Die Bekämpfung der Beulenpestepidemie. Motivationen und rassistische Denkweisen gegenüber Chinesen und Chinesinnen Der Kampf gegen die "orientalische Krankheit"
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.08.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-42098-5
Seuchen stellen seit jeher eine Herausforderung für die soziale Stabilität von Gesellschaften dar. Sie können zu ihrem Zusammenbruch führen oder seltener zu einer Stabilisierung des Herrschaftssystems. In vielen Pandemien der jüngeren Vergangenheit versuchten Regierungen und Gesundheitsbehörden, eine Stabilität durch Schuldzuweisungen an Minderheiten zu ermöglichen. Beispielhaft genannt seien hier die Ausgrenzung homosexueller Menschen während der HI-Virus-Pandemie und der Rassismus, den Chines:innen und Asiat:innen zu Beginn der COVID-19-Pandemie weltweit, insbesondere aber in den USA, erleben mussten.
Von einem solchen Bruch des Gesellschaftsvertrages zwischen Herrschenden und Beherrschten waren auch die in Kalifornien lebenden Chinesen und Chinesinnen im 19. und 20. Jahrhundert getroffen. Als zur Jahrhundertwende die Beulenpest am Hafen der Stadt auftrat, wurden die Bewohner:innen Chinatowns wie auch schon bei anderen Seuchen zuvor zu den Schuldigen erklärt. Maßnahmen der Gesundheitsbehörden zur Pestbekämpfung trafen fast ausschließlich sie, nicht aber die Angehörigen der amerikanisch-weißen Mehrheitsgesellschaft.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice