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Produktbild: Hard Times

Hard Times

1

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.12.2020

Abbildungen

Illustrationen, nicht spezifiziert

Verlag

Ingram Publishers Services

Seitenzahl

276

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/2 cm

Gewicht

426 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-5132-1918-9

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.12.2020

Abbildungen

Illustrationen, nicht spezifiziert

Verlag

Ingram Publishers Services

Seitenzahl

276

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/2 cm

Gewicht

426 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-5132-1918-9

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Mag

    aus Berlin

    4/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Schattenseiten der Industrialisierung

    Im Leben von Mr. Gradgrind zählen, genau wie für die Fabrikbesitzer in Coketown, nur Fakten, Gefühle und ihre Äußerungen haben keinen materiellen Wert und sind deshalb absolut überflüssig, müssen sogar unterdrückt werden. So werden auch die Kinder Louisa und Tom erzogen, nur die kleine, ins Haus aufgenommene und von ihrem im Zirkus arbeitenden Vater verlassene Sissy Jupe kann sich in dieser trost- und gefühllosen Umgebung ein Stück Phantasie und ihre unbeschwerte Frohnatur bewahren. Doch wie sinnvoll ist diese restriktive Erziehung? Wenn man den Werdegang der beiden Gradgrind-Kinder sieht, kann man nur an der Richtigkeit zweifeln. Louisa landet in einer emotionslosen, von Anfang an zum Scheitern verurteilten Ehe mit Vaters Fabrikantenfreund, Josiah Bounderby, einem aufgeblasenen vermeintlichen "Self-made-man", und der Musterschüler und Gradgrind-Sohn Tom wird straffällig und muss, allen eingebläuten Regeln zum Trotz, ausgerechnet im phantasie- und illusionsgeprägten Zirkus Zuflucht vor der Polizei suchen. Wie in seinen zahlreichen anderen Romanen spart Dickens auch hier nicht mit Kritik an der harten, kompromisslosen Zeit der Industriellen Revolution, in der zahlreiche Fabrikarbeiter ein arbeitsreiches, trostloses Leben ohne Rechte bei karger Entlohnung führen mussten. Besonders bedrückend zeigt sich das immer in Schilderungen betroffener Kinder. Ein lesenswertes Werk im gewohnten Stil von Charles Dickens, auch wenn es sich durch seine Kürze etwas von den üblicherweise sehr umfangreichen (da ursprünglich als Fortsetzungsromane geschriebenen) Werken abhebt. Der satirisch einprägsame Erzählstil von Dickens bleibt auch hier unverkennbar. (Der Kommentar bezieht sich auf eine andere Ausgabe des Buches.)

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