Regel Nummer eins: Hunde sind gefährlich. Es gibt keine Ausnahmen. Regel Nummer zwei: Überlebe!
Nach dem TAG hat sich alles verändert. Die Welt ist zu einer grauen Wüste geworden, in der wilde Hunderudel die Herrschaft übernommen haben. Doch Judith und ihr kleiner Bruder Abi haben einen Traum. Ihr Ziel ist Hoparion, der Ort, an dem es genug Wasser und Nahrung für alle gibt und Menschen und Hunde friedlich zusammenleben. Zumindest hat ihnen das ihr Vater erzählt. Doch der Weg dorthin ist weit und überall lauern Gefahren. Um nicht von wilden Hunden überrascht zu werden, schlafen die Kinder auf Bäumen. Als sie eines Tages von einem Rudel angegriffen werden, sind es ausgerechnet die Hunde Nipper, Dash und Stubby, die ihnen helfen. Zusammen mit Bilkis, der jungen Kriegerin, machen sich die sechs Streuner auf den Weg nach Hoparion. Aber ihr Zusammenhalt wird auf eine harte Probe gestellt, denn nicht nur Bilkis und der alte Stubby haben vor den anderen gefährliche Geheimnisse.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
liesmal
aus Wilhelmshaven
5/5
20.11.2021
eBook (ePUB)
Nach dem Tag
„Streuner – Auf der Suche nach Hoparion“. Von Rüdiger Bertram. Aus dem Verlag cbj.
Fantasy? Science Fiction? Wirklichkeit?
Die Geschichte der Streuner beginnt nach dem TAG. Plötzlich ist alles anders: Grau in Grau, staubig, trostlos, öde, verlassen. Hunderudel verbreiten Angst und Schrecken. Judith und ihr kleiner Bruder Abro machen sich auf den Weg – nach Hoparion. Ihren Vater gibt es nicht mehr, doch er hat ihnen erzählt von Hoparion. Dort müssen sie keine Angst mehr haben, weil Hunde und Menschen friedlich miteinander leben. Alles ist grün und es gibt immer frisches Wasser für alle. Was für ein herrlicher Traum!
Ein weiter Weg liegt vor Judith und Abro – und immer ist da die Angst vor den Hunden. Abends machen sie sich auf die Suche nach einem Baum, um Schutz zu finden und ein wenig schlafen zu können. Doch das gelingt nicht immer. Als sie eines Tages von einem Hunderudel überfallen werden, sind es ausgerechnet drei einzelne Hunde, die ihnen zu Hilfe eilen und sie retten. Abro freundet sich sofort mit Nipper, Dash und Stubby an, Judith ist nicht so vertrauensselig und bleibt vorerst auf Abstand. Als sie dann noch auf die junge Kriegerin Bilkis treffen, ist das Rudel komplett. Sie alle sind auf der Suche nach Hoparion und es beginnt eine abenteuerliche Reise mit so manchen Geheimnissen und spannenden und gefährlichen Begegnungen.
Mir gefallen die unterschiedlichen Perspektiven, aus denen Rüdiger Bertram die Geschichte beschreibt. Einmal sind es die Kinder mit Judith als Erzählerin, dann sind es die Hunde, für die Nipper berichtet. Dabei hat der Autor es ganz geschickt gemacht, dass ich als Leser bereits an dem unterschiedlichen Erzählstil merke, ob gerade die Kinder oder die Hunde sprechen.
Oft denke ich an das, was auch Judiths Überlegung ist: „Manchmal bin ich gar nicht sicher, ob es Hoparion überhaupt gibt.“ Dass der Paps sich das nur ausgedacht haben könnte, damit die Kinder an etwas glauben können und die Hoffnung nicht verlieren.
So bleibt es spannend bis zum Schluss. Was für ein tolles Buch – mit allem, für das es eine Erklärung gibt, aber auch mit den Dingen, die ich mir selbst denken und zusammenreimen durfte. Das Ende ist genauso, wie ich es mir gewünscht, allerdings auf keinen so Fall erwartet hätte. Wunderbar gemacht!
Ich empfehle sehr gern das Buch, das zwar für (nicht ganz junge) Kinder geschrieben wurde, dass aber bestimmt Menschen aller Altersklassen anspricht. Es zeigt, worauf es ankommt und was wichtig ist im Leben.
smartie11
5/5
05.11.2021
eBook (ePUB)
Eine düstere, dystopische und fesselnde Geschichte für Leser ab ca. 12 Jahren
„Erste Regel: Hunde sind gefährlich. Alle
Zweite Regel: Halte dich fern von ihnen.
Dritte Regel: Überlebe.“ (S. 7)
Meine Meinung:
Ein Tag reichte, und die ganze Welt hat sich verändert. Die Sonne kommt nicht mehr durch und über der ganzen Welt, die einer Aschewüste gleicht, liegt ein fetter, grauer, dreckiger Schleier. Viele sind an dem TAG gestorben, und noch viel mehr seitdem. Verwaiste Städte und Dörfer überall. Das Krächzen der Aaskrähen hat das Gezwitscher der Vögel abgelöst, wilde Hunderudel durchstreifen die Welt und sind eine Gefahr für jeden, der sich draußen aufhält. Strom gibt es kaum mehr, geladene Akkus sind Gold wert und die neuen Herrscher dieser dystopischen Welt sind die Elektrokönige, die ihre Windräder nur selten verlassen und für Angst und Schrecken sorgen.
Judith und ihr kleiner Bruder Abrogast ziehen nach dem Tod ihres Vaters allein durch die Einöde auf der Suche nach dem sagenumwobenen Hoparion, wo es sauberes Trinkwasser und genug zu essen für alle geben soll. Und wo Menschen und Hunde friedlich miteinander leben, anstatt gegenseitig ums nackte Überleben zu kämpfen. Doch wo genau sich dieser rettende Ort befindet, wissen die beiden nicht – und der Weg ist voller Gefahren…
Autor Rüdiger Bertram gehört zu den bekanntesten Kinderbuchautoren Deutschlands und hat gerade für die jüngeren Leser*innen schon viele tolle Bücher geschrieben („Coolman“, „Mo und die Krümel“,…). Mit „Streuner“ hat er nun eine ganz andere Art von Jugendbuch veröffentlicht. Es ist düster, beklemmend, traurig und erschreckend. Es ist aber auch gleichzeitig bittersüß, aufbauend und herzerwärmend. Und auf jeden Fall absolut fesselnd! Rüdiger Bertram zeigt, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt sind, erstrecht in dieser dystopischen Welt. Seine Protagonisten sind ganz wundervoll und zutiefst sympathisch, sowohl die Kinder Judith, Abrogast und Bilkis, die schon so viel durchmachen mussten, dass einem beim Lesen das Herz schmerzt, als auch die drei herzensguten Hunde Nipper, Dash und Stubby, aus deren Sicht ein Teil der Geschichte geschrieben ist. Zusammen bestreiten die sechs eine Reise, die keiner von ihnen allein überlebt hätte. Dabei verschmelzen sie zu einer neuen „Familie“ und sind der perfekte Beweis, dass Freundschaft auch ohne Worte funktioniert.
Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite an vollkommen in ihren Bann gezogen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Sie ist voller Überraschungen, sowohl guter als auch böser Natur. Einiges davon wird der Fantasie des Lesers überlassen, anderes nicht. Manches ist grausam und unvorstellbar, aber das gehört zu einer dystopischen Welt dazu. Ohne dies wäre sie aber (leider) auch nicht glaubhaft. Dennoch ist Rüdiger Bertram hier eine gute Balance gelungen, auch wenn ich das Buch nicht ab 10, sondern eher erst ab 12 Jahren empfehlen würde. Für meinen 10jährigen Sohn ist es definitiv noch nichts, aber für meinen 13jährigen eine ganz tolle, fesselnde und tiefsinnige Lektüre!
FAZIT:
Ein fesselnder und absolut überzeigender dystopischer Roman mit herzensguten zwei- und vierbeinigen Protagonisten.
Bewertung
aus St.Guilhem le Desert
5/5
13.12.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tolle Geschichte!
Rüdiger Bertram
Streuner
"Auf der Suche nach Hoparion"
Dystopie für junge Leser ab 10 Jahren
Worum es geht, Klappentext:
Regel Nummer eins:
Hunde sind gefährlich.
Es gibt keine Ausnahmen.
Regel Nummer zwei: Überlebe!
Nach dem TAG hat sich alles verändert.
Die Welt ist zu einer grauen Wüste geworden,
in der wilde Hunderudel
die Herrschaft übernommen haben.
Doch Judith und ihr kleiner Bruder Abi
haben einen Traum.
Ihr Ziel ist Hoparion, der Ort,
an dem es genug Wasser und Nahrung für alle gibt
und Menschen und Hunde friedlich zusammenleben.
Zumindest hat ihnen das ihr Vater erzählt.
Doch der Weg dorthin ist weit
und überall lauern Gefahren.
Um nicht von wilden Hunden überrascht zu werden,
schlafen die Kinder auf Bäumen.
Als sie eines Tages
von einem Rudel angegriffen werden,
sind es ausgerechnet die Hunde Nipper,
Dash und Stubby, die ihnen helfen.
Zusammen mit Bilkis, der jungen Kriegerin,
machen sich die sechs Streuner
auf den Weg nach Hoparion.
Aber ihr Zusammenhalt
wird auf eine harte Probe gestellt,
denn nicht nur Bilkis
und der alte Stubby
haben vor den anderen gefährliche Geheimnisse.
Meine Meinung:
Ein ganz wundervolles Buch aus der Feder
von Rüdiger Bertram.
Es war mein erstes Buch des Autors,
aber ganz sicherlich nicht mein Letztes.
Es handelt sich dabei um eine Dystopie
für Kinder ab 10 Jahren,
die aber auch älteren Semestern, wie mir,
sehr gut gefallen wird.
Die Geschichte ist sehr flüssig zu lesen
und auch sehr spannend erzählt.
Ich fand es sehr schön,
zusammen mit Judith, Abi, Bilkis, Nipper,
Dash und Stubby nach Hoparion
zu suchen.
Ob sie es letztendlich geschafft haben,
ja, das müsst Ihr schon selbst herausfinden!
Es lohnt sich auf jeden Fall!
Fantastische 5 Sterne für "Streuner"
>> Auf der Suche nach Hoparion << !!!
Bewertung
5/5
08.12.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Absolut empfehlenswert
Wir begleiten Judith und ihren jüngeren Bruder Abi durch ein trostloses Land. Nach dem TAG ist die Erde von einer Ascheschicht bedeckt. Essen und sauberes Wasser sind rar. Über die letzten Windräder herrschen die Elektro-Könige, denn Strom ist eine begehrte Währung. Judith und Abi haben bisher überlebt, weil ihr Vater ihnen drei Regeln gelehrt hat. Hunde sind gefährlich.; Halte dich von ihnen fern; und überlebe!
Als die Kinder der Kriegerin Bilkis begegnen, schließen sie sich zusammen. Denn drei sind besser als zwei. Und dann begegnen ihnen drei Hunde, die merkwürdig zutraulich sind und ihnen aus einer Gefahrensituation helfen. Von da an gehören auch die Hunde zu ihnen. Denn drei sind kein Rudel, aber sechs schon eher! Jetzt sollten sie es doch schaffen bis nach Hoparion zu kommen. Dort soll es besser sein. .
Aber auf dem Weg dorthin müssen sie öfters um das blanke überleben kämpfen. Immer wieder begegnen ihnen Menschen und Hunde. Und die meisten sind ihnen nicht wohlgesonnen!
Der Autor hat für Kinder einen dystopischen Roman geschrieben. !Ann weiß nicht genau was an dem TAG passiert ist. Da kann jeder sich ein Szenario ausdenken. In abwechselnden Kapiteln wird einmal aus der Sicht von Judith und einmal aus Sicht von Nipper, einem der Hunde, erzählt. So kann man sehr gut den Gedanken und Ängsten folgen.
Das Buch vermittelt die Freundschaft und den Zusammenhalt. Zusammen kann man vieles schaffen! Auch die Hoffnung nach einem Zusammenbruch wird gezeigt. Durch die unterschiedlichen Charaktere können wir unsere eigenen Ängste und Gefühle projektieren.
Ein absolut empfehlenswertes Buch für Kinder und Jugendliche!
Nicki.Sally
aus Mülheim
5/5
11.11.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine spannende dystopische Geschichte
Es gibt drei Regeln, die Judith und ihr Bruder Abrogast (Abi) immer von ihrem Papa gesagt bekommen haben und sie wiederholen mussten:
Erste Regel: Hunde sind gefährlich. Alle.
Zweite Regel: Halt dich fern von ihnen.
Dritte Regel: Überlebe.
Im Buch „Streuner“ von Rüdiger Bertram handelt es sich um einen dystopischen Roman, für Kinder und Jugendliche.
Ein TAG veränderte alles und so mussten sich Judith und ihr Bruder Abi allein durch die düstere Welt schlagen. In einer Welt, wo wilde Hunderudel die Herrschaft übernahmen und die beiden Kinder nur noch ein Ziel haben. Sie müssen nach Hoparion, eine Welt wo es genügend Essen und ein friedvolles Leben mit Tieren und Menschen gibt.
So begleiten wir Judith und ihr Bruder Abi auf ihren Weg. Sie treffen dabei auf die junge Kriegerin Bilkis und den Hunden Nipper, Dash und Stubby. Sie sind zusammen die „STREUNER“.
Können die Streuner gemeinsam ihr Ziel, von einem besseren Leben erreichen?
Die Geschichte wird mal aus der Sicht von Judith und mal aus der Sicht des Hundes Nipper erzählt. Durch einer etwas anderen Schriftart, der schlichte Wortwahl, wird den Kindern sehr schnell klar, wann Nipper etwas erzählt. Die Idee des Autors fand meine 11-jährige Tochter super und gab ihr zu den kurz gehaltenen Kapitel einen zusätzlichen Anreiz zum weiterlesen.
In der Geschichte werden Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt, Vertrauen und Mut sehr gut vermittelt. Mit viel Spannung sind wir so durchs Buch geflogen und dabei sind uns alle Figuren ans Herz gewachsen.
FAZIT
Meine Tochter und mir hat der tolle Schreibstil und die Idee besonders gut gefallen. Wir waren von Anfang bis zum Ende sehr gespannt und konnten das Buch nicht mehr aus den Händen legen.
Unserer Meinung nach ein gelungener dystopischer Roman, in dem viele wichtige Werte vermittelt werden.
Von uns gibt es ganz klare 5 von 5 Sterne
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