Die Nase vorn

Die Nase vorn

Eine Reise in die Welt des Geruchssinns

Buch (Gebundene Ausgabe)

24,00 €

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Die Nase vorn

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ab 24,00 €
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eBook

ab 19,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3,8 cm

Gewicht

510 g

Beschreibung

Rezension

Ein unterhaltsames und lehrreiches Buch mit viel Party-Talk-Potenzial. ("natur")
Bill Hansson erschließt dem Leser ein spannendes und zukunftsweisendes Forschungsfeld und widmet sogar der chemischen Kommunikation von Pflanzen ein Kapitel. Schnuppern Sie rein! ("Bild der Wissenschaft")
Der Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut in Jena hat ein fundiertes und unterhaltsames Buch über die Welt des Geruchs geschrieben ("dpa")
willkommen in der wunderbaren Welt des Bill Hansson. [...] Kommen Sie mit auf eine Reise in die Welt des Geruchssinns. ("MDR")
Der Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut in Jena hat ein fundiertes und dabei unterhaltsames Buch über die Welt des Geruchs geschrieben ("dpa")
Das Buch ist unterhaltsam und ziemlich dufte. ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
Insgesamt ist das Buch lebendig geschrieben und daher für Laien gut lesbar. Die vielen Beispiele illustrieren, dass die vernachlässigten chemischen Sinne auch unser Alltagsleben prägen. ("spektrum.de")
Seine Begeisterung für alles Riechbare ist ansteckend und öffnet die Augen und Nase für vieles, was im Alltag verborgen bleibt. ("Deutschlandfunk Kultur")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3,8 cm

Gewicht

510 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Die Nase vorn. Eine Reise in die Welt des Geruchssinns

Übersetzer

Sebastian Vogel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397063-0

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Riechkolben und Wirbelnasen...

S.A.W aus Salzburg am 29.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir Menschen achten den Geruchssinn gering, riechen vor allem, was eklig ist, übertönen Körpergerüche mit Parfum. Bei den meisten Tieren ist das ganz anders, sie sind zu enormen Riechleistungen fähig: Vom Hund weiß man das, er riecht tausendmal besser als wir. Seine Nase ist perfekt gebaut, durch die runde Öffnung atmet er ein, durch die Seitenschlitze aus. Dadurch wirbelt er die Geruchsstoffe direkt vor das Nasenloch. Er kann nur mit einem Loch schnuppern und damit richtungsriechen. An seinen Artgenossen interessieren ihn vor allem die Analdrüsen, aus denen liest er alles heraus: Paarungsbereitschaft, Ernährung, Gesundheitszustand, Sympathie. Viel besser noch sind die Nachtfalter: Mit ihren langen Riechkolben orientieren sie sich in der Finsternis, ähnlich den Fledermäusen mit ihrem Ultraschall. Er riecht ein Paarungs-bereites Weibchen viele Kilometer weit und findet es sofort. Hat er es gefunden, strömt er einen Duftstoff aus, der seine Konkurrenten verwirrt. Natürlich riecht er auch die Beute, auf die er spezialisiert ist. Nachtfalter sind die erfolgreichste Schmetterlingsgattung. Auch der Borkenkäfer ist nicht schlecht. Sein Geruchssinn befähigt ihn zu gezielten Massenangriffen auf kranke Bäume. Er riecht Bäume, denen es schlecht geht, Männchen machen dort eine Probebohrung, denn da laufen sie nicht Gefahr, vom Harz der Bäume überzogen und nach Jahrmillionen im Bernstein wiederentdeckt zu werden. War das Bohren erfolgreich, lockt er ein Weibchen an. Wenn sich die zwei gefunden haben, strömen sie einen gemeinsamen Geruch aus, der alle anderen Borkenkäfer anlockt. Ist der ganze Baum besetzt, strömen sie ein Stop-Signal aus, um weitere Konkurrenz abzuwehren. Die Weibchen legen unterhalb der Rinde ihre Eier, die Larven bilden dann die Quergänge, die dem Käfer den Namen „Buchdrucker“ gaben. Auch wir Menschen sind mehr geruchsgesteuert als wir glauben, vor allem in der Sexualität. Die Pheromone sind den Hormonen ähnlich und steuern diese, wenn wir Sex haben wollen. Seit 4 Mrd. Jahren ist der biochemische Sinn der Kern der biologischen Kommunikation und reguliert fast alles im Körper und zwischen ihnen. Nur Vögel und Affen haben auf die Optik umgeschaltet, da sie sich im dreidimensionalen Raum bewegen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die grüne Vision. Leben im Jahr 2100“

Riechkolben und Wirbelnasen...

S.A.W aus Salzburg am 29.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir Menschen achten den Geruchssinn gering, riechen vor allem, was eklig ist, übertönen Körpergerüche mit Parfum. Bei den meisten Tieren ist das ganz anders, sie sind zu enormen Riechleistungen fähig: Vom Hund weiß man das, er riecht tausendmal besser als wir. Seine Nase ist perfekt gebaut, durch die runde Öffnung atmet er ein, durch die Seitenschlitze aus. Dadurch wirbelt er die Geruchsstoffe direkt vor das Nasenloch. Er kann nur mit einem Loch schnuppern und damit richtungsriechen. An seinen Artgenossen interessieren ihn vor allem die Analdrüsen, aus denen liest er alles heraus: Paarungsbereitschaft, Ernährung, Gesundheitszustand, Sympathie. Viel besser noch sind die Nachtfalter: Mit ihren langen Riechkolben orientieren sie sich in der Finsternis, ähnlich den Fledermäusen mit ihrem Ultraschall. Er riecht ein Paarungs-bereites Weibchen viele Kilometer weit und findet es sofort. Hat er es gefunden, strömt er einen Duftstoff aus, der seine Konkurrenten verwirrt. Natürlich riecht er auch die Beute, auf die er spezialisiert ist. Nachtfalter sind die erfolgreichste Schmetterlingsgattung. Auch der Borkenkäfer ist nicht schlecht. Sein Geruchssinn befähigt ihn zu gezielten Massenangriffen auf kranke Bäume. Er riecht Bäume, denen es schlecht geht, Männchen machen dort eine Probebohrung, denn da laufen sie nicht Gefahr, vom Harz der Bäume überzogen und nach Jahrmillionen im Bernstein wiederentdeckt zu werden. War das Bohren erfolgreich, lockt er ein Weibchen an. Wenn sich die zwei gefunden haben, strömen sie einen gemeinsamen Geruch aus, der alle anderen Borkenkäfer anlockt. Ist der ganze Baum besetzt, strömen sie ein Stop-Signal aus, um weitere Konkurrenz abzuwehren. Die Weibchen legen unterhalb der Rinde ihre Eier, die Larven bilden dann die Quergänge, die dem Käfer den Namen „Buchdrucker“ gaben. Auch wir Menschen sind mehr geruchsgesteuert als wir glauben, vor allem in der Sexualität. Die Pheromone sind den Hormonen ähnlich und steuern diese, wenn wir Sex haben wollen. Seit 4 Mrd. Jahren ist der biochemische Sinn der Kern der biologischen Kommunikation und reguliert fast alles im Körper und zwischen ihnen. Nur Vögel und Affen haben auf die Optik umgeschaltet, da sie sich im dreidimensionalen Raum bewegen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die grüne Vision. Leben im Jahr 2100“

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