Produktbild: Die Maskenbildnerin von Paris

Die Maskenbildnerin von Paris Historischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.09.2021

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

609 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841228192

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Produktdetails

Format

ePUB 3

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Erscheinungsdatum

20.09.2021

Verlag

Aufbau Digital

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448 (Printausgabe)

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2. Auflage

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Deutsch

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9783841228192

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  • AmberStClair

    aus Dorsten

    5/5

    09.04.2022

    eBook (ePUB 3)

    Die Maskenbildnerin von Paris

    In diesem Roman wird mit viel Gefühl die Lebensgeschichte von Valèrie erzählt. Sie ist eine starke Persönlichkeit die genau weiß was sie will und auch so unbeirrt ihren Weg geht. Als Künstlerin lebt sie in Paris und führt ein ausschweifendes Leben. Der Historische Hintergrund ist gut recherchierd und fügt sich hervorragend in dieser Geschichte mit ein. Eine schöne Atmosphäre ist in in dieser Erzählung, so das man sich wohlfühlt. Auch der Schreibstil ist flüssig und voller Gefühle wird diese Erlebnis erzählt. Man kann sich alles bildhaft vorstellen und die Handlungen wie die Orte waren gut beschrieben. Die Charaktere waren gut herausgearbeitet und man konnte sich in ihnen mit hineinversetzen. Ein sehr gelungener und interessanter historicher Roman!

  • Sabrina Schneider

    5/5

    12.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    dramatisches Gefühlskarussell mit einer charismatischen Künstlerin vor schöner Kulisse zu dunklen Zeiten um ein interessantes Thema

    Meine positiven Erfahrungen mit den Büchern der Autorin, der passende, interessante Klappentext und das wunderschöne Buchcover haben mich dazu animiert zu diesem Buch zu greifen. In einem gut verständlichen, angenehm zu lesenden Schreibstil und einem farbigen detailreichen Erzählstil entsteht eine spannende gefühlvolle Geschichte. Der Hauptcharakter Valerie ist sympathisch dabei authentisch, offen, scheinbar künstlerisch sehr talentiert und hat ein großes Herz für die Personen die sie kennenlernt. Paris und die bunt gewürfelte Gesellschaft der Boheme, berühmte Künstler aus dieser Zeit sind sehr authentisch und glaubhaft dargestellt. Das interessante Thema der Gesichtprothesen durch Maskenbilding ist eines das ich schon immer spannend fand und bin froh das sich Tabea König diesem gewidmet hat. Es fühlt sich sehr historisch fundiert an denn die realen bedeutenden Personen werden mit erwiesenen Fakten in eine der künstlerischen Freiheit geschuldeten Fiktion eingebunden und ergeben so ein sehr überzeugende homogene Geschichte ab. Das alles verbindet sie mit einer aufregenden und überraschenden Liebesgeschichte die sich vor dem dunklen Kapitel des 1. Weltkrieges abspielt. Ich habe auf jeder Seite mitgefiebert, fühlte mich nie gelangweilt und liebte dieses dramatische Gefühlskarusell in das wir beim Lesen involviert waren. Für mich ein historisch wertvoller dabei unterhaltsamer spannender Roman nach bester Tabea König Manier. Ich vergebe 5/5 Sterne hoffe das es vielleicht weitergeht und freue mich immer wieder auf Bücher dieser Autorin.

  • Ramona

    aus Wittenberge

    5/5

    18.12.2021

    eBook (ePUB 3)

    Sehr bewegende Geschichte

    Sehr bewegende, historische Liebesgeschichte einer jungen Frau, die sich der Kunst verschrieben hat, gegen Konventionen ankämpft und dann überschattet der 1. Weltkrieg all ihre Ziele und Träume. Wieder hat mich die Autorin mit diesem faszinierenden Buch regelrecht in den Bann gezogen. In einer Künstlerfamilie aufgewachsen, wird Valerie schnell klar, im Dorf ist sie eine Außenseiterin, deshalb will sie nach Paris und Kunst studieren. Auch wenn sie dafür ihre Jugendliebe Gabriel zurück lassen muss. Kaum in Paris Fuß gefasst und Freude gefunden bricht der 1. Weltkrieg aus. Sie erfährt, dass ihre Liebe Gabriel vermisst wird. Zu diesem Zeitpunkt weiß sie schon, das, sie von ihm schwanger ist. Valerie wird viel abverlangt, bis hin, dass ihr Kind, da sie unverheiratet ist, von ihrem Vater als Vormund an ein Waisenhaus gegeben wird. Der Weg dieser außerordentlich starken Frau wird wunderbar beschrieben, ich habe so mit ihr gefühlt, die Emotionen wurden so einfühlsam beschrieben. Fiktion und außerordentlich gute Recherche zu tatsächlich existierenden Persönlichkeiten der Kunstgeschichte wurden für mich perfekt kombiniert. Die Handlungsorte waren so bildgebend, allgegenwärtig. Dieses Buch hat mir so viel gegeben. Ich kann jedem der sich für Geschichte interessiert, es definitiv ans Herz legen. Ein Buch das mich berührt hat und nachwirkt. Ich kann nur eine klare, unbedingte Leseempfehlung aussprechen. Die Geschichte von Valerie muss man gelesen haben. Ich freue mich schon auf weitere Romane dieser für mich großartigen Autorin.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    27.11.2021

    eBook (ePUB 3)

    Lesenswert

    Dieser historische Roman von Tabea Koenig spielt Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich. Valérie, Tochter eines Künstlerehepaares ist für damalige Zeiten recht fortschrittlich erzogen, entscheidet sich gegen ihre Liebe zu Gabriel und für das Studium an der Kunstakademie in Paris. So beginnt für sie ein aufregendes Leben in Paris. Valérie lernt zahlreiche Künstler wie Modigliani oder Picasso kennen. Noch ist keiner reich, sondern man hilft sich mit Kontakten, Wohnmöglichkeiten und Absinth aus. Einer dieser Kontakte ist Apollinaire, der sie unter seine Fittiche nimmt und sie u.a. Olympe de Montesquieu und später Gertrude Stein vorstellt. Als 1914 der Große Krieg ausbricht, rücken sowohl Valéries Zwillingsbruder Jules als auch Gabriel ein. Jules fällt und Valérie kehrt für die Trauerfeierlichkeiten in das Elternhaus in Cherbourg zurück. Dort trifft sie Gabriel, der inzwischen mit Claudine verheiratet ist. Die alte Liebe flammt wieder auf und Valérie wird schwanger. Quel scandale! Unverheiratet und von einem verheirateten Mann? Soweit geht die Aufgeschlossenheit der Eltern nicht und Valérie muss ihre Tochter Julie in einem Waisenhaus abgegeben. Gabriel gilt als vermisst. Apollinaire meldet sich freiwillig und kommt mit einer schweren Kopfverletzung nach Paris zurück. Erst mit seiner Rückkehr begreift Valérie was der Krieg für die Überlebenden bedeutet. Sie lernt durch Gertrude Stein die Amerikanerin Anna Coleman Ladd kennen, die ein Atelier für die Herstellung von Gesichtsprothesen führt. Hier in dieser Werkstätte findet sie ihre Erfüllung und verliebt sich in einen Patienten – den Soldaten Louis. Doch als es ernster zwischen den beiden wird, weiß sie nicht, wie sie mit ihrem Geheimnis um Julie umgehen soll … Meine Meinung: Autorin Tabea Koenig hat sich in ihrem historischen Roman gleich mehrerer Themen angenommen. Zum einem handelt es sich um die Kunstszene von Paris in den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts und den Veränderungen, die auch die Frauen betrifft. Sie wollen ihre Rechte und Unabhängigkeit. Zum anderen zeigt sie ihren Lesern die Auswirkungen des Großen Krieges auf die Menschen und das Land. Dabei legt sie den Fokus auf die Kriegsversehrten, vor allem auf jene, deren Gesicht durch Granatsplitter oder Gewehrkugeln verunstaltet worden ist. Diese Gruppe der Kriegsteilnehmer traut sich nicht mehr unter die Menschen, weil ihre Verstümmelungen die meisten verschreckt und abstößt. Dafür hat sie penibel recherchiert und zahlreiche historische Personen in ihren Roman eingeflochten wie Gertrude Stein, Anna Coleman Ladd, die Initiatorin des Gesichtsprothesen-Atelier oder Albert Jugon, der mit vier anderen Versehrten bei der Unterzeichnung des Friedensvertrags 1919 in Versailles, die deutsche Delegation an ihre Verantwortung erinnert. „Gueules Cassées, zerhauene Visagen", werden diese Männer genannt. Diesen fünf historisch verbürgten Veteranen stellt die Autorin Louis zur Seite. Wir erfahren von der Arbeit der Künstler, die zahlreichen Männern einen kleinen Teil ihrer Würde zurückgeben könnten. Denn, „löscht man die Gesichtszüge aus, verliert der Mensch seine Identität. Ein Mann ohne Arm erzeugt Mitleid - ein Mann ohne Gesicht ruft Ekel hervor.“ (Zitat aus dem Spiegel-Bericht von 09.11.2018). Ich selbst habe bei einem Besuch der Berliner Charité solche Gesichtsprothesen und feinmechanische Hände gesehen. Der Titel hat mich zu Beginn ein wenig irritiert, weil ich an „Maskenbildnerin“ in Revue und Theater gedacht habe. Die Schlüsselszene für Valéries Werdegang als Maskenbildnerin ist jene, in der sie von Gabriels Gesicht einen Gipsabdruck macht, um ihn quasi ständig bei sich zu haben. Fazit: Ein penibel recherchierte historischer Roman, der uns die Zeit der Pariser Bohéme sowie die schrecklichen Folgen des Ersten Weltkriegs für die Versehrten näher bringt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

  • Eliza

    3/5

    02.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Die Maskierung des Krieges

    Mit viel Dramatik und Gefühl kann dieser Roman charakterisiert werden. Von der Gefühlsebene her hat mich dieses Buch persönlich nur bedingt tangiert. Das Cover ist bunt gestaltet. Erkennbar ist das Antlitz einer jungen Frau, welche über dem Stadtbild von Paris gezeichnet ist. Mit viel Fantasie könnte es sich um die junge Valérie handeln. Der Klappentext ist sehr kurzgefasst und allgemein gehalten um die Leser wesentliche Entwicklungspassagen der Erzählung geschickt vorzuenthalten. In der Story geht es um die junge Kunststudentin Valerie, welche in Paris ihren persönlichen Träumen nachgehen möchte. Aufgrund verschiedener persönlicher Schicksalsschläge und dem Beginn des ersten Weltkrieges nimmt ihr Leben eine entscheidende Wendung. Schafft sie es die Gräuel des Krieges zu überwinden, um ihr persönliches Glück zu finden. Valérie ist eine selbstbewusste junge Frau, welche für die damalige Zeit sehr emanzipiert ist. Allerdings hat sie eine besondere Schwäche für außergewöhnliche Männer und somit beginnen ihre Probleme. Ich empfand Valérie als zu naiv für das Leben und hätte mir einen etwas ausgereifteren Charakter gewünscht. Als wesentliche Nebendarsteller können Gabriel, die Jugendliebe von Valérie, Louis ihr späterer Ehemann sowie Apollinaire ein Künstler und enger Freund von Valérie, sowie Olympe eine Künstlerin genannt werden. Dabei hat mir Louis am besten gefallen, zeigt er eine wesentliche tiefere Charakterentwicklung als Gabriel, welcher oft durch Abwesenheit in entscheidenden Situationen glänzt. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und wird nur durch wenige Zeitsprünge unterbrochen, welche aber gut nachvollziehbar sind. Die Geschichte spielt in der Zeit von 1912-1920 in Frankreich und ist somit für die Leser sehr gut einordbar. Die Spannung der Erzählung speist sich aus den Ereignissen der Protagonisten und den schrecklichen Ereignissen um den ersten Weltkrieg. Der Schreibstil der Autorin ist leicht bildhaft und gut lesbar. Als Zielgruppe des Romans kommen Anhänger von historischen Romanen in Frage. Das Fazit ist gemischt. Die Erzählung von der vielfältigen künstlerischen Welt in Paris hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mich in dieser Welt bildhaft vorfinden. Allerdings wirkten mir die Handlungen mancher Personen etwas zu subtil, weswegen ich keine sehr gute Bewertung abgeben möchte. Aber die vielen im Roman vorkommenden Künstler lassen eine Ode an das Paris der zwanziger Jahre erkennen.

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