Der Mann, der die Welt ordnete

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Beschreibung

«Gott schuf, Linné ordnete»: ein faszinierender Roman über den schwedischen Botaniker Carl von Linné
Von Leidenschaft, Ehrgeiz und Besessenheit getrieben, ringen zwei Forscher in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts um Anerkennung. Carl von Linné will Gottes Schöpfung, die Flora und Fauna, nach einem von ihm entwickelten System ordnen und zum berühmtesten Botaniker aller Zeiten werden. Zunächst wird der Schwede verkannt, publiziert aber schließlich bahnbrechende Schriften und unternimmt abenteuerliche Forschungsreisen. Erbittert bekämpft wird er dabei von dem deutschen Arzt Johann Georg Siegesbeck. Der Wissenschaftler hat sich einen bescheidenen Namen gemacht und verfasst selbst botanische Schriften. Schriften, die hinfällig werden, sollte sich Linnés Sexualsystem zur Pflanzenbestimmung durchsetzen - in Siegesbecks Augen nichts als Ketzerei ...

Details

Verkaufsrang

47885

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.12.2021

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Verkaufsrang

47885

Erscheinungsdatum

14.12.2021

Verlag

Rowohlt Verlag

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2378 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644006850

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Ist das Geld nicht wert

Coffeequeen am 27.01.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Anfang ist ja noch ok aber ab Seite 100 wird es immer unerträglicher. Wer andere Werke vom Autor kennt und auf ein ähnlich gutes Buch hofft wird enttäuscht sein.

Ist das Geld nicht wert

Coffeequeen am 27.01.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Anfang ist ja noch ok aber ab Seite 100 wird es immer unerträglicher. Wer andere Werke vom Autor kennt und auf ein ähnlich gutes Buch hofft wird enttäuscht sein.

Die Geschichte von den Bienchen und den Blümchen ;-)

Bewertung aus Heinsberg am 07.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Mögt Ihr dieses denkwürdige Bild nicht mit einer kleinen Geschichte ausschmücken? Es mit ein bisschen Drama, Krieg und weiten Reisen würzen? Gut gegen Böse, das alte Spiel, und Ihr seid natürlich der Gute. Mischt auch ruhig ein paar seltsame Zufälle hinzu. Liebe sollte natürlich auch dabei sein, und dann lasst Ihr alles mit einem dramatischen Finale enden..." Ja, genau diesen Rat von Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen hat der Autor erfolgreich mit seinem Roman in die Tat umgesetzt. Besser geht es nicht. Einfach grandios! "Egal ob es eine Lüge oder die Wahrheit ist, durch eine Geschichte wird es erst erzählenswert, oder etwa nicht?" Ja, dem stimme ich vollumfänglich zu und in diesem speziellen Fall ist es dazu noch äußerst lesenswert :-) . Auch das Nachwort, der Pflanzenanhang und die Danksagung sind faszinierend und sehr informativ. "Eine entzückende Mischung aus Humor und Ironie, aus Subtilität und Liebenswürdigkeit, erkennt Knut Hagberg in den von Linnaeus verteilten (Pflanzen)Namen..." und der Autor spiegelt diese Mischung, die Carl von Linné ausmacht, vortrefflich durch seine Geschichte wider. Dieser Roman ist Lesegenuß auf höchstem Niveau. Carl von Linnés Gebete werden im Verlauf der Geschichte auf wundersame Art und Weise erhört. Er hat einen ganz besonderen Draht zu Gott, aber nicht den direkten Draht, den sich sein Vater für und von ihm wünscht. Eine schicksalhafte Begegnung mit Johann Rothmann, einem Provinzialarzt, der ihn eins seiner Bücher nach Wahl ausleihen läßt, legt den Grundstein für sein Lebenswerk. Er wählt nämlich den dicksten Band "Institutiones Rei Herbariae" - die Methoden der Kräuterkunde von Joseph Pitton de Tournefort. Der Arzt überläßt ihm den Band mit den Worten: "Die tournefortsche Systematik ist ein interessanter Ansatz, aber nicht ganz ausgereift. Die Methode zur Unterteilung der Pflanzen müsste irgendwann einmal neu überdacht werden, am besten von jemandem, der einen frischen Blick aufs Große und Ganze hat." und bringt damit den Stein ins Rollen. Ab diesem Zeitpunkt wird Carl von Linné zum Mann, der die Welt ordnete und sein Liebesleben der Wissenschaft unterordnete. Die Erzählung der Geschichte ist für mich ein locker, flockiger Genre-Mix, der sich in zwei Erzählstränge auf unterschiedlichen Zeitebenen aufteilt: Die Erzählebene in Schweden ist ein idyllisches Cosy-Crime mit sadistischen Einschlägen und Blümchensex, das von Idealismus geprägt ist und uns mit Mythologie, Märchen und Fantastereien unterhält: Carls Hunger auf naturwissenschaftliches Wissen ist unstillbar. Die Liebe leitet ihn und weist ihm den Weg. Die Erzählebene in Rußland ist ein Thriller mit feinsinnigem, schwarzem Humor, der Qualen, Geldgier, Prestigesucht, Machtbessenheit und die Suche nach Liebe thematisiert: Dem gegenüber steht die Mißgunst/ der Hass von Johann Georg Siegesbeck, dessen Leben von dem Sprichwort "Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein." geprägt wird. Diese Polarisierung ist wunderbar ausgearbeitet und äußerst unterhaltsam. Das Spiel mit den Gegensätzen beherrscht der Autor in Perfektion. Dieser Roman entfaltet sich zu einer Liebeserklärung an die Naturwissenschaft in all ihren Facetten und vermittelt Allgemeinwissen auf äußerst unterhaltsame Art und Weise. Der Autor hat ein ganz besonderes Talent, uns Leser gedanklich in der Zeit zurückzuversetzen und uns an den Emotionen, Gedanken, Motiven und Persönlichkeitsmerkmalen der Personen teilhaben zu lassen. Genießt diese im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Zeitreise!

Die Geschichte von den Bienchen und den Blümchen ;-)

Bewertung aus Heinsberg am 07.02.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Mögt Ihr dieses denkwürdige Bild nicht mit einer kleinen Geschichte ausschmücken? Es mit ein bisschen Drama, Krieg und weiten Reisen würzen? Gut gegen Böse, das alte Spiel, und Ihr seid natürlich der Gute. Mischt auch ruhig ein paar seltsame Zufälle hinzu. Liebe sollte natürlich auch dabei sein, und dann lasst Ihr alles mit einem dramatischen Finale enden..." Ja, genau diesen Rat von Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen hat der Autor erfolgreich mit seinem Roman in die Tat umgesetzt. Besser geht es nicht. Einfach grandios! "Egal ob es eine Lüge oder die Wahrheit ist, durch eine Geschichte wird es erst erzählenswert, oder etwa nicht?" Ja, dem stimme ich vollumfänglich zu und in diesem speziellen Fall ist es dazu noch äußerst lesenswert :-) . Auch das Nachwort, der Pflanzenanhang und die Danksagung sind faszinierend und sehr informativ. "Eine entzückende Mischung aus Humor und Ironie, aus Subtilität und Liebenswürdigkeit, erkennt Knut Hagberg in den von Linnaeus verteilten (Pflanzen)Namen..." und der Autor spiegelt diese Mischung, die Carl von Linné ausmacht, vortrefflich durch seine Geschichte wider. Dieser Roman ist Lesegenuß auf höchstem Niveau. Carl von Linnés Gebete werden im Verlauf der Geschichte auf wundersame Art und Weise erhört. Er hat einen ganz besonderen Draht zu Gott, aber nicht den direkten Draht, den sich sein Vater für und von ihm wünscht. Eine schicksalhafte Begegnung mit Johann Rothmann, einem Provinzialarzt, der ihn eins seiner Bücher nach Wahl ausleihen läßt, legt den Grundstein für sein Lebenswerk. Er wählt nämlich den dicksten Band "Institutiones Rei Herbariae" - die Methoden der Kräuterkunde von Joseph Pitton de Tournefort. Der Arzt überläßt ihm den Band mit den Worten: "Die tournefortsche Systematik ist ein interessanter Ansatz, aber nicht ganz ausgereift. Die Methode zur Unterteilung der Pflanzen müsste irgendwann einmal neu überdacht werden, am besten von jemandem, der einen frischen Blick aufs Große und Ganze hat." und bringt damit den Stein ins Rollen. Ab diesem Zeitpunkt wird Carl von Linné zum Mann, der die Welt ordnete und sein Liebesleben der Wissenschaft unterordnete. Die Erzählung der Geschichte ist für mich ein locker, flockiger Genre-Mix, der sich in zwei Erzählstränge auf unterschiedlichen Zeitebenen aufteilt: Die Erzählebene in Schweden ist ein idyllisches Cosy-Crime mit sadistischen Einschlägen und Blümchensex, das von Idealismus geprägt ist und uns mit Mythologie, Märchen und Fantastereien unterhält: Carls Hunger auf naturwissenschaftliches Wissen ist unstillbar. Die Liebe leitet ihn und weist ihm den Weg. Die Erzählebene in Rußland ist ein Thriller mit feinsinnigem, schwarzem Humor, der Qualen, Geldgier, Prestigesucht, Machtbessenheit und die Suche nach Liebe thematisiert: Dem gegenüber steht die Mißgunst/ der Hass von Johann Georg Siegesbeck, dessen Leben von dem Sprichwort "Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein." geprägt wird. Diese Polarisierung ist wunderbar ausgearbeitet und äußerst unterhaltsam. Das Spiel mit den Gegensätzen beherrscht der Autor in Perfektion. Dieser Roman entfaltet sich zu einer Liebeserklärung an die Naturwissenschaft in all ihren Facetten und vermittelt Allgemeinwissen auf äußerst unterhaltsame Art und Weise. Der Autor hat ein ganz besonderes Talent, uns Leser gedanklich in der Zeit zurückzuversetzen und uns an den Emotionen, Gedanken, Motiven und Persönlichkeitsmerkmalen der Personen teilhaben zu lassen. Genießt diese im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Zeitreise!

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