Produktbild: Matrix

Matrix A Novel

Aus der Reihe Tascabili narrativa
5

29,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.09.2021

Verlag

Random House N.Y.

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

23,2/15,8/2,6 cm

Gewicht

448 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-59463-449-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.09.2021

Verlag

Random House N.Y.

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

23,2/15,8/2,6 cm

Gewicht

448 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-59463-449-9

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    08.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnnlich realistisch

    Ein ganz und gar ungewöhnliches Buch. Ich mag das Mittelalter, aber meistens keine Romane, die im Mittelalter spielen. Da wird munter aus irgendwelchen kristallklaren Bächen Wasser getrunken und müßig in die Gegend gestarrt. Dieses verklärte Bild vom Mittelalter findet man hier nicht. Lauren Groff hat gut recherchiert und zeichnet ein realistischeres Bild vom Mittelalter. Zumindest, was die äußeren Umstände, das Essen, die Krankheiten etc. angeht. Ein Kloster voller Nonnen, deren Vorsteherein sehr abgeklärt, feministisch und weltgewandt ist: Warum nicht? Mir hat „Matrix“ sehr gut gefallen, weil es ungewöhnlich und außergewöhnlich ist. Nichts, was man ständig liest. Man muss sich auf große Zeitsprünge innerhalb der Handlung einstellen und man muss sich darauf einstellen, dass dies ein Buch ist, welches man vor allem für seine Sprache und nicht wegen der sich überschlagenden Handlung liest. Handlung gibt es auch genug, aber es geht hier nicht wie z. B. im Namen der Rose um die Lösung eines Kriminalfalls. Das erster Mittelalterbuch seit langem, das ich gelesen habe und das erste seit noch längerer Zeit, das ich auch wirklich gerne gelesen habe. Schön auch, dass ich durch das Buch die Autorin kennenlernen durfte, die ich trotz ihrer vorherigen Erfolge, noch nicht kannte. „Matrix“ ist ein sehr gutes Buch, welches man auch flott durchgelesen hat, mit dessen Ideen man sich aber noch einige Zeit auseinandersetzen kann.

  • Bewertung

    aus Witten

    4/5

    02.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte einer starken Frau

    Lauren Groffs neuer Roman “Matrix“ spielt im 12. Jahrhundert und erzählt die Geschichte von Marie de France. Die 17jährige Marie ist Vollwaise und wird von ihrer Halbschwester Eleonore als Priorin in einem heruntergekommenen, völlig verarmten Kloster in einer englischen Sumpflandschaft eingesetzt. Sie ist so unattraktiv, dass sie am Hof nicht mehr tragbar ist und auch nicht verheiratet werden kann. In dem Kloster leben noch 20 dürre Nonnen, die anderen sind an Seuchen gestorben oder verhungert. In der ersten Zeit will Marie nur unbedingt an den Hof zurück, muss aber einsehen, dass das nicht passieren wird. Dann erwacht ihre Tatkraft, und sie setzt ihren ganzen Mut und ihre Willensstärke ein, um das Kloster und die ihr anvertrauten Schwestern zu retten. Sie treibt bei säumigen Pächtern den fälligen Pachtzins ein, renoviert das Kloster, kümmert sich um Landwirtschaft und Viehzucht und setzt die Amtsträgerinnen so geschickt ein, dass das Kloster zu Ansehen und Reichtum kommt. Das weckt den Neid und die Gier der kirchlichen Vorgesetzten und des Hofs, aber auch der Dörfler. Marie lässt sich einiges zum Schutz ihrer Töchter einfallen und hat ein Netz von Informanten, die sie über geplante Attacken aller Art informieren. Auch das Leben in der Gemeinschaft ist nicht frei von Problemen. Es gibt verbotene Lust, Schwangerschaft und Geburt, aber vor allem Neid, Missgunst und Intrigen und Kritik an Maries Arroganz und ihrem selbstherrlichen Anspruch, in ihrer Position als selbsternannte Heilige über kirchlichem und weltlichem Recht zu stehen. Sie hat Visionen, in denen ihr die Jungfrau Maria erscheint und ihr neue Wege aufzeigt. Groffs Roman zeichnet kenntnisreich und sprachlich sehr gelungen das Porträt des klösterlichen Lebens im 12. Jahrhundert und beschreibt zugleich fünf Jahrzehnte im Leben einer intelligenten, starken Frau mit außerordentlichen Führungsqualitäten, die den Roman teilweise wie eine feministische Utopie wirken lassen. “Matrix“ ist Fiktion, denn über die reale Marie de France, eine Dichterin von Lais, ist sehr wenig bekannt, nicht einmal, ob sie tatsächlich in einem Kloster gelebt hat. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, obwohl ich sonst selten historische Romane lese. Ich empfehle ihn ohne Einschränkung.

  • Bewertung

    aus Villach

    3/5

    29.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Konnte mich nicht ganz überzeugen

    Im 12. Jahrhundert in England: Marie, von königlicher Herkunft, jedoch unehelich, wird mit 17 Jahren von Königin Eleonore in ein armes Kloster geschickt, da sie am Hof nicht mehr erwünscht ist. Marie fällt es anfangs schwer, sich an das Leben im Kloster zu gewöhnen. Sie kann sich jedoch gut einfügen und wird Priorin. Mit Willen und Kreativität gelingt es Marie, aus dem verarmten Kloster ein Zentrum von Einfluss und Macht zu machen. Marie de France gab es wirklich, viele Fakten aus ihrem Leben sind jedoch nicht bekannt. Ein Roman, der mich nur bedingt begeistern konnte. Einerseits war er stellenweise sehr langatmig und hatte wenig Spannung, andererseits vermisste ich Tiefe bei den Charakteren. Vermutlich kein Buch, dass sich länger in meiner Erinnerung einprägen wird, daher keine unbedingte Leseempfehlung von meiner Seite.

  • Novalie

    aus Graz

    3/5

    14.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Konnte mich leider nicht begeistern

    In Matrix wird die Lebensgeschichte der jungen Marie, und die Entwicklung eines Klosters beschrieben. Der Schreibstil war echt gewöhnungsbedürftig und man hätte ruhig Anführungszeichen verwenden können, damit man nicht erst mitten im Satz herausfindet, dass gerade gesprochen wird. Dadurch wurde auch andauernd zwischen erster und dritter Person gewechselt, was für mich den Lesefluss gestört hat. Bei den ganzen Fremdworten wäre auch ein Glossar wirklich hilfreich gewesen. Die Geschichte wird sehr distanziert erzählt, sodass ich keine Verbindung zu irgendwem aufbauen konnte. Die Handlung war mir auch zu ruhig, ihre Erfolge zu einfach und ich hatte den Eindruck, als würden ihre Gegner:innen nur halbherzig handeln und überhaupt nicht richtig versuchen ihr das Leben etwas unangenehm zu machen. Ein paar Mal wurden Handlungsstränge eröffnet, die ich als vielversprechend empfunden habe, die dann jedoch im Sand verlaufen sind. Die großen Überraschungen sind leider ausgeblieben. Ich bin ziemlich sicher, dass das Leben im Kloster realistisch dargestellt und gut recherchiert war. Leider war es dadurch ebenso spannend, wie ein Leben in einem mittelalterlichen Kloster. Also überhaupt nicht. Meine Erwartungen, die vielleicht zu hoch waren, sind auf jeden Fall nicht erfüllt worden. Vielleicht ist das Buch auch einfach zu hoch für mich und ich habe es einfach nicht verstanden. Das Marketing geht auf jeden Fall etwas am Inhalt vorbei. Auf die weibliche Gemeinschaft, weltlichen Einfluss, Kriegerinnen, weibliche Kreativität und Feminismus habe ich vergeblich gewartet. Die fehlbare Heldin habe ich aber sofort gefunden. Wahrscheinlich war die Protagonistin aus der damaligen Zeit gesehen feministisch, aber das ist kaum eine Leistung. Damals wäre selbst der Playboy noch feministisch gewesen. Meinem Empfinden nach, gab es auch keine echte Gemeinschaft unter den Nonnen, sondern eher eine strikte Hierarchie, wie es in Klöstern eben üblich ist und die Kriegerinnen konnte ich in genau einer Szene leicht erahnen. Es gab ein paar Momente, in denen spannende Gedankengänge aufgezeigt wurden und die Grundmessage des Buches finde ich auch nicht schlecht, aber letztendlich wird mir das nicht im Gedächtnis bleiben.

  • Bewertung

    aus Feldkirch

    4/5

    05.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Frau, die ihren Mann steht

    Zu einer Zeit, da Frauen fast überall unterdrückt und bei der Eheschließung enteignet wurden, wächst Marie heran, die nicht in einer normalen Vater-Mutter-Kind-Familie erzogen worden ist. Starke Frauenbilder hatte sie von klein auf vor Augen. Da sie als unehelicher Sproß des englischen Thrones geboren wurde, glaubt Königin Eleonore von Aquitanien, mit ihrer Halbschwester nach Belieben verfahren zu können, und schickt sie in ein völlig heruntergekommenes, verarmtes Kloster. Maries Einstand ist denn auch ein äußerst armseliger. Doch bald kann sie sich aufgrund ihrer Klugheit und ihres Geschickes durchsetzen, und davon profitieren auch die übrigen Nonnen und das umliegende Land. Doch Neid und Eifersucht gibt es überall. Mir gefällt schon mal das Thema, das bisher so wohl noch kaum angeschnitten wurde. Doch auch der Erzählstil, die Sprache der Übersetzerin Stefanie Jacobs, ein nicht unwesentlicher Faktor, hat mich von Beginn an sehr gern lesen lassen. Die Spannung hält sich durch alle 9 Kapitel hindurch. Die Handlung hat Drive und ist doch nicht aufregend, sie fließt trotz der Veränderungen ruhig dahin. Eine Ausnahme bildet natürlich die Abwehr der anstürmenden Rüpel, welche nachts durch das Labyrinth einbrechen und zum Kloster gelangen wollen. Wie klug umgehen die Nonnen doch das Gebot „Du sollst nicht töten“! Die Charaktere der Nonnen sind sehr plastisch herausgearbeitet, man sieht sie richtig vor sich und kann ihre Reaktionen vorausahnen. Auch vom Zustand der Abtei konnte ich mir ein gutes Bild machen. Mit Maries Tod endet zwar der Roman, nicht jedoch das Bestehen ihres Klosters. „Und die Stunden verstreichen, und die Arbeit geht weiter“, so lautet der letzte Satz. Die Gestaltung des Covers lässt vermuten, dass sowohl die Strahlkraft dieser Äbtissin als auch ihre Visionen dargestellt werden sollen. Erst auf den zweiten Blick habe ich die Schönheit des Bildes erkannt. Auf der Rückseite des Schutzumschlags sind die Reaktionen von drei Autorinnen angeführt. Mich freut es, dass Louise Erdrich mit einer überzeugenden Aussage darunter ist. Obwohl ich historische Romane sonst nicht so mag, dieser hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Ich empfehle ihn allen, die sich darüber freuen, dass es zu allen Zeiten starke und gescheite Frauen gab und die gute Literatur schätzen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

2

3

2

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Matrix