Matrix
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Lauren Groff

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Hörbuch

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Beschreibung

Details

Sprecher

Simone Kabst

Spieldauer

9 Stunden und 14 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

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Sprecher

Simone Kabst

Spieldauer

9 Stunden und 14 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

01.09.2022

Verlag

Hörbuch Hamburg

Hörtyp

Lesung

Übersetzer

Stefanie Jacobs

Sprache

Deutsch

EAN

9783844931631

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Die fiktive Lebensgeschichte der Marie de France

Bewertung aus Olching am 14.11.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich hatte Matrix zunächst überhaupt nicht auf dem Schirm. Dann war ich im September auf einer Lesung zu einem anderen Buch. Gleich im Anschluss wurde Matrix vorgestellt und ich war ehrlich gesagt ziemlich angetan davon. Es geht um Marie de France, eine französische Dichterin des 12./13. Jahrhunderts, die vor allem für ihre Lais bekannt ist. Das sind zwölf Versnovellen, die hauptsächlich Märchenmotive behandeln. Über Maries Herkunft ist wenig bekannt. Eine These geht dahin, dass sie mit dem französischen Königshaus, genauer gesagt mit Eleanor von Aquitanien verwandt war. Um Marie spinnt Lauren Groff nun diesen Roman. Marie wird vom Hofe Eleanors verbannt, da sie durch ihre riesenhafte, nicht den damaligen Schönheitsvorstellungen entsprechende Erscheinung, Eleanors Unmut erregt. Sie wird zur Priorin eines Klosters, das vor dem finanziellen Ruin steht. Durch Maries Umsichtigkeit und ihre visionären Ideen, wandelt sich das Kloster jedoch stark und wird zu einem der wohlhabendsten und fortschrittlichsten der Gegend. Eleanor spielt weiterhin eine wichtige Rolle in Maries Leben, die beiden sind sowohl Freundinnen als auch Konkurrentinnen. Im Laufe ihres Lebens verfasst Marie mehrere Texte, einige davon zu Visionen die sie immer wieder ereilen. Die Handlung begleitet sie bis zu ihrem Tod mit Mitte siebzig. Sprachlich und stilistisch hat mir Matrix äußerst gut gefallen. Lauren Groff versteht es wirklich, Worte äußerst präzise einzusetzen und ich habe selten ein so ausgewähltes Vokabular gesehen, wie in diesem Werk. Matrix ist auch ein ausgesprochen feministisches Werk. In der ganzen Geschichte kommt kein einziger Mann vor, Marie und die Nonnen sind ihrer Zeit in vielerlei Hinsicht voraus. Wobei Marie hier auch auf einige Widerstände stoßt, als die aus Mangel an einem Priester selbst beginnt die Messe zu lesen. War der erste Teil des Romans von der Erzählzeit her noch recht schnell, so nimmt das Tempo im zweiten Teil deutlich ab. Teilweise zogen sich die Seiten etwas, daher auch ein Stern Abzug. Außerdem kamen mir die Lais zu kurz. Ich hätte über sie und ihre Entstehung gerne noch deutlich mehr erfahren.

Die fiktive Lebensgeschichte der Marie de France

Bewertung aus Olching am 14.11.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich hatte Matrix zunächst überhaupt nicht auf dem Schirm. Dann war ich im September auf einer Lesung zu einem anderen Buch. Gleich im Anschluss wurde Matrix vorgestellt und ich war ehrlich gesagt ziemlich angetan davon. Es geht um Marie de France, eine französische Dichterin des 12./13. Jahrhunderts, die vor allem für ihre Lais bekannt ist. Das sind zwölf Versnovellen, die hauptsächlich Märchenmotive behandeln. Über Maries Herkunft ist wenig bekannt. Eine These geht dahin, dass sie mit dem französischen Königshaus, genauer gesagt mit Eleanor von Aquitanien verwandt war. Um Marie spinnt Lauren Groff nun diesen Roman. Marie wird vom Hofe Eleanors verbannt, da sie durch ihre riesenhafte, nicht den damaligen Schönheitsvorstellungen entsprechende Erscheinung, Eleanors Unmut erregt. Sie wird zur Priorin eines Klosters, das vor dem finanziellen Ruin steht. Durch Maries Umsichtigkeit und ihre visionären Ideen, wandelt sich das Kloster jedoch stark und wird zu einem der wohlhabendsten und fortschrittlichsten der Gegend. Eleanor spielt weiterhin eine wichtige Rolle in Maries Leben, die beiden sind sowohl Freundinnen als auch Konkurrentinnen. Im Laufe ihres Lebens verfasst Marie mehrere Texte, einige davon zu Visionen die sie immer wieder ereilen. Die Handlung begleitet sie bis zu ihrem Tod mit Mitte siebzig. Sprachlich und stilistisch hat mir Matrix äußerst gut gefallen. Lauren Groff versteht es wirklich, Worte äußerst präzise einzusetzen und ich habe selten ein so ausgewähltes Vokabular gesehen, wie in diesem Werk. Matrix ist auch ein ausgesprochen feministisches Werk. In der ganzen Geschichte kommt kein einziger Mann vor, Marie und die Nonnen sind ihrer Zeit in vielerlei Hinsicht voraus. Wobei Marie hier auch auf einige Widerstände stoßt, als die aus Mangel an einem Priester selbst beginnt die Messe zu lesen. War der erste Teil des Romans von der Erzählzeit her noch recht schnell, so nimmt das Tempo im zweiten Teil deutlich ab. Teilweise zogen sich die Seiten etwas, daher auch ein Stern Abzug. Außerdem kamen mir die Lais zu kurz. Ich hätte über sie und ihre Entstehung gerne noch deutlich mehr erfahren.

(Er)leuchtend

Bewertung am 01.11.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

(Er)leuchtend! Nie hätte ich gedacht, dass ein Roman über Nonnen im 12. Jahrhundert einmal so begeistern könnte. Inhalt: Die siebzehnjährige Marie, uneheliche Tochter eines Monarchen, durch eine Vergewaltigung gezeugt, wird von Eleonore von Aquitanien, ihrer geliebten Königin, verstoßen und in ein verarmtes Nonnenkloster verbannt. Für Marie erscheint dieses Schicksal zunächst unerträglich. Doch schon bald erkennt sie, dass die einzige Möglichkeit ihrem Elend zu entrinnen, ist, sich eben diesem zu fügen, und das Bestmögliche aus ihrer ausweglosen Situation zu machen. Zorn und Verzweiflung beflügeln sie, in den folgenden Jahren auf den Grundfesten des tristen Klosters einen Ort des Reichtums und der Göttlichkeit zu erbauen. In einer düsteren Zeit, in der Frauen ohne den Schutz eines Mannes hilflos und verwundbar sind, schafft sie eine Gemeinschaft aus Schwestern, die sich gegenseitig Halt und Sicherheit bieten - und gemeinsam selbst den größten Widrigkeiten trotzen. Aber nicht nur das. Marie bringt mit dem Kloster vor allem zu einem - nämlich zu Macht. Einer berauschenden und ebenso gefährlichen Waffe. Meine Meinung: Ich finde dieses Buch sehr ungewöhnlich und ganz ausgezeichnet. Eigentlich bin ich niemand der mit der Kirche oder kirchlicher Symbolik besonders viel anfangen kann. Auf „Matrix“ bin ich durch die schöne Covergestaltung aufmerksam geworden und schließlich hat mich die Leseprobe überzeugt, welche sehr aussagekräftig für die weitere Qualität dieser berauschenden Geschichte ist. Marie ist eine großartige Protagonistin: Unerschrocken, gewaltig und modern. Ich mag es, dass „Matrix“ ein Buch über Gemeinschaft und Familie ist. Ich mag den Zusammenhalt zwischen den Nonnen und habe ebenso gern über die Spannungen und Auseinandersetzungen zwischen ihnen gelesen. Ihre wundersamen Charaktere und wozu sie im Stande sind, das hat einfach Spaß gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist bildlich und mitreißend. Die Übersetzung liest sich auf den Punkt. Das muss an dieser Stelle gesondert hervorgehoben werden. Spätestens seit Sally Rooney sind wir es ja gewohnt, dass junge Autorinnen aus dem angloamerikanischen Sprachraum auf Redezeichen verzichten. Auch Lauren Groff macht das und es stört mich nicht. „Matrix“ ist eigentlich ein moderner, feministischer, sogar queerer Roman, sehr 2022, in ein historisches Gewand gesteckt. Männer spielen nur am äußersten Rand eine Rolle. Keiner von ihnen wird auch nur mit einem Namen bedacht. Hier geht es ganz allein, um die Leistung der Frauen bzw. der Nonnen, einer Gruppe, die man auf den ersten Blick für schwach hält und die aus eben dieser Schwäche Macht schöpft. Auch auf philosophischer Ebene hat mir das Buch etwas gegeben. Es hat beispielsweise Begriffe wie Heiligkeit sehr intelligent diskutiert. Fazit: „Matrix“ von Lauren Groff ist ein Buch das auf sprachlicher wie inhaltlicher Ebene leuchtet und aus der Masse der Neuerscheinungen hervorsticht. Eine Lektüre, die sich lohnt, und die ich jederzeit weiterempfehlen würde.

(Er)leuchtend

Bewertung am 01.11.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

(Er)leuchtend! Nie hätte ich gedacht, dass ein Roman über Nonnen im 12. Jahrhundert einmal so begeistern könnte. Inhalt: Die siebzehnjährige Marie, uneheliche Tochter eines Monarchen, durch eine Vergewaltigung gezeugt, wird von Eleonore von Aquitanien, ihrer geliebten Königin, verstoßen und in ein verarmtes Nonnenkloster verbannt. Für Marie erscheint dieses Schicksal zunächst unerträglich. Doch schon bald erkennt sie, dass die einzige Möglichkeit ihrem Elend zu entrinnen, ist, sich eben diesem zu fügen, und das Bestmögliche aus ihrer ausweglosen Situation zu machen. Zorn und Verzweiflung beflügeln sie, in den folgenden Jahren auf den Grundfesten des tristen Klosters einen Ort des Reichtums und der Göttlichkeit zu erbauen. In einer düsteren Zeit, in der Frauen ohne den Schutz eines Mannes hilflos und verwundbar sind, schafft sie eine Gemeinschaft aus Schwestern, die sich gegenseitig Halt und Sicherheit bieten - und gemeinsam selbst den größten Widrigkeiten trotzen. Aber nicht nur das. Marie bringt mit dem Kloster vor allem zu einem - nämlich zu Macht. Einer berauschenden und ebenso gefährlichen Waffe. Meine Meinung: Ich finde dieses Buch sehr ungewöhnlich und ganz ausgezeichnet. Eigentlich bin ich niemand der mit der Kirche oder kirchlicher Symbolik besonders viel anfangen kann. Auf „Matrix“ bin ich durch die schöne Covergestaltung aufmerksam geworden und schließlich hat mich die Leseprobe überzeugt, welche sehr aussagekräftig für die weitere Qualität dieser berauschenden Geschichte ist. Marie ist eine großartige Protagonistin: Unerschrocken, gewaltig und modern. Ich mag es, dass „Matrix“ ein Buch über Gemeinschaft und Familie ist. Ich mag den Zusammenhalt zwischen den Nonnen und habe ebenso gern über die Spannungen und Auseinandersetzungen zwischen ihnen gelesen. Ihre wundersamen Charaktere und wozu sie im Stande sind, das hat einfach Spaß gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist bildlich und mitreißend. Die Übersetzung liest sich auf den Punkt. Das muss an dieser Stelle gesondert hervorgehoben werden. Spätestens seit Sally Rooney sind wir es ja gewohnt, dass junge Autorinnen aus dem angloamerikanischen Sprachraum auf Redezeichen verzichten. Auch Lauren Groff macht das und es stört mich nicht. „Matrix“ ist eigentlich ein moderner, feministischer, sogar queerer Roman, sehr 2022, in ein historisches Gewand gesteckt. Männer spielen nur am äußersten Rand eine Rolle. Keiner von ihnen wird auch nur mit einem Namen bedacht. Hier geht es ganz allein, um die Leistung der Frauen bzw. der Nonnen, einer Gruppe, die man auf den ersten Blick für schwach hält und die aus eben dieser Schwäche Macht schöpft. Auch auf philosophischer Ebene hat mir das Buch etwas gegeben. Es hat beispielsweise Begriffe wie Heiligkeit sehr intelligent diskutiert. Fazit: „Matrix“ von Lauren Groff ist ein Buch das auf sprachlicher wie inhaltlicher Ebene leuchtet und aus der Masse der Neuerscheinungen hervorsticht. Eine Lektüre, die sich lohnt, und die ich jederzeit weiterempfehlen würde.

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Matthias Kesper

Thalia Kassel

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5/5

"Sie weiß, dass dieser Tag die Vollendung der ersten großen Vision ist, die ihr zuteil wurde..."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mitte des zwölften Jahrhunderts, ein Nonnenkloster im ländlichen England, kaum zwei Dutzend Mitglieder zählt der Orden hier vor Ort. Keine Reliquien, bettelarm sind die Schwestern, leben von der Hand in den Mund, als Marie zur neuen Priorin bestimmt wird. Bestimmt von Eleonore von Aquitanien, ihrer "Halbschwester". Die mächtigste Frau des Mittelalters "entsorgt" eine gerade man 17 Jahre alte Frau, die mit ihr bei Hof aufgewachsen ist. Denn Marie ist groß, sehr groß, stark, grobschlächtig und als sog. "Bastard" auf dem adligen Vermählungs-Karussel kaum zu vermitteln. Marie ist verstört, depressiv, denkt gar an eine der größten Sünden, Selbstmord. Nur langsam wächst sie in ihre neue Rolle hinein. Und ist nicht länger bereit, die prekären Lebensumstände im Kloster als von Gott gegeben hinzunehmen. In einer rein maskulinen Welt, gegen ale Widerstände von außerhalb, und innerhalb der Klostermauern, wird sie, wie sie es in einer Vision sah, den Heiligen Ort zu einer besseren Welt machen. Nur durch ihre Kraft und die ihrer Schwestern. Das Kloster prosperiert, wird zu einer Insel, nur für Frauen, was Neider auf den Plan ruft, Begehrlichkeiten erweckt... Lauren Groff hat einen historischen Roman der Extra-Klasse verfasst, der die Grenzen des Genres auslotet, sprengt. Die im Mittelpunkt stehende Marie, deren Kontakt zu Eleonore nie abreisst, der geprägt ist von wahrer Hass/Liebe, ist eine echte Feministin im besten Sinne des Wortes. Ein Fazit gefällig? Die europäische Geschichte hätte durchaus anders verlaufen können! Ganz starker Stoff!
5/5

"Sie weiß, dass dieser Tag die Vollendung der ersten großen Vision ist, die ihr zuteil wurde..."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mitte des zwölften Jahrhunderts, ein Nonnenkloster im ländlichen England, kaum zwei Dutzend Mitglieder zählt der Orden hier vor Ort. Keine Reliquien, bettelarm sind die Schwestern, leben von der Hand in den Mund, als Marie zur neuen Priorin bestimmt wird. Bestimmt von Eleonore von Aquitanien, ihrer "Halbschwester". Die mächtigste Frau des Mittelalters "entsorgt" eine gerade man 17 Jahre alte Frau, die mit ihr bei Hof aufgewachsen ist. Denn Marie ist groß, sehr groß, stark, grobschlächtig und als sog. "Bastard" auf dem adligen Vermählungs-Karussel kaum zu vermitteln. Marie ist verstört, depressiv, denkt gar an eine der größten Sünden, Selbstmord. Nur langsam wächst sie in ihre neue Rolle hinein. Und ist nicht länger bereit, die prekären Lebensumstände im Kloster als von Gott gegeben hinzunehmen. In einer rein maskulinen Welt, gegen ale Widerstände von außerhalb, und innerhalb der Klostermauern, wird sie, wie sie es in einer Vision sah, den Heiligen Ort zu einer besseren Welt machen. Nur durch ihre Kraft und die ihrer Schwestern. Das Kloster prosperiert, wird zu einer Insel, nur für Frauen, was Neider auf den Plan ruft, Begehrlichkeiten erweckt... Lauren Groff hat einen historischen Roman der Extra-Klasse verfasst, der die Grenzen des Genres auslotet, sprengt. Die im Mittelpunkt stehende Marie, deren Kontakt zu Eleonore nie abreisst, der geprägt ist von wahrer Hass/Liebe, ist eine echte Feministin im besten Sinne des Wortes. Ein Fazit gefällig? Die europäische Geschichte hätte durchaus anders verlaufen können! Ganz starker Stoff!

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H. Irmscher

Thalia Halle

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5/5

Ein ganz klares Lesehighlight dieses Jahr!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Marie ist erst 17, als sie, eine Halbschwester der Königin, vom Hof abkommandiert und als Priorin in ein heruntergekommenes, englisches Kloster verfrachtet wird. Anfangs verabscheut sie den streng geregelten Alltag, das Beten und die Gemeinschaft, doch dann beginnt sie das Kloster nach ihren mannigfaltigen, schillernden Fantasien zu formen – und erschafft dabei eine Festung der Weiblichkeit, eine Insel der Frauen, einen Ort des Wachstums und der Hingabe. Lauren Groffs Roman ist zwar im zwölften Jahrhundert angesiedelt, doch bei weitem kein typischer historischer Schmöker! Der Schreibstil zieht einen sofort in den Bann – poetisch und messerscharf erzählt die Autorin von feministischen Nonnen, von Aufbau und Zerstörung und einer Protagonistin, wie man sie nur selten findet – selbstbestimmt und sinnlich, angsteinflößend und liebevoll zugleich. Zu gerne würde ich diesen Roman ein zweites Mal zum ersten Mal entdecken, denn diese Fabulierkunst, dieses Heldinnen-Epos macht einfach wahnsinnig Spaß!
5/5

Ein ganz klares Lesehighlight dieses Jahr!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Marie ist erst 17, als sie, eine Halbschwester der Königin, vom Hof abkommandiert und als Priorin in ein heruntergekommenes, englisches Kloster verfrachtet wird. Anfangs verabscheut sie den streng geregelten Alltag, das Beten und die Gemeinschaft, doch dann beginnt sie das Kloster nach ihren mannigfaltigen, schillernden Fantasien zu formen – und erschafft dabei eine Festung der Weiblichkeit, eine Insel der Frauen, einen Ort des Wachstums und der Hingabe. Lauren Groffs Roman ist zwar im zwölften Jahrhundert angesiedelt, doch bei weitem kein typischer historischer Schmöker! Der Schreibstil zieht einen sofort in den Bann – poetisch und messerscharf erzählt die Autorin von feministischen Nonnen, von Aufbau und Zerstörung und einer Protagonistin, wie man sie nur selten findet – selbstbestimmt und sinnlich, angsteinflößend und liebevoll zugleich. Zu gerne würde ich diesen Roman ein zweites Mal zum ersten Mal entdecken, denn diese Fabulierkunst, dieses Heldinnen-Epos macht einfach wahnsinnig Spaß!

H. Irmscher
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