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Was rot war

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Beschreibung


«Die Geschichte einer großen Liebe und einer großen Frauenfreundschaft. Nebst einer queeren Sidestory und viel feministischem Gedankengut. Was wollen Leser*innen mehr? Absolute Leseempfehlung.» (Florian Valerius, literarischernerd).

In seinem literarischen Debüt erzählt Enrico Ippolito das Schicksal zweier Frauen: vereint im Kampf um politische Ideale, entzweit durch einen unverzeihlichen Verrat.

Cruci blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Ihre große Liebe ist fort, ihr Sohn Rocco aus dem Haus, die Kommunistische Partei Italiens lange zerschlagen. Da ereilt Cruci die Nachricht vom Tod ihrer Freundin Lucia. Ende der siebziger Jahre lernten sich die beiden auf der kommunistischen Schule Frattocchie kennen, wo sie zu Funktionärinnen ausgebildet wurden. Was beide verband, war ihr Ideal, die «Frauensache» voranzutreiben. Bis ein unverzeihlicher Verrat sie trennte. 

Cruci beschließt, mit ihrem Sohn Rocco zur Beerdigung von Köln nach Rom zu reisen. Während sie sich den Erinnerungen stellt, beginnt für Rocco eine Spurensuche in das politische und persönliche Leben seiner Mutter, das ihm bis dahin unbekannt war.

Vom Rom der 70er Jahre bis ins Köln der Gegenwart: die Geschichte einer Freundschaft, in die sich politische Umbrüche unverkennbar eingeschrieben haben. 

«Enrico Ippolito macht aus dem Vergangenen durchweg lebendigstes Jetzt» (taz).  

Eine wahnsinnig fesselnde Geschichte, die von Palermo nach Köln führt und von queerem Begehren genauso feinfühlig erzählt wie vom Kampf um Emanzipation. Schnörkellos und elegant schimmern die Sätze von jeder Seite. ("vogue.de")
Enrico Ippolito … ist nicht nur ein begnadeter Journalist, sondern auch ein großartiger Erzähler ("Berliner Zeitung")
Enrico Ippolito entwirft in seinem Roman "Was rot war" das poetische
Porträt einer Ära, die zugleich sehr nah und unendlich fern wirkt. ("Der Tagesspiegel")

Enrico Ippolito, Jahrgang 1982, ist Journalist und Autor. Von 2011 bis 2015 arbeitete er bei der taz in Berlin. Er war von Dezember 2015 bis November 2020 Ressortleiter Kultur bei SPIEGEL ONLINE und ist nun Autor beim SPIEGEL. Zuletzt erschien seine Short Story «Beleidigung» in der Anthologie «Eure Heimat ist unser Albtraum». Er lebt in Berlin.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/2,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/2,7 cm

Gewicht

375 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00009-1

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Liebe

Kaffeeelse am 06.01.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Was rot war" ist ein Buch über zwei Frauen, ein Buch über eine innige Freundschaft, ein Buch über eine Liebe, ein Buch über die Geschichte der Kommunistischen Parteien Italiens und ein Buch über ein queeres Leben. Ein interessantes Buch. Ein berührendes Buch. Aber auch ein etwas zu nüchternes Buch, in dem man immer wieder in kleinen Abschnitten einen richtigen Sog, eine warme Intensität wahrnehmen kann, nur leider halten sich diese Empfindungen meist nicht lange und das etwas zu trockene Erzählen kehrt zurück. Bei der Italienerin Cruzi klopft die schmerzhafte Vergangenheit an, Cruzi ereilt in Köln die Nachricht vom Tod ihrer italienischen Freundin Lucia. Was sie schwer trifft. Sie möchte zur Beerdigung nach Italien reisen. Ihr Sohn Rocco wird sie begleiten, reist aus Berlin an, bringt einen Generationenkonflikt gleich mit, der sich auch aus einer fehlenden Kommunikation zwischen dem Sohn und der Mutter herausgebildet hat. Aber nicht nur Rocco hat seiner Mutter wenig von seinem Leben erzählt. Auch Rocco weiß wenig von dem früheren Leben seiner Mutter Cruzi, weiß wenig von ihrem früheren politischen Leben, dem Kennenlernen der drei Hauptprotagonisten Cruzi, Antonio und Lucia in der Funktionärsschule Frattocchie in Rom, ihrem späteren politischen Werdegang, den feministischen Zielen von Cruzi und Lucia und dem kläglichen Scheitern der weiblichen Ideale am Machismo Italiens, weiß wenig von dem Dreiergespann Cruzi, Antonio und Lucia, weiß nichts über den Verrat und dessen Ursachen, weiß nichts über eine alte Schuld, lernt seine Mutter vollkommen neu kennen. Dieser Roman erzählt von dem Leben der drei früheren Kommunisten, ihren Träumen und ihren Lebensentscheidungen und den daraus resultierenden Folgen für das Leben der drei Protagonisten und Rocco fängt an seine Eltern aus anderen Augen zu sehen. Aber dieser Roman erzählt auch vom queeren Leben von Rocco, einer fehlenden Kommunikation, einer Angst vor der Ablehnung. Einem Minderwertigkeitsgefühl, das jeder Grundlage entbehrt, das aber von der Umgebung bewusst und unbewusst erzeugt wird, das irgendwann einmal verschwinden wird und hoffentlich einem Stolz weichen wird. Denn jeder Mensch hat nur ein Leben. Und es wäre sehr schade es wegen der Angst vor einer Ablehnung zu vergeuden. Enrico Ippolito schreibt dabei interessant und auch fesselnd, nur ein kleines Fitzelchen fehlt für mich hier zu einem 5-Sterne-Roman. Immer wieder frage ich mich bei der Lektüre wie viel Autobiographie diesem Buch zugrunde liegt.

Liebe

Kaffeeelse am 06.01.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Was rot war" ist ein Buch über zwei Frauen, ein Buch über eine innige Freundschaft, ein Buch über eine Liebe, ein Buch über die Geschichte der Kommunistischen Parteien Italiens und ein Buch über ein queeres Leben. Ein interessantes Buch. Ein berührendes Buch. Aber auch ein etwas zu nüchternes Buch, in dem man immer wieder in kleinen Abschnitten einen richtigen Sog, eine warme Intensität wahrnehmen kann, nur leider halten sich diese Empfindungen meist nicht lange und das etwas zu trockene Erzählen kehrt zurück. Bei der Italienerin Cruzi klopft die schmerzhafte Vergangenheit an, Cruzi ereilt in Köln die Nachricht vom Tod ihrer italienischen Freundin Lucia. Was sie schwer trifft. Sie möchte zur Beerdigung nach Italien reisen. Ihr Sohn Rocco wird sie begleiten, reist aus Berlin an, bringt einen Generationenkonflikt gleich mit, der sich auch aus einer fehlenden Kommunikation zwischen dem Sohn und der Mutter herausgebildet hat. Aber nicht nur Rocco hat seiner Mutter wenig von seinem Leben erzählt. Auch Rocco weiß wenig von dem früheren Leben seiner Mutter Cruzi, weiß wenig von ihrem früheren politischen Leben, dem Kennenlernen der drei Hauptprotagonisten Cruzi, Antonio und Lucia in der Funktionärsschule Frattocchie in Rom, ihrem späteren politischen Werdegang, den feministischen Zielen von Cruzi und Lucia und dem kläglichen Scheitern der weiblichen Ideale am Machismo Italiens, weiß wenig von dem Dreiergespann Cruzi, Antonio und Lucia, weiß nichts über den Verrat und dessen Ursachen, weiß nichts über eine alte Schuld, lernt seine Mutter vollkommen neu kennen. Dieser Roman erzählt von dem Leben der drei früheren Kommunisten, ihren Träumen und ihren Lebensentscheidungen und den daraus resultierenden Folgen für das Leben der drei Protagonisten und Rocco fängt an seine Eltern aus anderen Augen zu sehen. Aber dieser Roman erzählt auch vom queeren Leben von Rocco, einer fehlenden Kommunikation, einer Angst vor der Ablehnung. Einem Minderwertigkeitsgefühl, das jeder Grundlage entbehrt, das aber von der Umgebung bewusst und unbewusst erzeugt wird, das irgendwann einmal verschwinden wird und hoffentlich einem Stolz weichen wird. Denn jeder Mensch hat nur ein Leben. Und es wäre sehr schade es wegen der Angst vor einer Ablehnung zu vergeuden. Enrico Ippolito schreibt dabei interessant und auch fesselnd, nur ein kleines Fitzelchen fehlt für mich hier zu einem 5-Sterne-Roman. Immer wieder frage ich mich bei der Lektüre wie viel Autobiographie diesem Buch zugrunde liegt.

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