Die Nase vorn

Die Nase vorn

Eine Reise in die Welt des Geruchssinns

Buch (Gebundene Ausgabe)

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Die Nase vorn

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ab 24,00 €
eBook

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ab 19,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3,8 cm

Gewicht

512 g

Beschreibung

Rezension

Ein unterhaltsames und lehrreiches Buch mit viel Party-Talk-Potenzial. Edith Luschmann natur 20220720

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3,8 cm

Gewicht

512 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Die Nase vorn. Eine Reise in die Welt des Geruchssinns

Übersetzt von

Sebastian Vogel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397063-0

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Der Geruchssinn hat entscheidende Bedeutung für so viele Abläufe in der Natur, auch in der menschlichen

Bewertung am 15.12.2023

Bewertungsnummer: 2088525

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Geruch ist einer der fünf Sinne und bei weiten wichtiger als von uns Menschen angenommen. Wir sind uns seiner Bedeutung für uns selbst und für so viele Lebewesen in der Natur, inklusive der Pflanzen, nur sehr unzureichend bewusst. Aber mit diesem duftgewaltigen Buch wird uns da geholfen. Der Direktor des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie hat sich auf eine vielfältige Reise gemacht, geschichtlich durch die Zeit, auf dem Weg der wissenschaftlichen Forschung rund um das Thema Geruch. Und ganz direkt durch unsere Welt hat er all die Lebewesen für uns besucht, die mit Geruch etwas anfangen können und ihn in ihrem Agieren mit ihrer Umgebung einsetzen. Herausgekommen dabei ist ein Buch, das den Vorhang öffnet, an dem wir bisher so arglos vorbeigelaufen sind, weil wir es nicht für nötig oder auch einfach nicht für interessant genug gehalten haben, dem Geruch Aufmerksamkeit zu witmen. Doch jetzt ist es soweit und das Erstaunen über all das Spannende, was uns hier geboten wird, was wir auch bzgl. uns selbst entdecken können, ist wuchtig. Und enden müsste es nie, denn die Natur ist eine unbegrenzte Ressource für noch so viel mehr davon. Die Forschung dazu wird weitergehen, denn wir wollen verstehen. Und wir werden Nutzen daraus ziehen, denn wir zählen selbst zu den vielen geruchsgesteuerte Wesen. Wie war das noch mit dem Morgenkaffee. Dieses Werk hat mir eine Tür geöffnet und wenn ich durch den Alltag gehe, werde ich jetzt wohl wirklich riechen, ganz bewusst und dann fasziniert beobachten, was dies mit mir macht. Geruch kann ein Wohlfühlen sein oder die Wahrnung vor einer Gefahr, Einladung oder einfach Lust auf mehr.
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Der Geruchssinn hat entscheidende Bedeutung für so viele Abläufe in der Natur, auch in der menschlichen

Bewertung am 15.12.2023
Bewertungsnummer: 2088525
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Geruch ist einer der fünf Sinne und bei weiten wichtiger als von uns Menschen angenommen. Wir sind uns seiner Bedeutung für uns selbst und für so viele Lebewesen in der Natur, inklusive der Pflanzen, nur sehr unzureichend bewusst. Aber mit diesem duftgewaltigen Buch wird uns da geholfen. Der Direktor des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie hat sich auf eine vielfältige Reise gemacht, geschichtlich durch die Zeit, auf dem Weg der wissenschaftlichen Forschung rund um das Thema Geruch. Und ganz direkt durch unsere Welt hat er all die Lebewesen für uns besucht, die mit Geruch etwas anfangen können und ihn in ihrem Agieren mit ihrer Umgebung einsetzen. Herausgekommen dabei ist ein Buch, das den Vorhang öffnet, an dem wir bisher so arglos vorbeigelaufen sind, weil wir es nicht für nötig oder auch einfach nicht für interessant genug gehalten haben, dem Geruch Aufmerksamkeit zu witmen. Doch jetzt ist es soweit und das Erstaunen über all das Spannende, was uns hier geboten wird, was wir auch bzgl. uns selbst entdecken können, ist wuchtig. Und enden müsste es nie, denn die Natur ist eine unbegrenzte Ressource für noch so viel mehr davon. Die Forschung dazu wird weitergehen, denn wir wollen verstehen. Und wir werden Nutzen daraus ziehen, denn wir zählen selbst zu den vielen geruchsgesteuerte Wesen. Wie war das noch mit dem Morgenkaffee. Dieses Werk hat mir eine Tür geöffnet und wenn ich durch den Alltag gehe, werde ich jetzt wohl wirklich riechen, ganz bewusst und dann fasziniert beobachten, was dies mit mir macht. Geruch kann ein Wohlfühlen sein oder die Wahrnung vor einer Gefahr, Einladung oder einfach Lust auf mehr.

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Riechkolben und Wirbelnasen...

S.A.W aus Salzburg am 29.10.2021

Bewertungsnummer: 1596458

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir Menschen achten den Geruchssinn gering, riechen vor allem, was eklig ist, übertönen Körpergerüche mit Parfum. Bei den meisten Tieren ist das ganz anders, sie sind zu enormen Riechleistungen fähig: Vom Hund weiß man das, er riecht tausendmal besser als wir. Seine Nase ist perfekt gebaut, durch die runde Öffnung atmet er ein, durch die Seitenschlitze aus. Dadurch wirbelt er die Geruchsstoffe direkt vor das Nasenloch. Er kann nur mit einem Loch schnuppern und damit richtungsriechen. An seinen Artgenossen interessieren ihn vor allem die Analdrüsen, aus denen liest er alles heraus: Paarungsbereitschaft, Ernährung, Gesundheitszustand, Sympathie. Viel besser noch sind die Nachtfalter: Mit ihren langen Riechkolben orientieren sie sich in der Finsternis, ähnlich den Fledermäusen mit ihrem Ultraschall. Er riecht ein Paarungs-bereites Weibchen viele Kilometer weit und findet es sofort. Hat er es gefunden, strömt er einen Duftstoff aus, der seine Konkurrenten verwirrt. Natürlich riecht er auch die Beute, auf die er spezialisiert ist. Nachtfalter sind die erfolgreichste Schmetterlingsgattung. Auch der Borkenkäfer ist nicht schlecht. Sein Geruchssinn befähigt ihn zu gezielten Massenangriffen auf kranke Bäume. Er riecht Bäume, denen es schlecht geht, Männchen machen dort eine Probebohrung, denn da laufen sie nicht Gefahr, vom Harz der Bäume überzogen und nach Jahrmillionen im Bernstein wiederentdeckt zu werden. War das Bohren erfolgreich, lockt er ein Weibchen an. Wenn sich die zwei gefunden haben, strömen sie einen gemeinsamen Geruch aus, der alle anderen Borkenkäfer anlockt. Ist der ganze Baum besetzt, strömen sie ein Stop-Signal aus, um weitere Konkurrenz abzuwehren. Die Weibchen legen unterhalb der Rinde ihre Eier, die Larven bilden dann die Quergänge, die dem Käfer den Namen „Buchdrucker“ gaben. Auch wir Menschen sind mehr geruchsgesteuert als wir glauben, vor allem in der Sexualität. Die Pheromone sind den Hormonen ähnlich und steuern diese, wenn wir Sex haben wollen. Seit 4 Mrd. Jahren ist der biochemische Sinn der Kern der biologischen Kommunikation und reguliert fast alles im Körper und zwischen ihnen. Nur Vögel und Affen haben auf die Optik umgeschaltet, da sie sich im dreidimensionalen Raum bewegen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die grüne Vision. Leben im Jahr 2100“
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Riechkolben und Wirbelnasen...

S.A.W aus Salzburg am 29.10.2021
Bewertungsnummer: 1596458
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir Menschen achten den Geruchssinn gering, riechen vor allem, was eklig ist, übertönen Körpergerüche mit Parfum. Bei den meisten Tieren ist das ganz anders, sie sind zu enormen Riechleistungen fähig: Vom Hund weiß man das, er riecht tausendmal besser als wir. Seine Nase ist perfekt gebaut, durch die runde Öffnung atmet er ein, durch die Seitenschlitze aus. Dadurch wirbelt er die Geruchsstoffe direkt vor das Nasenloch. Er kann nur mit einem Loch schnuppern und damit richtungsriechen. An seinen Artgenossen interessieren ihn vor allem die Analdrüsen, aus denen liest er alles heraus: Paarungsbereitschaft, Ernährung, Gesundheitszustand, Sympathie. Viel besser noch sind die Nachtfalter: Mit ihren langen Riechkolben orientieren sie sich in der Finsternis, ähnlich den Fledermäusen mit ihrem Ultraschall. Er riecht ein Paarungs-bereites Weibchen viele Kilometer weit und findet es sofort. Hat er es gefunden, strömt er einen Duftstoff aus, der seine Konkurrenten verwirrt. Natürlich riecht er auch die Beute, auf die er spezialisiert ist. Nachtfalter sind die erfolgreichste Schmetterlingsgattung. Auch der Borkenkäfer ist nicht schlecht. Sein Geruchssinn befähigt ihn zu gezielten Massenangriffen auf kranke Bäume. Er riecht Bäume, denen es schlecht geht, Männchen machen dort eine Probebohrung, denn da laufen sie nicht Gefahr, vom Harz der Bäume überzogen und nach Jahrmillionen im Bernstein wiederentdeckt zu werden. War das Bohren erfolgreich, lockt er ein Weibchen an. Wenn sich die zwei gefunden haben, strömen sie einen gemeinsamen Geruch aus, der alle anderen Borkenkäfer anlockt. Ist der ganze Baum besetzt, strömen sie ein Stop-Signal aus, um weitere Konkurrenz abzuwehren. Die Weibchen legen unterhalb der Rinde ihre Eier, die Larven bilden dann die Quergänge, die dem Käfer den Namen „Buchdrucker“ gaben. Auch wir Menschen sind mehr geruchsgesteuert als wir glauben, vor allem in der Sexualität. Die Pheromone sind den Hormonen ähnlich und steuern diese, wenn wir Sex haben wollen. Seit 4 Mrd. Jahren ist der biochemische Sinn der Kern der biologischen Kommunikation und reguliert fast alles im Körper und zwischen ihnen. Nur Vögel und Affen haben auf die Optik umgeschaltet, da sie sich im dreidimensionalen Raum bewegen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die grüne Vision. Leben im Jahr 2100“

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Die Nase vorn

von Bill Hansson

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