Kleider machen Leute. Tracht als Ausdrucksmittel am Beispiel der Kaiserin Elisabeth
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.08.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
607 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346464477
Trotz seiner Loyalität für die Wiener Regierung trägt der ungarische Lehrer Johann Mailáth seiner Schülerin Elisabeth, der zukünftigen Königin von Ungarn, die österreichische Geschichte im ungarischen Sinne vor. Diese Unterrichtsstunden im Kreise der herzoglichen Familie in Bayern dürften bei der 15-Jährigen die Basis für ihre spätere politische Anschauung gelegt haben und sind in ihrer Bedeutung kaum zu unterschätzen. Obgleich sie sich überwiegend aus der Politik heraushält, macht Elisabeth doch eine Ausnahme, als es um Ungarn geht: 1867 ist ihr Einfluss entscheidend für den »Ausgleich« zwischen Österreich und Ungarn, dessen Höhepunkt die Königskrönung in Budapest darstellt.
Elisabeths Begeisterung für Ungarn spiegelt sich auch in ihrer Garderobe wider: Zeitlebens trägt sie zu besonderen Anlässen ungarische Nationaltracht und setzt damit eindeutige Zeichen. An ihrem Beispiel lassen sich auch heute - in einer Zeit, da »Tracht« nicht nur bei den Besuchern des Münchner Oktoberfestes eine neue Konjunktur erlebt - die unterschiedlichen Bedeutungs- und Ausdrucksebenen des Tragens von Tracht allgemein beleuchten.
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