Manche Menschen sind grundlos traurig, ängstlich oder leiden an Schmerzen, für die es keine Erklärung gibt. Manche wollen ihr Potenzial leben und stoßen immer wieder an eine Grenze, die unüberwindbar scheint. Die Ursache kann in der Familiengeschichte liegen, wenn erlittenes Leid durch Kriegserlebnisse, Unfälle oder eine frühe Trennung von den Eltern an die nächste Generation weitervererbt wurde. Das bahnbrechende Hörbuch von Mark Wolynn zeigt einen Weg, wie dieses Erbe gelöst und integriert werden kann. Es ist ein großartiges Selbsthilfebuch, um Familientraumata zu heilen. Und um sich wieder mit sich selbst zu verbinden und endlich das eigene Leben zu leben.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Melanie Schöllnhammer
aus Steiermark
5/5
23.02.2026
eBook (ePUB)
Über Epigenetik und vererbte Traumata
Aber nicht in "Schwurbel Esoterisch Lichtarbeiter Plejaden keine Ahnung was."
(Sorry für alle, die sich jetzt angegriffen fühlen).
Mark Wolynn zeigt wissenschaftlich fundiert und trotzdem leicht verständlich erklärt auf, was in uns an Traumata schlummert, woher sie kommen (können) (dafür gibt es viele Fragen, die wir uns selber stellen können um darauf zu kommen) und vor allem natürlich, wie wir sie lösen können.
Ich finde es ist ein tolles Buch als Erweiterung (!) zu einer Therapie. Da es dort ziemlich an die Substanz geht, würde ich es nicht empfehlen ohne Therapie zu machen, es holt nämlich Dinge rauf, die ein (traumatisierter) Mensch alleine nicht tragen sollte.
Bewertung
5/5
08.09.2024
Buch (Taschenbuch)
einen faszinierenden Einblick in die Welt der transgenerationalen Traumata
Ein kraftvolles Buch, das aufzeigt, wie wir uns von den Lasten unserer Vergangenheit befreien und ein gesünderes, erfüllteres Leben führen können. Es lädt dazu ein, das eigene familiäre Erbe zu hinterfragen und sich auf den Weg der Heilung zu begeben - nicht nur für sich selbst, sondern auch für zukünftige Generationen.
Tugba
aus Alsdorf
5/5
05.08.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein Weg zu Selbsterkenntnis
Ich habe „Dieser Schmerz ist nicht meiner“ von Mark Wolynn gelesen, und es hat mich zutiefst berührt und fasziniert. Mit meinen 38 Jahren habe ich bereits einiges an Lebenserfahrung gesammelt, und doch hat mich dieses Buch auf eine Weise erreicht, die ich nicht erwartet hätte.
Wolynn spricht ein Thema an, das mir in seiner Tragweite vorher gar nicht bewusst war: Die Idee, dass wir den Schmerz und die Traumata unserer Vorfahren unbewusst in uns tragen und in unserem eigenen Leben wiederholen. Schon der Titel „Dieser Schmerz ist nicht meiner“ hat mich neugierig gemacht, weil er genau das ausdrückt, was ich manchmal empfinde – dass da Gefühle und Ängste in mir sind, die nicht zu meiner eigenen Lebensgeschichte zu passen scheinen.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist, wie Wolynn diese komplexen Zusammenhänge verständlich und greifbar macht. Er bringt nicht nur wissenschaftliche Erklärungen, sondern auch sehr berührende Fallbeispiele, die zeigen, wie diese „vererbten“ Traumata das Leben von Menschen beeinflussen können. Es war, als ob ich beim Lesen immer wieder kleine Puzzleteile meiner eigenen Geschichte entdeckte, die plötzlich Sinn ergaben.
Auch die praktischen Übungen im Buch haben mir geholfen, tiefer in meine eigene Familiengeschichte einzutauchen und besser zu verstehen, woher manche meiner Ängste und Blockaden stammen könnten. Es ist nicht einfach, sich solchen Themen zu stellen, aber Wolynn vermittelt auf eine einfühlsame Weise, dass es sich lohnt, diese Vergangenheit zu erforschen, um letztlich Heilung zu finden.
Ich kann „Dieser Schmerz ist nicht meiner“ nur wärmstens empfehlen. Es ist ein Buch, das lange nachwirkt und einen auf eine ganz besondere Reise zu sich selbst und den eigenen Wurzeln mitnimmt. Wenn du bereit bist, dich mit deiner eigenen Geschichte auseinanderzusetzen, wirst du hier viele wertvolle Erkenntnisse finden.
geheimerEichkater
aus Essen
3/5
24.05.2026
Buch (Taschenbuch)
interessant zu lesen, kann hilfreich sein
Mark Wolynn, laut Klappentexxt in den USA seit über 30 Jahren im Bereich vererbter Familientraumata tätig, hat zu seinem Bestseller „Dieser Schmerz ist nicht meiner“, das ich nicht gelesen habe, dieses Workbook geschrieben. Da die einzelnen Theorien aber in diesem Praxisbuch kurz besprochen werden, habe ich nichts vermisst. Der Autor führt in Epigenetik ein, betrachtet verschiedene Aspekte, insbsondere vier übergeordnete, gibt Fallbeispiele aus seiner Praxis und jede Menge Listen an die Hand, mit Hilfe derer man seine eigene Postion, besonders, wenn man sich noch gar nicht damit auseinandergesetzt hat, wahrscheinlich besser erkennen kann. Die vier „unbewussten Themen“ schlängeln sich durchs Buch; die Fragen und Ansätze zur Lösung können schon hilfreich sein, allerdings denke ich, dass es bei „schweren Fällen“ unbedingt einer professionellen Hilfe bedarf und dieses Buch keinesfalls ausreicht. Es ist nicht unbedingt so gedacht, dass man das komplette Buch durchliest; man kann auch direkt an seinem Thema arbeiten, nur die entsprechenden Kapitel lesen. Aus Interesse habe ich das komplette BUch gelesen, fand vieles für mich nicht zutreffend oder hilfreich. Dennoch habe ich etliche Ansätze für mich gefunden, um mich meiner Familiensituation aus anderer Perspektive zu nähern. Seit Jahren setze ich mich damit auseinander, hatte eine Lösung für mich gefunden, war aber neugierig, ob neue Aspekte eine Veränderung herbeiführen können. Vielleicht habe ich zu etwas mehr Verständnis gefunden, zumindest für den Augenblick. Ehrlich gesagt, kann ich manches Vorgeschlagene nicht nachvollziehen. Ich soll zu meinen Vorfahren Kontakt aufnehmen; die sind schon alle lange tot. Das soll kein Problem sein, und wenn ich das vererbte Familientrauma auflöse, wäre dies nicht nur für mich, ich würde auch gleichzeitig für die Verstorbenen das Gleiche erreichen und sie würden sich auch nicht mehr quälen. Möglicherweise spricht diese Sicht andere mehr an als mich. Störend und einfach zuviel fand ich auch die mir viel zu glatten Fallbeispiele der Autorenpatienten, die traumhaft schnell und gelingsicher aufgedeckt und meisterhaft gelöst wurden, was manchesmal ziemlich oberflächlich auf mich wirkte. Auch die Sicht, dass man als „Opfer“ den Eltern, zu denen man eventuell (und vielleicht auch sehr begründet) keinen Kontakt mehr hat, um den Hals zu fallen und ihnen Nettigkeiten sagen sollte, kann ich nicht als pauschale Lösungsmöglichkeit sehen. Bei eingen der angeführten Beispiele wäre ich gar nicht darauf gekommen, es als Trauma zu bezeichnen, sondern als ganz normale Situationen im Leben, die Trauer auslösen. Für mich wurden einigen Fallbeispiel übertrieben dargestellt, was vielleicht auch daran liegt, dass es Unterscheidungen in der Bewertung gibt, da sowohl der Autor als auch seine Fallbeispiele in den USA leben und man vielleicht nicht alles gleich empfindet.
Interessant fand ich es schon, dieses Buch zu lesen; einzelne Aspekte haben mich angesprochen, so dass ich vielleicht auch meine Sicht auf Vergangenes minimal ändern konnte. Wer sich eher wenig mit dem Thema auseinandergesetzt hat, wird sicherlich, schon alleine durch die Fragebögen, seine Situation hinterfragen und besser erkennen können. Vielleicht kann man dann eine Lösung entdecken; sollte man an einem Trauma leiden, würde ich aber eine andere, gerne auch eine professionelle Begleitung, empfehlen.
Bewertung
3/5
31.03.2022
Hörbuch-Download
Nicht ganz leicht umzusetzen
Also das Buch und seine These gefielen mir gut, bis sehr gut.
Doch setzt es ein gewisses Maß an Vorwissen im heilerischen Bereich voraus.
Kann jedoch mit viel Selbstarbeit auch von Laien umgesetzt werden.
Das Ziel des Buches ist die Heilung oder zumindest das Verständnis über die Herkunft des entsprechenden Leidens. Und sicherlich ein guter Ansatz zum Anfang der Vergebung.
Aber einfach nur lesen und dann anwenden funktioniert nicht, zumindest sehe ich das anders.
Interessant und vielleicht sogar auch unterhaltend fand ich es auf jeden Fall-
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3/5
18.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Wenn alles so einfach wäre:
Daß persönlicher Schmerz, Leid, Trauer und Unvermögen Ursachen in unserer Kindheit oder selbst in der Geschichte unserer Vorfahren haben können, ist bekannt.
Davon handelt dieses Buch und es ist richtig, sich erneut mit diesen psychologischen Tatsachen zu befassen. Jedoch erscheinen die Ratschläge, mit denen der Autor Abhilfe schaffen will, teilweise recht plakativ und suggerieren, jedes Problem sei damit einfach heilbar, und dies sogar innerhalb kurzer Zeit.
Da klingt ein so typisch amerikanisches "Alles ist möglich, wenn Du nur willst..." hindurch. Das erscheint mir ZU vielversprechend, zu sehr vereinfacht!
Ich hatte kürzlich den Begriff transgenerationales Trauma aufgeschnappt und wollte mich dahingehend mit passender Lektüre näher beschäftigen. Mark Wolynns Sachbuch war hier für den Einstieg genau richtig. Auf dieser Grundlage kann man dann das Interesse oder die Neugier vertiefen.
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