Wundervolles Prequel zu "Zwillingskronen - Die Rückkehr des Weißen Hirsches"
»Zwillingskronen – Des Königs letzte Kinder« ist ein Prequel zu »Zwillingskronen – Die Rückkehr des Weißen Hirsches« und erzählt die Vergangenheit der beiden Zwillingsprinzessinnen Aiyana und Kyana.
Eine ist die Erbin des Feuers, die andere trägt Eis im Herzen, wodurch sie im Grunde nicht unterschiedlicher sein können. Jedoch verbindet sie beide die Liebe und Fürsorge zueinander, gerade in einer Welt, die von Grausamkeit beherrscht wird.
Kyana hat ein wildes und freies Herz. Sie hält ihr Leben im Palast nicht mehr aus, wo sie fremdbestimmt wird und ihr eine Zwangsehe droht. Sie macht sich einen Aufstand der Rebellen zunutze und flieht vom Hof des Königs, ahnt jedoch nicht, welche Konsequenzen ihr Handeln nach sich zieht. Im Buch begleiten wir ihre Reise auf der Suche nach sich selbst und nach etwas, das sie Heimat nennen kann. Besonders gut gefallen haben mir dabei die verschiedenen Schauplätze die wir bereisen und auch die Wegbegleiter. Mein Herz schlägt tatsächlich ein wenig für Kali, den Erben des Firnfuchsclans.
Aiyana dagegen rutscht von einem Horror zum Nächsten, stets auf der Suche nach der einzigen Person, die ihr noch geblieben ist: ihre Schwester. Sie verliert ihre Familie, ihre Heimat und ihr Vertrauen wird mehrfach erschüttert. Mit zunehmender Geschichte breitet sich die innere Kälte aus und ich konnte es so so gut verstehen..Ihr Weg führte an nicht ganz so viele Schauplätze, dafür beschäftigte sie sich mit der Magie ihrer Familie, was ich auch sehr interessant fand.
Die Tatsache das ich eigentlich schon wusste in welche Richtung das Buch gehen wird hat der Spannung überhaupt keinen Abbruch getan und ich wollte permanent einfach wissen wie es weiter geht. Die Vorgeschichte hat mir tatsächlich von der Spannung her noch einen Tick besser gefallen, als DRDWH.
Insgesamt kann ich beide Bücher auf jeden Fall ABSOLUT empfehlen.
Fibi Gramatowski
aus Berlin
5/5
15.09.2021
Buch (Taschenbuch)
fantastisch und lesenswert !
Meinung:
Mich hat die Autorin mit einem weiteren Buch überrascht. Daher habe ich mich sehr auf das Buch gefreut und hatte gewisse Erwartungen an das Buch. Dies konnte Annemarie mit vollster Zufriedenheit erfüllen.
Mir hat bereits im vorherigen Buch der Schreibstil sehr gut gefallen und konnte mich auch dieses mal vollkommen in den Bann ziehen. Ich hab mich wirklich gefreut, wieder in die Welt einzutauchen und etwas mehr zu erfahren, auch wenn das erste Buch bereits geendet hat.
Wie gesagt, mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Es war flüssig und leicht zu lesen, was es mir einfach gemacht wieder in die Welt einzutauchen. Die verschiedenen Sichtwechsel haben es mir möglich gemacht, verschiedene Charaktere besser zu verstehen und intensiver wahrzunehmen. Aiyana und Kaya konnte man dadurch besonders gut kennenlernen, was auch der Fokus war. Mich hat es von vorneherein brennend interessiert, wie Aiyana zur Eislady werden könnte. Was hat sie erlebt und was ist passiert, damit sie zu der Person geworden ist, die ich bereits kannte. Im vorherigen Buch wurde nacherzählt, was passiert ist. Sowas ändert sich mit der Zeit und von Erzähler zu Erzähler, weshalb ich unbedingt die wahre Geschichte lesen wollte und hautnah mitfühlen und erleben wollte, was Aiyana erlebt hat.
Der Einstieg in die Geschichte viel mir recht einfach, auch wenn das Gefühl beim Lesen etwas anders war, da man im Hinterkopf hatte, dass dies bereits passiert ist und nicht an dem Ende, des ersten Buches ändert.
Bereits zu Beginn des Buchs merkt man sofort, dass die Schwestern sehr unterschiedlich sind, was ich allerdings nicht anders erwartet habe. Feuer und Eis sind die größten gegensetze die es gibt, weshalb sollten dann grade zwei Menschen, die diese Gabe besitzen, anders sein? Genau das war das besondere und interessante und hat uns in einem Buch, zwei unterschiedliche Wege gezeigt. Nach dem Fall von Dorshans Königshaus trennen sich nämliche die Wege der zwei Schwestern. Die eine ist hitzig und stützt sich grade zu in Gefahr, wobei die andere sanft ist und an alten Werte festhält.
Mir haben beide Sichtweisen sehr gut gefallen und auch die Entwicklung beider Charaktere. Ich bin generell ein größer Fan von verschiedenen Sichtweisen, weil man so einen viel besseren Eindruck der Charaktere bekommen und vor allem in ihre Gefühlswelt und dies entweder mitfühlt oder kalt lässt. Ich jedenfalls habe mit ihnen mit gefühlt. Aiyana hat eine starke Veränderung durchgemacht, die mich sehr beeindruckt hat. Sie war hier so anders, als im ersten Buch. Zu Beginn war sich sehr ruhig, sensibel und einfühlsam, hatte Angst vor ihren Kräften und wollte nicht vom Weg abkommen. Sie hat an dem Fest gehalten was sie kannte, bis ihr alles genommen wurde, was sie liebt. Nachdem ich das Buch gelesen habe, wundert es mich nicht, dass Aiyana so war, wie wir sie zu erst kennengelernt haben. Ich habe mit ihr mittgefühlt und gelitten.
Kaya war eher eine kleinere Überraschung, da man sich bereits denken konnte, wohin es sie führt. Aber auch sie fand ich sehr interessant und vielseitig. Ihre Gefühle und Gedanken konnte ich sehr gut nach Empfinden.
Ich habe mit gelitten, gefiebert, gehofft und gebangt... So viele Emotionen wurden beim Lesen in mir ausgelöst, wirklich klasse.
Fazit:
Ich hatte große Hoffnung, dass mich das Buch überzeugen kann und mir die Vorgeschichte zur Eislady einen neuen Blickwinkel auf ihren Charakter gibt. Meiner Erwartungen wurden übertroffen. Der authentische und lebhafte Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und konnte mich von dem Prequel überzeugen. Ich habe mit den Schwestern mit gefiebert, geliebt, gelitten und ihrer Gefühlswelt vollkommen nachempfinden.
Man kann das Buch ohne Probleme unabhängig vom ersten Buch lesen, was ich grade für neue Leser toll finde. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne für eine grandiose Welt, tolle Charaktere die eine enorme Entwicklung durchgemacht haben und den fantastischen Schreibstil, der einen als Leser vom ersten Moment einnimmt.
Monika Schulze
5/5
12.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Ich liebe diese Prequel
Meine Meinung:
Nach dem ersten Teil der Zwillingskronen-Dilogie war ich sehr gespannt auf die Geschichte von Kyana, aber noch mehr auf die von Aiyana. Was hat die Eislady zu dem gemacht, was sie im ersten Band ist?
Zu Beginn finden wir uns im Königshaus wieder und lernen die beiden Schwestern, sowie ihre Familie und die Strukturen innerhalb des Reiches kennen. Dabei fällt sofort auf, dass Kyana und Aiyana sehr unterschiedlich sind. Während die Feuergeborene immer mit dem Kopf durch die Wand und selbst über ihr Leben entscheiden möchte, fügt sich die Eisgeborene in ihr Schicksal, bis dieses ihr die Liebe schickt.
Sehr schön fand ich, dass wir die Geschichte sowohl aus Kyanas, als auch Aiyanas Sicht lesen können. So lernt man beide sehr gut kennen und ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht sagen kann, welche Storyline mir besser gefallen hat. Wobei ich gestehen muss, dass mich Aiyanas Geschichte mehr fasziniert hat. Bei Kyana gab es tatsächlich sehr wenige Überraschungen. Man weiß, wohin ihr Weg sie am Ende führen wird und sie verändert sich in meinen Augen sehr wenig. Bei Aiyana sieht das tatsächlich anders aus. Sie ist in diesem Buch so anders, als man sie aus dem ersten Band kennt. Sie ist sanftmütig, still, unscheinbar, hat fast schon Angst vor ihren Kräften und wünscht sich nichts mehr, als ein ruhiges Leben. Ihr würde es nie im Traum einfallen, mit ihren Kräften anderen zu schaden. Aber dann nimmt ihr das Leben alles, was ihr lieb und teuer ist und sie beginnt, sich zu verändern. Je mehr ich über sie las, desto mehr Mitleid hatte ich mit ihr. Nach diesem Band konnte ich sie tatsächlich ein bisschen verstehen, auch, wenn ich ihre Handlungen trotzdem nicht alle nachvollziehen kann.
Doch nicht nur Mitleid habe ich beim Lesen gespürt, das Buch ist wirklich voller Emotionen, die direkt an den Leser*in transportiert werden. So habe ich mit Kyana gehofft und gekämpft, mich mit Aiyana verloren und vom Schicksal betrogen gefühlt. Ich habe mich verliebt, habe getrauert und versucht meinen Weg zu finden. Ich wurde richtig in einen Strudel an Gefühlen gezogen und habe mit den beiden jungen Frauen mitgefiebert. Ich hätte mir tatsächlich nie vorstellen können, dass mir die Eislady einmal sympathisch sein könnte, aber auch das hat Annemarie Blenk mit diesem Prequel geschafft. Mir gefällt es aber wirklich sehr gut, dass die Vorgeschichte quasi erst nach den eigentlichen Geschehnissen veröffentlicht wurde. So hat man noch einmal einen ganz anderen Blick auf den ersten Band 1.
In diesem Teil reisen wir auch sehr viel durch das Land und lernen viele verschiedene Plätze und ihre Einzigartigkeit kennen. Dabei merkt man noch einmal, wie viel Energie und Liebe Annemarie Blenk in ihre Welt gesteckt hat. Es bereitete mir große Freude gemeinsam mit den Protagonistinnen diese zu entdecken. Dabei spielt sicher auch der bildhafte Schreibstil eine Rolle, der es den Lesern*innen zusätzlich leicht macht, sich in das Setting und die Geschichte hineinzudenken.
Natürlich weiß man, wie die Geschichte „endet“, aber trotzdem war die Story bis zum Ende spannend und ehrlich gesagt wollte ich mich zum Schluss gar nicht mehr aus dieser Welt lösen und habe sogar überlegt, ob ich nicht nochmal „Die Rückkehr des weißen Hirsches“ lesen sollte. Ich freue mich auf jeden Fall, auf alles, was von Annemarie Blenk noch kommen wird.
Fazit:
Dieses Prequel hat mir wirklich unglaublich gut gefallen. Wir lernen die Eislady und ihre Schwester Kyana noch einmal von einer anderen Seite kennen, erleben all ihre Gefühle hautnah mit und lassen uns direkt in diese Welt hineinziehen. Ich fand es sehr spannend, in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden jungen Frauen einzutauchen und würde am liebsten noch mehr über diese faszinierende Welt lesen.
Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.
Tigerluna
5/5
24.08.2021
Buch (Taschenbuch)
Ich brauche Nachschub
"Zwillingskronen, des Königs letzte Kinder" ist das Prequel zu "Zwillingskronen, die Rückkehr des weißen Hirsches" von Annemarie Blenk.
Hier erfährt man wieso die Eiskönigin zu dem geworden ist, was sie ist und wie Kyana zu ihren Kindern gekommen ist.
Ich bin froh diesen Teil gelesen zu haben, denn ich konnte mich nun gut in Aiyana hineinversetzen und nachempfinden, wieso sie so viel Wut und Schmerz in sich trägt. Sie ist mir jetzt definitiv sympathischer geworden.
Allerdings ist Kyana immernoch meine Lieblingsschwester der beiden. Ihre besondere Kraft spricht mich selbst auch mehr an.
Auch ihre Reise hat mich schwer beeindruckt. Von ihr und ihrer Liebe hätte ich liebend gerne noch viel mehr gelesen.
Die Story kann ich gut in zwei Worten beschreiben: Spannung pur! Allerdings hat die liebe Annemarie auch für viele emotionale Momente gesorgt.
Der Schreibstil von Annemarie Blenk ist echt super. Das Buch liest sich sehr flüssig und die Zeit vergeht wie im Flug.
Ich würde mich riesig freuen noch mehr von ihr zu lesen.
Lisa W.
5/5
09.08.2021
Buch (Taschenbuch)
Spannendes Prequel
„Zwillingskronen - Des Königs letzte Kinder“ ist das Prequel (Die Vorgeschichte) zu „Zwillingskronen - Rückkehr des weißen Hirsches“ von Annemarie Blenk! Beide Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden und auch die Reihenfolge, in der die Bücher gelesen werden, spielt nicht unbedingt eine große Rolle.
In „Zwillingskronen - Des Königs letzte Kinder“ geht es um die beiden Zwillingsschwestern Kyana und Aiyana, welche nach dem Fall ihres Königshauses sich durch ihre Flucht aus den Augen verlieren.
Zu Beginn muss ich sagen, dass das Cover wirklich schön geworden ist und unglaublich gut zum ersten Teil passt.
Der Schreibstil der Autorin ist super flüssig, lässt sich gut lesen und ist sehr bildlich. Als Leser*in kann man sich alles gut vorstellen und die Geschichte ist in sich logisch aufgebaut. Durch den Schreibstil und die Figuren wird man direkt in die Welt Dorshans und Alkator entführt. Das Land Alkator ist schon aus dem ersten Teil „Rückkehr des weißen Hirsches“ bekannt und kommt auch noch mal in dem Prequel vor. Hier gibt es allerdings ein paar neue Informationen über das Land zu gewinnen und man erlebt das Land wie es früher, vor der Herrschaft der Eislady war. Dorshan, das Land, welches jenseits des sterbenden Meeres liegt, ist demnach neu und nochmal eine ganz andere Welt. Die Welten sind riesig und während des Buches erlebt man Reisen voller Abenteuer, bei denen die beiden Protagonistinnen viele neue Menschen kennen lernen, Freundschaften schließen und sich ihre Herzen verändern. Besonders die Entwicklungen der Charaktere ist gut gelungen und begründet auch, warum und wodurch sie so geworden sind wie sie schlussendlich sind. Als Leser*in kann man sich ganz leicht in die Protagonistinnen hineinversetzten und die Welt aus ihren Augen sehen. Außerdem haben mir auch die kleinen Love-Storys der jeweiligen Zwillingsschwestern gefallen. Also die Romantik kommt auch hier wieder nicht zu kurz. Das Prequel ist auf jeden Fall lesenswert, spannend, romantisch und fantastisch, obwohl man schon durch den ersten Teil „Rückkehr des weißen Hirsches“ eine Ahnung hat, wie die Geschichte für die beiden Protagonistinnen ausgehen wird.
Empfehlen würde ich das Prequel allen Leser*innen ab 14 Jahren, die an einer fantastischen und großartigen Reise durch andere Länder interessiert sind und Fantasy mögen.
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