Produktbild: Süß

Süß Eine feministische Kritik

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Camilla Renschke + weitere

Spieldauer

5 Stunden und 14 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.02.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

82

Verlag

Speak Low

Sprache

Deutsch

EAN

9783948674748

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

5 Stunden und 14 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.02.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

82

Verlag

Speak Low

Sprache

Deutsch

EAN

9783948674748

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  • Nana

    aus Aargau

    5/5

    06.08.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Gut zu hören

    Also eigentlich bin ich mit dem Thema nicht so verknüpft, doch nach der Empfehlung aus dem Radio habe ich mir das Hörbuch gekauft. Gut zu hören während der Autofahrt. Das Thema wird sehr breit auseinandergenommen und zeigt sehr gut die drei Frauentypen auf und ihre Geschichte oder ihre Welt dazu. Danach sieht man diese Frauentypen im normalen Leben plötzlich und sieht auch zu welcher Frau man selber gehört. Sehr empfehlenswert für alle die sich mit dem Thema mal auseinanderzusetzen möchten.

  • Bewertung

    5/5

    19.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich wünschte alle würden dieses Buch lesen.

    Ausgezeichnete Gedankengänge in einer präzisen und zugänglichen Sprache. Zusätzlich zu der Analyse der bestehenden Probleme zeigt die Autorin auf woher bestimmte Vorstellungen herstammen.

  • Bewertung

    5/5

    20.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gar nicht so zuckersüß, diese Frauenbilder.

    In letzter Zeit habe ich sehr viele feministische Bücher gelesen. Und irgendwann bin ich zu dem Punkt gekommen, dass ich mir gedacht habe: Jetzt ist die Luft raus. Irgendwie können mir viele Bücher nicht mehr so viel Mehrwert bieten, wie ich gerne hätte. Aber mit “Süß” von Ann-Kristin Tlusty war es dann ganz anders – und ich hab’s geliebt. Die Autorin grenzt drei unterschiedliche Frauenbilder voneinander ab, die Sanfte, die Süße und die Zarte. Und, ohne zu spoilern: alles ergibt Sinn. Die sanfte Frau erledigt aufopferungsvoll und fürsorglich un- oder zumindest schlecht bezahlte (Care-) Arbeit, sie ist die Aktive, wenn auch die Unauffällige. Die süße Frau ist immer verfügbar, immer “konsumierbar”. Eigentlich ist sie eher “Eye Candy” - nett anzusehen. Sie ist da, um begehrt zu werden. Die zarte Frau ist unschuldig und unselbstständig, eine “Femme Fragile”, die grundsätzlich abhängig von (männlicher) Anerkennung ist – Hauptsache ständige Legitimation von außen. Ich fand es so spannend, diese unterschiedlichen Verhaltensmuster zu erkennen und die Ursprünge zu erfahren. Ann-Kristin Tlusty schreibt wissenschaftlich und dennoch verständlich und nicht trocken – genau so einen Schreibstil wünsche ich mir in einem Sachbuch. Toll!

  • Bewertung

    5/5

    10.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Süße. Die Sanfte. Die Zarte.

    Ann-Kristin Tlusty erfindet das Rad in dieser feministischen Kritik gewiss nicht neu. Tlusty hinterfragt den Potenzfeminismus und warum es nicht einfach ausreicht sich zu „empowern“, denn eine gläserne Decke (und manchmal sogar Wände) verhindert, dass Frauen in höhere Sphären von gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Macht aufsteigen können. Ok, kennt man schon. Neu und interessant war aber die eingeteilte Betrachtung von süßen, sanften und zarten Frauen. Die süße Frau passt sich auf Kosten ihrer eigenen Bedürfnisse denen ihrer Umwelt an aus Angst zu enttäuschen und lässt sich dabei zu Dingen verleiten und überreden, die nicht in ihrem persönlichen Sinne sind. Die sanfte Frau schultert die Sorgen und das Leid der übrigen Welt auf ihre Schultern und übernimmt den Großteil unbezahlter (teils ungewürdigter) Care-Arbeit zusätzlich zu einer bezahlten Tätigkeit. Die zarte Frau ist jene mit ambivalenten Seiten: Sie ist in feministischer Hinsicht durchaus gebildet und weist dennoch Rudimente einer veralteten Epoche auf, nach denen sie unschuldig, lieblich und damit harmlos und abhängig scheint. Tlusty hat für jede dieser Seiten Beispiele, anhand derer sie differenziert aufzeigt, dass auch die größten Feministinnen immer wieder in erlernte Skripte davon zurückfallen, was gesellschaftlich als Frau-sein angesehen wird. Freitag.de artikelte dazu passend, „Warum also emanzipierte Frauen plötzlich flirty und süß auftreten, obwohl sie dies unangenehm finden“. Tlusty argumentiert aber nicht mit der Abschaffung des Süßen, des Zarten und des Sanften, sondern plädiert für eine offenere Gesellschaft, in welcher diese Komponenten auch für Männer, Non-Binäre und alles dazwischen optional sind und sich niemand mehr in erwarteten Rollenbildern bewegen sollte. Trotz des zuckrigen Titels schreibt Ann-Katrin Tlusty sehr sachlich; allzu viel Sarkasmus, wie in manchen anderen Büchern, die ich bisher gelesen habe, bin ich hier nicht begegnet. Es ist tatsächlich mehr eine Kritik und weniger eine Streitschrift, regt zum Reflektieren an und ist somit durchaus lesenswert.

  • Bewertung

    5/5

    24.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Direkt, verständlich und kein bisschen niedlich.

    Ehrlich, brutal realistisch und wunderbar durchdacht. Alle "Figuren" und Begriffe, die sie erklärt spiegeln das gesellschaftliche Problem der Festsetzung der Frauen in ihre "süße Rolle". Ein Buch für alle, die Feminismus noch nicht verinnerlicht haben oder es noch nicht verstehen. Bist mit mir gefallen, dass die unschönen und schwierigen Situationen, in denen Frauen und weibliche Personen hinein gezwungen werden, ohne verschönerungen faktisch dargestellt werden. Das Vorwort und den Epilog sollte man als Leser auf keinen Fall verpassen, da sie dort erklärt wieso sie genau diese Formulierungen und bestimmte Begriffe verwendet. Eine klare Empfehlung!

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Bianca Werner

    Bianca Werner

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Plötzlich sind alle Feministinnen....

    Plötzlich sind alle Feministinnen. Wer sich auch so fühlt und wie ich nicht genug über die Thematik lesen kann, findet hier neue Aspekte. Klassisches weibliches Rollenverhalten wird auf drei Kategorien runter gebrochen, in denen sich leider jede von uns wieder finden wird.
  • Zum Bewerterprofil von Ramona Höbelt

    Ramona Höbelt

    Thalia Magdeburg – Flora-Park

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.12.2023

    eBook (ePUB)

    Frauen und ihre aufgezwungenen Attribute

    Die Sanfte, die Süße, die Zarte - diese drei Frauenbilder in der Gesellschaft grenzt die Autorin voneinander ab und bringt dabei für mein Ermessen so einiges auf den Punkt. Natürlich deckt das Buch nicht das ganze Spektrum weiblicher Rollenbilder im Patriarchat ab, aber diese wissenschaftliche und doch verständlich geschriebene Abhandlung ist ein feministisches Werk, dass man in seiner faktenbasierten Analyse nicht verpassen sollte.

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Bewertungen (2)

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