Mabena

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Roman

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Beschreibung

Gerda wie noch? Die junge Frau kann sich nicht einmal an den Nachnamen jener Vertrauensperson erinnern, die ihr zu Seite stand, als sie täglich stundenlang die Schatten an der Wand betrachtet hatte. Nun möchte sie Gerda wiederfinden. Einzig deswegen ist sie nach der Trennung von ihrem Mann zurückgekehrt nach Johannesburg. Doch Gerda ist inzwischen spurlos verschwunden. Also macht sich die junge Frau auf die Suche nach ihr - und sieht sich plötzlich mit jenen kriminellen Machenschaften konfrontiert, denen Gerda bereits auf der Spur war. Eine Spur, die sie nun aufnimmt in der Hoffnung, Gerdas Nachforschungen zu beenden und Gerda zu finden.

1985 in der Schweiz geboren. Bachelorstudium in Ethnologie und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Basel, Masterstudium und Promotion in Volkswirtschaft an der Universität St. Gallen. Dazwischen eine Vielzahl längerer Aufenthalte in Johannesburg und Kapstadt, Südafrika. Arbeitet aktuell an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Verheiratet mit zwei Kindern.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.05.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/2,4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.05.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/2,4 cm

Gewicht

522 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-31395-8

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Eine bewegende Geschichte und Suche

Lelels am 23.07.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

  Die Protagonistin kehrt, nachdem sie sich von ihrem Ehemann getrennt hat, zurück nach Johannesburg und will dort ihre frühere Freundin Gerda ausfindig machen, mit der sie während ihres ersten Aufenthalts in Südafrika viel Zeit verbracht hat. Eine Suche beginnt. Nicht nur nach Gerda, sondern auch eine Suche nach dem eigenen Selbst, eine Aufarbeitung der Vergangenheit und der Versuch, mit sich selbst ins Reine zu kommen. Unscheinbar, zurückhaltend, anspruchslos. Das sind drei Worte, die meinen ersten Eindruck von der Hauptfigur zusammenfassen. Gleichzeitig ist sie warm, liebenswürdig und weiß selber nicht wirklich, wer sie ist. Als Leser*in begleitet man sie also auch auf ihrem Weg zu sich selbst, einer Seite, die sie während ihrer langjährigen Beziehung unterdrückt hat. Sie öffnet sich nur selten Menschen, es fällt ihr relativ schwer, über sich und ihre Ziele zu sprechen. Auch wenn man eine Entwicklung im Verlauf der Geschichte erkennt und sie ihr Selbstbewusstsein und sich selbst immer mehr wiederfindet, hatte ich dennoch das Gefühl, dass ihre wirkliche Seite, die unter der Oberfläche brodeln würde, bis zum Schluss nicht herausgearbeitet wird. Das finde ich sehr bedauerlich. Von Gerda hört man nur aus außenstehenden Perspektiven. Sie wird als schüchtern und freundlich, aber auch verschlossen und arrogant beschrieben. Ich würde sie als starke Frau einschätzen, die sich für das Gute einsetzen und etwas bewirken will. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir zu Beginn schwer, da ich selber erstmal realisieren musste, bei wem es sich um welche Person handelt, und was überhaupt geschehen ist, doch nachdem ich einen Anknüpfungspunkt gefunden hatte und meine Unklarheiten sich aufklärten, bin ich gut durch die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist im einen Moment sehr simpel und im nächsten wieder hochgestochen, entspricht also nicht überall meinem eigenen Sprachgebrauch, was an manchen Stellen etwas irritierend war. Durch Rückblicke in die Vergangenheit der Protagonistin und der Nebencharaktere lernt man diese besser kennen und begreift die Beweggründe vieler Handlungen leichter, was ich sehr schön fand, da die Autorin auch Rückblicke für Menschen gewählt hat, die der Hauptfigur nur kurz begegnet sind, man dadurch aber den Eindruck gewonnen hat, dass auch das Leben dieser Nebencharaktere eine Bedeutung hat. Der Schreibstil von Alma Ramsden ist sehr auf Beschreibungen verlagert, was mir bei Beschreibungen der Umgebung oder einer Situation auch sehr gefallen hat, bei Dialogen mich aber leider etwas stört, da ich oft gerne mehr über den Inhalt der Gespräche als die Art und Weise erfahren hätte. Durch Fußnoten hat die Autorin es mir sehr erleichtert, Einblicke in Megacity Johannesburg zu gewinnen, da viele Bezeichnungen für Orte mir unbekannt waren, diese in einer Fußnote am Ende des Buches aber erläutert werden. Auch die Rückblenden fand ich, wie schon erwähnt, ansprechend und passend. Alma Ramsden zeigt in ihrem Roman positive wie negative Seiten von Johannesburg auf, ohne zu romantisieren oder in rassistische Stereotype zu verfallen, und spricht viele Themen an, die das Land und die Menschen bewegen, wie Gewalt, Kinderhandel, Korruption, aber auch Glaube, Hilfsbereitschaft und Freundschaft. Zwar ist die Perspektive auf Südafrika immer die Perspektive einer weißen Frau, doch die Protagonistin ist sich dieser Fakten selber bewusst und reflektiert auch selber über ihre eigenen Gedanken und Worte sowie die jeweilige Situation. Das empfand ich als sehr positiv. Der Kernpunkt der Handlung ist die Suche nach Gerda, weshalb ich gerne mehr über die Freundschaft der beiden Frauen erfahren hätte, was mir einfach zu kurz kam. Man liest zwar davon, dass die beiden sich gut verstanden und wichtig für einander waren, aber mir blieb bis zuletzt unklar warum. Hier hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht. Ferner zog sich die Geschichte an manchen Stellen etwas, da die Suche kaum voranging und auch Nebenhandlungen kaum existent waren.   Alles in allem hat Alma Ramsden eine bewegende Geschichte geliefert, in der sie viele wichtige und interessante Themen anspricht und Einblicke bietet in das Leben der Stadt Johannesburg, auch wenn dies in erster Linie aus der Perspektive einer weißen Frau geschieht. Es ist also ein Buch mit einem spannenden Ansatz, jedoch auch einigen Schwächen.

Eine bewegende Geschichte und Suche

Lelels am 23.07.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

  Die Protagonistin kehrt, nachdem sie sich von ihrem Ehemann getrennt hat, zurück nach Johannesburg und will dort ihre frühere Freundin Gerda ausfindig machen, mit der sie während ihres ersten Aufenthalts in Südafrika viel Zeit verbracht hat. Eine Suche beginnt. Nicht nur nach Gerda, sondern auch eine Suche nach dem eigenen Selbst, eine Aufarbeitung der Vergangenheit und der Versuch, mit sich selbst ins Reine zu kommen. Unscheinbar, zurückhaltend, anspruchslos. Das sind drei Worte, die meinen ersten Eindruck von der Hauptfigur zusammenfassen. Gleichzeitig ist sie warm, liebenswürdig und weiß selber nicht wirklich, wer sie ist. Als Leser*in begleitet man sie also auch auf ihrem Weg zu sich selbst, einer Seite, die sie während ihrer langjährigen Beziehung unterdrückt hat. Sie öffnet sich nur selten Menschen, es fällt ihr relativ schwer, über sich und ihre Ziele zu sprechen. Auch wenn man eine Entwicklung im Verlauf der Geschichte erkennt und sie ihr Selbstbewusstsein und sich selbst immer mehr wiederfindet, hatte ich dennoch das Gefühl, dass ihre wirkliche Seite, die unter der Oberfläche brodeln würde, bis zum Schluss nicht herausgearbeitet wird. Das finde ich sehr bedauerlich. Von Gerda hört man nur aus außenstehenden Perspektiven. Sie wird als schüchtern und freundlich, aber auch verschlossen und arrogant beschrieben. Ich würde sie als starke Frau einschätzen, die sich für das Gute einsetzen und etwas bewirken will. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir zu Beginn schwer, da ich selber erstmal realisieren musste, bei wem es sich um welche Person handelt, und was überhaupt geschehen ist, doch nachdem ich einen Anknüpfungspunkt gefunden hatte und meine Unklarheiten sich aufklärten, bin ich gut durch die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist im einen Moment sehr simpel und im nächsten wieder hochgestochen, entspricht also nicht überall meinem eigenen Sprachgebrauch, was an manchen Stellen etwas irritierend war. Durch Rückblicke in die Vergangenheit der Protagonistin und der Nebencharaktere lernt man diese besser kennen und begreift die Beweggründe vieler Handlungen leichter, was ich sehr schön fand, da die Autorin auch Rückblicke für Menschen gewählt hat, die der Hauptfigur nur kurz begegnet sind, man dadurch aber den Eindruck gewonnen hat, dass auch das Leben dieser Nebencharaktere eine Bedeutung hat. Der Schreibstil von Alma Ramsden ist sehr auf Beschreibungen verlagert, was mir bei Beschreibungen der Umgebung oder einer Situation auch sehr gefallen hat, bei Dialogen mich aber leider etwas stört, da ich oft gerne mehr über den Inhalt der Gespräche als die Art und Weise erfahren hätte. Durch Fußnoten hat die Autorin es mir sehr erleichtert, Einblicke in Megacity Johannesburg zu gewinnen, da viele Bezeichnungen für Orte mir unbekannt waren, diese in einer Fußnote am Ende des Buches aber erläutert werden. Auch die Rückblenden fand ich, wie schon erwähnt, ansprechend und passend. Alma Ramsden zeigt in ihrem Roman positive wie negative Seiten von Johannesburg auf, ohne zu romantisieren oder in rassistische Stereotype zu verfallen, und spricht viele Themen an, die das Land und die Menschen bewegen, wie Gewalt, Kinderhandel, Korruption, aber auch Glaube, Hilfsbereitschaft und Freundschaft. Zwar ist die Perspektive auf Südafrika immer die Perspektive einer weißen Frau, doch die Protagonistin ist sich dieser Fakten selber bewusst und reflektiert auch selber über ihre eigenen Gedanken und Worte sowie die jeweilige Situation. Das empfand ich als sehr positiv. Der Kernpunkt der Handlung ist die Suche nach Gerda, weshalb ich gerne mehr über die Freundschaft der beiden Frauen erfahren hätte, was mir einfach zu kurz kam. Man liest zwar davon, dass die beiden sich gut verstanden und wichtig für einander waren, aber mir blieb bis zuletzt unklar warum. Hier hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht. Ferner zog sich die Geschichte an manchen Stellen etwas, da die Suche kaum voranging und auch Nebenhandlungen kaum existent waren.   Alles in allem hat Alma Ramsden eine bewegende Geschichte geliefert, in der sie viele wichtige und interessante Themen anspricht und Einblicke bietet in das Leben der Stadt Johannesburg, auch wenn dies in erster Linie aus der Perspektive einer weißen Frau geschieht. Es ist also ein Buch mit einem spannenden Ansatz, jedoch auch einigen Schwächen.

Eine absolute Leseempfehlung!

Bewertung am 23.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die fünfunddreißigjährige Protagonistin reist nach Südafrika um Gerda zu finden, die einst für sie gearbeitet hat, nun aber spurlos verschwunden zu sein scheint. In Südafrika hat sie einst gelebt und doch ist sie tatsächlich nie dort gewesen, wie sie und auch der Leser bald spürt. Zu sehr war sie gefangen in ihrer eigenen Welt. Und während sie ihren Blick und ihr Herz für Gerda öffnet, weiten sich ihr Blick und ihr Herz auch für dieses unglaublich facettenreiche Land Südafrika und seine mindestens ebenso facettenreichen Menschen, für die sozialen Probleme einerseits, für die Menschen andererseits. Die Autorin nimmt den Leser mit und entführt ihn in ein zerrissenes Land voller sozialer Probleme und voller Schönheit. Ich bin nie dort gewesen, aber nach dieser Lektüre möchte ich unbedingt irgendwann Südafrika und seine Menschen kennenlernen. Es wird für die Protagonistin eine Suche nicht nur nach Gerda sondern es wird eine Suche nach ihr selbst. Die Autorin offenbart mit diesem Debütroman ein unglaublich feines Gespür für Menschen und ihr Inneres, aber auch für die Gesellschaft und ihre Vielschichtigkeit. Eine unbedingte Leseempfehlung! Vielen Dank für dieses großartige Buch, ich werde noch lange darüber nachdenken und von Südafrika träumen!

Eine absolute Leseempfehlung!

Bewertung am 23.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die fünfunddreißigjährige Protagonistin reist nach Südafrika um Gerda zu finden, die einst für sie gearbeitet hat, nun aber spurlos verschwunden zu sein scheint. In Südafrika hat sie einst gelebt und doch ist sie tatsächlich nie dort gewesen, wie sie und auch der Leser bald spürt. Zu sehr war sie gefangen in ihrer eigenen Welt. Und während sie ihren Blick und ihr Herz für Gerda öffnet, weiten sich ihr Blick und ihr Herz auch für dieses unglaublich facettenreiche Land Südafrika und seine mindestens ebenso facettenreichen Menschen, für die sozialen Probleme einerseits, für die Menschen andererseits. Die Autorin nimmt den Leser mit und entführt ihn in ein zerrissenes Land voller sozialer Probleme und voller Schönheit. Ich bin nie dort gewesen, aber nach dieser Lektüre möchte ich unbedingt irgendwann Südafrika und seine Menschen kennenlernen. Es wird für die Protagonistin eine Suche nicht nur nach Gerda sondern es wird eine Suche nach ihr selbst. Die Autorin offenbart mit diesem Debütroman ein unglaublich feines Gespür für Menschen und ihr Inneres, aber auch für die Gesellschaft und ihre Vielschichtigkeit. Eine unbedingte Leseempfehlung! Vielen Dank für dieses großartige Buch, ich werde noch lange darüber nachdenken und von Südafrika träumen!

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