Produktbild: Esthers Verschwinden

Esthers Verschwinden Roman

19

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

439

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3,5 cm

Gewicht

443 g

Farbe

Wollweiß / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Eli's Promise

Übersetzt von

Gabriele Weber-Jarić

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3820-1

Beschreibung

Rezension

»ein gut gelungenes Bild einer tragischen Familiengeschichte«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

439

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3,5 cm

Gewicht

443 g

Farbe

Wollweiß / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Eli's Promise

Übersetzt von

Gabriele Weber-Jarić

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3820-1

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Eva_G

    5/5

    13.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der Holocaust und eine Familie mittendrin...

    Lublin 1939: Die Familie Rosen betreibt seit drei Generationen eine große Baufirma und ist in der Stadt sehr angesehen. Der Vater und sein Sohn Eli führen den Betrieb gemeinsam, während der zweite Sohn Louis in der Jeschiwa Chachmei, der Schule der weißen Männer, arbeitet und in den alten jüdischen Schriften forscht. Elis Frau Esther fürchtet ab dem Kriegsbeginn um ihr Leben und das ihres Sohnes Isaak, denn sie kann die Aussagen Hitlers nicht als leeres Gerede abtun, wie es viele andere Juden zu dieser Zeit tun. Doch Eli wird noch lange brauchen, bis er es endlich so sehen kann wie sie, denn er vertraut auch auf das Geschick seines Angestellten Max, der gute Verbindungen zu den Deutschen hat und daher seinen Schutz verspricht... DP-Lager Föhrenwald 1946: Eli und sein Sohn wurden vor einem Jahr aus dem Konzentrationslager Buchenwald befreit und warten nun in diesem überfüllten Lager auf ihr Visum für einen Neuanfang in Amerika. Nur leider sind die Wartelisten lang, sodass ein Ganove wie Max es nicht schwer hat, bald Visa an reiche Juden zu verkaufen, die so schneller in die USA einreisen dürfen. Eli ist entsetzt und schwört sich, diesem Gauner endlich das Handwerk zu legen... Amerika 1966: Eli lebt nun in Amerika und sucht nach einem Zimmer in Chicago. Keiner weiß genau, wo er arbeitet und auch sonst ist er eher verschlossen. Doch in Mimi Gold, der Journalistin, sieht er endlich einen Weg, wie er seinem Ziel ein wenig näher kommen kann... Ronald H. Balson hat einen sehr klaren und flüssig zu lesenden Schreibstil, der aber trotzdem nicht an Emotionen spart. Die gründliche zeitgeschichtliche Recherche bemerkt der Leser sehr schnell und lernt diese auch schnell zu schätzen. Die Erzählweise auf drei Zeitebenen gleichzeitig, die immer wieder wechseln, allerdings nicht nach jedem Kapitel, macht den Roman überaus interessant und fördert den Drang, immer weiterlesen zu wollen. Mir hat der Roman sofort gefallen und ich habe voller Spannung immer weitergelesen. Lang war mir nicht eindeutig klar, was denn die Zeitebene 1966 mit den anderen beiden zu tun hat, doch gegen Ende klärt sich auch das und so hatte ich immer wieder etwas zu rätseln und habe versucht, die Zusammenhänge herzustellen. Da ich großer Liebhaber von historischen Romanen bin, fand ich es herausragend, wie nah sämtliche Namen und Geschehnisse an der Realität waren und lediglich die Protagonisten der Familie Rosen, die Familie Gold, Max Poliske und die Familie Zielinski frei erfunden waren.

  • Eva_G

    5/5

    13.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der Holocaust und eine…

    Der Holocaust und eine Familie mittendrin... Lublin 1939: Die Familie Rosen betreibt seit drei Generationen eine große Baufirma und ist in der Stadt sehr angesehen. Der Vater und sein Sohn Eli führen den Betrieb gemeinsam, während der zweite Sohn Louis in der Jeschiwa Chachmei, der Schule der weißen Männer, arbeitet und in den alten jüdischen Schriften forscht. Elis Frau Esther fürchtet ab dem Kriegsbeginn um ihr Leben und das ihres Sohnes Isaak, denn sie kann die Aussagen Hitlers nicht als leeres Gerede abtun, wie es viele andere Juden zu dieser Zeit tun. Doch Eli wird noch lange brauchen, bis er es endlich so sehen kann wie sie, denn er vertraut auch auf das Geschick seines Angestellten Max, der gute Verbindungen zu den Deutschen hat und daher seinen Schutz verspricht... DP-Lager Föhrenwald 1946: Eli und sein Sohn wurden vor einem Jahr aus dem Konzentrationslager Buchenwald befreit und warten nun in diesem überfüllten Lager auf ihr Visum für einen Neuanfang in Amerika. Nur leider sind die Wartelisten lang, sodass ein Ganove wie Max es nicht schwer hat, bald Visa an reiche Juden zu verkaufen, die so schneller in die USA einreisen dürfen. Eli ist entsetzt und schwört sich, diesem Gauner endlich das Handwerk zu legen... Amerika 1966: Eli lebt nun in Amerika und sucht nach einem Zimmer in Chicago. Keiner weiß genau, wo er arbeitet und auch sonst ist er eher verschlossen. Doch in Mimi Gold, der Journalistin, sieht er endlich einen Weg, wie er seinem Ziel ein wenig näher kommen kann... Ronald H. Balson hat einen sehr klaren und flüssig zu lesenden Schreibstil, der aber trotzdem nicht an Emotionen spart. Die gründliche zeitgeschichtliche Recherche bemerkt der Leser sehr schnell und lernt diese auch schnell zu schätzen. Die Erzählweise auf drei Zeitebenen gleichzeitig, die immer wieder wechseln, allerdings nicht nach jedem Kapitel, macht den Roman überaus interessant und fördert den Drang, immer weiterlesen zu wollen. Mir hat der Roman sofort gefallen und ich habe voller Spannung immer weitergelesen. Lang war mir nicht eindeutig klar, was denn die Zeitebene 1966 mit den anderen beiden zu tun hat, doch gegen Ende klärt sich auch das und so hatte ich immer wieder etwas zu rätseln und habe versucht, die Zusammenhänge herzustellen. Da ich großer Liebhaber von historischen Romanen bin, fand ich es herausragend, wie nah sämtliche Namen und Geschehnisse an der Realität waren und lediglich die Protagonisten der Familie Rosen, die Familie Gold, Max Poliske und die Familie Zielinski frei erfunden waren.

  • Lesegenuss

    aus Freiburg

    5/5

    01.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Als die 6. US-Panzerdivision…

    Als die 6. US-Panzerdivision im April 1945 das Lager Buchenwald erreicht, werden die Soldaten mit Bildern konfrontiert, die sie ihr Leben lang nicht vergessen werden. Einer der Insassen macht den Soldaten verständlich, dass es noch einen Kinderblock gebe. Dort müssten sich so um die tausend Kinder aufhalten, unter anderem auch sein Sohn Isaak. Er selbst hieße Eli Rosen. Der unsägliche Krieg war beendet. Doch das Leid noch nicht. Viele der befreiten Juden suchten den Schutz bei der US-Army. In dem DP Lager Föhrenwald waren auch Eli und Isaak untergekommen. Dort ging ein Gerücht um, dass es jemanden gebe, der Visa verkaufe, so dass man schneller einwandern könne. Eli hört davon und das der Name des Mannes wohl Max sei. Und diesen hatte Eli in schlechter Erinnerung, hatte dieser doch damals in Lublin sein Versprechen nicht gehalten. Dort besaß die Familie Rosen eine Baufirma. 1939 Deutschland hat Polen den Krieg erklärt. Die Familie Rosen waren Juden, wie so viele Bewohner in Lublin. Elis Frau Esther macht immer wieder klar, dass sie von hier fort müssten. Doch nun war es zu spät. Die deutschen Soldaten marschierten in Lublin ein. Und alle jüdischen Bewohner mussten in das ärmste Viertel umziehen. Nach Ende des I. Teils habe ich erst einmal eine kleine Pause eingelegt. Die Geschichte bis dorthin zu lesen, hatte mich ziemlich aufgewühlt. Wozu der Mensch doch fähig ist, grausam. Ich werde so nichts weiter von der Handlung spoilern. Der II. Teil setzt sich im Mai 1965 in den USA, Chicago, Albany Park, fort. Dort bezieht Eli Rosen eine Wohnung bei Ruth Gold. Er arbeite für die Regierung, gab er ihr an. Die meisten Einwohner in Albany Park waren aus Europa eingewandert. Hier nun wird Eli mit einer Journalistin einem Komplott versuchen auf die Spur zu kommen. Es ist die Zeit des Vietnamkriegs. Und er wird auf einen alten Bekannten stoßen, Max. Der Mann, dem er so blind vertraut hatte und dieser letztendlich sein Versprechen nicht gehalten hatte. Seine Familie zu schützen, das wollte Max. Aber Esther war seit 1942 verschwunden. Auf drei Zeitebenen wird die Geschichte um die Familie Rosen erzählt. Hier wird die dunkelste Geschichte Deutschland klar und bildhaft dargestellt, wobei die einzelönen Charaktere zwar gut aufgestellt sind, aber dennoch nicht die Geschichte überlagern. In dem ganzen Roman erkennt man die exzellente Recherche des Autors. Gerade die aufgenommenen Themen benötigen keine Hervorhebung der Protagonisten, die das alles überlagern. Sie sind so eingebaut, dass es im Gesamtpaket eine spannende Geschichte gibt. "Esthers Verschwinden" ist ein weiterer Roman aus der Feder des Autors Ronald H. Balson, den ich gelesen habe. Und es war nicht nur das Cover, auf welches ich aufmerksam wurde, auch der Infotext. Es hat mich überzeugt durch den Schreibstil, der Erzählweise, der akribischen Recherche, allein schon durch die Themen. Ich selbst musste doch ab und an eine Pause einlegen, um das Gelesene sacken zu lassen. Auch wenn es zeitweise keine leichte Kost ist, gebe ich meine absolute Leseempfehlung!

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    15.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die lange Suche nach der Wahrheit

    Dieses Buch ist in drei Teile gegliedert und erzählt in drei Zeitsträngen Eli Rosens erbitterte Suche nach seiner Frau Ester, die aus dem Ghetto in Lublin spurlos verschwand. Anschaulich und authentisch werden sein Leben und seine Bemühungen der Wahrheit auf den Grund zu kommen in den Jahren 1939, 1946 und 1965 beschrieben. Während der Besetzung Polens durch die deutsche Wehrmacht vertraut er Max Poleski, der ihm gegen Bezahlung verspricht, ihn und seine Familie vor den Nazis und der damit verbundenen Judenverfolgung zu schützen. Während Ester Max misstraut, glaubt Eli seinen Versprechen. Doch plötzlich ist Ester verschwunden. 1946 befindet sich Max, ganz knapp dem Tode entkommen, in einem Lager der Amerikaner für Displayed Persons in Bayern und wartet mit seinem Sohn Isaac auf ein Visum in die USA. Hier stößt er plötzlich wieder auf den korrupten und zwielichtigen Max. 1965, im dritten Zeitstrang, erleben wir Eli Rosen in Chicago, wo er im Auftrag der Regierung einem Komplott auf die Spur kommen soll. Auch hier trifft er auf keinen Unbekannten. In kurzen und eindringlichen Kapiteln schildert Ronald H. Balson die Befreiung aus dem Konzentrationslager Buchenwald durch die Amerikanische Armee, das Leben und das Warten auf Ausreise im amerikanischen Lager und den dortigen Kampf gegen Korruption und Schwarzmarkthandel. In Chicago, zu Zeiten des Vietnamkrieges, bemüht er sich, dem damaligen Kriegsgewinnler Max endlich Gerechtigkeit zukommen zu lassen. Die Handlung ist überaus spannend und realistisch beschrieben. Die Charaktere hat der Autor lebendig und glaubhaft dargestellt. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und führt flüssig durch dieses Buch. Mein Fazit: Ein Stück deutscher Zeitgeschichte, die unter die Haut geht und noch lange im Gedächtnis bleibt. 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    5/5

    18.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Versprechen, die man nicht halten kann – tragisches Schicksal

    Eli Rosen betreibt mit seinem Vater ein Baugeschäft in Lublin. Mit Ehefrau Esther und Sohn Isaak führen er ein gutes, weitgehend sorgenfreies Leben - bis die Nazis Polen besetzen und die jüdischen Einwohner zum Spielball der Besatzer werden. Eli verspricht seiner Frau, die Familie zu schützen und Max Poleski soll ihm dabei helfen. Doch hat er da aufs richtige Pferd gesetzt? Dem Autor gelingt es das schmierige, anbiedernde Verhalten von Max Poleski überzeugend zu beschreiben und dabei die Machtlosigkeit der Familie Rosen, die ich beim Lesen unwahrscheinlich bedauert habe, dem Leser zu vermitteln. Regelrecht wütend konnte man werden. Während Esther die Bedrohung durch die Nazis und die Skrupellosigkeit von Max sowie die Haltlosigkeit seiner Versprechungen realistisch einschätzt, ist Eli zu blauäugig. Immer wieder glaubt er den Versprechungen von Max. Kein Wunder, denn der versteht es kleinere Dinge für Elis Familie zu regeln, so dass Eli wieder neues Vertrauen zu ihm fasst. Wie ein sich windender Aal macht er Max Versprechungen, die er nicht einhält. Denn vorrangig geht es Max um sein eigenes Wohl und die eigene Bereicherung. Auch nach dem Krieg treffen sich Eli und Max wieder… Dieser auf 3 Zeitebenen erzählte Schicksalsroman hat mich überzeugt. Ich kann ihn zu 100 % weiterempfehlen und 5 Lese-Sterne sind da vollauf verdient.

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    Natascha Beckmann

    Thalia Baunatal – Ratioland Baunatal

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    5/5

    17.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ronald H. Balson berührt mich...

    Ronald H. Balson berührt mich immer zutiefst. Die Geschichte spielt auf drei Zeitebenen und rollt die Geschichte von Esthers Verschwinden nach und nach auf. Fiese Machenschaften die sich von der NS Zeit bis in die 1965 Jahre in Amerika hinziehen. Sehr bewegend und spannend!!

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