Mord gem. § 211 StGB. Besteht Reformbedarf? Verfassungsmäßigkeit der lebenslangen Freiheitsstrafe. Problematik des Mordmerkmals "Heimtücke"
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.07.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-41823-4
211 StGB mit seinen Mordmerkmalen feiert im nächsten Jahr sein 80-jähriges Bestehen, doch trotz seiner langjährigen Existenz steht er immer wieder in der Kritik:Die exklusive und absolute Strafandrohung des Mordparagraphen sei nicht konform mit dem Grundgesetz, die Auslegung einzelner Mordmerkmale führe zu einer Rechtsunsicherheit und der Terminus "der Mörder" gehöre nicht zu einem tatorientierten Strafrecht, sondern vielmehr zur Tätertypenlehre der Nationalsozialisten.Diese Diskussionspunkte entfachen einen andauernden Meinungsstreit zwischen Literatur und Rechtsprechung. Das Schrifttum befürwortet eine Überarbeitung der Tötungsdelikte, hingegen beharren die Gegensprecher auf der aktuellen Fassung. Eine Einigung in der Frage, ob es einer Reform des
211 StGB bedarf, ist nicht in Sicht.Die vorstehenden Streitpunkte sind auch Gegenstand im rechtspolitischen Diskurs. Der ehemalige Bundesjustizminister Heiko Maas schreibt sich die Änderung der Tötungsdelikte auf die Fahne und ruft im Mai 2014 eine Expertengruppe ins Leben, um Lösungsvorschläge für eine mögliche Reform auszuarbeiten. Auf die Ergebnisse der Expertengruppe kann angesichts ihres Umfangs nicht eingegangen werden.Im Jahr 1976 hat sich das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) mit der Frage beschäftigt, ob die lebenslange Freiheitsstrafe mit der Verfassung vereinbar ist und hat seine Entscheidung im Urteil vom 21. Juni 1977 festgehalten.1. Einleitung2. Historie3. Mord gem.
211 StGB in aktueller Fassung3.1 Besonders verwerflicher Beweggrund3.2 Verwerfliche Art und Weise der Tatbegehung3.3 Besonders verwerflicher Zweck4. Bestehende Reformbedürftigkeit4.1 Verfassungsmäßigkeit der lebenslangen Freiheitsstrafe4.1.1 Menschenwürde4.1.2 Freiheit der Person4.1.3 Gleichheitsgrundsatz4.2 Problematik des Mordmerkmals "Heimtücke"4.2.1 Verwerflicher Vertrauensbruch4.2.2 Typenkorrektur4.2.3 Rechtsfolgenlösung4.3 Terminologie5. Fazit
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