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Produktbild: Poesie des Mordens

Poesie des Mordens Ein Färöer-Krimi

Aus der Reihe Färöer-Krimis
6

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.10.2021

Verlag

Edition krimi

Seitenzahl

448

Maße (B/H)

12/19 cm

Gewicht

373 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Horvna Rósan

Übersetzt von

Martin Schürholz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948972-37-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.10.2021

Verlag

Edition krimi

Seitenzahl

448

Maße (B/H)

12/19 cm

Gewicht

373 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Horvna Rósan

Übersetzt von

Martin Schürholz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948972-37-0

Herstelleradresse

Bedey und Thoms Media GmbH
Hermannstal 119k
22119 Hamburg
DE
kontakt@bedey-media.de

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  • Miss.mesmerized

    5/5

    28.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Steintór Rasmussen - Poesie des Mordens

    Kommissar Jákup á Trom ist gerade auf zweiwöchiger Fortbildung in Kopenhagen, als man dort die Leiche eines Färingers findet. Die örtliche Polizei bittet ihn, seinen Aufenthalt zu verlängern und bei der Aufklärung mitzuwirken. Der Tote ist kein Unbekannter, Tóki Narvason gilt als bester Schriftsteller der Inselgruppe. Jákup hatte sich eigentlich sehr auf die Heimat gefreut, nicht nur, weil er seine Frau und die Kinder wiedersehen wollte, sondern auch weil es das Wochenende der großen Strickclubparty im Hotel Atlantis ist, die sich niemand entgehen lässt und wo alles geschehen kann. Genau das ist auch der Fall, unter anderem gibt es am Sonntagmorgen eine Tote - die Freundin des verstorbenen Poeten. Das kann kein Zufall sein. Steintór Rasmussen entführt mit „Poesie des Mordens“ zum dritten Mal auf die Atlantikinseln, die literarisch bei weitem nicht so prominent sind wie beispielsweise Island, das zahlreichen Autoren als Krimischauplatz dient. Die außergewöhnliche Natur des Eilands spielt dieses Mal eine nachrangige Rolle, dafür wird die Handlung sehr stark durch die Traditionen - Strickclubs und deren Festivals sind mir von nirgendwo bislang untergekommen - und die spezifische Gesellschaftsstruktur getragen. Die beiden Mordfälle, bei denen nicht einmal eindeutig geklärt ist, ob es Morde sind, sind zwar das tragende Element, rücken für mich aber hinter die Figuren zurück. Immer wieder erlauben Einschübe Blicke in die Vergangenheit sowie in die Seele und das Gedankenwirrwarr eines enttäuschten Menschen. Doch reicht diese Enttäuschung, um gleich zwei Feinde aus dem Leben zu befördern? Viele Jahrzehnte gehütete Geheimnisse kommen plötzlich ans Licht und stellen so manchen Lebensentwurf infrage. Neben den herausfordernden Ermittlungen fällt dieses Mal Jàkup durch seine eigenen Qualen auf. Auch er hat ein Geheimnis, sein Umgang jedoch damit und die Tatsache, wie er mit zweierlei Maß seine Schwächen und die der anderen beurteilt, kommen unerwartet. Der bis dato rechtschaffene Polizist zeigt plötzlich eine ganz neue und nicht gerade schmeichelhafte Seite. Rasmussen hat eigenen ganz eigenen Erzählstil gefunden, der bisweilen etwas unemotional wirkt und doch fesselt. Die Geschichte ist überzeugend konstruiert und entfaltet sich erst langsam, wobei dieses Mal die Figuren herausragend gestaltet wurden und die Handlung souverän tragen und voranbringen.

  • Bewertung

    aus Mainz

    5/5

    28.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kommissar Jákup á Trom ist…

    Kommissar Jákup á Trom ist gerade auf zweiwöchiger Fortbildung in Kopenhagen, als man dort die Leiche eines Färingers findet. Die örtliche Polizei bittet ihn, seinen Aufenthalt zu verlängern und bei der Aufklärung mitzuwirken. Der Tote ist kein Unbekannter, Tóki Narvason gilt als bester Schriftsteller der Inselgruppe. Jákup hatte sich eigentlich sehr auf die Heimat gefreut, nicht nur, weil er seine Frau und die Kinder wiedersehen wollte, sondern auch weil es das Wochenende der großen Strickclubparty im Hotel Atlantis ist, die sich niemand entgehen lässt und wo alles geschehen kann. Genau das ist auch der Fall, unter anderem gibt es am Sonntagmorgen eine Tote - die Freundin des verstorbenen Poeten. Das kann kein Zufall sein. Steintór Rasmussen entführt mit „Poesie des Mordens“ zum dritten Mal auf die Atlantikinseln, die literarisch bei weitem nicht so prominent sind wie beispielsweise Island, das zahlreichen Autoren als Krimischauplatz dient. Die außergewöhnliche Natur des Eilands spielt dieses Mal eine nachrangige Rolle, dafür wird die Handlung sehr stark durch die Traditionen - Strickclubs und deren Festivals sind mir von nirgendwo bislang untergekommen - und die spezifische Gesellschaftsstruktur getragen. Die beiden Mordfälle, bei denen nicht einmal eindeutig geklärt ist, ob es Morde sind, sind zwar das tragende Element, rücken für mich aber hinter die Figuren zurück. Immer wieder erlauben Einschübe Blicke in die Vergangenheit sowie in die Seele und das Gedankenwirrwarr eines enttäuschten Menschen. Doch reicht diese Enttäuschung, um gleich zwei Feinde aus dem Leben zu befördern? Viele Jahrzehnte gehütete Geheimnisse kommen plötzlich ans Licht und stellen so manchen Lebensentwurf infrage. Neben den herausfordernden Ermittlungen fällt dieses Mal Jàkup durch seine eigenen Qualen auf. Auch er hat ein Geheimnis, sein Umgang jedoch damit und die Tatsache, wie er mit zweierlei Maß seine Schwächen und die der anderen beurteilt, kommen unerwartet. Der bis dato rechtschaffene Polizist zeigt plötzlich eine ganz neue und nicht gerade schmeichelhafte Seite. Rasmussen hat eigenen ganz eigenen Erzählstil gefunden, der bisweilen etwas unemotional wirkt und doch fesselt. Die Geschichte ist überzeugend konstruiert und entfaltet sich erst langsam, wobei dieses Mal die Figuren herausragend gestaltet wurden und die Handlung souverän tragen und voranbringen.

  • PMelittaM

    aus Köln

    4/5

    12.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Es lohnt sich, dran zu bleiben

    In Kopenhagen stirbt ein bekannter färöischer Schriftsteller, kurz darauf stürzt eine Kunstkritikerin auf den Färöern in den Tod – Mord, Selbstmord, Unfall? Hängen die Tode zusammen? Jákup à Trom, der leitende Ermittler in beiden Fällen hat kein leichtes Rätsel zu lösen, zumal ihn noch persönliche Probleme belasten. Der Roman ist bereits der dritte um die Frauen eines färöischen Strickclubs, Stricken ist auf den Färöern ein beliebtes Hobby und Strickclubs ein nationales Phänomen. Die Damen des Strickclubs haben Auftritte in verschiedener Intensität, so ist eine von ihnen die Ehefrau Jakups, eine andere Reporterin, und alle nehmen natürlich an der Strickclubparty teil, bei der die Kritikerin Inga Einarsdottir ihren letzten Auftritt hatte. Ich muss sagen, dass ich zunächst Schwierigkeiten mit dem Roman hatte, es war mein erster der Reihe, und der Erzählstil ist, vor allem für einen Krimi, schon sehr eigenwillig. Der Autor erzählt aus vielen verschiedenen Perspektiven, wobei man die einzelnen Charaktere sehr tiefgründig kennenlernt, sich aber lange fragt, was das nun alles mit den Todesfällen zu tun hat. Zudem macht auch das fast vollständige Fehlen der direkten Rede und manche Wiederholung das Lesen nicht einfacher. Irgendwann aber, knapp vor der Hälfte des Romans, war ich dann in der Erzählung angekommen, manche Verbindungen haben sich geklärt, und derjenige, der sich bereits, in kursiver Schrift und Ich-Form als Täter:in geoutet hat, wurde greifbar, ja, lange vor Schluss wusste man bereits den Namen, nur das Motiv galt es noch zu erfahren – und ein paar Überraschungen gab es schon auch noch. Und hier wurde der Roman zunehmend interessant und das Lesen fiel immer leichter – das Ausharren hat sich gelohnt. Man erfährt, wie bereits gesagt, viel über die einzelnen Charaktere, auch wenn nicht alles für die Ermittlungen relevant ist, sondern manches vielleicht nur für die Reihe. Ich werde sicher noch mindestens einen weiteren Band lesen und bin gespannt, wie ich manches dann beurteilen werde. Schon allein das Setting auf den Färöer finde ich außerdem sehr interessant. In diesem Roman erfährt man z. B. viel über deren Kunst und Kultur und hat mir direkt Lust gemacht, mich ein bisschen mehr zu informieren. Manchmal lohnt es sich einfach, an einem Roman dran zu bleiben, auch wenn es zunächst nicht so scheint. Dieser ist für mich so einer. Zunächst schwierig zu lesen, hat er mich dann doch gepackt und letztlich gut unterhalten.

  • PMelittaM

    aus Köln

    4/5

    12.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    In Kopenhagen stirbt ein…

    In Kopenhagen stirbt ein bekannter färöischer Schriftsteller, kurz darauf stürzt eine Kunstkritikerin auf den Färöern in den Tod – Mord, Selbstmord, Unfall? Hängen die Tode zusammen? Jákup à Trom, der leitende Ermittler in beiden Fällen hat kein leichtes Rätsel zu lösen, zumal ihn noch persönliche Probleme belasten. Der Roman ist bereits der dritte um die Frauen eines färöischen Strickclubs, Stricken ist auf den Färöern ein beliebtes Hobby und Strickclubs ein nationales Phänomen. Die Damen des Strickclubs haben Auftritte in verschiedener Intensität, so ist eine von ihnen die Ehefrau Jakups, eine andere Reporterin, und alle nehmen natürlich an der Strickclubparty teil, bei der die Kritikerin Inga Einarsdottir ihren letzten Auftritt hatte. Ich muss sagen, dass ich zunächst Schwierigkeiten mit dem Roman hatte, es war mein erster der Reihe, und der Erzählstil ist, vor allem für einen Krimi, schon sehr eigenwillig. Der Autor erzählt aus vielen verschiedenen Perspektiven, wobei man die einzelnen Charaktere sehr tiefgründig kennenlernt, sich aber lange fragt, was das nun alles mit den Todesfällen zu tun hat. Zudem macht auch das fast vollständige Fehlen der direkten Rede und manche Wiederholung das Lesen nicht einfacher. Irgendwann aber, knapp vor der Hälfte des Romans, war ich dann in der Erzählung angekommen, manche Verbindungen haben sich geklärt, und derjenige, der sich bereits, in kursiver Schrift und Ich-Form als Täter:in geoutet hat, wurde greifbar, ja, lange vor Schluss wusste man bereits den Namen, nur das Motiv galt es noch zu erfahren – und ein paar Überraschungen gab es schon auch noch. Und hier wurde der Roman zunehmend interessant und das Lesen fiel immer leichter – das Ausharren hat sich gelohnt. Man erfährt, wie bereits gesagt, viel über die einzelnen Charaktere, auch wenn nicht alles für die Ermittlungen relevant ist, sondern manches vielleicht nur für die Reihe. Ich werde sicher noch mindestens einen weiteren Band lesen und bin gespannt, wie ich manches dann beurteilen werde. Schon allein das Setting auf den Färöer finde ich außerdem sehr interessant. In diesem Roman erfährt man z. B. viel über deren Kunst und Kultur und hat mir direkt Lust gemacht, mich ein bisschen mehr zu informieren. Manchmal lohnt es sich einfach, an einem Roman dran zu bleiben, auch wenn es zunächst nicht so scheint. Dieser ist für mich so einer. Zunächst schwierig zu lesen, hat er mich dann doch gepackt und letztlich gut unterhalten.

  • Hornita

    aus Augsburg

    3/5

    28.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Licht und Schatten

    Mich hat die Idee eines Färöer-Krimis gereizt, weil ich wenig über die Inseln und die Kultur weiß und das außergewöhnliche Setting und die Geschichte mit dem Strickclub skurril und ansprechend war. Zu Beginn werden die Hauptpersonen alle kurz namentlich vorgestellt. Das war hilfreich, da ich etwas Probleme hatte, mir die ungewohnten Namen schnell zu merken. Trotzdem war ich am Anfang etwas verloren, weil die Erzählperspektive häufig wechselt und ich etwas Zeit brauchte, um alles richtig ein- und zuzuordnen. Mit dem ersten Toten nahm das Ganze dann nicht wirklich Fahrt auf und von Ermittlungen kann man kaum sprechen, auch Forensik kam nur nebenbei vor. Man erfährt viel über die Kunst- und Literaturlandschaft der Färöer Inseln und das Innenleben der einzelnen Personen. Das Verhältnis Dialoge (zu wenige) zu Beschreibungen (zu viele) finde ich ungünstig, weil es das Lesen etwas zäh macht. Die Grundidee fand ich ganz gut, aber die Personen sind für mich nicht alle glaubhaft und der Schreibstil ist nicht mein Geschmack. Kein klassischer Krimi.

Kundinnen und Kunden meinen

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