Produktbild: Liebe / Liebe

Liebe / Liebe Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.08.2021

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

216 (Printausgabe)

Dateigröße

3067 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709939611

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

10.08.2021

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

216 (Printausgabe)

Dateigröße

3067 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709939611

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  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    31.08.2021

    eBook (ePUB)

    Das Buch hat mein Herz zerbrochen

    Achtung: Das Buch konfrontiert dich mit sexueller Gewalt, Kindesmissbrauch und Selbstverletzung Ihr Unterleib schmerzt! Jedes 2. Wochenende, wenn sie von ihrem Vater kommt, schmerzt ihr Unterleib. Ihre Tante holt sie von zu Hause ab. Die Tante bringt sie zu Papa. Papa gibt komische Gute-Nacht-Küsse. Die tun weh und dauern so lange. Er bleibt lange auf ihr liegen. Auf dem Rückweg wird sie wieder von ihrer Tante begleitet. Sie kann kaum sprechen, ihr Unterleib tut weh. Sie möchte so gerne bei ihrer Tante wohnen. Zuhause erwartet sie ihre Mutter. Die steht am Fenster, sie steht immer am Fenster und redet nie mit ihr. Mutter geht auch nie aus dem Haus. Sie hat auch einen Grossvater und eine Grossmutter, aber die hat sie bereits seit 5 Jahren nicht mehr gesehen. Ihre Erinnerungen an Grossvater bestehen nur aus Backpfeifen, die sie immerzu bekommen hat. Eines Tages zieht Papa wieder ein. Es gibt wieder Gute-Nacht Küsse. Und dann wird ein Besuch bei Grossvater geplant.. So beginnt der Roman von Marlen Pelny. Ein unglaublicher Roman. Der Anfang ist wirr, kurze Sätze, mir stellten sich dich Nackenhaare auf. Aber im Verlauf, als Sascha beginnt sich zu entspannen und vertrauen aufbaut, wird Pelnys Schreibstil auf einmal schön. Ich habe gemerkt wie auch ich mich sofort entspannte.. Ich habe das noch nie erlebt, dass ein Buch mich so mitfühlen lässt: Mich so in Panik versetzt, ich war die ganze Zeit in Alarmbereitschaft! Und sowie wieder etwas Schlimmes passiert, wechselt der Schreibstil, man konnte die Panik von Sascha förmlich spüren. Eine ganz klare Leseempfehlung- auch für Klasse 9-12 als Klassensatz!

  • Bewertung

    4/5

    28.11.2021

    eBook (ePUB)

    erschreckend und aufrüttelnd

    Inhalt: Die Geschichte einer Befreiung: Saschas Leben beginnt, als ihre Eltern sie zurücklassen. Fazit: Sascha wächst in einer gespaltenen Familie auf. Während die Mutter sie nicht beachtet und sehr lieblos ist, liebt ihr Vater sie nach seinen Worten über alles. Doch kann so eine Liebe echt sein, die ein Kind so verletzt? Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um recht schwer verdauliche Kost und die Triggerwarnung sollte ernst genommen werden, da die Geschichte Kindesmissbrauch, sexuelle Gewalt und Selbstverletzung thematisiert. Sascha erzählt eindringlich von ihrer verlorenen Kindheit und ihren Gefühlen dazu. Die Mutter ist ein Schatten in der Wohnung und beachtet ihre Tochter nur sehr selten. Ihr Vater kommt abends zu ihr, um ihr einen Gute-Nacht-Kuss zu geben, wie er es nennt und die Mutter schaut scheinbar weg. Für Sascha naht erst die Erlösung, als ihre Eltern sie ohne ein Wort bei ihrem Großvater abstellen, vor dem sie ebenfalls Angst hat. Doch der Großvater hat aus seinem früheren Verhalten gelernt und so beginnen die schönsten Jahre für Sascha. sie lernt wieder einem Menschen zu vertrauen. Auch ihr Hund, den ihr Großvater ihr schenkt trägt das seinige dazu bei, dass Sascha sich nach und nach öffnen kann. Auch ihre neue Freundin, die sie am ersten Schultag an die Hand nimmt gewinnt Saschas Herz, obwohl sie selbst ein gepeinigtes Kind ist. Wird es eine Zukunft für Sascha und Charlie geben? Werden sie jemals in der Lage sein mit ihren Schatten der Kindheit zu leben? Das müsst ihr leider selbst lesen, ich habe schon genug verraten. Schon seit der ersten Seite war ich von dem Buch gefesselt und konnte es trotz der schwer verdaulichen Kost nicht mehr aus der Hand legen. Der gute, sehr lebendige und teils poetische Schreibstil der Autorin sorgte dafür, dass die Seiten regelrecht davonflogen und ich am Ende atemlos und schockiert zurück blieb. Wie gerne hätte ich die Mädchen in die Arme genommen, getröstet und ihnen geholfen. Ich war häufig geschockt und hatte eine Gänsehaut, bei diesem Tabu-Thema. Der größte Lichtblick war für mich der Großvater, der seiner Enkelin zum ersten Mal in ihrem Leben Sicherheit und Geborgenheit schenkt. Ich durfte ein extrem aufwühlendes Buch lesen, dem ich eine breite Leserschaft wünsche, da dieses Tabu-Thema immer noch ein Schattendasein fristet. Von mir eine Leseempfehlung für diesen unbequemen und mutigen Roman.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    31.08.2021

    eBook (ePUB)

    Erschreckend

    Marlen Pelny ist Schriftstellerin und Musikerin. Ihr Roman „Liebe / Liebe“ hat es in sich, er nimmt mich mit. Er berichtet von Kindermissbrauch, sexueller Gewalt und Selbstverletzung. Das Kind Sascha erzählt mit eigenen Worten von ihren Erlebnissen. Die Mutter scheint psychisch krank zu sein. Sie spricht nicht mit ihrer Tochter, nur wenn jemand vom Jugendamt kommt, tut sie so, als sei alles in Ordnung. Das ist schon schlimm, aber der Vater kommt abends um sie zu küssen, wie er das nennt. Ich war im Anfang fast nicht fähig weiter zu lesen. Aber dann fahren sie zu dem Gro0vater, der sich freut, das sie kommt. Aber die Eltern fahren ohne ein Wort weg. # Für Sascha ist das ein großes Glück. Der Großvater kauft ihr einen Hund, den sie Rosa nennt. In der Schule gibt es dann eine Freundin Charlie. Aber auch die hat Probleme. Die Autorin hat einen guten Schreibstil.

  • Bewertung

    5/5

    03.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nichts für schwache Nerven für Menschen mit ähnlicher Erfahrung

    Das Buch ist wirklich empfehlenswert, aber Triggerwarnung müsste deutlich gemacht werden. Leider habe ich es zu spät gemerkt. Der Überlebenswille, trotz dem sexuellen Missbrauch in der eigenen Familie, ist deutlich in diesem Buch. Die emotionale Blindheit der Mutter und das Abschieben von dem Kind zu dem Opa, der eigentlich zu ihr auch nicht nett war. Ein Glück dass der Opa sich geändert hat und das Mädchen einen Hund bekommen hat. Es ist nicht einfach zu lesen, besonders für traumatisierte Menschen, aber es ist sehr wichtig dass dieses sensible Thema nicht verschwiegen wird.

  • rewareni

    aus wien

    5/5

    26.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Falsche Liebe

    Sascha erlebt ihre Kindheit als trostlos. Ihre Mutter beachtet sie kaum und ihr Vater schenkt ihr seine besondere Zuneigung, die sie aber nicht möchte. Erst als sie mit 12 Jahren zu ihrem Großvater gebracht wird erlebt Sascha das erste Mal in ihrem Leben was es heißt herzlich aufgenommen zu werden. Ihre Freundschaft zu Charlie, die offenbar so wie sie schon schmerzhafte Erfahrungen in ihrem Leben gemacht hat und die aus dem Tierheim geholte Hündin Rosa, schenken ihr in den kommenden Jahren neuen Lebensmut. Aber es gibt immer noch ihren Vater, der mit ,,besonderen“ Geschenken ihr zum Geburtstag stets eine Freude machen will. Die Schatten der Vergangenheit verfolgen Sascha deshalb immer wieder und keiner weiß, ob oder wie sie diese jemals vertreiben kann. Wenn man den Titel ,, Liebe/ Liebe“ liest, kann man sich im Grunde gar nichts darunter vorstellen. Wenn man aber dann den bewegenden und erschütternden Roman von Marlen Pelny gelesen hat, dann hat man sehr gut eine Vorstellung davon, was die Autorin damit aussagen wollte. Die ICH Erzählerin Sascha entführt den Leser in ihre traumatische Kindheit, wo die berührenden Gedanken von ihr sehr intensiv rüber kommen. Die Autorin hat dabei einen bildgewaltigen Schreibstil, wo man als Leser nicht nur einmal schlucken muss und Wut und auch Trauer dabei verspürt. Die Mutter wird dabei extrem gleichgültig gegenüber ihrer Tochter beschrieben, so als ob diese für sie gar nicht existieren würde. Die Hilflosigkeit und Verzweiflung von Sascha ist dabei in jeder Zeile zu spüren. Dann gibt es noch den Vater, der zwar nur am Rande erwähnt wird, dafür aber eine tragende Rolle im Leben seiner Tochter spielt. Dabei hat die Autorin extra eine Triggerwarnung ausgegeben, weil es in dem Roman um sexuelle Gewalt, Kindesmissbrauch und auch Selbstverletzung kommt. Aber es gibt auch einen Hoffnungsschimmer in dem Roman, wo Sascha ein neues Leben bei ihrem Großvater beginnen kann. Hier hat Marlen Pelny sehr schön die andere Art von Liebe beschrieben, die Sascha nun kennen lernen durfte. Endlich hat Sascha die Möglichkeit bekommen, ein selbst bestimmtes Leben führen zu können, obwohl die Vergangenheit sie immer wieder verfolgt. Aber sie ist eine Kämpferin und hat nun Menschen um sich, die sich ehrlich für sie und ihre Bedürfnisse interessieren. Ein emotionaler und unter die Haut gehender Roman, den die Autorin mit einer starken und wunderschönen Ausdrucksweise toll rüber gebracht hat.

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