Blutrot - Der Auftakt zu einer modernen Urban-Fantasy-Vampirreihe. Ganz ohne Glitzer, dafür mit den Farben der Finsternis und einer Prise bissigen Humor.
Von der Schönheit der Finsternis ... und ihren Abgründen
Milena - eine Künstlerin der Finsternis. Gefangen in ihren eigenen Ängsten.
Rico - ein einsamer Vampir. Voller Verachtung für die vor ihm liegende Ewigkeit.
Zwei fremde Wesen. Eine zufällige Begegnung. Eine Abmachung, die einen hohen Preis fordert. Und dieser Preis ist in Blut zu zahlen ...
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Milena leidet seit einem tragischen Unfall unter Angststörungen und verlässt ihre Wohnung so gut wie nie. Rico ist ein Vampir, der mit seinem Leben und der ihn erwartenden Ewigkeit unzufrieden ist. Als sich beide in einem stecken gebliebenen Aufzug begegnen und Rico Milena ungewollt seine Identität als Vampir enthüllt, nimmt das Leben von beiden einen neuen Lauf.
Zwei Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten, kommen hier zusammen und arrangieren sich miteinander. Dabei entsteht ganz langsam eine besondere freundschaftliche Beziehung zwischen ihnen, die beider Leben schleichend verändert. Gerade diese besondere Zwischenmenschlichkeit macht die Geschichte schon zu etwas Besonderem, ohne dass es hier eine Lovestory gibt. Doch nicht nur Milena und Rico stehen hier im Mittelpunkt, sondern es häufen sich Probleme bei den in der Stadt lebenden Vampirgangs. Rico dient als Friedensschlichter, doch er muss bald feststellen, dass seine Fähigkeiten an ihre Grenzen gelangen. Außerdem gerät bald auch Milena ins Fadenkreuz der Zwistigkeiten.
Erzählt wird uns die Geschichte abwechselnd aus Milenas und Ricos Sicht und man taucht so umso mehr in ihre Gefühlswelt ein und erhält einen besseren Eindruck davon, wie sie auf andere Personen und aufeinander wirken. Die Sprache ist etwas derber als gewohnt, aber es passt perfekt zu den Charakteren.
Dieses Buch ist insbesondere für alle empfehlenswert, die keine klischeebehaftete Vampirstory lesen wollen und denen auch der Schwerpunkt mit der Liebe nicht wichtig ist. Steffi Frei hat hier eine faszinierende Welt der Vampire geschaffen und lässt den Leser am Ende mit einem derartig fiesen Cliffhanger zurück, dass man gar nicht anders kann, als sehnsüchtig die Fortsetzung in die Finger zu kriegen.
Michelle
5/5
25.08.2021
Buch (Taschenbuch)
gelungener Auftakt
Als erstes kann man wohl sagen, dass es ganz anders ist als ihr Debüt "Schicksal der Fearane" dennoch ist Steffi ihren Schreibstil treu geblieben und ich bin mal wieder total im Buch verschwunden. Auch die Charaktere waren wirklich toll und auch super ausgebaut. Mit Milena und Rico haben wir zwar super Protagonisten, die auch mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben und das kommt schon in den ersten Kapiteln zu Geltung. Das Buch ist einfach so voller kleiner Andeutungen (diese müsst ihr aber selbst finden ) und sogar ihre Fearanen haben es hier rein geschafft man erkennt an sowas einfach die liebe zum Detail. Allerdings ist der Cliffhänger am ende echt fies
Fazit: ein wirklich gelungener Auftakt einer Vampier Reihe und für jeden eine leseempfehlung der nicht auf Glitzerkugel kitsch Vampiere steht und vlt nicht für einen hardcore Twillight fan, denn das wird hier nicht nur einmal auf die schippe genommen aber ich liebe es
buecherseelen_gl
aus Hannover
5/5
16.08.2021
Buch (Taschenbuch)
Urban Fantasy vom Feinsten
Milena kämpft seit einigen Jahren gegen ihre eigenen Dämonen. Nach einem Schicksalsschlag leidet sie unter Zwangsstörungen und verlässt kaum das Haus. Doch durch Zufall trifft sie auf Rico. Rico ist kein Mensch, er ist ein Vampir und seines ewigen Lebens irgendwie überdrüssig. Durch diese Begegnung schlittert Milena in Ricos Leben und plötzlich stehen beide einer Bedrohung gegenüber, mit der beide so nicht gerechnet haben.
Endlich mal wieder ein richtig guter Vampirroman! Die Verknüpfung von einzigartigen Charakteren mit Ecken und Kanten und spannender Urban Fantasy ist Steffi wahnsinnig gut gelungen. Die Stimmung des Romans ist recht düster, dennoch musste ich aufgrund der Art der beiden Protagonisten oft schmunzeln. Das Buch ist aus beiden Perspektiven geschrieben, was ich persönlich unglaublich passend finde, da man nur so richtig das Handeln beider verstehen kann. Mich hat der äußerst derbe Schreibstil anfangs irritiert, aber wenn man Milena und Rico näher kennenlernt, kann man sich gar nicht mehr vorstellen, dass sie sie stets gewählt ausrucken, deswegen ist das wirklich passend.
Wer bei "In den Farben der Finsternis" eine romantische Fantasygeschichte erwartet, liegt definitiv falsch. Ja, es knistert ab und zu, aber der Fokus liegt definitiv auf den Konflikten der Vampire und auf Milenas und Ricos Charakterentwicklung.
Ich empfehle den Roman jedem, der mal keine glitzernden Vampire erleben möchte, der eine spannende Hintergrundstory verträgt und dem es gefällt, wenn auch mal ernste Themen, wie Zwangsstörungen, Einsamkeit oder nicht intakte Familienverhältnisse angesprochen werden.
LisaPapyrus
4/5
13.05.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein etwas anderer Vampirroman
Da ich generell und schon seit dem Twilighthype ein Fan von Vampiren bin, finde ich jedes Buch, in dem es um Blutsauger geht erst mal ansprechend. Allerdings habe ich mich an den Standartvampiren sattgelesen und freue mich über jeden neuen Aspekt von ihnen. Das ist das erste Positive an diesem Buch, den Vampiren werden neue Aspekte hinzugefügt, da sie erst später im Buch berücksichtigt werden, werde ich sie hier nicht näher ausführen und freue mich einfach, das sie da sind. Was mir auch gefallen hat, sind die Charaktere. Die sind schön menschlich. Jeder hat Ecken und Kanten und ist auf seine Art etwas kaputt, allerdings sind sie keine Wracks, was ich gut finde. Ich habe schon öfters Bücher gelesen und da wurde mit dem Kaputtheitsgrad der Figuren übertrieben, dass es das hier nicht gibt, gefällt mir gut. Außerdem gibt es keine Teenie-Liebesschnulze, das ist auch schön zur Abwechslung. Vor allem da deswegen die Beziehungen und Motivationen der Figuren besser herausgearbeitet werden. Hier freue ich mich auf den zweiten Teil, bei dem es hoffentlich genauso gut weitergeht. Die Handlung ist rund und ich will wirklich den zweiten Band lesen, weil der Schluss mich sonst verrückt macht. Das Ende ist wirklich spannend und stimmungsvoll, aber auch ein bisschen traurig und ich möchte weiterlesen.
Insgesamt hatte ich viel Spaß mit diesem Buch. 4 von 5 Sterne. Ich kann gar nicht genau sagen, warum nicht 5 von 5, aber eine innere Stimme sagt 4, deswegen. Ich hatte grundsätzlich nichts daran auszusetzen, aber das letzte bisschen für ein absolutes Highlight hat dann doch gefehlt
Sabine Kettschau
aus Duisburg
5/5
14.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Der Titel ist Programm!
Anmerkung: Es handelt sich um den 2. Teil der Reihe und es lässt sich nicht vermeiden, gewisse Spoiler zu nennen. Es ist notwendig, den ersten Teil zu kennen, um hier nicht zuviel vorweggenommen zu bekommen.
Inhalt:
Milena ist nun eine frisch gewandelte Vampirin. Und alles scheint anders zu sein. Ihre Welt, ihre Empfindungen, neu gewonnene Selbstsicherheit…. Doch da ist auch Rico, der nun ein Sklave, gebunden durch den Blutschwur, der Blutgräfin ist. Um Milena zu retten, hat er sich dem hingegeben und ist nun auch nicht mehr er selbst. Und die Gräfin strebt die alleinige Macht an. Was für alle Vampire, alle Clans, Unterwerfung bedeutet. Was keiner will. Doch können die wenigen, die noch übrig sind, die den Mut haben, etwas gegen diese übermächtige Gegnerin ausrichten. Und für Milena am wichtigsten, können sie Rico retten?
Meine Meinung:
Der Titel ist Programm!
Nach dem rasanten, guten ersten Teil musste ich Luft holen. Aber nicht zu lange, viel zu neugierig war ich darauf, wie es für Milena und Rico weitergeht.
Hatte ich im ersten Teil noch den da schon tiefschwarzen Humor sehr gemocht, so blitzt dieser im 2. Teil nicht mehr ganz so durch, ist aber noch vorhanden. Man muss aber auch sagen, die Geschichte von Milena und Rico gibt auch kaum viel Spielraum für witziges.
Vielmehr wird’s buchstäblich tiefschwarz. Die Abgründe der vampirischen Seele wird hier schonungslos offenbart. Und auch wenn einem das als Vampir-Fan nicht ganz fremd sein dürfte, in der Ausprägung und Deutlichkeit lässt einen so manche Szene schon mal die Augenbrauen hochziehen oder gedanklich ein „Oh bitte nicht!“ ausrufen.
Milena hat sich nicht nur physisch zum Vampir gewandelt. Ihre ganzen Ängste, die vermeintlich zu ihrer Persönlichkeit gehörten, scheinen wie weggeblasen. Neuer Mut fließt durch sie, lässt sie unvorsichtig werden und man bekommt richtig Angst um sie. Andererseits kann ich es total verstehen, dass sie es genießt, frei zu sein, frei von den menschlichen Zwängen oder auch den sinnbildlichen Fesseln, die ihr ihre Geschichte und auch die Angst ihrer Schwester um sie ihr auferlegt waren.
Süß finde ich die Geschichte mit Vic, was sich zwischen den beiden entwickelt und es ging mir durch den Kopf, wie selbstverständlich für uns Leser die Bisexualität der Vampire erscheint und wie schwer sich manche denn doch mit dem Thema tun, wenn es bei Menschen darum geht.
Jedenfalls sind die Szenen mit Vic zum Teil sehr gefühlvoll und scheinen wie Highlights aus der sonst sehr düsteren Story. Deswegen passt der Titel einfach perfekt!!
Und für Rico scheint auch alles tiefschwarz zu sein. Sein „Leben“ besteht nun daraus, der Blutgräfin zu Willen zu sein. Egal, worum es geht. Innerlich ist da seine Weigerung sehr deutlich, aber durch den Blutschwur kann er sich nicht entziehen. Besonders perfide Dinge tun sich da auf, die mir das Herz brechen wollten.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf! Es gibt ja noch ein paar Teile, da hat jede Figur noch Zeit, sich zu entwickeln und lose Enden können sich verbinden.
Klar, dass das Ende wieder keins ist und ich jetzt schon buchstäblich an der Tischkante nage, bis es weiter geht!
Kurz noch zum Cover, mein Exemplar hat das „neue“ Cover mit dem wunderschönen Falter, der es mir furchtbar angetan hat und so finde ich alles sehr gelungen, bis zum tiefschwarzen Buchschnitt. Wer die Bücher liest, wird hier ganz viele Verbindungen vom Äußeren zum Inneren entdecken. Genau wie bei den Illustrationen im Buch. Die Veränderung Milenas z.B. Da sind Kleinigkeiten, die einem ganz deutlich zeigen, dass die Autorin sich hier wirklich viele Gedanken gemacht hat, wie sie alles miteinander verbindet und zeigt. Großartig!
Fazit:
Ein zweiter Teil einer Dark Vampirfantasy, der wirklich tiefschwarz anmutet und einem schonungslos etliche Facetten der literarischen Vampire aufzeigt und zwar so, dass einem das „normal“ erscheint, eben das Alltagsleben der Vampire in unserer Gesellschaft. Sehr zu empfehlen, wenn man den ersten Teil schon geliebt hat, da wird man hier einfach weiterlesen müssen!
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