Barbara stirbt nicht

Barbara stirbt nicht

Roman

14,99 € inkl. gesetzl. MwSt.

Sofort per Download lieferbar

Versandkostenfrei
eBook verschenken
  • Sie können dieses eBook verschenken Mehr erfahren

    Sie können dieses eBook jetzt auch per E-Mail verschenken: Geschenkoption anklicken, Empfänger auswählen, Grußtext formulieren - und ganz einfach bestellen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Downloads/eBooks verschenken.

Beschreibung

Herr Schmidt taut auf.

Walter Schmidt ist ein Mann alter Schule: Er hat die Rente erreicht, ohne zu wissen, wie man sich eine Tütensuppe macht und ohne jemals einen Staubsauger bedient zu haben. Schließlich war da immer seine Ehefrau Barbara. Doch die steht eines Morgens nicht mehr auf. Und von da an wird alles anders.

Mit bitterbösem Witz und großer Warmherzigkeit zugleich erzählt Alina Bronsky, wie sich der unnahbare Walter Schmidt am Ende seines Lebens plötzlich neu erfinden muss: als Pflegekraft, als Hausmann und fürsorglicher Partner, der er nie gewesen ist in all den gemeinsamen Jahren mit Barbara. Und natürlich geht nicht nur in der Küche alles schief. Doch dann entdeckt Walter den Fernsehkoch Medinski und dessen Facebook-Seite, auf der er schon bald nicht nur Schritt-für-Schritt-Anleitungen findet, sondern auch unverhofften Beistand. Nach und nach beginnt Walters raue Fassade zu bröckeln - und mit ihr die alten Gewissheiten über sein Leben und seine Familie.

»Barbara stirbt nicht« ist das urkomische Porträt einer Ehe, deren jahrzehntelange Routinen mit einem Schlag außer Kraft gesetzt werden, und ein berührender Roman über die Chancen eines unfreiwilligen Neuanfangs.

»Barbara war perfekt, dachte er überrascht. Natürlich gab es auf der Welt noch mehr alte Frauen, schon wegen der Statistik, aber Herr Schmidt hatte sie alle gesehen: kein Vergleich zu Barbara.«

Details

  • Verkaufsrang

    808

  • Format

    ePUB

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Ja

  • Erscheinungsdatum

    09.09.2021

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

  • Verkaufsrang

    808

  • Erscheinungsdatum

    09.09.2021

  • Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • Seitenzahl

    256 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    1338 KB

  • Auflage

    1. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783462302332

Das meinen unsere Kund*innen

4.3

157 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Keine Empathie

Bewertung aus Giebelstadt am 26.12.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Mich hat dieses Buch nicht angesprochen. Ein alter Mann ohne jegliche Empathie für seine Mitmenschen blendet aus, dass seine Frau stirbt. Ich kann in diesem Buch keine Komik finden. Zudem entwickelte sich Walter ja nicht wirklich in diesem Buch. Es werden sein Rassismus, seine Homophobie, seine Behindertenfeindlichkeit und sein völlig veraltete Rollenbild dargestellt. Walter versucht seine Frau am Leben zu erhalten, indem er Kuchen bäckt und sie damit füttert. Das tut Walter nicht für Barbara, sondern einzig und allein für sich. Seine Gedanken und Gefühle gegenüber Mitmenschen sind überwiegend negativ. Ich finde das einfach nur traurig.

Keine Empathie

Bewertung aus Giebelstadt am 26.12.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Mich hat dieses Buch nicht angesprochen. Ein alter Mann ohne jegliche Empathie für seine Mitmenschen blendet aus, dass seine Frau stirbt. Ich kann in diesem Buch keine Komik finden. Zudem entwickelte sich Walter ja nicht wirklich in diesem Buch. Es werden sein Rassismus, seine Homophobie, seine Behindertenfeindlichkeit und sein völlig veraltete Rollenbild dargestellt. Walter versucht seine Frau am Leben zu erhalten, indem er Kuchen bäckt und sie damit füttert. Das tut Walter nicht für Barbara, sondern einzig und allein für sich. Seine Gedanken und Gefühle gegenüber Mitmenschen sind überwiegend negativ. Ich finde das einfach nur traurig.

Walter kommt klar

LaberLili am 11.12.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Dass Barbara nicht stirbt, steht für Walter zweifelsfrei fest: Da erkundigt er sich auch gar nicht weiter nach einer genaueren Diagnose, nachdem ihre Kinder darauf bestanden haben, sie zu einer fachärztlichen Untersuchung zu bringen. Barbara bleibt nun halt einfach liegen, isst kaum mehr, nimmt ihre Umwelt immer weniger wahr… aber während immer mehr Bekannte der einst sehr umtriebigen und engagierten Barbara vorbeikommen, um diese „noch einmal zu sehen“, bleibt Walter weiterhin überzeugt, dass Barbara eben nicht stirbt und dass er auch es auch alleine schaffen kann, sowohl Barbara zu versorgen wie auch sich um Haushalt, Garten und Hund zu kümmern. In „Barbara stirbt nicht“ bleibt man perspektivisch dicht an Walter, wobei der Erzähler faktenbasiert bleibt und neutral beobachtet; Einblicke in Walters Gefühlsleben erhält man kaum. Er ist eher von der Fraktion „oller Grantelkopf“; seine Kinder können ihm generell nichts richtig machen und ohnehin drängen sie sich Barbara und ihm für sein Empfinden nun zu sehr auf: Während er noch behauptet, alles im Griff zu haben und keine Probleme sieht, reagiert vor Allem seine Tochter entsetzt auf „Ordnung und Sauberkeit“ im Haushalt und dass sich die Wäsche längst türmt, ist Walter noch gar nicht aufgefallen, denn schließlich lägen noch genug Klamotten im Schrank. Häufig erkennt man nur durch diese Scharmützel, wie überfordert Walter mit der Situation tatsächlich ist – das Einzige, bei dem er wirklich heraussticht, ist beim Kochen und Backen. Ausgerechnet er, der zunächst nicht einmal Kaffee kochen kann und sich in der nächstgelegenen Bäckerei von einer Mitarbeiterin erklären lässt, wie man das eigentlich macht – und besagte Mitarbeiterin kurzerhand als eine Art persönlichen Erklärbär anerkennt, an die er sich in Sachen Haushaltsfragen fortan regelmäßig wendet. Mittels Barbaras Facebook-Konto, in dem sie auf ihrem PC immer noch eingeloggt ist und das er kurzerhand okkupiert, dringt er in die Community rund um einen Fernsehkoch ein, dessen Rezepte für ihn völlig klar und verständlich sind, weswegen er sie gerne nachbereitet und wird da als „Herr Barbara“ , von dem sich niemand sicher zu sein scheint, ob er nicht bloß ein Troll ist, zu einer kleinen Kultfigur ohne dass es Walter bewusst wird. Denn auch das Internet ist für ihn Neuland; Walter ist eine Figur, die auf sehr (wirklich seeeeehr!) brummige Weise ihren ganz ureigenen Charme besitzt; er nimmt kein Blatt vor den Mund und prinzipiell stellt sich hier beim Lesen ständig die Frage, wen er wohl als Nächstes brüskieren wird. Es gibt bislang wenig derart unsympathische Protagonisten, von denen ich so gerne wie von Walter gelesen habe. Dieser eher kurze Roman ist so wunderbar tragikomisch, da sich der Ernst der Situation auch erst im Verlauf Stück für Stück enthüllt, während Walter zum Beispiel immer wieder verblüfft feststellt, wie alt auch die Kinder seiner gleichaltrigen Freunde bereits sind und dass sogar jene teils schon stark ergraut sind, und wie doch mehr und mehr helfende Hände ins Haus gelangen. Ich fand es wunderbar, wie wenig schwermütig dieser Roman trotz des bedrückenden Hintergrundes doch blieb und wie immer wieder auch ein „Walter kommt klar“ durchblitzte. „Barbara stirbt nicht“ zeigt auf eindrückliche Weise, wie sehr sich der Alltag verändern kann, wenn der Partner oder in diesem Fall eben die Partnerin, nach Jahren plötzlich nicht mehr präsent ist und man sich plötzlich auch mit Aufgaben und Tätigkeitsfeldern konfrontiert sieht, an die man selbst zuvor womöglich seit Jahrzehnten keinen einzigen Gedanken verschwendet hat, weil da im gemeinsamen Haushalt die Aufteilung so klar und strikt war. Da spiegelt der Inhalt sehr schön wider, wie bewundernswert es eigentlich ist, wenn alte Menschen, die plötzlich keinen mehr neben sich haben, sich doch noch wieder in einen eigenen, geregelten Alltag hineinfinden können und sich selbst ebenfalls nicht einfach aufgeben. Dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, mich nachdenklich gemacht, mich tief berührt… leider endet es sehr abrupt und an der Stelle habe ich mich wirklich beim Lesen gestört gefühlt; ich hätte da doch sehr gerne noch zwei, drei Kapitelchen mehr gehabt.

Walter kommt klar

LaberLili am 11.12.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Dass Barbara nicht stirbt, steht für Walter zweifelsfrei fest: Da erkundigt er sich auch gar nicht weiter nach einer genaueren Diagnose, nachdem ihre Kinder darauf bestanden haben, sie zu einer fachärztlichen Untersuchung zu bringen. Barbara bleibt nun halt einfach liegen, isst kaum mehr, nimmt ihre Umwelt immer weniger wahr… aber während immer mehr Bekannte der einst sehr umtriebigen und engagierten Barbara vorbeikommen, um diese „noch einmal zu sehen“, bleibt Walter weiterhin überzeugt, dass Barbara eben nicht stirbt und dass er auch es auch alleine schaffen kann, sowohl Barbara zu versorgen wie auch sich um Haushalt, Garten und Hund zu kümmern. In „Barbara stirbt nicht“ bleibt man perspektivisch dicht an Walter, wobei der Erzähler faktenbasiert bleibt und neutral beobachtet; Einblicke in Walters Gefühlsleben erhält man kaum. Er ist eher von der Fraktion „oller Grantelkopf“; seine Kinder können ihm generell nichts richtig machen und ohnehin drängen sie sich Barbara und ihm für sein Empfinden nun zu sehr auf: Während er noch behauptet, alles im Griff zu haben und keine Probleme sieht, reagiert vor Allem seine Tochter entsetzt auf „Ordnung und Sauberkeit“ im Haushalt und dass sich die Wäsche längst türmt, ist Walter noch gar nicht aufgefallen, denn schließlich lägen noch genug Klamotten im Schrank. Häufig erkennt man nur durch diese Scharmützel, wie überfordert Walter mit der Situation tatsächlich ist – das Einzige, bei dem er wirklich heraussticht, ist beim Kochen und Backen. Ausgerechnet er, der zunächst nicht einmal Kaffee kochen kann und sich in der nächstgelegenen Bäckerei von einer Mitarbeiterin erklären lässt, wie man das eigentlich macht – und besagte Mitarbeiterin kurzerhand als eine Art persönlichen Erklärbär anerkennt, an die er sich in Sachen Haushaltsfragen fortan regelmäßig wendet. Mittels Barbaras Facebook-Konto, in dem sie auf ihrem PC immer noch eingeloggt ist und das er kurzerhand okkupiert, dringt er in die Community rund um einen Fernsehkoch ein, dessen Rezepte für ihn völlig klar und verständlich sind, weswegen er sie gerne nachbereitet und wird da als „Herr Barbara“ , von dem sich niemand sicher zu sein scheint, ob er nicht bloß ein Troll ist, zu einer kleinen Kultfigur ohne dass es Walter bewusst wird. Denn auch das Internet ist für ihn Neuland; Walter ist eine Figur, die auf sehr (wirklich seeeeehr!) brummige Weise ihren ganz ureigenen Charme besitzt; er nimmt kein Blatt vor den Mund und prinzipiell stellt sich hier beim Lesen ständig die Frage, wen er wohl als Nächstes brüskieren wird. Es gibt bislang wenig derart unsympathische Protagonisten, von denen ich so gerne wie von Walter gelesen habe. Dieser eher kurze Roman ist so wunderbar tragikomisch, da sich der Ernst der Situation auch erst im Verlauf Stück für Stück enthüllt, während Walter zum Beispiel immer wieder verblüfft feststellt, wie alt auch die Kinder seiner gleichaltrigen Freunde bereits sind und dass sogar jene teils schon stark ergraut sind, und wie doch mehr und mehr helfende Hände ins Haus gelangen. Ich fand es wunderbar, wie wenig schwermütig dieser Roman trotz des bedrückenden Hintergrundes doch blieb und wie immer wieder auch ein „Walter kommt klar“ durchblitzte. „Barbara stirbt nicht“ zeigt auf eindrückliche Weise, wie sehr sich der Alltag verändern kann, wenn der Partner oder in diesem Fall eben die Partnerin, nach Jahren plötzlich nicht mehr präsent ist und man sich plötzlich auch mit Aufgaben und Tätigkeitsfeldern konfrontiert sieht, an die man selbst zuvor womöglich seit Jahrzehnten keinen einzigen Gedanken verschwendet hat, weil da im gemeinsamen Haushalt die Aufteilung so klar und strikt war. Da spiegelt der Inhalt sehr schön wider, wie bewundernswert es eigentlich ist, wenn alte Menschen, die plötzlich keinen mehr neben sich haben, sich doch noch wieder in einen eigenen, geregelten Alltag hineinfinden können und sich selbst ebenfalls nicht einfach aufgeben. Dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, mich nachdenklich gemacht, mich tief berührt… leider endet es sehr abrupt und an der Stelle habe ich mich wirklich beim Lesen gestört gefühlt; ich hätte da doch sehr gerne noch zwei, drei Kapitelchen mehr gehabt.

Unsere Kund*innen meinen

Barbara stirbt nicht

von Alina Bronsky

4.3

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Dagmar Küchler

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Dagmar Küchler

Mayersche Essen

Zum Portrait

4/5

...Herr Schmidt muss sich ändern!

Bewertet: eBook (ePUB)

Barbara macht alles im Haushalt und ihr Mann Herr Schmidt... lässt sich bedienen. Aber dann fällt Barbara um und muss ins Bett. Das trifft Herrn Schmidt sehr! Wie was das mit dem Kaffee kochen?! Das Ganze kommt eigentlich mit viel Humor herüber, aber es steckt schon eine ganze Menge Lebenssinn und Weisheit darin. Frau Bronsky schreibt das ganze sehr gefühlvoll und bietet ein überraschendes Ende an.
4/5

...Herr Schmidt muss sich ändern!

Bewertet: eBook (ePUB)

Barbara macht alles im Haushalt und ihr Mann Herr Schmidt... lässt sich bedienen. Aber dann fällt Barbara um und muss ins Bett. Das trifft Herrn Schmidt sehr! Wie was das mit dem Kaffee kochen?! Das Ganze kommt eigentlich mit viel Humor herüber, aber es steckt schon eine ganze Menge Lebenssinn und Weisheit darin. Frau Bronsky schreibt das ganze sehr gefühlvoll und bietet ein überraschendes Ende an.

Dagmar Küchler
  • Dagmar Küchler
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Claudia Heine

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Claudia Heine

Thalia Celle

Zum Portrait

4/5

!Barbara stirbt nicht! - ein Mantra, welches Walter Kraft und Hoffnung schenkt!

Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Walter kümmert sich mit wenig Charme und dennoch aufopferungsvoll um seine Frau Barbara, die ganz plötzlich nicht mehr funktioniert. Jetzt heißt es für Walter Dinge zu lernen, von denen er gar nicht wusste, dass sie eines Lernprozesses bedürfen, denn aus Hausarbeit und Co hielt er sich geschickt und zielsicher heraus. Walter erscheint teilweise unsympathisch und grob, ist aber meist einfach nur überfordert mit der Situation. "Barbara stirbt nicht" wird zu seinem Mantra. Er muss sich und seine Rolle neu definieren, was mir eine Menge Spaß bereitet, aber mich auch demütig werden ließ. Das Hörbuch wird betont mürrisch und teilweise ein wenig griesgrämig gelesen von Thomas Anzenhofer, was Walters Schroffheit aufgrund von Unsicherheit wunderbar symbolisiert. Ein Roman der Größe zeigt, eine Ehe porträtiert (teilweise sehr humorvoll) und hoffen lässt.
4/5

!Barbara stirbt nicht! - ein Mantra, welches Walter Kraft und Hoffnung schenkt!

Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Walter kümmert sich mit wenig Charme und dennoch aufopferungsvoll um seine Frau Barbara, die ganz plötzlich nicht mehr funktioniert. Jetzt heißt es für Walter Dinge zu lernen, von denen er gar nicht wusste, dass sie eines Lernprozesses bedürfen, denn aus Hausarbeit und Co hielt er sich geschickt und zielsicher heraus. Walter erscheint teilweise unsympathisch und grob, ist aber meist einfach nur überfordert mit der Situation. "Barbara stirbt nicht" wird zu seinem Mantra. Er muss sich und seine Rolle neu definieren, was mir eine Menge Spaß bereitet, aber mich auch demütig werden ließ. Das Hörbuch wird betont mürrisch und teilweise ein wenig griesgrämig gelesen von Thomas Anzenhofer, was Walters Schroffheit aufgrund von Unsicherheit wunderbar symbolisiert. Ein Roman der Größe zeigt, eine Ehe porträtiert (teilweise sehr humorvoll) und hoffen lässt.

Claudia Heine
  • Claudia Heine
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Barbara stirbt nicht

von Alina Bronsky

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Barbara stirbt nicht