Produktbild: "Mama, ich bin schwul"

"Mama, ich bin schwul" Was mein Coming-out für uns bedeutete - Ein Buch über das Anderssein

6

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,4 cm

Gewicht

304 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-17930-5

Beschreibung

Rezension

»Anna und Riccardo Simonetti sprechen über Erwartungen, die nicht erfüllt werden, Toleranz und das schwere Outing.« ("Bunte")
»Das beste, intensivste Buch unserer Auswahl – weil es Gewalt, Scham und Emanzipation nicht einfach kurz schildert. Sondern hyper-präzise, ehrlich und schmerzvoll Dynamiken sichtbar macht [...].« ("Lesart, Deutschlandfunk Kultur")
»Unser Herzensmann in Sachen Lebensfreude und (Selbst)liebe: Entertainer Riccardo Simonetti.« ("Emotion")
»Riccardo Simonetti und seine Mutter erzählen berührend, wie sie beide das Coming-out erlebten [...] und was all das mit ihrer Mutter-Sohn-Beziehung machte.« ("Madonna")
»Zusammen haben die beiden ein berührendes und persönliches Buch geschrieben – um anderen […] zu helfen.« ("Passauer Neue Presse")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.10.2021

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,4 cm

Gewicht

304 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-17930-5

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Anika F./Nikas Lesewahnsinn

    aus Kronshagen

    5/5

    18.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Mama ich bin schwul

    Ich bin lange um das Buch herum geschlichen und immer wieder habe ich überlegt es zu lesen. Warum? Die Tatsache, das Mutter und Sohn hier ein Buch geschrieben habe über ein für mich völlig normales Thema, was aber in unserer Gesellschaft noch lang nicht normal zu sein scheint. Wir schreien immer, wir sind tolerant und akzeptieren auch die LGBTQ usw. Doch tun wir das wirklich? Von mir gibt es dafür ein klares Nein. Viele Generationen unserer Gesellschaft sind einfach so eingerostet,so verbohrt und engstirnig. Ehrlich, schäme ich mich manchmal dafür. Dennoch bin ich mir auch nicht zu schade, solchen Menschen zu sagen, wie ich ihre Sichtweise finde. Denn jeder hat das Recht zu lieben, egal wen. Selbst habe ich einen Sohn (9 Jahre) und natürlich darf er mich alles fragen. Irgendwann kam dieses Thema mal auf und dann schaute er mich an und meinte: „Mama, was ist eigentlich wenn ich später keinen Mann habe, sondern eine Frau?“ Meine Antwort darauf: „ Schatz, das ist total in Ordnung. Du bist und bleibst mein Kind, welches ich Überfalles liebe und was ich glücklich sehen möchte in seinem Leben“. Danach gab es eine dicke Umarmung. Leider sind solche Szenen bei vielen noch nicht möglich. Riccardo nimmt uns als LeserInnen in seinem Buch auf eine ganz besondere Weise mit. Man begleitet ihn von frühe Kindheit, über seine Jugend zum Erwachsenen. Ich kann euch sagen, ich war wütend. Wie kann das im 21. Jahrhundert so laufen? Mobbing, Diskriminierung, Drohungen, Gewalt, Hass. Es ist für mich so schmerzlich. Ich bewundere Riccardo für sein Anderssein! Danke, das du zu dir stehst, trotz aller Hürden und Schwierigkeiten. Anna Simonetti hat meinen vollsten Respekt. Ihre Sicht zu lesen, hat mich super berührt. Wann bekommt man mal einen Einblick aus Sicht der Eltern? Sie räumt Fehler ein und zeigt, dass man immer bereit sein kann, seine Sichtweise und Art zu ändern. Sie ist ehrlich, authentisch und super sympathisch dabei. Ein wundervolles Buch über das Anderssein, über Menschlichkeit, Akzeptanz, Selbstakzeptanz, Träume, Wünsche und Selbstliebe. Danke für diesen persönlichen und wundervoll ehrlichen Einblick. Eine Biographie, welche ich von Herzen gern gelesen habe. Von mir gibt es verdiente 5 von 5 Sterne

  • Michael Mueller

    aus Wien

    5/5

    05.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wundervolles Buch

    Es ist ein wundervolles Buch, das sehr viel über das "Anderssein" lehrt, aber auch über Toleranz und unsere Gesellschaft. Es gibt einen sehr persönlichen Eindruck in das Leben von Mutter und Sohn Simonetti.

  • Rosa | Buchgeschnipsel

    5/5

    02.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine tolle Überraschung, mutiges, starkes und vor allem mutmachendes Buch!

    COVER: Was für ein schönes kleines Buch. Zu Hause angekommen, lag ein kleines graues Päckchen auf meinem Schreibtisch. Das fand ich bereits total süß. Mit Konfetti in der Box habe ich auf jeden Fall nicht gerechnet - jetzt, da ich das Buch gelesen habe - passt es einfach perfekt. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Das Cover strahlt einen so richtig an. Einfach passend zu allem drumherum. DIE ERSTEN SEITEN / FAZIT: Dieses Buch ist ein unfassbar Mutiges und starkes Buch, geschrieben von zwei ebenso unfassbar starken Menschen. Es ist so schön geschrieben, ich habe immer wieder darauf gewartet die Geschichten von Annas Sicht und im nächsten Kapitel von Riccardos Sicht zu lesen und so alle Facetten mitzubekommen. Wie sehr Anna ihre Kindheit sie im laufe der Jahre geprägt hat, auch in der Art wie sie ihre Kinder erzogen hat. Parallel dazu lesen wir wie es Riccardo ging und wie er als Kleinkind gelernt hat sich zu verstecken, aus Angst die Liebe seiner Mutter zu verlieren, weil er einfach kein 0815 kleiner Junger sein wollte. Wie sehr Anna und Riccardo noch heute unter der Vergangenheit ein wenig leiden, weil diese einen nie ganz loslässt. Wie Anna darum gekämpft hat, die Beste Mutter zu werden, welche sie hätte sein können für ihre Kinder. Es ist immer wieder wie ein Schlag ins Gesicht, wenn man mitbekommt, wie wenig Empathie und Toleranz heute noch auf dieser Welt herrscht. Wie viel ein junger Mensch einstecken muss, weil die Mitschüler nicht wissen, wie man mit etwas unbekanntem umgeht. Wie sehr ein junger Mensch, sich verstecken muss, aus Angst, dass etwas viel schlimmeres als einmal an den Haaren ziehen passieren kann. Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, aber Mobbing hat viele Gesichter, Intoleranz hat viele Facetten und jede davon ist schädlich, für beide Seiten. Ich möchte nur aussprechen, wie sehr es mir leid tut, dass Großteil der LGBTQIA+*-Community, sich nicht sicher fühlt, auf Grund der großen Intoleranz und Ausgrenzung zu heutzutage in vielen Bereichen noch herrscht. Ich hoffe, dass wir jeden Tag ein bisschen mehr, ein Zeichen setzen können und jetzt erst recht: Wir sind alle gut genug, so wie wir sind. Wir sind alle genau richtig, so wie wir sind. ”Mama, ich bin schwul” ist authentisch, sensibel und teilweise herzzerreißend, weil es so ehrlich und offen ist. Zwei gespaltene Welten, eine Mutter und ein Sohn, welcher schon immer etwas Anders ist. Am Ende blicken beide in die gleiche Richtung - Riccardos Zeilen machen Mut und ich bin dankbar mich einfach darauf eingelassen zu haben. Ich hatte keine Erwartungen oder Wünsche an das Buch, ich wollte mich nur etwas mehr mit der Thematik auseinandersetzen und etwas mehr Feingefühl dafür bekommen. ON A PERSONAL NOTE: Eigentlich fiel es mir ziemlich schwer eine “klassische” Rezension über das Buch zu schreiben. Ich weiß auch gar nicht wie ich es hätte bewerten sollen, aber das ist genau richtig so, denn alles was ich hier auf meinem Blog mache, hat sich bisher nie “richtig” angefühlt oder ist auch nie so wirklich in klassische Muster gefallen - und auch wenn ich kaum Follower habe und keine 20 Personen meine Beiträge lesen oder gar aufrufen, habe ich das hier nicht aufgegeben, den Spaß lasse ich mir von irgendeiner Norm nicht nehmen  Vielleicht findest doch genau Du den Weg hierher und ich konnte Dir ein wenig helfen, Dir einen Einblick in das Buch zu verschaffen.

  • Marion

    aus Wien

    4/5

    23.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Riccardo und Anna haben ein Buch geschrieben, aus dem jede*jeder etwas lernen kann!

    Da ich Riccardo Simonetti schon lange auf Instagram folge und ihn und seine Art unglaublich toll finde, war klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da sowohl Riccardo als auch Anna einen sehr angenehmen Erzähl- und Schreibstil haben. Es wird abwechselnd aus Riccardos und Annas Sicht erzählt und ich fand es extrem bereichernd auch Annas Perspektive lesen zu können. Beide erzählen von Tief- als auch Höhepunkten im Leben. Es war alles sehr realistisch beschrieben. Der Einblick in Riccardos Kindheit und auch wie Anna aufgewachsen ist, fand ich am interessantesten. Ich kann mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie das für die Zwei gewesen sein muss, aber ich konnte ihre Gedanken im Hinblick auf die ganzen Umstände sehr gut nachvollziehen. Das Buch ist außerdem sehr vielfältig – angefangen mit der Reflektion gesellschaftlicher Normen, der Thematisierung des Umgangs der Medien mit LGBTIQA+-Personen bis zu den persönlichen Gefühle von Riccardo und Anna, in die sie einen Einblick gewährten. Danke lieber Riccardo und liebe Anna für diese Einblicke! Fazit: Riccardo und Anna haben ein Buch geschrieben, aus dem jede*jeder etwas lernen kann! Es besticht mit tiefen Einblicken in die persönlichen Geschichten der zwei Autor*innen in Kombination mit reflektiertem Denken. Außerdem habe ich das Gefühl, dass in dem Buch viel Liebe, Ehrlichkeit und Authentizität steckt, die man sehr gut spüren kann.

  • Bewertung

    1/5

    06.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Reine Abzocke und Geld mache

    Das ganze Buch basiert auf Lügen und dient dazu, LGBQT Mitglieder auszunehmen. Simonettis Mutter ist überhaupt nicht konservativ. Sie war in den 80ern oft in Swingerclubs und LSD Partys und wusste schon das ihr Sohn schwul ist, als er schon 8 Jahre alt war. Die Geschichten in dem Buch sind frei erfunden.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marie Richter

    Marie Richter

    Thalia Recklinghausen – Palais Vest

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    So normal ist Anderssein

    In diesem wundervollen Buch erzählen Riccardo und seine Mutter Anna über ihre gemeinsame Reise und die Entwicklung ihrer Beziehung zueinander. Riccardo hat sich schon in jungen Jahren „anders“ verhalten, als es die gesellschaftliche Norm vorgibt und seine Mutter hat ihn immer versucht, in die „richtige Richtung“ zu lenken, um ihn zu schützen. Doch Anna merkte, dass es nichts bringt, weil Riccardo sein eigenes Ding durchziehen wollte und glücklich damit war. Nicht nur Riccardo musste viele Hindernisse überwinden, sondern auch Anna, die vieles durch ihren Sohn gelernt hat, um hundertprozentig hinter ihm zu stehen. Die beiden reden sehr offen über alles und geben äußerst private Gedanken und Gefühle wieder, so dass der Leser in bestimmten Situationen besonders mitfühlen kann. Die tiefen Einblicke in Riccardos Vergangenheit haben mich echt erschüttert. Das, was er über sich ergehen lassen musste, ist herzzerreißend und ich bewundere ihn dafür, dass er immer stark geblieben ist und nie aufgehört hat, an seine Träume zu glauben. Riccardo ist so ein sympathischer und toller Mensch, der andere dazu ermutigt, so zu sein wie man ist und stolz darauf zu sein. Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, denn es ist so toll und ehrlich geschrieben, dass man die beiden sofort knuddeln möchte.

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