Produktbild: Die Stille vor Lilou

Die Stille vor Lilou

33

9,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.04.2021

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,4 cm

Gewicht

268 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7534-8064-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.04.2021

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,4 cm

Gewicht

268 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7534-8064-0

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    07.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geisel einer Krankheit

    Der Lehrer Jules Lefevre lebt mit seiner Frau Malin und seiner Tochter Lilou ein glückliches Familienleben. Dennoch ereilt ihn mit dem Burnout eine schwere und beeinträchtigende Krankheit. Seine Wahrnehmung ist getrübt und nimmt somit auch Einfluss auf seine bis dahin so glückliche Welt. Es ist ein schwerer und langwieriger als gedachter Gang, bis er wieder den Schritt in sein altes Leben wagen kann. Aber kaum, dass er den Mut aufgebracht hat, diesen zu tun hält sein Schicksal einen weiteren noch viel schwerwiegenderen Rückschlag parat, der ihn an seine Grenzen bringen wird... Ich habe bereits mehrere Thriller der erfolgreichen und von mir sehr geschätzten Autorin Astrid Korten gelesen und in jedem Buch konnte sie mich mit ihrem Blick in die Gedanken- und Gefühlswelt ihrer Protagonisten begeistern. Ich bin nun mit viel Vorfreude und einer hohen Erwartungshaltung in ihr neues Projekt fern der Thriller-Welt "Die Stille vor Lilou" gestartet. Schnell hatte sie mich wieder mit ihrem intensiven und gefühlvollen Schreibstil in den Bann gezogen und es gelingt ihr wieder hervorragend, den Leser in die Welt des Hauptprotagonisten Jules Lefevre zu ziehen. Es ist kein einfaches Bild, da der Protagonist an der schweren Krankheit eines "Burnouts" leidet und somit eine differenzierte Wahrnehmung der Realität empfindet und zu depressiven Zügen neigt. Anhand der fesselnden und gleichzeitig auch sehr tragischen Geschichte um Jules Lefevre zeigt Astrid Korten auf, was eine solche Krankheit mit einem Menschen und dessen Umfeld machen kann. Das Buch entwickelte sich für mich zu einem echten Page-Turner und ich konnte es nicht mehr zur Seite legen. Es gibt auf einem beeindruckenden Weg Einblick in eine fremde Welt, die aber schnell zur eigenen Realität werden kann. Insgesamt ist "Die Stille vor Lilou" ein aus meiner Sicht mehr als packender Roman, in dem die Autorin mit ihrem Erzähltalent einen respektvollen Einblick in ein leider sehr aktuelles Thema gewährt, ohne mit irgendwelches Klischees zu arbeiten. Ein äußerst lesenswertes Buch, welches ich gerne weiterempfehle und mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

  • Bewertung

    aus Ammersbek

    5/5

    07.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Hart aber ehrlich

    Jules erleidet an einen Burnout. Als ob es für ihn nicht schon ein Kampf mit der Krankheit ist, schlägt das Schicksal doppelt zu. Die Autorin schreibt in einem Stil, der einem die Krankheit gut nach erleben lässt. Die ganze Zeit weiß ich nicht, wie viel davon der Wahrheit entspricht und was eher das psychische der Krankheit geschuldete ist. Jules hat eigentlich am Anfang jegliche Unterstützung, kann es aber nicht als solche sehen. Die Aufteilung ist immer gleich und gut aufgeteilt. In jedem Kalender erfährt man sowohl etwas aus der Gegenwart als auch aus der Zeit vor den Schicksalsschlägen. Ich finde es gut, dass die Autorin nichts verharmlost. Auch das Ende finde ich schlüssig und gut gewählt. Ich kann das Buch nicht nur solchen empfehlen, die gerne Bücher mit Schicksalsschlägen lesen, sondern auch Angehörigen von erkrankten, da es einen guten Einblick gibt, wie die Menschen bei einer solchen Erkrankung denken und fühlen.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    07.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine tragische Geschichte zum Burnout

    Der Lehrer Jules muss seinen Beruf unterbrechen wegen Burnout. Selbst das Glück mit seiner Frau Mallin und seiner kleinen Tochter Lilou kann er nicht mehr genießen, seine Wahrnehmung ist getrübt, er ist psychisch instabil. Als sein Rektor ihm einen Kurzbesuch abstattet, begegnet er ihm mit Misstrauen. Die Autorin Astrid Korten erzählt die Geschichte aus der Sicht des Lehrers. Und so verwirrt sich der Leser so sehr in Jules‘ Erleben, dass nicht mehr unterschieden werden kann zwischen Realität und Wahn. Düster ist die Atmosphäre des Buches, man liest es nicht einfach mal so nebenher. Burnout kann viele Gesichter haben, Jules hat es bös erwischt. Die Symptome, die er zeigt, werden realistisch und hautnah geschildert - das ergibt ein tiefes Wechselbad der Gefühle, geprägt von düsteren Ahnungen: ein wichtiges Buch zum Thema Burnout, einfühlsam und äußerst realitätsnah geschrieben. Astrid Korten kenne ich bisher von ihren Thrillern, doch auch mit diesem Buch hat sie mich voll überzeugen können. Dieses sehr emotionale Buch voller Tragik empfehle ich unbedingt weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    5/5

    07.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Welche Wirklichkeit wirklich ist

    "Die Stille vor Lilou" von Astrid Korten ist einmal kein Thriller, wie gewohnt von der Autorin, sondern ein sehr nachdenklich machendes, eher stilles Buch. Jules Lefevre ist Lehrer und wegen seines Burn-out momentan nicht arbeiten. Er leidet sehr unter seiner Erkrankung und auch seine Frau Malin tut alles, was ihr möglich ist, um ihm zu helfen. Da das komplette Buch aus der Sicht von Jules verfasst ist, hat man als Leser seinen Blick auf die Dinge. Das ist sehr raffiniert gemacht, denn es dauert gar nicht lange und man kann, genau wie Jules, nicht mehr Wahn von Wirklichkeit unterscheiden. In der schweren Situation, in der Jules steckt, erwischt ihn dann auch noch ein so schwerer Schicksalsschlag, als seine kleine Tochter tödlich verunglückt, dass er versucht einen Schuldigen zu finden und zu richten. In die Beziehung zu seiner Frau zieht zusätzlich eine Sprachlosigkeit ein, die beiden nicht gut tut. Die Situation spitzt sich zu, die im Kopf von Jules und auch die in der Wirklichkeit. Mir hat es sehr gefallen, wie es der Autorin gelingt, die Gedanken-und Gefühlswelt von Jules zu zeigen, die wir mit ihm erleben. Alles wird so genau und bildhaft geschildert und ist trotzdem nur zum Teil real. Die Geschichte wird hier mit verschiedenen Zeitsprüngen erzählt, wodurch man erst nach und nach alle Teile zu einem großen Ganzen zusammenfügen kann. Für mich persönlich ein ganz tolles, wichtiges Buch, in dem offen über Themen geschrieben wird, die oftmals noch verschwiegen werden und über die noch eine zu große Unkenntnis vorherrscht. Eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Wülfrath

    5/5

    07.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein unglaublich starkes und emotionales Buch

    Zum Inhalt: (kopiert) Jules Lefevre ist Lehrer an der Public Ecole im normannischen Lion-sur-Mer. Jules und seine Frau Malin genießen das Familienglück mit der kleinen Tochter Lilou. Doch dann zwingt ein Burn-out Jules, sich zu Hause einzuigeln. Die Genesung verläuft schwierig, denn seine Wahrnehmung ist getrübt. Er ist psychisch instabil und paranoid. Auch als ihm Paul Moreau, der Rektor seiner Schule, einen Besuch abstattet, misstraut Jules dessen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Dennoch beschließt er schließlich, den Ratgeber über Achtsamkeit zu lesen, den Moreau ihm zur Ge-nesung mitgebracht hat. Doch als sich Jules endlich halbwegs erholt hat, schlägt das Schicksal erbarmungslos zu. Meine Meinung: Astrid Korten ist eine begnadete Autorin. Auch mit diesem Buch hat Sie mich wieder mal überrascht und mitgerissen. Sie ist die Meisterin der Verwirrung, was ist Wahr und was ist Wahn?! Diese Frage stellte ich mich sehr oft beim lesen. Das Buch befasst sich hauptsächlich mit dem Thema Burn-Out, aber man wird auch zum nachdenken angeregt betreffend der Thematiken Verlust- und Trauerbewältigun und Suizid. Ein unglaublich fesselndes und berührendes Buch, gerne hätte ich noch mehr davon gelesen. Von der ersten bis zur letzten Seite hält sich die Spannung stetig und der grossartige Schreibstil lässt die Geschichte zu einem wahren Lesehighlight werden. Mein Fazit: Von Astrid Korten habe ich schon viele Bücher gelesen, und auch diesmal hat Sie mich wieder komplett überzeugt und kann daher eine 100 %-ige Weiterempfehlung aussprechen.

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