Produktbild: Das Geschenk
Band 2021

Das Geschenk

25

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Edition chrismon

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,4/11,4/1,6 cm

Gewicht

198 g

Farbe

Ozeanblau / Seidengrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96038-296-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Edition chrismon

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,4/11,4/1,6 cm

Gewicht

198 g

Farbe

Ozeanblau / Seidengrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96038-296-6

Herstelleradresse

edition chrismon
Blumenstraße 76
04155 Leipzig
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    02.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Spiel mit Erwartungen und (Vor-)Urteilen

    Das ältere Paar Peter und kathrin plant, das Weihnachtsfest diesmal im Urlaub und ohne erwachsene Kinder zu verbringen. Doch ein Anruf von Freund Klaus, seit einigen Jahren Witwer und seitdem nicht mehr gesehen, wirft die Pläne über den Haufen und man fährt für die Weihnachtstage zu Klaus. Doch überraschend öffnet bei Klaus eine jüngere Frau die Tür. Damit ist der vermeintliche Grund für den Besuch beim einsam geglaubten Klaus dahin, aber Peter und seine Frau bleiben. Die folgende Gefühlsachterbahn wird aus Sicht von Peter erzählt, denn auch bei Peter und Kathrin ist nicht alles so, wie es der äußere Schein vermuten lässt. Mir hat diese Weihanchtserzählung einerseits ganz gut gefallen, da gerade an Weihnachten verschiedenste Erwartungen aufeinandertreffen und die Gefühle ganz dicht an der Oberfläche sind. Und Alina Bronsky schafft es, dass der kurze Text sich mehrfach dreht und dadurch immer neue Fahrt aufnimmt. Andererseits ist der Text aber auch ein bisschen zäh, da Erkenntnisse ihre Zeit brauchen und der erzählende Protagonist, Peter, auch noch mit anderen Gedanken beschäftigt ist. Bitterböse, wie auf dem Klappentext vermerkt, passt gut zur Geschichte, das Wortwitz-Feuerwerk hat bei mir aber nicht so sehr gezündet. Dennoch eine schöne, etwas andere Weihnachtserzählung, aber mehr zum selbst lesen als zum vorlesen geeignet.

  • nicigirl85

    aus Ilsenburg

    4/5

    01.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nun macht mal auf Besinnlichkeit!

    Dieses zauberhafte Büchlein mit einer etwas anderen Weihnachtserzählung habe ich geschenkt bekommen und direkt gelesen. In der Geschichte geht es um ein Ehepaar, die nach Jahren der familiären Verpflichtungen endlich mal Weihnachten nach ihrem Geschmack feiern wollen. Doch dann ruft ein alter Freund an, dem sie kein einsames Weihnachten zumuten wollen, aber es kommt anders als erwartet. Werden es die besten oder schlimmsten Weihnachten? Peter agiert als Ich- Erzähler, so dass wir seine Emotionen sehr intensiv mitbekommen. Witzig an der Geschichte ist, dass die Autorin mit Klischees spielt. So wird aufgrund des Äußeren direkt auf Charakter und Intelligenz geschlossen und im Verlauf der Handlung wird immer deutlicher, dass hinter der Fassade und dem schönen Schein einiges im Argen steckt. Unterhaltsam war, dass man beim ungleichen Paar Klaus und Sharon schnell merkt, was sie aneinander mögen und warum sie zusammenhalten. Bei Kathrin und Peter glaubt man nur am Anfang was für ein glückliches Paar schon seit Jahrzehnten und dann beginnt die Fassade zu bröckeln und es tun sich wirklich Abgründe auf. Gerade die Zwänge und Kompromisse, die eine Partnerschaft fordert, werden durch diese Figuren enorm deutlich. Die Handlung selbst plätscherte mir etwas zu sehr vor sich hin und das viele Spazieren der Figuren war nachvollziehbar, unterbrach mir aber zu oft das Fortkommen der Geschichte. Das kompakte Format des kleinen Hardcovers macht es zu einem tollen Geschenkbuch. Fazit: Kurzweilig, lustig, unterhaltsam und ein gutes Bild einer durchschnittlichen Paarbeziehung. Lesenswert!

  • Jessi

    4/5

    19.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das etwas andere Weihnachten

    Kathrin und Peter haben die Kinder aus dem Haus - perfekt um Weihnachten mal zu feiern, wie sie es möchten. Denn vor allem Peter hat die Schnauze voll von den vermeintlich besinnlichen Festtagen.  Umso grummeliger ist er, dass sich ein alter Freund meldet und seine Frau dem armen Witwer aus Mitleid spontan einen Besuch zusagte. Doch es ist nicht alles so, wie es scheint. Den der arme Witwer Klaus hat eine Neue, und die ist noch wesentlich jünger.  Daraufhin entwickelt sich ein komplexes Geflecht aus Schuldgefühlen, Vorwürfen und subtiler Selbstbeweihräucherung. Nur ist nicht immer alles so, wie es von auf der Oberfläche scheint und unter ebendieser schlummert mehr, als man zuerst zu glauben vermag.  Nach "Barbara stirbt nicht" war "Das Geschenk" mein zweites Buch von Alina Bronsky und ich bin beeindruckt von dem feinen, aber auch manchmal schwarzen Humor, die Tiefgründigkeit und die Authentizität ihrer Figuren. Verpackt in einem wunderbaren Schreibstil. 

  • Claudia R.

    aus Berlin

    4/5

    12.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weihnachtsgeschichte, der besonderen Art

    Klappentext: Vor Jahren waren die beiden Paare einmal eng befreundet. Nun wollen Kathrin und Peter dem verwitweten, untröstlichen Klaus während der Festtage beistehen. Als ihnen jedoch die viel jüngere Sharon die Tür öffnet, bricht ihre Welt zusammen: Klaus hat eine Neue! Ein Weihnachten voller Verwicklungen und Offenbarungen nimmt seinen Lauf... Diese Weihnachtserzählung ist ein Feuerwerk voller Wortwitz, das alle vermeintlichen Selbstverständlichkeiten auf den Kopf stellt. Ein grenzenloses, bitterböses Lesevergnügen. Cover: Das Cover ist schön und symbolreich gestaltet. Eine Frau ist erkennbar und in ihren Haaren tummelt sich das Universum... eine symbolträchtige Darstellung, auch farblich gut gewählt und ein sehr interessantes Cover, das neugierig stimmt. Meinung: Ein unterhaltsame Erzählung und eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, der besonderen Art, mit Tempo. Langweilig wird es hier nicht. Jedoch hat mir hier der beschriebene Wortwitz gefehlt und auch an Tiefgründigkeit, hat es mir hier und da ein wenig gemangelt. Die Geschichte an sich ist sehr schön beschrieben und legt ein ordentliches Tempo vor. es ist sehr lebendig und wird nicht langweilig. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich recht gut lesen. Man kommt schnell und gut voran. Auch mit den Charakteren bin ich gut klar gekommen und konnte mich ganz gut in diese hineinversetzen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und auch die Story ist etwas besonders. Jedoch fehlte es mir etwas an Tiefe, da hatte ich mir manchmal etwas mehr erhofft und auch den versprochenen Wortwitz vom Klappentext, empfand ich als zu wenig, da hätte ich mir etwas mehr erwartet. An sich aber eine sehr schöne und unterhaltsame Erzählung mit ordentlich Tempo und mal eine etwas andere Weihnachtsgeschichte. Fazit: Ein unterhaltsame Erzählung und eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, der besonderen Art, mit Tempo.

  • PMelittaM

    aus Köln

    4/5

    10.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Etwas mehr Tiefe, und vor allem ein runderes Ende hätten nicht geschadet - 3,5 Sterne

    Früher waren die beiden Ehepaare Almut und Klaus, Kathrin und Peter eng befreundet, doch seit Almuts Tod vor vier Jahren ist der Kontakt abgebrochen. Als Klaus Peter und Kathrin überraschend zu Weihnachten einlädt, kann Kathrin nicht Nein sagen, offenbar braucht der Witwer Trost. Umso überraschender ist, dass sie Klaus nicht alleine antreffen, er hat eine neue Lebensgefährtin, die wesentlich jüngere Sharon. Die kurze Erzählung wird in Ich-Form von Peter erzählt, ist daher subjektiv gefärbt, und voller Missverständnisse und Vorurteile, vor allem Sharon gegenüber. Doch im Laufe der Zeit kommen auch andere Probleme zum Vorschein, und vieles entwickelt sich anders, als zunächst gedacht bzw. zeigt sich auch die Vergangenheit in einem anderen Bild. Obwohl, gerade bei der Hauptprämisse war mir schnell klar, dass es anders sein muss, als Peter es sich vorstellt. Peter und Kathrin erschienen mir schnell als schwierige Menschen, und sie waren mir, vor allem Kathrin, wenig sympathisch. Doch genau das braucht die Geschichte auch, denn es geht ja um Konflikte, Konflikte, die vielleicht aufgelöst werden können. Auch wenn die Erzählung über Weihnachten spielt, viel weihnachtliche Stimmung kommt nicht auf, aber wie sollte es auch, bei der Stimmung, die herrscht. Dabei hat sich vor allem Sharon wirklich Mühe gegeben. Ganz wird nicht klar, warum Klaus Peter und Kathrin bei diesem Fest dabei haben wollte. Letztlich fehlt es der Geschichte dann doch an Tiefe. Lesen lässt sie sich aber kurzweilig, und schon wegen der Kürze ruckzuck. Man kann sich als Leser schon seine Gedanken machen, und vielleicht auch über seine eigene Situation nachdenken, vor allem, wenn man schon etwas älter ist, wie drei der Protagonisten. Dennoch bleibt vieles oberflächlich, und gerade das Ende hätte mehr hergegeben. „Das Geschenk“ ist ein Kurzroman, der sich flott lesen lässt und einen zum Nachdenken bringen kann, etwas mehr Tiefe und vor allem ein runderes Ende hätten aber nicht geschadet. Ich vergebe 3,5 Sterne (aufgerundet wo nötig).

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