Max Weber und die Organisationssoziologie Überlegungen zu einem Begriff der vormodernen Organisation
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.06.2021
Verlag
Springer Fachmedien WiesbadenSeitenzahl
93 (Printausgabe)
Dateigröße
1194 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783658339333
Organisationen gelten in der heutigen Organisationssoziologie meist als menschheitsgeschichtlich späte Errungenschaften der Moderne. Als vermeintlicher Gewährsmann dieser These wird immer wieder Max Weber angeführt. Doch weder dessen Typus "bürokratischer Herrschaft" noch dessen Begriff der "rationalen Arbeitsorganisation" - obgleich beide auf moderne Verhältnisse zugeschnitten sind - enthalten bei näherem Hinsehen zwingende Argumente für eine prinzipielle Begrenzung von Organisationen als solchen auf Moderne. Beide erreichen eigentlich erst im Kontrast zu "vormodernen" Organisationsformen ihre Tiefenschärfe. Eine Organisationssoziologie, die sich unter Vermeidung der zahlreichen gängigen Missverständnisse der Rezeption auf Max Webers Werk berufen will, muss ihren historischen Blick weiten und die Möglichkeit "vormoderner Organisationen" in Betracht ziehen.
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