• Produktbild: Lady Churchill
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Band 2

Lady Churchill Autorin des Bestsellers "Frau Einstein"

27

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/3 cm

Gewicht

339 g

Farbe

Lichtgrau / Ozeanblau

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

Lady Clementine

Übersetzt von

Marieke Heimburger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00294-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/3 cm

Gewicht

339 g

Farbe

Lichtgrau / Ozeanblau

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

Lady Clementine

Übersetzt von

Marieke Heimburger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00294-2

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • sommerlese

    4/5

    11.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Außenwirkung hat gefehlt

    Die Romanbiografie "Lady Churchill" von Marie Benedict erscheint bei Kiepenheuer & Witsch. Die Französischlehrerin Clementine Hozier trifft 1906 auf Winston Churchill, zwei Jahre später heiratet sie den Abgeordneten des britischen Unterhauses. Sie gehen als "power couple" in die Geschichte ein und bekommen fünf Kinder. Als politisch interessierte Frau hält Clementine ihrem Ehemann nicht nur den Rücken frei, sie bespricht mit ihm seine Entscheidungen und liest seine Reden und hat damit maßgeblichen Einfluß auf seine politische Karriere. Außerdem engagiert sie sich für das Frauenwahlrecht und muss sich mit diesem Thema auch mit ihrem Mann auseinander setzen. Clementine Churchill war die treibende Kraft hinter dem späteren zweimaligen Premierminister Churchill. Marie Benedict verbindet in ihrer Romanbiografie fiktive und biografische Fakten zu einer interessanten Geschichte, die uns hinter die Kulissen im Hause Churchill bis 1965 blicken lässt. Winston Churchill ist weithin bekannt, doch wie war die Frau an seiner Seite? Die Autorin lässt das private Leben des Ehepaares vor den historischen Vorgängen ablaufen und man erlebt die Beziehung mit ihren schönen, wie schwierigen Phasen sehr detailliert mit. Schon zu Beginn ihrer Ehe ist Clementine klar, dass sie einen ehrgeizigen und nicht ganz einfachen Mann heiratet. Doch sie weiß mit seiner Art umzugehen, möchte mit ihrer Kraft die Beziehung stützen und lässt sich auf eine Ehe mit politischer Entwicklung ein. Aus Clementines Perspektive erleben wir eine kämpferische Frau, die ihre eigenen Interessen hinter die ihres Mannes stellt und dennoch die Kraft hat, sich als seine Beraterin seinem politischen Leben zu verschreiben. Durch die erzählte Sichtweise hat man den Eindruck, Clementine persönlich zu erleben und wird mitgenommen auf eine gut recherchierte Reise im Leben dieser beeindruckenden Frau. Geschickt beeinflusst sie Winston bei politischen Entscheidungen, glättet Unstimmigkeiten und hat so großen Einfluß auf die Außenwirkung ihres Mannes, was sicherlich zu mehr Besonnenheit und ausgewogenem Handeln sorgte. Auch setzt sie ihre Interessen und Vorstellungen gekonnt und diplomatisch durch, was mich sehr beeindruckt hat, eine Sympathieträgerin wurde sie für mich allerdings nicht. Es fehlte mir auch die Sichtweise von außen durch eine andere Person auf Clementine. Der einnehmende und flüssige Schreibstil führt uns durch die Geschichte, lässt uns die Ehe, viele Entscheidungen und den Zweiten Weltkrieg miterleben und zeigt diese Zeit aus der Sicht der Briten. Auf Dauer hat mich die ständige Wiederholung von Clementines Selbstreflektion etwas ermüdet. Sie war eine starke Frau und hatte großen Einfluß, doch das wird hier etwas zu häufig erwähnt. Ich kann mir eher vorstellen, dass Clementine ihr Licht unter den Scheffel gestellt hat, wie man so schön sagt. Es werden aber auch Zweifel an diesem Eheleben aufgezeigt, als Clementine sich fragt, ob sie den richtigen Platz an der Seite ihres Mannes eingenommen hat. Doch diese kurze Episode geht schnell wieder vorüber. Das Buch liest sich interessant und wirkt mit den vielen eingebauten Vorgängen und geschichtlichen Hintergründen umfangreich und sehr gut recherchiert. Man bekommt einen Eindruck, welches Engagement diese Frau aufbringen musste, um sich ihrer Ehe mit der Politik zu verschreiben und spürt auch ihr Gewissen, sich nicht genügend um ihre Kinder gekümmert zu haben. Ich empfehle diesen Roman allen, die sich für Geschichte aus dem Blickwinkel der Briten interessieren und mehr über diese außergewöhnliche Frau erfahren möchten.

  • kerstin_aus_obernbeck

    aus Ostwestfalen

    4/5

    13.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    eine großartige Geschichte über eine bemerkenswerte Frau

    Geboren 1885 erlebt Clementine Ogilvy Churchill, geb. Hozier aufgrund einer unsteten Mutter eine unruhige Kindheit. Obwohl es finanziell oft eng war, erhält sie die Erziehung eines Mädchens aus der Oberschicht. Sie ist klug und interessiert und dank einer Tante verkehrt sie in den besten Kreisen. 1908 begegnet sie bei einem Bankett Winston Churchill. Sie unterhalten sich und Clementine stellt fest, dass Winston „…dieselbe Begeisterung und denselben Idealismus in Sachen Politik, Geschichte und Kultur an den Tag legte, die auch ich in mir trug.“ (S.25) Winston Churchill entstammt einer dem Hochadel angehörenden Familie, er hat politische Ambitionen für die Verstand und Durchsetzungsvermögen ebenso wichtig sind wie eine Ehefrau. Es ist keine Vernunftehe, die am 12.9.1908 geschlossen wird, die Heirat beruht auf Sympathie, gleichen Grundsätzen, Wertvorstellungen und politischen Ansichten. 1909 wird Diana, das erste von vier Kindern geborgen, aber Clementine ist nie nur Hausfrau, Ehefrau und Mutter; an der Seite ihres Mannes unterstützt sie ihn in seiner politischen Arbeit, sie berät ihn, gibt Hilfestellung und gestaltet im Hintergrund seine Karriere mit. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund – ist jedoch auch nicht unsichtbar, sondern klug und mit einer eigenen Meinung definiert sie ihre Rolle als Frau eines Politikers und Frau des Premierministers nach ihren eigenen Vorstellungen. Marie Benedict erzählt die Geschichte einer bemerkenswerten Frau, die mehr als nur „die Frau von“ war. Sie erzählt in Rückblicken aus der Kindheit und Jugend von Clementine, das Buch beginnt am Tag der Hochzeit und endet am 12.5.1945. Es ist die Geschichte einer emanzipierten und klugen Frau, die für ihren Mann Beraterin, Unterstützerin und Fels in der Brandung war, gleichzeitig Hausfrau und Mutter und die sich dabei selbst nicht verlieren wollte. „Aber tue ich das nur für das Volk? Oder tue ich es für mich, für mein Selbstwertgefühl? Oder für beides?“ (S.363) Ein Satz, der die Geschichte, das Leben von Clementine Ogilvy Churchill, geb. Hozier hervorragend widerspiegelt. Basierend auf geschichtlichen Daten erzählt Marie Benedict fiktiv von einer Frau, die nicht nur hin- und hergerissen, sondern oftmals zerrissen wird von all den Rollen, die ihr das Leben auferlegt und die sie für sich gewählt hat. Die Zerreißproben gehen immer wieder an ihre Substanz. Ihre Rolle als politische Beraterin, Wegbereiterin und -begleiterin für ihren Mann ist oft ein Drahtseilakt zwischen Überforderung und dem Gefühl, nicht ausreichend involviert zu werden. Diese Ambivalenz findet sich auch im Familienleben. Clementine und Winston haben beide unruhige, von unsteten Müttern geprägte Kindheiten erlebt. Clementine möchte es besser machen, findet sich jedoch nur schwer in die Rolle als Mutter, ist mitunter lange auf Reisen und dann pikiert, dass die Kinder zu der Nanny ein besseres Verhältnis haben als zu ihr. Für ihre Zeit war sie eine moderne, emanzipierte Frau. Sie wusste sich zu behaupten, hatte Weitblick. Trickreich führt sie in der jungen Ehe den Haushalt mit kleinem Budget, als ob das Einkommen fürstlich wäre, im Krieg sorgt sie für verbesserte Bedingungen in den Luftschutzbunkern und hält nachts Ausschau nach feindlichen Flugzeugen. Sie geht auf Menschen zu, trifft Staatsmänner und ist Politikergattin durch und durch. Der Erzählstil von Marie Benedict ist sehr gut lesbar, man ist flott mittendrin im Leben dieser großartigen Frau und erlebt Momente der Geschichte aus ihrer Sicht mit. Ich fand es etwas schade, dass das Buch am 12.5.1945 endet, es wäre sicher auch interessant über die späten Jahre zu lesen. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann eine Fortsetzung? Eine interessante Geschichte über eine außergewöhnliche Frau.

  • Bewertung

    4/5

    04.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Interessante Einblicke

    Ich habe das Buch, dass in Romanform geschrieben ist, mit viel Interesse gelesen und es war so aufschlussreich. Man sagt ja, dass hinter einem erfolgreichen Mann immer eine starke Frau steht und genau das ist hier die Geschichte. Bisher hatte ich mir wenige Gedanken über die Frauen im Hintergrund gemacht und habe mich versucht in ihre Lage beim Lesen zu versetzen. Clementine Churchill war äußerst politikinteressiert und klug. Ihr Mann verlangte, dass sie ständig für ihn verfügbar ist und aktiv an seiner Seite arbeitet, auch mit fünf Kindern. Sie besprechen seine Reden, wie man mit Staatsgästen und anderen Größen umgehen soll. Winston nutzt das Engagement bis zu Clementines völliger Erschöpfung aus ohne dass ein Außenstehender etwas von dem Einsatz seiner Frau merkt. Auch die Launen Winstons muss sie aushalten. Und trotz alle dem lebt sie ein emanzipiertes Leben und scheint der Beschreibung nach, in vielen Momenten auf Augenhöhe mit ihrem Ehemann zu agieren. Aber auch hin und her gerissen, zwischen ihren Aufgaben als Mutter und dem Anspruch, ihre Position besonders für die benachteiligten Frauen einzusetzen. Es endete im Jahr 1945. Zu gerne hätte ich ein bisschen über die weiteren Jahre erfahren, schließlich waren sie 57 Jahre verheiratet. Allgemein sind einige Passagen recht ausschweifend geschrieben, detailverliebt und etwas ermüdend. Und trotzdem habe ich viele schöne Bilder im Kopf.

  • kunterbunt79

    aus Neunkirchen

    3/5

    15.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    hab mich schwer getan

    Es handelt sich um ein gebundenes Buch, welches von der Schriftart kleiner wie gewohnt ist. Dadurch ist es etwas anstrengend für die Augen, was ich rasch bemerken musste. Und um was geht es in diesem Buch? Es geht um eine starke Frau und ja, klar ist es, geht um Lady Churchill, die Frau von Winston Churchill. Es ist zu diesem Zeitpunkt eine Frau, die hervorsticht, weil sie sich eben auch für die Politik interessiert und von ihrem Mann auch in diesem Punkt sehr wert geschätzt wird und nach deren Meinung auch gefragt wird. Sie steht also ihren Mann und meistert dazu noch alles im Hintergrund, denn nach außen zeigt man, was man eigentlich nicht hat und schnürt alles etwas enger und verzichtet auf Personal, was natürlich an ihr hängen bleibt. Winston will es entweder nicht sehen oder aber er überlässt es eben der Frau. Das Buch an sich und die Geschichte sind okay und so merkt ihr schon, dass ich nicht so ganz begeistert davon bin. Es ist gut geschrieben, aber mir fehlt hier so dieses gewisse Etwas, das mich zu dem Buch hinreißen lässt. Mir fehlt hier die Tiefe und so wirkt es trotz aller Gegebenheiten flach und nicht tiefgründig genug. Auch wenn es in der Ich Form aus Sicht von Clementine geschrieben ist, fehlt mir hier was. Vielleicht aber liegt mir der Charakter einfach nicht, denn sie ist so sehr von sich selber in ihren Äußerungen überzeugt, dass nur sie diejenige sein kann, die Winston die entsprechenden und richtigen Ratschläge gibt. Sie ist sehr von sich eingenommen, was aber zur damaligen Zeit vermutlich einfach so sein musste, als Frau, zumal sie 5 Kinder hatte. Teilweise waren die Sätze auch zu lang und zu „kompliziert“, so dass man hier gerne mal dazu überging es zu überfliegen. Hier war es an manchen Stellen zu weit ausgeholt und an anderen Stellen zu flach zu wenig Tiefe. Vielleicht versteh ihr, was ich meine und habt das Buch schon selber gelesen? Das Buch ist gut, aber eben für mich keine 5 Sterne wert. Ich schwanke hier bei so 3 bis 4 Sterne.

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    29.11.2021

    eBook (ePUB 3)

    Frauen, die im Schatten ihrer Männer stehen

    Einmal mehr gibt Marie Benedict einer Frau den Platz, der ihr gebührt. Dank des häufigen Briefverkehr zwischen dem Ehepaar Churchill, sowie zwischen Clementine und ihrer Tochter und Freunden, ist es M. Benedict gelungen, eine authentisch wirkende Geschichte zu erzählen. Die Ich-Form macht sie noch lebendiger. Nach Frau Einstein und The Carnegie Maid, finde ich diesen Roman am besten.

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Bewertungen (27)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Lady Churchill war Beraterin und...

    Lady Churchill war Beraterin und Strippenzieherin von Winston Churchill. Sie selbst war zwar sehr priveligiert, doch zu ihrer Zeit wurde überhaupt nicht gerne gesehen, dass eine Frau sich in Politik einmischt und sich den Mund nicht verbieten ließ. Interessante Biographie.
  • Zum Bewerterprofil von K. Thuma

    K. Thuma

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Frauenporträt vor historischem Hintergrund

    Ein spannend geschriebener Roman, der es versteht, aus brischer Sicht die großen Ereignisse und Einschnitte des 20. Jahrhunderts anschaulich vor Augen zu führen. Im Mittelpunkt steht die als äußerst energisch, willensstark und selbstbewusst porträtierte Frau an der Seite Churchills. Ob diese Darstellung komplett der historischen Wahrheit entspricht, oder übertreibt, um ein gewisses Bild zu erzielen, bleibt für mich jedoch offen.
  • Zum Bewerterprofil von S. H.

    S. H.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    07.05.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die Frau an der Seite Churchills

    Clementine Churchill hat einen enormen Einfluss auf das Leben und die Karriere ihres Mannes. Die Zwei waren ein eingespieltes Team und sie, in all seine Entscheidungen einbezogen. Oft war ihr die politische Arbeit wichtiger als ihre 5 Kinder und doch war sie auch Familienmensch. In einer Zeit in der Frauen nur Staffage für ihre berühmten Männer waren hat sie ihre Persönlichkeit eingebracht und viel bewegt. Marie Benedict hat, wie immer genau recherchiert und das großartige Portrait einer starken Frau geschaffen, nah an der Wahrheit und doch sehr spannend geschrieben. Die Churchills, auch er mit seinem schwierigen Charakter wachsen einem doch irgendwie ans Herz. Man begreift die Gewissenskonflikten einer derartig wichtigen historischen Persönlichkeit besser.

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