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Die große Familie

Buch (Gebundene Ausgabe)

20,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung


Der Nr.1. Bestseller aus Frankreich

„Wenn du redest, sterbe ich. Ich schäme mich zu sehr ...“

Eigentlich sind Camille und ihr Zwillingsbruder Victor beneidenswert glückliche Kinder. Jahr für Jahr genießen sie mit ihrer emanzipierten Mutter und dem lebensfrohen Stiefvater aufregende Sommerferien an der Côte d’Azur. Doch dann muss Camille miterleben, wie sich ihr Stiefvater an Victor vergeht – und sie verfängt sich in einem Netz aus Schuld, Scham und Lähmung, aus dem sie sich erst viele Jahre später befreien kann.

Das Buch, das ganz Frankreich aufwühlt - die wahre Geschichte eines dunklen Familiengeheimnisses

Camille Kouchner, geboren am 17. Juni 1975, studierte in Paris Sozialrecht und Rechtsphilosophie. Sie ist Professorin der Rechte und arbeitet nebenher als Rechtsanwältin. Sie lebt mir ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Paris. "La familia grande" ist ihr erstes Buch und löste in Frankreich ein gewaltiges Beben aus.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.05.2021

Verlag

Blessing

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,3/13/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.05.2021

Verlag

Blessing

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,3/13/2,2 cm

Gewicht

305 g

Originaltitel

La Familia Grande

Übersetzer

Hanna van Laak

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-727-3

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4.8

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Große Familie, großes Thema

Bewertung aus Bad Endbach am 20.07.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch, was definitiv unter die Haut geht. Ein Thema was bewegt. Die Autorin erzählt in der Ich-Darstellung von Skandalen, Mißbrauch und seelischem Leid in der französischem Linken aus einer Zeit in der sowas noch geduldet wurde bzw einfach weggesehen wurde und beschreibt ungeschönt und nach Jahrzehnten des Schweigens das, was ihr, ihrem Bruder angetan worden ist. Dieses Buch ist so unerträglich wie wichtig: Inzest, Kindestmißhandlung - wir sehen als Gesellschaft, als einzelne viel zu oft nicht genau hin oder bewußt weg. Welch zerstörte und verwüstet Seelen und Leben dieses Verbrechen am Kind zurückläßt, deutet dieses Buch - so brutal offen, wie es ist - nur ansatzweise an. Die Realität des jahrzehntelang gelebten Albdrucks kann niemand ermessen, der nicht selbst unter einem solchen Verbrechen gelitten hat.

Große Familie, großes Thema

Bewertung aus Bad Endbach am 20.07.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch, was definitiv unter die Haut geht. Ein Thema was bewegt. Die Autorin erzählt in der Ich-Darstellung von Skandalen, Mißbrauch und seelischem Leid in der französischem Linken aus einer Zeit in der sowas noch geduldet wurde bzw einfach weggesehen wurde und beschreibt ungeschönt und nach Jahrzehnten des Schweigens das, was ihr, ihrem Bruder angetan worden ist. Dieses Buch ist so unerträglich wie wichtig: Inzest, Kindestmißhandlung - wir sehen als Gesellschaft, als einzelne viel zu oft nicht genau hin oder bewußt weg. Welch zerstörte und verwüstet Seelen und Leben dieses Verbrechen am Kind zurückläßt, deutet dieses Buch - so brutal offen, wie es ist - nur ansatzweise an. Die Realität des jahrzehntelang gelebten Albdrucks kann niemand ermessen, der nicht selbst unter einem solchen Verbrechen gelitten hat.

schuldige Unschuldige

Bewertung aus Annaberg-Buchholz am 16.07.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kann mir nur schwer vorstellen, was dieser Roman in seinem Heimatland Frankreich ausgelöst haben muss: die Tochter eines Ministers, die ihre Vergangenheit aufarbeitet und dabei sicher nicht nur einem vermeintlichem Idol den Rang für immer abgesprochen hat. Von der politischen Brisanz abgesehen, empfand ich den Roman als erschreckend ehrlich und diskutierenswert: es geht um Erziehungsmodelle, Behandlung von Kindern, Schuld und Grundvertrauen. Welchen "Normalzustand" vermittelt man seinen Kindern ohne sie einzuzwängen, wie nimmt man sie ernst, gibt ihnen aber trotzdem Welpenschutz und einen Ort des Vertrauens? Kann man jemanden für mündig erklären, der die Welt noch erfassen muss? Die Autorin macht es Lesern sehr einfach die Beweggründe für ihr Verhalten zu erläutern und nimmt sie auf eine nicht ganz einfache Reise mit. Für mich persönlich wurde das "Wie hätte ich mich an der Stelle verhalten?" fast immer direkt von Camille Kouchner gespiegelt und der Fakt, dass sich diese Erinnerungen inklusive Gedankengänge so eingebrannt haben, zeugt von der enormen Tragweite für ihr späteres Leben. Ein wirklich mutiger Roman, der auf 190 Seiten wachrüttelt und erschüttert.

schuldige Unschuldige

Bewertung aus Annaberg-Buchholz am 16.07.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kann mir nur schwer vorstellen, was dieser Roman in seinem Heimatland Frankreich ausgelöst haben muss: die Tochter eines Ministers, die ihre Vergangenheit aufarbeitet und dabei sicher nicht nur einem vermeintlichem Idol den Rang für immer abgesprochen hat. Von der politischen Brisanz abgesehen, empfand ich den Roman als erschreckend ehrlich und diskutierenswert: es geht um Erziehungsmodelle, Behandlung von Kindern, Schuld und Grundvertrauen. Welchen "Normalzustand" vermittelt man seinen Kindern ohne sie einzuzwängen, wie nimmt man sie ernst, gibt ihnen aber trotzdem Welpenschutz und einen Ort des Vertrauens? Kann man jemanden für mündig erklären, der die Welt noch erfassen muss? Die Autorin macht es Lesern sehr einfach die Beweggründe für ihr Verhalten zu erläutern und nimmt sie auf eine nicht ganz einfache Reise mit. Für mich persönlich wurde das "Wie hätte ich mich an der Stelle verhalten?" fast immer direkt von Camille Kouchner gespiegelt und der Fakt, dass sich diese Erinnerungen inklusive Gedankengänge so eingebrannt haben, zeugt von der enormen Tragweite für ihr späteres Leben. Ein wirklich mutiger Roman, der auf 190 Seiten wachrüttelt und erschüttert.

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Die große Familie

von Camille Kouchner

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