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Was rot war

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3655 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644005549

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3655 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644005549

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  • Kaffeeelse

    4/5

    06.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe

    "Was rot war" ist ein Buch über zwei Frauen, ein Buch über eine innige Freundschaft, ein Buch über eine Liebe, ein Buch über die Geschichte der Kommunistischen Parteien Italiens und ein Buch über ein queeres Leben. Ein interessantes Buch. Ein berührendes Buch. Aber auch ein etwas zu nüchternes Buch, in dem man immer wieder in kleinen Abschnitten einen richtigen Sog, eine warme Intensität wahrnehmen kann, nur leider halten sich diese Empfindungen meist nicht lange und das etwas zu trockene Erzählen kehrt zurück. Bei der Italienerin Cruzi klopft die schmerzhafte Vergangenheit an, Cruzi ereilt in Köln die Nachricht vom Tod ihrer italienischen Freundin Lucia. Was sie schwer trifft. Sie möchte zur Beerdigung nach Italien reisen. Ihr Sohn Rocco wird sie begleiten, reist aus Berlin an, bringt einen Generationenkonflikt gleich mit, der sich auch aus einer fehlenden Kommunikation zwischen dem Sohn und der Mutter herausgebildet hat. Aber nicht nur Rocco hat seiner Mutter wenig von seinem Leben erzählt. Auch Rocco weiß wenig von dem früheren Leben seiner Mutter Cruzi, weiß wenig von ihrem früheren politischen Leben, dem Kennenlernen der drei Hauptprotagonisten Cruzi, Antonio und Lucia in der Funktionärsschule Frattocchie in Rom, ihrem späteren politischen Werdegang, den feministischen Zielen von Cruzi und Lucia und dem kläglichen Scheitern der weiblichen Ideale am Machismo Italiens, weiß wenig von dem Dreiergespann Cruzi, Antonio und Lucia, weiß nichts über den Verrat und dessen Ursachen, weiß nichts über eine alte Schuld, lernt seine Mutter vollkommen neu kennen. Dieser Roman erzählt von dem Leben der drei früheren Kommunisten, ihren Träumen und ihren Lebensentscheidungen und den daraus resultierenden Folgen für das Leben der drei Protagonisten und Rocco fängt an seine Eltern aus anderen Augen zu sehen. Aber dieser Roman erzählt auch vom queeren Leben von Rocco, einer fehlenden Kommunikation, einer Angst vor der Ablehnung. Einem Minderwertigkeitsgefühl, das jeder Grundlage entbehrt, das aber von der Umgebung bewusst und unbewusst erzeugt wird, das irgendwann einmal verschwinden wird und hoffentlich einem Stolz weichen wird. Denn jeder Mensch hat nur ein Leben. Und es wäre sehr schade es wegen der Angst vor einer Ablehnung zu vergeuden. Enrico Ippolito schreibt dabei interessant und auch fesselnd, nur ein kleines Fitzelchen fehlt für mich hier zu einem 5-Sterne-Roman. Immer wieder frage ich mich bei der Lektüre wie viel Autobiographie diesem Buch zugrunde liegt.

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