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Eine feministische Kritik

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Beschreibung

Ein Buch, das unsere Annahmen über Gleichberechtigung erschüttern wird. „Souverän, scharfsinnig, lustig und analytisch“ Theresia Enzensberger

Plötzlich sind alle Feminist*innen. Bloß kann von echter Gleichberechtigung keine Rede sein. Warum wirken überholte Strukturen fort? Wie lassen sie sich abwracken? Ann-Kristin Tlusty betrachtet die inneren und äußeren Zwänge, die das Leben von Frauen auch heute prägen: Noch immer wird ihnen abverlangt, „sanft“ die Sorgen und Bedürfnisse der Gesellschaft aufzufangen. Jederzeit sollen sie dabei auf „süße“ Weise sexuell verfügbar erscheinen, gern auch unter feministischem Vorzeichen. Und bei alldem angenehm „zart“ niemals zu viel Mündigkeit beanspruchen. Klug und persönlich, befreiend und neu: Diese Streitschrift wirbelt die Geschlechterordnung für immer durcheinander. Enjoy, Sweethearts!

Details

Verkaufsrang

5101

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2021

Verlag

Carl Hanser Verlag München

Seitenzahl

208

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

5101

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2021

Verlag

Carl Hanser Verlag München

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,2 cm

Gewicht

282 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27101-2

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Bewertung am 18.01.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gar nicht so zuckersüß, diese Frauenbilder.

Bewertung am 18.01.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gar nicht so zuckersüß, diese Frauenbilder.

Gar nicht so zuckersüß, diese Frauenbilder.

Bewertung am 20.12.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In letzter Zeit habe ich sehr viele feministische Bücher gelesen. Und irgendwann bin ich zu dem Punkt gekommen, dass ich mir gedacht habe: Jetzt ist die Luft raus. Irgendwie können mir viele Bücher nicht mehr so viel Mehrwert bieten, wie ich gerne hätte. Aber mit “Süß” von Ann-Kristin Tlusty war es dann ganz anders – und ich hab’s geliebt. Die Autorin grenzt drei unterschiedliche Frauenbilder voneinander ab, die Sanfte, die Süße und die Zarte. Und, ohne zu spoilern: alles ergibt Sinn. Die sanfte Frau erledigt aufopferungsvoll und fürsorglich un- oder zumindest schlecht bezahlte (Care-) Arbeit, sie ist die Aktive, wenn auch die Unauffällige. Die süße Frau ist immer verfügbar, immer “konsumierbar”. Eigentlich ist sie eher “Eye Candy” - nett anzusehen. Sie ist da, um begehrt zu werden. Die zarte Frau ist unschuldig und unselbstständig, eine “Femme Fragile”, die grundsätzlich abhängig von (männlicher) Anerkennung ist – Hauptsache ständige Legitimation von außen. Ich fand es so spannend, diese unterschiedlichen Verhaltensmuster zu erkennen und die Ursprünge zu erfahren. Ann-Kristin Tlusty schreibt wissenschaftlich und dennoch verständlich und nicht trocken – genau so einen Schreibstil wünsche ich mir in einem Sachbuch. Toll!

Gar nicht so zuckersüß, diese Frauenbilder.

Bewertung am 20.12.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In letzter Zeit habe ich sehr viele feministische Bücher gelesen. Und irgendwann bin ich zu dem Punkt gekommen, dass ich mir gedacht habe: Jetzt ist die Luft raus. Irgendwie können mir viele Bücher nicht mehr so viel Mehrwert bieten, wie ich gerne hätte. Aber mit “Süß” von Ann-Kristin Tlusty war es dann ganz anders – und ich hab’s geliebt. Die Autorin grenzt drei unterschiedliche Frauenbilder voneinander ab, die Sanfte, die Süße und die Zarte. Und, ohne zu spoilern: alles ergibt Sinn. Die sanfte Frau erledigt aufopferungsvoll und fürsorglich un- oder zumindest schlecht bezahlte (Care-) Arbeit, sie ist die Aktive, wenn auch die Unauffällige. Die süße Frau ist immer verfügbar, immer “konsumierbar”. Eigentlich ist sie eher “Eye Candy” - nett anzusehen. Sie ist da, um begehrt zu werden. Die zarte Frau ist unschuldig und unselbstständig, eine “Femme Fragile”, die grundsätzlich abhängig von (männlicher) Anerkennung ist – Hauptsache ständige Legitimation von außen. Ich fand es so spannend, diese unterschiedlichen Verhaltensmuster zu erkennen und die Ursprünge zu erfahren. Ann-Kristin Tlusty schreibt wissenschaftlich und dennoch verständlich und nicht trocken – genau so einen Schreibstil wünsche ich mir in einem Sachbuch. Toll!

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Die Süße. Die Sanfte. Die Zarte.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ann-Kristin Tlusty erfindet das Rad in dieser feministischen Kritik gewiss nicht neu. Tlusty hinterfragt den Potenzfeminismus und warum es nicht einfach ausreicht sich zu „empowern“, denn eine gläserne Decke (und manchmal sogar Wände) verhindert, dass Frauen in höhere Sphären von gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Macht aufsteigen können. Ok, kennt man schon. Neu und interessant war aber die eingeteilte Betrachtung von süßen, sanften und zarten Frauen. Die süße Frau passt sich auf Kosten ihrer eigenen Bedürfnisse denen ihrer Umwelt an aus Angst zu enttäuschen und lässt sich dabei zu Dingen verleiten und überreden, die nicht in ihrem persönlichen Sinne sind. Die sanfte Frau schultert die Sorgen und das Leid der übrigen Welt auf ihre Schultern und übernimmt den Großteil unbezahlter (teils ungewürdigter) Care-Arbeit zusätzlich zu einer bezahlten Tätigkeit. Die zarte Frau ist jene mit ambivalenten Seiten: Sie ist in feministischer Hinsicht durchaus gebildet und weist dennoch Rudimente einer veralteten Epoche auf, nach denen sie unschuldig, lieblich und damit harmlos und abhängig scheint. Tlusty hat für jede dieser Seiten Beispiele, anhand derer sie differenziert aufzeigt, dass auch die größten Feministinnen immer wieder in erlernte Skripte davon zurückfallen, was gesellschaftlich als Frau-sein angesehen wird. Freitag.de artikelte dazu passend, „Warum also emanzipierte Frauen plötzlich flirty und süß auftreten, obwohl sie dies unangenehm finden“. Tlusty argumentiert aber nicht mit der Abschaffung des Süßen, des Zarten und des Sanften, sondern plädiert für eine offenere Gesellschaft, in welcher diese Komponenten auch für Männer, Non-Binäre und alles dazwischen optional sind und sich niemand mehr in erwarteten Rollenbildern bewegen sollte. Trotz des zuckrigen Titels schreibt Ann-Katrin Tlusty sehr sachlich; allzu viel Sarkasmus, wie in manchen anderen Büchern, die ich bisher gelesen habe, bin ich hier nicht begegnet. Es ist tatsächlich mehr eine Kritik und weniger eine Streitschrift, regt zum Reflektieren an und ist somit durchaus lesenswert.
5/5

Die Süße. Die Sanfte. Die Zarte.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ann-Kristin Tlusty erfindet das Rad in dieser feministischen Kritik gewiss nicht neu. Tlusty hinterfragt den Potenzfeminismus und warum es nicht einfach ausreicht sich zu „empowern“, denn eine gläserne Decke (und manchmal sogar Wände) verhindert, dass Frauen in höhere Sphären von gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Macht aufsteigen können. Ok, kennt man schon. Neu und interessant war aber die eingeteilte Betrachtung von süßen, sanften und zarten Frauen. Die süße Frau passt sich auf Kosten ihrer eigenen Bedürfnisse denen ihrer Umwelt an aus Angst zu enttäuschen und lässt sich dabei zu Dingen verleiten und überreden, die nicht in ihrem persönlichen Sinne sind. Die sanfte Frau schultert die Sorgen und das Leid der übrigen Welt auf ihre Schultern und übernimmt den Großteil unbezahlter (teils ungewürdigter) Care-Arbeit zusätzlich zu einer bezahlten Tätigkeit. Die zarte Frau ist jene mit ambivalenten Seiten: Sie ist in feministischer Hinsicht durchaus gebildet und weist dennoch Rudimente einer veralteten Epoche auf, nach denen sie unschuldig, lieblich und damit harmlos und abhängig scheint. Tlusty hat für jede dieser Seiten Beispiele, anhand derer sie differenziert aufzeigt, dass auch die größten Feministinnen immer wieder in erlernte Skripte davon zurückfallen, was gesellschaftlich als Frau-sein angesehen wird. Freitag.de artikelte dazu passend, „Warum also emanzipierte Frauen plötzlich flirty und süß auftreten, obwohl sie dies unangenehm finden“. Tlusty argumentiert aber nicht mit der Abschaffung des Süßen, des Zarten und des Sanften, sondern plädiert für eine offenere Gesellschaft, in welcher diese Komponenten auch für Männer, Non-Binäre und alles dazwischen optional sind und sich niemand mehr in erwarteten Rollenbildern bewegen sollte. Trotz des zuckrigen Titels schreibt Ann-Katrin Tlusty sehr sachlich; allzu viel Sarkasmus, wie in manchen anderen Büchern, die ich bisher gelesen habe, bin ich hier nicht begegnet. Es ist tatsächlich mehr eine Kritik und weniger eine Streitschrift, regt zum Reflektieren an und ist somit durchaus lesenswert.

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Direkt, verständlich und kein bisschen niedlich.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ehrlich, brutal realistisch und wunderbar durchdacht. Alle "Figuren" und Begriffe, die sie erklärt spiegeln das gesellschaftliche Problem der Festsetzung der Frauen in ihre "süße Rolle". Ein Buch für alle, die Feminismus noch nicht verinnerlicht haben oder es noch nicht verstehen. Bist mit mir gefallen, dass die unschönen und schwierigen Situationen, in denen Frauen und weibliche Personen hinein gezwungen werden, ohne verschönerungen faktisch dargestellt werden. Das Vorwort und den Epilog sollte man als Leser auf keinen Fall verpassen, da sie dort erklärt wieso sie genau diese Formulierungen und bestimmte Begriffe verwendet. Eine klare Empfehlung!
5/5

Direkt, verständlich und kein bisschen niedlich.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ehrlich, brutal realistisch und wunderbar durchdacht. Alle "Figuren" und Begriffe, die sie erklärt spiegeln das gesellschaftliche Problem der Festsetzung der Frauen in ihre "süße Rolle". Ein Buch für alle, die Feminismus noch nicht verinnerlicht haben oder es noch nicht verstehen. Bist mit mir gefallen, dass die unschönen und schwierigen Situationen, in denen Frauen und weibliche Personen hinein gezwungen werden, ohne verschönerungen faktisch dargestellt werden. Das Vorwort und den Epilog sollte man als Leser auf keinen Fall verpassen, da sie dort erklärt wieso sie genau diese Formulierungen und bestimmte Begriffe verwendet. Eine klare Empfehlung!

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