• Produktbild: Eine Sehnsucht nach morgen
Band 3

Eine Sehnsucht nach morgen Die Ruhrpott-Saga.

Aus der Reihe Die Ruhrpott-Saga
Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Julia Tettenborn

Spieldauer

7 Stunden und 34 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.03.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

134

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783838797922

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Julia Tettenborn

Spieldauer

7 Stunden und 34 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.03.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

134

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783838797922

Herstelleradresse

Lübbe Audio
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
Deutschland
Email: kundenservice@luebbe.de
Url: www.luebbe.de
Telephone: +49 221 82000
Fax: +49 221 82003150

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  • Bewertung

    aus Vitzenburg

    5/5

    21.06.2021

    eBook (ePUB)

    Eine Sehnsucht nach morgen

    „Eine Sehnsucht nach morgen“ ist der dritte und leider abschließende Teil der Ruhrpott-Saga aus der Feder von Eva Völler und nachdem mir die ersten beiden Teile so gut gefallen haben, war ich auf den neuen Roman natürlich sehr gespannt und meine Erwartungen waren entsprechend hoch. Einige Jahre sind mittlerweile vergangen. Bärbel, deren Geschichte hier im Mittelpunkt steht, hat Medizin studiert und als Assistenzärztin in Hamburg gearbeitet. Nach einer Liaison mit einem Arzt kehrt sie nun in ihre Heimat und zu ihrer Familie zurück. Sie findet zwar eine schnell eine neue Stelle, doch als alleinstehende Frau wird sie nicht von all ihren männlichen Kollegen voll akzeptiert. Immer wieder werden ihre Steine vor die Füße geworfen, die Gleichstellung zwischen Mann und Frau steckt noch in den Kinderschuhen. Doch nicht nur beruflich muss Bärbel einiges durchstehen. Als sie mit Klaus Rabe ihre große Liebe wiedertrifft, kehren lange unterdrückte Gefühle zurück. Doch Klaus ist nicht frei. Und auch Bärbels Schwester Inge und deren Mann Johannes kämpfen mit beruflichen und privaten Problemen. Sie freuen sich auf ihr gemeinsames Kind und plötzlich steht auch Inges leiblicher Vater vor der Tür. Zudem setzt Jakob mit gewagten politischen Aktionen seine Zukunft aufs Spiel. Geschickt bindet die Autorin den politischen und gesellschaftlichen Zeitgeist in ihre Geschichte ein und lässt den Leser so scheinbar mühelos daran teilhaben. So werden die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau, die Klassenunterschiede zwischen arm und reich genauso thematisiert wie die Selbstbestimmung der Frau bei der aufkommende Empfängnisverhütung, der Contergan-Skandal und die Studentenbewegung. Mir hat das Wiedersehen mit allen Charakteren wieder sehr gut gefallen. Alle haben sich weitereinwickelt, alle haben ihre Ecken und Kanten und werden so zu ganz normalen Leuten, die jeder als Freund, Nachbar oder Arbeitskollege haben könnte. Auch mochte ich den flüssigen und absolut angenehmen Schreibstil der Autorin sehr. Aus meiner Sicht ist es unerlässlich alle Teile der Ruhrpott-Saga in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Nur so kann man sich ein umfassendes Bild machen und die Handlungen und Reaktionen der einzelnen Personen nachvollziehen. Zudem hat man damit weiteren Lesegenuss vor sich. Auch wenn ich mit dem Ruhrpott und seinen Platt nichts zu tun habe, die eingeschoben Sätze konnte ich gut verstehen und haben den Lesefluss nicht gestört. Auch das wunderschöne Cover ist wieder ein Hingucker, absolut passend zum Inhalt des Romans und zu den beiden Vorgängern. Für mich waren alle drei Teile wie eine kleine Flucht aus dem Alltag. Ich konnte mich wunderbar wegträumen und abtauchen in eine andere Welt. Inge, Bärbel, Jakob, Johannes, Oma Mine und nun auch Tante Clärchen, Fam. Rabe und alle anderen Haupt- und Nebencharaktere sind mir im Laufe der Zeit vertraut geworden und ich habe sie gern ein Stück weit hinweg durch ihr Leben begleitet. Leider heißt es nun aber Abschied nehmen. Von mir gibt es auch für diesen Teil die volle Punktzahl und eine absolute Kauf- und Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Haan

    5/5

    12.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein toller Abschluss für die Ruhrpott-Saga

    Bärbel kehrt aus Hamburg zurück, weil sie dort eine schmerzhafte Erfahrung gemacht hat. Sie ist mittlerweile Ärztin, muss sie jedoch erfahren, dass Frauen in dem Beruf nicht von allen gern gesehen werden. Als sie ihre Jugendliebe karl in Essen wieder sieht, beginnen die Probleme. Karl selbst ist in seiner Ehe unglücklich, will jedoch um seine Tochter kämpfen.  Ihr kleiner Bruder Jakob ist zum ersten Mal verliebt, doch er begibt sich in den Kampf um Gerechtigkeit in ganz schöne Schwierigkeiten. Meine Meinung: tiefgründige Figuren, denen man gerne folgt, und die mit den Gesellschaften Grenzen der Zeit zu kämpfen haben. Gut recherchiert und ein flüssiger Sprachstil runden den Roman ab. Ein runder Abschluss der dreiteiligem Saga. Eine absolute Leseempfehlung! Wer sich an die Romane wagen möchte, dem empfehle ich mit dem ersten Band „Ein Traum vom Glück“ zu beginnen.

  • sommerlese

    5/5

    28.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Authentische Personen, spannendes Zeitgeschehen und ein einzigartiger Lokalkolorit

    Ruhrpott, 1968: Bärbel kehrt als Ärztin in ihre Heimat Essen zurück und zieht in ihren Familienverbund mit Schwester Inge, Schwager Johannes, Vater Karl und Bruder Jakob. Die Zeit ist offen für Neues, Flowerpower, Frauenrechte, Studentenbewegung und technische Errungenschaften sorgen für Veränderung in der Gesellschaft. Doch zunächst sieht Bärbel einer ganz anderen Herausforderung entgegen, denn ihre Jugendliebe Klaus wohnt mit Frau und Tochter im Nachbarhaus und sie weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Im Vordergrund steht Bärbels neuer Lebensabschnitt in Essen. Zurück bei der Familie findet sie eine Stelle als Ärztin in einem katholischen Krankenhaus. Als sie Klaus wiedersieht, merkt sie, dass ihre Gefühle für ihn immer noch stark sind. Doch Klaus hat in seiner Ehe gerade selbst Probleme und versucht, sich um seine Tochter zu kümmern. Mit dem eingebauten Zeitgeschehen (samt Mondlandung und Bonanza) hat Eva Völler diese Zeit der späten 60er Jahre wieder aufleben lassen. Aber auch die Folgen der harten Arbeit in der Kohleförderung, das Zechensterben und die Veränderungen in der Gesellschaft hat sie in diesem Buch sichtbar gemacht. Von diesem Roman bin ich nach dem Lesen immer noch ganz berauscht, so hautnah konnte ich mit den Figuren mitfiebern, die gesellschaftlichen und modischen Veränderungen der Zeit miterleben und das Flair im Ruhrpott mit Dialekt und Bergwerksarbeit nachempfinden. Man wird von dieser genauen und detailreichen Schilderung mit realen Marken, Musikhits und Ohrwürmern, politischen Gegebenheiten und Modeerscheinungen regelrecht in die Zeit gebeamt und ich habe die Entwicklung der einzelnen Schicksale gespannt mitverfolgt. Dabei haben die eindeutig gezeichneten Charaktere ihre Rollen wie Schauspieler hervorragend gespielt, ihre unterschiedlichen Charaktere und persönlichen Besonderheiten mitsamt nachfühlbaren Emotionen waren wiedererkennbar und wunderbar zu lesen. Auch das Ruhrpott-Platt durfte da nicht fehlen. Mir sind viele Figuren mit ihrer liebenswürdigen Art regelrecht ans Herz gewachsen und ich war gleichzeitig zufrieden und dennoch traurig, als die Geschichte geendet hat. Dieser Roman ist eines meiner Highlights im Mai, es ist eine wunderbar erzählte, authentische Zeitreise in das Leben Ende der 60er Jahre im Ruhrpott. Wer Familiengeschichten mag, wird hier seine helle Freude haben.

  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    30.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Leider heißt es Abschied nehmen

    Im Jahr 1968 kehrt Bärbel nach ihrem Medizinstudium in ihre Heimatstadt Essen zurück. Ihre Familie nimmt sie herzlich auf und Bärbel fühlt sich sofort wieder zu Hause. Daß sie ihrer Jugendliebe Klaus fast täglich begegnet versucht Bärbel tapfer wegzulächeln, obwohl es ihr sehr schwer fällt. Die Zeiten im Ruhrgebiet haben sich geändert. Durch das Zechensterben fallen viele Arbeitsplätze weg. Auch an Bärbels Familie gehen die Probleme nicht vorbei. Sogar ihr "kleiner" Bruder Jakob gerät in große Schwierigkeiten, weil er sich durch falsche Freunde in die damals üblichen Demonstrationen hineinziehen läßt. Aber Bärbel steht vor einem ganz anderen Problem: Sie liebt Klaus noch immer, obwohl der, wenn auch unglücklich, verheiratet ist. Der dritte Teil der Ruhrgebietssaga von Eva Völler trägt den Titel "Eine Sehnsucht nach morgen". Dieser Titel ist sehr treffend. Die Sehnsucht der jungen Leute nach Veränderungen ist hier ganz deutlich spürbar. Die Methoden jedoch, mit denen sie ihre Vorstellungen durchsetzen wollen, sind dabei allerdings manchmal fragwürdig. Hier hat Eva Völler sehr gut recherchiert und vermittelt das Geschehen sehr gekonnt so bildhaft, daß man tatsächlich in diese Zeit versinkt und ein reales Bild vor Augen bekommt. Die Charaktere in dieser Geschichte sind auch hier wieder unheimlich vertraut. Da die Geschichte sich bereits über Jahre hinzieht, begleitet man manche Charaktere bereits seit ihrer Kindheit. Man erlebt ihre Entwicklung dadurch intensiv mit, leidet mit ihnen und hat Spaß mit ihnen. Aufgrund dieser langen Zeit ist es nun richtig traurig, von ihnen Abschied nehmen zu müssen. Zu gern würde ich die Geschichte bis in die heutige Zeit verfolgen. Was mir auch hier wieder gut gefallen hat ist die Tatsache, daß Eva Völler dem Leser das Ruhrgebiet nahe bringt, so wie es wirklich war. Ganz ohne Vorurteile und die üblichen Klischees. Sie hat wieder einmal bewiesen, daß man nicht in die Ferne schweifen muß - gute Geschichten können auch direkt vor der Haustür spielen!

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    5/5

    29.04.2021

    eBook (ePUB)

    Turbulent geht’s weiter – wunderbar

    Bärbel kehrt in ihre Heimat, Essen, zurück. Sie ist jetzt Ärztin, besser gesagt Chirurgin, und hat im katholischen Krankenhaus in Essen eine Stelle als Assistenzärztin angenommen. Die Familie freut sich, dass sie wieder bei ihnen ist und empfangen sie mit offenen Armen in ihrem Haus. Doch Bärbel hat nicht damit gerechnet, dass nach der Heimkehr und mit dem Wiedersehen von Klaus auch ihre alten Gefühle wieder so intensiv aufbrechen…. Das Buch, das durch die vielen kleinen und großen Probleme der Familien Wagner und Rabe so lebendig wirkt, hat mich wieder wunderbar unterhalten. Besonders der Slang der Menschen aus dem Ruhrpott hat die Geschichte so authentisch werden lassen. Oft hat es mich dadurch zum Schmunzeln gebracht. Ich fand es rührend wie in diesen Familien, egal ob alt oder jung, jeder sich um den anderen kümmert, seine Sorgen teilt und versucht Unterstützung zu geben. Eva Völler vermittelt dies so wunderbar, dass der Leser einfach mitfühlen kann, besser gesagt muss. So habe ich gegenüber der Ehefrau von Klaus blanken Hass entwickelt und hätte ihr am liebsten Mal die Meinung gegeigt. Für mich ist dies ein wunderbarer Abschluss dieser Triologie, der 5 Lese-Sterne voll verdient hat.

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Bewertungen (30)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eva Völler begeistert wieder:...

    Eva Völler begeistert wieder: auch im Abschlussball verfolgen wir gebannt das Geschehen um die liebgewonnenen Figuren. Mit viel liebevollem Lokalkolorit reisen wir hier in Aufbruchstimmung und Flower-Power. Das ruft Erinnerungen wach....
  • Zum Bewerterprofil von Petra Worm

    Petra Worm

    Thalia Kleve

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Auch wenn die Autorin im Abschluss...

    Auch wenn die Autorin im Abschluss der Ruhrpottsaga etwas dick aufgetragen hat, hat mir der dritte Band gut gefallen!
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

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    5/5

    31.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    ---abtauchen lohnt sich!

    Ein wirklich gelungener Abschluss der Trilogie. Eigentlich Schade. Ne wat war dat schön! Unsere Protagonisten müssen aber noch einige Hochs und Tiefs auf sich nehmen, ehe es zum Abschluss kommt. Wie schreibt Eva Völler so schön in ihrem Nachwort:...was braucht man in diesen furchtbaren Zeiten viele Bücher und kleine Fluchten in eine heile Welt, um sich weg träumen zu können! Für mich war dieser Roman ein abtauchen in meine Kindheit (Bonanza und Raumschiff Orion im Fernsehen, aber auch das Testbild auf unserer Flimmerkiste)Tauchen auch Sie mit diesem Buch einige Zeit ab und lassen sich grenzenlos unterhalten. Ich finde es lohnt sich.
  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ruhrpott-Saga, Band 3. Es sind...

    Ruhrpott-Saga, Band 3. Es sind zwar einige Jahre seit dem Ende des letzten Teils vergangen, trotzdem war ich sofort wieder mitten im Geschehen drin. Es passt wunderbar zu der Zeit in der es spielt und hat einen hohen Erkennungswert. Ein krönender Abschluss für die Ruhrpott-Saga.
  • Zum Bewerterprofil von Sebastian Schuy

    Sebastian Schuy

    Thalia Mülheim – Rhein-Ruhr-Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Der fulminante Abschluss der Ruhrpott-Saga...

    Der fulminante Abschluss der Ruhrpott-Saga hat mich ein wenig traurig zurückgelassen, denn die Geschichte hat mir Bärbel, Inge, Johannes und all die anderen Figuren mittlerweile ans Herz wachsen lassen. Spannende Unterhaltung, die mal kein Krimi ist. Davon gibt es viel zu wenig!

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