
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • Bewertung

    5/5

    05.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnd, historisch, wissenschaftlich

    Fesselnd, historisch, wissenschaftlich - eigentlich unglaublich, dass ein Buch diese Eigenschaften in sich vereinen kann! Gut recherchiert, spannend geschrieben, erlaubt das Buch einen Blick auf die Entstehung der Wiener Hochquellenwasserleitung vor dem Hintergrund der damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse und der alles dominierenden Cholera Epidemien mit ihren 100ten tausend Toten. Als Bub bin ich jeden Tag auf dem Weg zur Schule unter dem Viadukt der Wasserleitung durchgegangen, ohne mir der gigantischen technischen Errungenschaften bewusst zu sein. Ich bin froh, ein halbes Jahrhundert später einen so umfassenden und humorvollen Einblick bekommen zu haben :)

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    20.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Jahr 1873 bescherte der…

    Das Jahr 1873 bescherte der Stadt Wien viel Ungemach. Die Börse kollabierte, Menschen verloren ihr Hab und Gut und zu allem Übel gab es eine Choleraepidemie in der Stadt. Ja, es gab zwar die Weltausstellung aber auch die Scharen von Besuchern konnten nicht darüber hinweghelfen, dass die Menschen an der rätselhaften Krankheit starben. Auch das Tanzen brachte nicht die ersehnte Abwechslung. Während der Beginn des Buches die Ereignisse des Jahres 1873 beschreibt, geht es danach zurück ins Jahr 1830. Da gab es nämlich eine Überflutung, wie sie Wien niemals zuvor sah. Die Moldau war überhaupt nicht mehr fein und klein. Sie wurde zum reißenden Strom. Nicht nur der später berühmte Sohn der Stadt, Johann Strauß, musste sein Heim verlassen und verlor nahezu alles. Neben Strauß wird in dem Buch auch auf den beachteten Geologen Suess hingewiesen. Er war einer der ersten, die einen Zusammenhang zwischen tödlichem Durchfall und verschmutztem Wasser sahen. Ein Buch, das mich nicht losließ. Es gibt so viele Parallelen zur heutigen Situation und die Unvernunft einiger Mensch änderte sich nicht. Sie gingen damals Walzer tanzen und hörten nicht auf Ärzte und Wissenschaftler. Zunächst wollte niemand auf seine Annehmlichkeiten verzichten. Man wollte nicht glauben, wie ansteckend und auch tödlich diese neue und unbekannte Seuche war. Sehr anschaulich wird das Geschriebene durch die vielen Fotografien und Gemälde. Der Autor folgt bei seiner Schilderung keiner zeitlichen Reihenfolge. Er wechselt kontinuierlich zwischen den Jahren und Jahrzehnten. Das störte mich nicht, da alles zusammenhängt. Es wird deutlich, wie die Leeren aus der Vergangenheit, heute in der Gegenwart, ein Wissen und Vorgehen für die Zukunft ermöglichen. Die Sprache ist stilistisch sehr schön ausgefeilt und zuweilen mit einer Prise Humor gewürzt. Ein lesenswertes Stück Wiener Geschichte.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    16.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbedingte Leseempfehlung

    Ein wunderbar recherchiertes, lehrreiches UND unterhaltsames Buch über den wissenschaftlichen Fortschritt, Bürokratie und die Gesellschaft im 19. Jahrhundert, das eine neue Perspektive auf die heutige Zeit ermöglicht.

  • Bewertung

    5/5

    16.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant und spannend

    Da ich selbst aus Wien komme und mich überaus für Krankheiten und die Geschichte meiner Heimatsstadt interessiere, war es ein absolutes Muss, dieses Buch zu lesen. Und Bartl hat mich nicht enttäuscht: Mit kühner Präzision legt er die Morbidität der Cholera dar. Gewisse Aspekte erinnerten mich an die heutige Zeit, das muss ich sagen. Der Autor hat jedoch einen angenehmen Schreibstil, der mich das gleich wieder vergessen ließ und mir stattdessen half, ins 19. Jahrhundert in Wien einzutauchen. Ich liebe den Wiener Charme, die Geschichte, und doch wurde die tolle Stadt von einer absolut tödlichen Seuche heimgesucht. Eine große Empfehlung für alle, die sich ans Sachbuchgenre heranwagen wollen. Bartl schreibt mit Witz und Ernst, sodass es nicht langweilig wird. Ein tolles Buch, das ich unter den Christbaum legen werde. :)

  • Helga Pamminger

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    07.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Walzerseligkeit und Cholera

    Ein Buch über eine Seuche, die im Lauf der Zeit viele viele Opfer gekostet hat und darüber, wie lang es gedauert hat und wie schwierig es war, dieser Seuche und vor allem ihrer Ursache Herr zu werden. Dass es an der Qualität des Trinkwassers liegen könnte, diese Erkenntnis hatte der Geologe Eduard Suess schon lange. Dass es notwendig wäre, für die Millionenstadt Wien gutes, sauberes Trinkwasser zu gewinnen, mit dieser Forderung kann er sich sehr lange nicht durchsetzen. Erst als Cajetan Felder Wiener Bürgermeister wird, fällt der Beschluss für den Bau der 1. Wiener Hochquellenwasserleitung. Aber bis diese im Oktober 1873 eröffnet werden kann, ist es ein beschwerlicher Weg. Auch die Ereignisse rund um die Weltausstellung in Wien, die ein Glanzlicht auf die Donaumetropole werden hätte sollen und ein Desaster wurde, wird sehr plastisch erzählt. Sehr interessantes Buch, absolut lesenswert.

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