Was soll zurück?

Inhaltsverzeichnis

I. Von Bildern, Bibeln, Burgen: Dinge, die zurück sollen

NS-Raubkunst und das Ende des Kalten Kriegs

Postcolonial turn: Kulturgüter aus kolonialem Kontext

Zwischen Monarchie und Republik: Die Kulturgüter der Hohenzollern

II. Von Vergangenheit und Gegenwart, oder: Drei Arten der Nostalgie

Individuelles Trauern: Die reflektive Nostalgie

Zurück in die Vergangenheit, die es nie gab: Die restaurative Nostalgie

Gegenwart gestalten, Vergangenheit heilen: Die reparative Nostalgie

Deutungsmuster der Vergangenheit

III. Unrecht

Zeit zurückdrehen: Die Idee der Naturalrestitution

Historisches Unrecht als staatliches Unrecht

Neue Unwerturteile – neues Recht?

Dekolonisierung und koloniales Unrecht

Aufarbeitung von außen: Die nationalsozialistische Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg

Politischer Umbruch mit unklarer Wertung: Das Erbe der Monarchie

Gesellschaftliche Dezision

IV. Vergangenheit

Erinnern und Vergessen

Identität

Imaginieren und Heilen

V. Objekte

Verkörperung und Repräsentation

Subjektivierung und Projektion

Besitzen und Loswerden

VI. Geschichtsfabriken

Das Museum als Nostalgie- und Geschichtsfabrik

Beglaubigung von Geschichte

Das Museum hinterfragt sich selbst

Jenseits des Museums – wer deutet die Vergangenheit?

VII. Gerechtigkeit?

Ressourcen

Dialog

Symbolik

Gerechtigkeit und Selbstgerechtigkeit

VIII. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

Anmerkungen

Literaturverzeichnis

Bildnachweis

Personenregister

Was soll zurück?

Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie

Buch (Taschenbuch)

14,95 €

inkl. gesetzl. MwSt.
Taschenbuch

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Was soll zurück?

Ebenfalls verfügbar als:

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ab 10,99 €

Beschreibung


LÄSST SICH VERGANGENES UNRECHT WIEDERGUTMACHEN? RESTITUTION ZWISCHEN GESCHICHTE UND POLITIK

Die Restitution von Kulturgütern gehört zu den brisantesten und meistdiskutierten Themen der letzten Jahre. Lässt sich vergangenes Unrecht durch späte Rückgaben wiedergutmachen? Was muss, was soll, was kann zurückgegeben werden? Sophie Schönberger, Professorin für Öffentliches Recht, Kunst- und Kulturrecht, zeigt auf, welche Schwierigkeiten, aber auch Chancen die Auseinandersetzung mit einer Vergangenheit birgt, die aus der Gegenwart konstruiert wird.

In unserem Umgang mit einer historisch belasteten Vergangenheit scheint nicht nur der Geschichte als solcher, sondern auch ganz konkreten Objekten Unrecht anzuhaften. Wurden sie geraubt, den Opfern abgepresst oder von ihnen auf andere Weise verloren, so geht man heute, auch viele Jahrzehnte nach ihrem Verlust, zumeist davon aus, dass sie an ihre ursprünglichen Besitzer herauszugeben sind. Welche Parameter, Schwierigkeiten, aber auch Chancen diesen Prozess kennzeichnen, erläutert die Autorin anhand von drei Beispielen, die in Deutschland die aktuellen Debatten in unterschiedlicher Weise prägen: die Restitution von NS-Raubgut, der Umgang mit kolonialen Objekten und schließlich die Entschädigungsforderungen der Familie Hohenzollern.


  • Ein Beitrag zu den aktuellen Restitutionsdebatten


  • Sophia Schönberger ist juristische Expertin auf diesem Gebiet



Sophie Schönberger lehrt Öffentliches Recht, Kunst- und Kulturrecht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und ist Ko-Direktorin des Instituts für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.08.2021

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

158

Maße (L/B/H)

20,2/12,1/1,9 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.08.2021

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

158

Maße (L/B/H)

20,2/12,1/1,9 cm

Gewicht

207 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-77687-8

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Sehr interessant!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 04.11.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klappentext: „Die Restitution von Kulturgütern gehört zu den brisantesten und meistdiskutierten Themen der letzten Jahre. Lässt sich vergangenes Unrecht durch späte Rückgaben wiedergutmachen? Was muss, was soll, was kann zurückgegeben werden? Sophie Schönberger, Professorin für Öffentliches Recht, Kunst- und Kulturrecht, zeigt auf, welche Schwierigkeiten, aber auch Chancen die Auseinandersetzung mit einer Vergangenheit birgt, die aus der Gegenwart konstruiert wird. In unserem Umgang mit einer historisch belasteten Vergangenheit scheint nicht nur der Geschichte als solcher, sondern auch ganz konkreten Objekten Unrecht anzuhaften. Wurden sie geraubt, den Opfern abgepresst oder von ihnen auf andere Weise verloren, so geht man heute, auch viele Jahrzehnte nach ihrem Verlust, zumeist davon aus, dass sie an ihre ursprünglichen Besitzer herauszugeben sind. Welche Parameter, Schwierigkeiten, aber auch Chancen diesen Prozess kennzeichnen, erläutert die Autorin anhand von drei Beispielen, die in Deutschland die aktuellen Debatten in unterschiedlicher Weise prägen: die Restitution von NS-Raubgut, der Umgang mit kolonialen Objekten und schließlich die Entschädigungsforderungen der Familie Hohenzollern.“ Tja…was soll zurück? Eine interessante Frage aber es folgt sofort die nächste: Wo kommt es denn her? Wem hat es gehört? Wer hat es sich zu Eigen gemacht? Und soll man es zurück geben? Autorin Sophie Schönberger nimmt sich dieses Thema an und erklärt dem Leser viele essentielle Sichtweisen und Hintergründe. Ihre Wortwahl ist dabei manchmal etwas stumpf und verschachtelt - da hätte ich mir eine leichtere Wortwahl gewünscht bzw. einen ruhigeren Lesefluss. Dennoch steckt sie den Stachel tief und erklärt das Für und Wider der Wiedergabe/Herausgabe und vieles mehr. Die Thematik über Kulturgüter keimt immer wieder erneut auf. Der Fall Gurlitt war wohl einer der Fälle, die den meisten Menschen in Erinnerung bleiben wird, aber es gibt weitaus größere und immensere Geschichten. Afrika ist eines der Länder die immer wieder um ihre Kulturkunst kämpfen. Die Autorin hat drei präzise Beispiele hier genauer begutachtet und macht dem Leser die Thematik sehr gut verständlich. Ich vergebe 4 von 5 Sterne!

Sehr interessant!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 04.11.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klappentext: „Die Restitution von Kulturgütern gehört zu den brisantesten und meistdiskutierten Themen der letzten Jahre. Lässt sich vergangenes Unrecht durch späte Rückgaben wiedergutmachen? Was muss, was soll, was kann zurückgegeben werden? Sophie Schönberger, Professorin für Öffentliches Recht, Kunst- und Kulturrecht, zeigt auf, welche Schwierigkeiten, aber auch Chancen die Auseinandersetzung mit einer Vergangenheit birgt, die aus der Gegenwart konstruiert wird. In unserem Umgang mit einer historisch belasteten Vergangenheit scheint nicht nur der Geschichte als solcher, sondern auch ganz konkreten Objekten Unrecht anzuhaften. Wurden sie geraubt, den Opfern abgepresst oder von ihnen auf andere Weise verloren, so geht man heute, auch viele Jahrzehnte nach ihrem Verlust, zumeist davon aus, dass sie an ihre ursprünglichen Besitzer herauszugeben sind. Welche Parameter, Schwierigkeiten, aber auch Chancen diesen Prozess kennzeichnen, erläutert die Autorin anhand von drei Beispielen, die in Deutschland die aktuellen Debatten in unterschiedlicher Weise prägen: die Restitution von NS-Raubgut, der Umgang mit kolonialen Objekten und schließlich die Entschädigungsforderungen der Familie Hohenzollern.“ Tja…was soll zurück? Eine interessante Frage aber es folgt sofort die nächste: Wo kommt es denn her? Wem hat es gehört? Wer hat es sich zu Eigen gemacht? Und soll man es zurück geben? Autorin Sophie Schönberger nimmt sich dieses Thema an und erklärt dem Leser viele essentielle Sichtweisen und Hintergründe. Ihre Wortwahl ist dabei manchmal etwas stumpf und verschachtelt - da hätte ich mir eine leichtere Wortwahl gewünscht bzw. einen ruhigeren Lesefluss. Dennoch steckt sie den Stachel tief und erklärt das Für und Wider der Wiedergabe/Herausgabe und vieles mehr. Die Thematik über Kulturgüter keimt immer wieder erneut auf. Der Fall Gurlitt war wohl einer der Fälle, die den meisten Menschen in Erinnerung bleiben wird, aber es gibt weitaus größere und immensere Geschichten. Afrika ist eines der Länder die immer wieder um ihre Kulturkunst kämpfen. Die Autorin hat drei präzise Beispiele hier genauer begutachtet und macht dem Leser die Thematik sehr gut verständlich. Ich vergebe 4 von 5 Sterne!

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von Sophie Schönberger

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    NS-Raubkunst und das Ende des Kalten Kriegs

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    II. Von Vergangenheit und Gegenwart, oder: Drei Arten der Nostalgie

    Individuelles Trauern: Die reflektive Nostalgie

    Zurück in die Vergangenheit, die es nie gab: Die restaurative Nostalgie

    Gegenwart gestalten, Vergangenheit heilen: Die reparative Nostalgie

    Deutungsmuster der Vergangenheit

    III. Unrecht

    Zeit zurückdrehen: Die Idee der Naturalrestitution

    Historisches Unrecht als staatliches Unrecht

    Neue Unwerturteile – neues Recht?

    Dekolonisierung und koloniales Unrecht

    Aufarbeitung von außen: Die nationalsozialistische Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg

    Politischer Umbruch mit unklarer Wertung: Das Erbe der Monarchie

    Gesellschaftliche Dezision

    IV. Vergangenheit

    Erinnern und Vergessen

    Identität

    Imaginieren und Heilen

    V. Objekte

    Verkörperung und Repräsentation

    Subjektivierung und Projektion

    Besitzen und Loswerden

    VI. Geschichtsfabriken

    Das Museum als Nostalgie- und Geschichtsfabrik

    Beglaubigung von Geschichte

    Das Museum hinterfragt sich selbst

    Jenseits des Museums – wer deutet die Vergangenheit?

    VII. Gerechtigkeit?

    Ressourcen

    Dialog

    Symbolik

    Gerechtigkeit und Selbstgerechtigkeit

    VIII. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

    Anmerkungen

    Literaturverzeichnis

    Bildnachweis

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