Die Kakerlake

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

17,9/11,1/1,7 cm

Gewicht

144 g

Beschreibung

Rezension

»Ian McEwan gilt als einer der besten britischen Autoren der Gegenwart.« Thomas David / Stern Stern

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

17,9/11,1/1,7 cm

Gewicht

144 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Cockroach

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24581-3

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Bewertung am 21.07.2020

Bewertungsnummer: 460995

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was ist, wenn sich herausstellt, dass wichtige Staatsmänner mit rotblonden Haaren, in Wirklichkeit Kakerlaken sind, die sich in Menschen verwandelt haben? Diese böse und kurzweilige Satire hat mir viel Spaß bereitet und las sich wie eine wunderbare Hommage an Franz Kafka.
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Bewertung am 21.07.2020
Bewertungsnummer: 460995
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was ist, wenn sich herausstellt, dass wichtige Staatsmänner mit rotblonden Haaren, in Wirklichkeit Kakerlaken sind, die sich in Menschen verwandelt haben? Diese böse und kurzweilige Satire hat mir viel Spaß bereitet und las sich wie eine wunderbare Hommage an Franz Kafka.

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Kurzweilige Unterhaltung, aber kein Werk das ewig im Gedächtnis bleibt

wanderer.of.words am 10.04.2020

Bewertungsnummer: 1314014

Bewertet: eBook (ePUB)

"Die Kakerlake" ist skurril, satirisch und böse - also ein Buch genau nach meinen Geschmack. Komplett überzeugen konnte es mich trotzdem nicht so recht. Mit „Die Kakerlake“ hat Ian McEwan kurzerhand Kafkas „Verwandlung“ umgedreht. Hat sich bei Kafka unfreiwillig ein Mensch in eine Kakerlake verwandelt, so ist es bei McEwan genau anders herum. Das war es dann aber auch schon mit den Parallelen. McEwans Geschichte versteht sich als Satire auf den Brexit, den er in seinem Buch durch den herrlich absurden Reversalismus ersetzt. Seine skurrilen Ideen und die sarkastischen Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Leider flacht die sehr unterhaltsam beginnende Erzählung aber recht schnell ab. Die Verwandlung an sich gerät immer mehr in Hintergrund, was ich sehr schade finde, denn hier wäre noch mehr Potential vorhanden gewesen. Vielleicht ist das auch der Kürze des Buches geschuldet, das gerade mal 120 Seiten hat. Der schwarze Humor blitzt zwar immer wieder auf, doch auf der anderen Seite fehlten mir die Überraschungen und eine deutlichere Kritik.
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Kurzweilige Unterhaltung, aber kein Werk das ewig im Gedächtnis bleibt

wanderer.of.words am 10.04.2020
Bewertungsnummer: 1314014
Bewertet: eBook (ePUB)

"Die Kakerlake" ist skurril, satirisch und böse - also ein Buch genau nach meinen Geschmack. Komplett überzeugen konnte es mich trotzdem nicht so recht. Mit „Die Kakerlake“ hat Ian McEwan kurzerhand Kafkas „Verwandlung“ umgedreht. Hat sich bei Kafka unfreiwillig ein Mensch in eine Kakerlake verwandelt, so ist es bei McEwan genau anders herum. Das war es dann aber auch schon mit den Parallelen. McEwans Geschichte versteht sich als Satire auf den Brexit, den er in seinem Buch durch den herrlich absurden Reversalismus ersetzt. Seine skurrilen Ideen und die sarkastischen Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Leider flacht die sehr unterhaltsam beginnende Erzählung aber recht schnell ab. Die Verwandlung an sich gerät immer mehr in Hintergrund, was ich sehr schade finde, denn hier wäre noch mehr Potential vorhanden gewesen. Vielleicht ist das auch der Kürze des Buches geschuldet, das gerade mal 120 Seiten hat. Der schwarze Humor blitzt zwar immer wieder auf, doch auf der anderen Seite fehlten mir die Überraschungen und eine deutlichere Kritik.

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Die Kakerlake

von Ian McEwan

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Verena Flor

Thalia Lünen

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Kafka mal umgekehrt

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein derber, kafkaester Roman, in dem eine Kakerlake eines Morgens als englischer Premierminister aufwacht. McEwan in der Rolle des bizarren Autors gefällt mir immer gut. Literarisch bis an die Grenzen überhöht, obwohl Sie sich als Leser permanentem Ekel ausgesetzt fühlen. Großartig! Im Chaos leben Kakerlaken eben am glücklichsten.
4/5

Kafka mal umgekehrt

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein derber, kafkaester Roman, in dem eine Kakerlake eines Morgens als englischer Premierminister aufwacht. McEwan in der Rolle des bizarren Autors gefällt mir immer gut. Literarisch bis an die Grenzen überhöht, obwohl Sie sich als Leser permanentem Ekel ausgesetzt fühlen. Großartig! Im Chaos leben Kakerlaken eben am glücklichsten.

Verena Flor
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Paul Meichsner

Thalia Chemnitz - Galerie Roter Turm

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4/5

'Die Verwandlung' als Satire-Spektakel

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jim Sans, seines Zeichens Kakerlake, erwacht eines Tages in der Downing Street als Premierminister des Vereinigten Königreiches. Entgegen dem Protagonisten aus Kafkas "Die Verwandlung" wird das Insekt zum Mensch und findet sich außerdem in seiner Rolle auch noch ganz gut zurecht. Als größter Mann Großbritanniens stellt er zusammen mit seinem Kabinett bald nicht nur die britische Insel, sondern die komplette Welt auf den Kopf, indem er versucht eine Reihe wahnwitziger und gefährlicher Beschlüsse zu erlassen. Seine Anhänger und Feinde bedient er mit allen schmutzigen Tricks der Politikspielkiste, um sich über die Regeln der Parlamentarischen Demokratie hinweg zu setzen: Fake News, Populismus und Appell an den Nationalismus. Das Alles passiert unter dem Vorwand "nur für sein Volk" zu arbeiten. Aber welches Volk genau meint er, Menschen oder doch eher Kakerlaken? McEwan gelingt hier eine bissige Satire aktueller Politik. Die Zusammenhänge sind einfach gehalten, vieles wird zwar sehr überzogen dargestellt, wirkt aber trotzdem erschreckend glaubwürdig. Damit trifft er sehr gut den Zahn der Zeit, in der viele Entscheidungen, Beschlüsse und Aussagen bekannter Populisten nicht viel aberwitziger wirken als die Pläne einer menschgewordenen Kakerlake. Sucht man einen ganzen, durchdachten Roman, sollte man bei der Kakerlake eher passen. Sucht man hingegen kurzweilige, anregende Satire, landet man hier bei McEwan einen Volltreffer.
4/5

'Die Verwandlung' als Satire-Spektakel

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jim Sans, seines Zeichens Kakerlake, erwacht eines Tages in der Downing Street als Premierminister des Vereinigten Königreiches. Entgegen dem Protagonisten aus Kafkas "Die Verwandlung" wird das Insekt zum Mensch und findet sich außerdem in seiner Rolle auch noch ganz gut zurecht. Als größter Mann Großbritanniens stellt er zusammen mit seinem Kabinett bald nicht nur die britische Insel, sondern die komplette Welt auf den Kopf, indem er versucht eine Reihe wahnwitziger und gefährlicher Beschlüsse zu erlassen. Seine Anhänger und Feinde bedient er mit allen schmutzigen Tricks der Politikspielkiste, um sich über die Regeln der Parlamentarischen Demokratie hinweg zu setzen: Fake News, Populismus und Appell an den Nationalismus. Das Alles passiert unter dem Vorwand "nur für sein Volk" zu arbeiten. Aber welches Volk genau meint er, Menschen oder doch eher Kakerlaken? McEwan gelingt hier eine bissige Satire aktueller Politik. Die Zusammenhänge sind einfach gehalten, vieles wird zwar sehr überzogen dargestellt, wirkt aber trotzdem erschreckend glaubwürdig. Damit trifft er sehr gut den Zahn der Zeit, in der viele Entscheidungen, Beschlüsse und Aussagen bekannter Populisten nicht viel aberwitziger wirken als die Pläne einer menschgewordenen Kakerlake. Sucht man einen ganzen, durchdachten Roman, sollte man bei der Kakerlake eher passen. Sucht man hingegen kurzweilige, anregende Satire, landet man hier bei McEwan einen Volltreffer.

Paul Meichsner
  • Paul Meichsner
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Die Kakerlake

von Ian McEwan

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